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Koran erklärt - Deutschlandfunk

Sure 19 Vers 20 - Menschliches Klonen und künstliche Befruchtung im Islam

Die moralische Bewertung moderner Techniken der Reproduktionsmedizin wie künstliche Befruchtung wird auch im Islam diskutiert. Auf der Suche nach Argumenten werden viele im Koran fündig - etwa in der Erzählung der Jungfrauengeburt Jesu. Doch wo manche Gelehrte selbst menschliches Klonen befürworten, sorgen sich andere um die traditionellen Werte. Von Prof. Dr. Abdulaziz Sachedina, George Mason University, Fairfax, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(09.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 27 Vers 18 - Von wundersamen Tiergeschichten und Streitigkeiten im Internet

Tiere spielten schon in der altarabischen Dichtung eine besondere Rolle. Auch im später entstandenen Koran tauchen verschiedene Tiere auf. Zu manchen gibt es ebenso wundersame wie unterhaltsame Geschichten. Sie beeinflussen bis heute muslimisches Denken. Von Prof. em. Dr. Kees Versteegh, Universität Nijmegen, Niederlande www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(02.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 33 Vers 40 - Warum Mohammed keinen Sohn haben durfte

Mohammed verliebte sich in die Frau seines Adoptivsohns Zaid, worauf hin der sich scheiden ließ und den Weg für seinen Vater frei machte. Und nicht nur das! Mohammed löste auch die Vater-Sohn-Verbindung wieder auf. Hätte er das nicht getan, hätte die Geschichte des Islams eine Wendung genommen, die den frühen Führer der muslimischen Gemeinde offenbar widerstrebte. Von Prof. Dr. David Stephan Powers, Cornell University, Ithaca, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(26.10.18 09:55 Uhr)
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Sure 12 Vers 42 - Die Josefs-Erzählung

Die Geschichte von Josef in Ägypten ist aus Bibel und Thora bekannt. Der Koran erzählt sie auf seine eigene Weise und lässt mehrere Schlussfolgerungen daraus zu. Von Prof. Dr. Jaakko Hämeen-Anttila, Universität Edinburgh, Schottland www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(19.10.18 09:55 Uhr)
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Sure 5 Vers 18 - Kritik an Juden und Christen wegen der Selbstbezeichnung "Söhne Gottes"

Juden und Christen bezeichnen sich als "Söhne Gottes. Was kann diese beanspruchte Sonderstellung wert sein, wo doch der jüdische Tempel zerstört, Christus ans Kreuz geschlagen wurde und die Märtyrer in den Arenen der Römer umkamen? Die Auseinandersetzung mit den älteren Geschwisterreligionen ist ein zentrales Thema im Koran. Von Dr. Holger Zellentin, University of Cambridge, Großbritannien www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(12.10.18 09:55 Uhr)
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Sure 9 Vers 60 - Eine besonders fortschrittliche Sozialversicherung im Altertum

Bereits für die ersten Muslime galt eine Art Sozialversicherung. Sie deckte mehr Risiken ab, als die meisten heutigen Versicherungslösungen. Sie kannte sogar eine "Reise-Versicherung". Basis dieser sozialen Gerechtigkeit war die Almosensteuer (Zakat), worauf Muslime bis heute mächtig stolz sind. Von Prof. Dr. Vardit Rispler-Chaim, Universität Haifa, Israel www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(05.10.18 09:55 Uhr)
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Sure 19 Vers 54 - Ismael und die Brutalität des Märtyrertums

Ismael gilt als Stammvater der Araber. Nur weiß der Koran wenig über ihn zu sagen, außer in Sure 19. Aber vielleicht ist er nicht einmal hier gemeint, sondern ein anderer Ismael, der wiederum für die schlimmen Auswüchse menschlicher Brutalität im Altertum steht, wo vom Skalpieren und Abziehen der Gesichtshaut der Rede ist. Von Prof. Dr. Reuven Firestone, Hebrew Union College, Los Angeles, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(28.09.18 09:55 Uhr)
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Sure 11 Vers 35 - Ein neuer Noah

Der koranische Prophet ist Teil vieler Verse. Seine Figur wird eingeführt und etabliert. Sure 11 Vers 35 untermauert die Vorstellung von ihm als eine Art neuer Noah. Das ist ein bekanntes Bild in der Religionsgeschichte. Von Dr. Carlos Andrés Segovia, Saint Louis University, Madrid, Spanien www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(21.09.18 09:55 Uhr)
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Sure 30 Vers 22 - Gesellschaftliche Pluralität als Zeichen Gottes

Menschen unterscheiden sich nach Sprache, Hautfarbe, religiöser Überzeugung und mehr. Der Koran erkennt diese Verschiedenheit nicht nur an, er gibt sie quasi vor. Denn islamisch gesehen ist alles plural – außer Gott. Von Dr. Mahmoud Abdallah, Universität Tübingen www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(14.09.18 09:55 Uhr)
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