Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Bilder der Seele". Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, über den norwegischen Jahrhundertwendestar Edvard Munch anlässlich dessen 75. Todestages. - Gestaltung: Alexandra Mantler Edvard Munchs legendäre Bilder wie der "Schrei" gehören zu den Ikonen der Kunstgeschichte und finden sich auch 75 Jahre nach dessen Tod inflationär vermarktet auf Postern, Tassen und Faschingsmasken. Kein Zufall. Denn die Themen, die der norwegische Jahrhundertwendestar an der Schwelle von Symbolismus und Expressionismus in seiner Kunst erfasste, sind zeitlos und stehen für die tiefsten Empfindungen des menschlichen Lebens in Bezug auf Angst, Tod, Trauer, Sehnsucht, Einsamkeit, Liebe und Eifersucht. Aber nicht nur inhaltlich, auch die künstlerische Arbeitsweise und die Überschreitung von Gattungsgrenzen betreffend, war Munch seiner Zeit voraus und gilt als Pionier der Moderne. In den "Gedanken für den Tag" spürt Johanna Schwanberg, Kunst- und Literaturwissenschafterin und Direktorin des Dom Museum Wien, dem von Tod und Schicksalsschlägen gekennzeichneten Leben Edvard Munchs nach. Vor allem aber beleuchtet sie einzelne, berühmte wie auch weniger bekannte Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen des Künstlers. Sie fragt nach der existenziellen Direktheit von Munchs Kunst, die heute wie damals unter die Haut geht, weil sie die Seelenzustände eines Menschen auf unvergleichliche Weise in Farben und Formen zum Ausdruck bringt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Franzobel: Rechtswalzer Pippa Galli: Superland Franzobel: Rechtswalzer In seinem neuen Kriminalroman "Rechtswalzer" lässt der österreichische Schriftsteller Franzobel einen erfolgreichen Getränkehändler und Barbesitzer in die Fänge der Justiz geraten. Der Balkan-Casanova Branko soll Opfer abseitiger sexueller Praktiken geworden sein. Doch Kommissar Groschen glaubt nicht recht daran. Außerdem kommen Machenschaften der neuen, rechtsnationalen Regierung ans Licht, die den Opernball als Propagandaspektakel inszenieren lässt. "2024. Zukunft! Nicht Gegenwart!" vermerkte Franzobel als Hinweis auf dem Manuskript, das er seinem Verlag vor einem Jahr lieferte. "Rechtswalzer" lässt sich dennoch als Roman über die Gegenwart lesen. - Gestaltung: Jakob Fessler Pippa Galli: Superland Songs aus einer anderen Welt: "Superland" heißt das Debütalbum der Schauspielerin und Sängerin Pippa Galli. Der Prater wird zu einem Ort musikalischer Verträumtheit: Pippa singt über die Möglichkeit, einmal ins Riesenrad zu steigen und fährt mit dem Autodrom davon. Sie trifft Clowns, Superhelden, aber es geht auch hinüber ins triste Transdanubien. Ein leichtfüßiges und zugleich schwermütig-melancholisches Album in Bonbon-Rosa.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Mozart erweist Ignaz Holzbauer die Reverenz, Grieg Edvard Holberg und die Janoskas Fritz Kreisler Heute in den frühen Morgenstunden war eine totale Mondfinsternis zu beobachten, übrigens die letzte bis Ende 2028; bei Debussy hingegen schimmert das Mondlicht seit fast 130 Jahren ungebrochen.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Künstlich, natürlich, oder gefälscht? Die Mineralogin Vera Hammer spricht über die Echtheitsprüfung von Edelsteinen. Teil 1: Besondere Verhältnisse Gestaltung: Lothar Bodingbauer Es ist keine gute Idee, mit vermeintlichen Edelsteinen an einer Fensterscheibe zu kratzen, um die Härte des Steins zu prüfen. Zu leicht könnte ein Teil des Kristalls abspringen. Die Echtheitsprüfung von Edelsteinen funktioniert immer zerstörungsfrei - sie ist die Königsdisziplin der Werkstoffprüfung. Erste Aufschlüsse gibt die Wärmeleitfähigkeit des Steins, die oft, aber nicht immer die Echtheit eines Edelsteins bestätigt. Die Frage ist nämlich: Was ist echt? Es gibt auch synthetische Edelsteine mit denselben Eigenschaften wie natürlich gewachsene Steine. Weitere Prüfungen erfolgen unter UV-Licht, das die Farbe von Edelsteinen verändern kann. Ziel ist, punktgenau die Herkunft eines Edelsteins herauszufinden, was durch die chemische Zusammensetzung von Spurenelementen erfolgen kann. Für Besitzer/innen ist das wichtig: Sie möchten meist wissen, woher genau der wertvolle Edelstein kommt - der übrigens Schmuckstein genannt wird, wenn dessen Härte unter der von Quarz liegt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Integrieren

