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Koran erklärt - Deutschlandfunk

Sure 2 Vers 218 - Die Bedeutung von Dschihad

Das Wort Dschihad wird meist mit Heiliger Krieg in Verbindung gebracht. Ein Blick in den Koran zeigt, der Gedanke der Kriegsführung steckt eigentlich in zwei anderen arabischen Wörtern. Was ist passiert? Von Prof. Dr. Reuven Firestone, Hebrew Union College, Los Angeles, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(28.12.18 09:55 Uhr)
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Sure 2 Vers 150 - Wie der Koran die Mathematik vorangebracht hat

Irgendwann erfolgte im Koran die Aufforderung, sich beim Gebet nicht mehr gen Jerusalem aufzustellen, sondern in Richtung der Kaaba in Mekka. Solange die Kaaba in Sichtweite war, war das unproblematisch. Mit den Eroberungen großer Teile der damaligen Welt mussten sich die Muslime aber etwas einfallen lassen. Das brachte die Mathematik so weit voran, dass wir noch heute davon profitieren. Von Prof. Dr. George Saliba, Columbia University, New York www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(21.12.18 09:55 Uhr)
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Sure 3 Vers 110 - "Ihr seid die beste Gemeinschaft"

Muslimen wird im Koran mehrfach gesagt, dass sie eine besondere "umma" (Gemeinschaft) seien. Daraus wird mitunter ein Überlegenheitsanspruch formuliert, der dramatische Folgen haben kann. Von Dr. Munirul Ikhwan, Staatliche Islamische Universität Yogyakarta, Indonesien www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(14.12.18 09:55 Uhr)
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Sure 2 Vers 138 - Taufe und Beschneidung bei Jungen

Der Koran verurteilt den theologischen Streit zwischen Juden und Christen. Er verfolgt regelrecht ein anti-sektiererisches Programm. Wichtig dabei ist Abraham, der seinen Bund mit Gott durch Beschneidung besiegelte. Oder alternativ die Taufe bei den Christen. Aber wie es mit dem Muslimen? Von Dr. Hamza Mahmood Zafer, University of Washington, Seattle, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(07.12.18 09:55 Uhr)
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Sure 5 Vers 54 - Die Milde vieler liberaler Muslime ist fehl am Platz

"Ich selbst möchte auch nicht freundlich zu Rassisten sein, zu Homophobikern, Islamfeinden, Antisemiten, Frauenfeinden und Besatzern", bekennt unser Autor Professor Farid Esack und sieht sich dabei im Koran bestätigt. Der Eifer zeitgenössischer liberaler Muslime, "die unbedingt mit allen Menschen in Harmonie leben wollen", wird nach seinem Verständnis in Vers 54 der Sure 5 zurückgewiesen. Von Prof. Dr. Farid Esack, Universität Johannesburg, Südafrika www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(30.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 17 Vers 44 - Anstoß für eine islamische Umwelt-Ethik

Fromme Muslime würden weder Blätter noch Blumen pflücken, um nichts Geschaffenem die Möglichkeit zu nehmen, Gott zu loben, erklärt unsere Autorin Dr. Sarra Tlili. Sie würden auch Tieren nicht ins Gesicht schlagen. Der Koran spreche nicht-menschlichen Wesen die Fähigkeit zum Gotteslob zu und habe damit eine Art islamische Umwelt-Ethik angestoßen. Von Dr. Sarra Tlili, University of Florida, Gainesville, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(23.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 6 Vers 145 - Das Schweinefleisch-Verbot im Islam und seine Bedeutung

Dass Muslime kein Schweinefleisch essen dürfen, ist ein prominentes Beispiel für Speisevorschriften; wobei die Gründe dafür umstritten sind. Speisevorschriften gibt es in vielen Religionen - auch im Christentum. Aber wie Nicolai Sinai von der Oxford University zeigt, geht es dabei nicht zwangsläufig um den Genuss eines Produkts, wie man meinen könnte. Von Dr. Nicolai Sinai, Oxford Universität, England www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(16.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 19 Vers 20 - Menschliches Klonen und künstliche Befruchtung im Islam

Die moralische Bewertung moderner Techniken der Reproduktionsmedizin wie künstliche Befruchtung wird auch im Islam diskutiert. Auf der Suche nach Argumenten werden viele im Koran fündig - etwa in der Erzählung der Jungfrauengeburt Jesu. Doch wo manche Gelehrte selbst menschliches Klonen befürworten, sorgen sich andere um die traditionellen Werte. Von Prof. Dr. Abdulaziz Sachedina, George Mason University, Fairfax, USA www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(09.11.18 09:55 Uhr)
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Sure 27 Vers 18 - Von wundersamen Tiergeschichten und Streitigkeiten im Internet

Tiere spielten schon in der altarabischen Dichtung eine besondere Rolle. Auch im später entstandenen Koran tauchen verschiedene Tiere auf. Zu manchen gibt es ebenso wundersame wie unterhaltsame Geschichten. Sie beeinflussen bis heute muslimisches Denken. Von Prof. em. Dr. Kees Versteegh, Universität Nijmegen, Niederlande www.deutschlandfunk.de, Koran erklärt
(02.11.18 09:55 Uhr)
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