Innovativ denken und handeln (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Neues mit Bekanntem in Verbindung bringen und daraus etwas Eigenes entwickeln gehört zu den genuinen Eigenschaften menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. Menschen beobachten, sie hören und sie fühlen: ständig nehmen sie Informationen wahr, sortieren, wählen aus und integrieren Relevantes in die vorhandene Wissensbasis. Und je positiver die Gefühle sind, die diesen Prozess begleiten, umso leichter fällt das Lernen, so die Hirnforschung. Dieser Lernprozess gilt auch für Gesellschaften. Hurrikans verwüsten ganze Landstriche. Hochwasser und Lawinen zerstören Regionen. Mit Dämmen und Wällen sich davor zu schützen, ist nahezu unmöglich. Denn Krisen sind überraschend, ihr Verlauf ist ungewiss. Hier bietet die Konfliktforschung Lösungsansätze an. Lernen die Mitglieder einer Gesellschaft, ihre eigenen Handlungskompetenzen zu erweitern und Unerwartetes in das Bestehende zu integrieren, zeigen sich diese Communities als resilient. Soziale Innovationen erweisen sich hier als wirkungsmächtig. In einer Wissens und Informationsgesellschaft wiederum sind integratives Denken und Handeln zur Selbstverständlichkeit geworden. Plattformen vernetzen unterschiedliche Denkansätze. Integrative Wissenschaften sind in den Kanon der Universitäten aufgenommen worden. Sie garantieren eine lebendige Forschungslandschaft.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Land der Flammen

Aserbaidschan Revisited (1). Gestaltung: Sabine Nikolay Im Jahr 1993 bot sich erstmals die Gelegenheit, die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan im Rahmen einer journalistischen Erkundungstour für das Radiokolleg zu besuchen. Damals regierte das Militär, der Ausnahmezustand war verhängt, abends herrschte ab 20 Uhr Ausgangssperre. 25 Jahre später ist Sabine Nikolay an dieselben Orte zurückgekehrt um Nachschau zu halten, was aus dem "Land der Flammen" von damals geworden ist. Aserbaidschan, dessen Territorium sich von den hohen Bergen des Kaukasus bis an das Kaspische Meer zieht, ist bekannt durch seinen Dauerkonflikt mit Armenien und für seinen Reichtum an Öl, dessen Export dem Land trotz großer wirtschaftlicher Probleme das Überleben sichert. Gab es 1993 zarte Anfänge einer demokratischen Veränderung, wird das Land heute von der Familie Aliyev regiert, die ihm Fortschritt und Modernisierung von oben verordnet: Das führt dazu, dass die Hauptstadt Baku in neuem Glanz erstrahlt und über eine beeindruckende Skyline verfügt. In der Sonne glänzende Hochhäuser prägen die Stadteinfahrt, über der Altstadt, die 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde, leuchten die "Flame Towers": Luxushotel, Bürogebäude und Luxusresidenzen. Dahinter liegen Wohnviertel, die immer noch nicht renoviert sind. Und viele Häuserblocks aus der Sowjetzeit werden geschliffen, um neue Gebäude mit Blick auf das Meer zu errichten. Im Hinterland hingegen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dörfer, Weidenflächen und kleine landwirtschaftliche Betriebe bilden einen Gegenpol zur pulsierenden Metropole Baku. Wie leben die Menschen in Aserbaidschan, und wie schaffen sie den Spagat zwischen kulturellen Traditionen und Standortbestimmung in Zeiten der Globalisierung?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der letzte Schliff

Was ist gutes Audiomastering? (1). Gestaltung: Hans Groiss Hören Sie den Unterschied? Klingt "Nothing else matters" von Metallica glasklar oder verwaschen? Warum ist der Sound von Miles Davis' "Kind of Blue" unverwechselbar und einheitlich? Was war das Geheimnis des guten Tons eines Herbert von Karajan und haben Experimental-KomponistInnen wie Beatriz Ferreyra und Pierre Schaeffer ihre Werke nachbearbeitet? Nach der Studioproduktion einer Pop-Band, einem Livekonzert der Wiener Philharmoniker oder einer Jam-Session im Jazzstüberl gibt es meist Aufnahmen von höherer oder niederer Qualität. Um diese professionell auf Tonträger veröffentlichen zu können, werden die einzelnen Musikstücke abgemischt und gemastert: beim Mischen wird die Balance aller Instrumente zueinander hergestellt - beim Mastering wird der fertige Mix vom Mastering-Engineer in Absprache mit den Musiker/innen und Producern bearbeitet. Mastering ist ein englischer Begriff und bezeichnete in der Musikwelt ursprünglich die Überführung von Musikstücken auf Schallplatte. Heute bedeutet Mastering die Steigerung der Qualität durch einen kreativ-technischen Prozess. Damit Musik auf LP, CD, im Radio oder am Mobiltelefon gut klingt, ist Mastering am Ende einer Musikproduktion mittlerweile Standard. Abhängig vom Musikstil gibt es unterschiedliche Masteringphilosophien: das Angleichen von Lautstärkeunterschieden, das Festlegen von Pausenzeiten zwischen den Musikstücken und die Zusammenführung einzelner Tracks zu einem Album sind subjektive Entscheidungen, die viel Diskussionsstoff liefern. Welche Schritte aber sind nötig, um von einer Komposition oder Improvisation zu einem fertigen Master zu kommen? Wie möchte ich als Musiker/in in der Welt gehört werden: Glasklar oder dreckig? Aufgeblasen oder subtil? Und: Kann das Mastering verbessern, was bei einer Aufnahme nicht geglückt ist? Studierende des Radioproduktionsseminars der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien besuchen gemeinsam mit Hans Groiss Produktionen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Pop und Experimentalmusik und diskutieren mit Expert/innen über Mastering.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefan Höfel. Geistliche Vokalmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy. Bereits mit zehn Jahren erhielt Felix Mendelssohn Bartholdy Harmonielehre-Unterricht. Nur kurze Zeit später komponierte er Fugen zu zwei und drei Stimmen. Seine ersten "Gehversuche" im Bereich der Vokalmusik waren vor allem harmonisierte Choräle. Bis zu seinem Tod werden sich mehr als 50 geistliche Vokalwerke in seinem Oeuvre finden, darunter Motetten, Psalmvertonungen oder Kantaten. Felix Mendelssohn Bartholdy komponierte für die evangelische und die katholische Kirche, für den anglikanischen Gottesdienst und vertonte seinen 100. Psalm "Jauchzet dem Herrn alle Welt" für die Synagoge in Hamburg.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Leni weint". Essays von Péter Nádas (aus dem Ungarischen von Lacy Kornitzer und Timea Tanko). Gestaltung: Peter Zimmermann. Es liest Detlev Eckstein


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Eva Teimel. Neu-Entdecktes der Brüder Franz und Carl Doppler, eingespielt von den Flötisten András Adorján und Emmanuel Pahud. Die Namen Franz und Carl Doppler sind unter Flötenliebhaber/innen längst kein Geheimtipp mehr - vor allem für ihre virtuosen Fantasien, Potpourris und Opernparaphrasen sind die beiden Brüder bekannt. Und doch lässt sich immer wieder etwas Neues entdecken, wie die Flötisten András Adorján und Emmanuel Pahud mit ihrer neuen CD beweisen. Bereits mit der Entdeckung des bis dahin unbekannten Doppelkonzerts für zwei Flöten Anfang der 1970er-Jahre machte sich András Adorján einen Namen; das Werk zählt mittlerweile zum Standardrepertoire. Nun hat der ungarische Flötist weitere als verschollen geglaubte Werke der Doppler-Brüder ans Licht gebracht, darunter eine Sonate von Franz Doppler, sowie ein Werk, das sich Szenen aus dem Leben in den Kronländern der Monarchie widmet. Auch das ein oder andere Schmankerl haben die beiden Flötisten mit auf die CD gepackt - wie etwa ein Werk in der ungewöhnlichen Besetzung von Flöte und Hornquartett. Mit jener flötistischen Leichtfüßigkeit, die den Werken der Doppler-Brüder gebührt, bringen András Adorján und Emmanuel Pahud hier die neugehobenen Schätze zu Gehör.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Warum Zahlen eine andere Sprache sprechen. Gast: Konrad Pesendorfer, Generaldirektor, Statistik Austria. Moderation: Oliver Baier. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Fake-News und alternative Fakten regieren die Welt. Das Buch "Zahlen, bitte!", eine Kooperation der Wochenzeitung "Falter" mit der Statistik Austria, ist eine Kampfansage an diese Politik der Unwahrheiten. Es enthält Fakten, Zahlen und Daten: über Österreich und seine Bewohner, über unsere Schulen, Spitäler, Lebensgewohnheiten und vor allem unsere Politik. Wer bestimmt, welche Statistiken zu welchem Thema erhoben werden? Welche Qualitätsstandards müssen dabei eingehalten werden, und wie beeinflussen sie tatsächliche politische Entscheidungen? Statistik Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer spricht mit Oliver Baier über Grundsätze der fachlichen Unabhängigkeit, der Unparteilichkeit und der Objektivität von Statistiken; über die gesellschaftlichen Facetten Österreichs, die die Statistik Austria vermessen und zahlenmäßig erhoben hat; warum man sich von einer gefühlten Wahrheit nicht leiten lassen sollte und warum Zahlen oft eine andere Sprache sprechen. Wenn Sie sich an der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Ton Koopman, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und der Cellist Jean-Guihen Queyras mit Werken der Familie Bach sowie Joseph Haydn. Gestaltung: Gerhard Hafner Seit 15 Jahren verbindet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin eine enge Zusammenarbeit mit Ton Koopman, dem aus den Niederlanden stammenden Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Am 3. Oktober des Vorjahres führten Ton Koopman und das DSO Berlin bei einem Konzert in der Berliner Philharmonie Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn zu einem abwechslungsreichen Programm zusammen. Zudem mit dabei: der franko-kanadische Cellist Jean-Guihen Queyras. Er übernahm den Solopart im Konzert für Violoncello und Orchester in A-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Was tun mit verwaisten Weinviertler Kellergassen? Kellergassen prägen die Kulturlandschaft des Weinviertels bis heute. Einst stellte man dort den Wein her und nutzte die tiefen Keller als Presshaus und Fasslager. Seit der Modernisierung der Landwirtschaft in den 1960er Jahren produzieren immer mehr Betriebe in ebenerdigen Hallen - mit geringerem Arbeitsaufwand und unter Einsatz neuer Technik. Die Kellergassen verfallen langsam. Mancherorts reifen Ideen, was mit den Dörfern ohne Rauchfang geschehen könnte. Gestaltung: David Winkler-Ebner Randnotizen: Alexander Musik


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Aussuchen, anziehen und tragen - bis es auseinanderfällt! Rosi findet, unser Radiohund braucht ein neues Halstuch. Aber Rudi findet alle ihre Vorschläge grässlich-hässlich und weigert sich, mit ihr einkaufen zu gehen. Achmed dagegen hat sogar ganz viel Spaß, wenn er neue Kleider kaufen kann. Vor allem das Bezahlen macht ihm Freude. Bei Matteo ist es die Mama, die aussucht, was gekauft wird. Manchmal ist es so, dass er neue Kleider bekommt und sein kleiner Bruder seine alten tragen muss. Das kann Dschihad nicht passieren? Dschihad: "Ich habe noch keinen Pulli von meiner Schwester bekommen, weil ich kein Mädchen bin, sondern ein Bub!" Achmed: "Ich hatte einen Schuh, das war mein Lieblingsschuh, und dann ist er kaputt gegangen. Und meine Mama hat gesagt: Wenn du so damit gehst, dann könnten deine Füße kalt werden." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Im Zeit-Raum: Die vielen Facetten der Wohltätigkeit. Der Schriftsteller Ilija Trojanow und der Psychologe Thomas Gebauer im Gespräch mit Johannes Kaup. Aufgenommen am 18. Dezember 2018 im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien Bearbeitung: Haimo Godler Diese Situation ist uns bekannt: Geben oder nicht geben, helfen oder nicht helfen? Schlechtes Gewissen oder Anstand veranlassen uns, etwas in die Bettlerschale zu werfen; zugleich ahnen wir, mit diesem Akt nichts an den Zuständen verändert zu haben. So kann Unterstützung von außen Menschen zwar ihr Überleben sichern, ihnen eine wirkliche Zukunft aber verhindern, indem jene gesellschaftlichen Verhältnisse stabilisiert werden, die Bedürftigkeit immer wieder aufs Neue entstehen lassen. Viele Spenden, die heute als Antwort auf spektakuläre Katastrophen zustande kommen, sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich zugleich Gleichgültigkeit und Desinteresse breitmachen. In ihrem Buch "Hilfe? Hilfe! Wege aus der globalen Krise" hinterfragen Trojanow und Gebauer die vielen Facetten der Wohltätigkeit - von den Aktivitäten der Superreichen über die staatlichen Hilfen bis zu lokalen Initiativen. Ausgehend von konkreten Beispielen, die in Originalreportagen aus Sierra Leone, Pakistan oder Guatemala beschrieben werden, durchdenken sie das System des Helfens und zeigen, was funktioniert und was nicht.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Rainer Elstner. Daniel Knox, Juleah und The Big Base Band live in Österreich Daniel Knox hatte eine ungewöhnliche Methode, sich das Klavierspielen beizubringen: Er schlich in nächtlichen Stunden in verlassene Hotellobbys von Chicago und traktierte dort die mehr oder weniger verstimmten Flügel und Pianinos. Davon ausgehend hat er einen ganz eigenen Songwriting-Stil entwickelt, sowie einen verschrobenen Sound, der sofort Aufmerksamkeit erweckt. Aufhorchen lässt auch eine Singer/Songwriterin aus Vorarlberg mit eigentümlichen, einzelgängerischen Gitarre-Klängen: Julia Hummer aka Juleah bringt im Februar ihre dritte Platte heraus. Ein rauchig raues Kompendium mitreißender Songs. Daniel Knox und Juleah sind im Februar in Österreich live zu erleben. Beim selben Label wie Juleah (Konkord Records) veröffentlichte die Grazer Band The Base. Am Donnerstag spielt man im Wiener Porgy Bess groß auf: Zu erwarten ist ein fetziger Abend rund um Songwriter Norbert Wally. Denn seine Band The Base wird vom 2016 gegründeten Jazz Orchester Steiermark zur Big Base Band erweitert.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Sport in der Frühen Neuzeit. Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien. Gestaltung: Robert Weichinger. Nach einer landläufigen Vorstellung entstand der "moderne Sport" um 1850 und ist vor allem durch Chancengleichheit im Wettkampf, durch ein verbindliches Regelwerk, durch Verweltlichung, durch bürokratische Organisation und durch eine ständige Jagd nach Rekorden geprägt. Lange Zeit meinte man, in der Frühen Neuzeit damit also keine sportlichen Aktivitäten ausmachen zu können. Die neuere Forschung zeigt, unter anderem am Beispiel des "real tennis", dass viele dieser Voraussetzungen des modernen Sports aber schon im 16. Jahrhundert gegeben waren. Am Beispiel von Tennis mit einer ersten Tennisregel soll einerseits das Spiel selbst, aber auch die Sportstätten gezeigt werden. Eine erste deutsche Tennisregel wurde 1680 mit dem "Unterricht deß Ballen=Spiels" vorgelegt. Auch der Sportartikelhandel war in dieser Zeit schon weit entwickelt, es war zum Beispiel im 16. Jahrhundert für die adeligen Spieler kein Problem, Rackets und Tennisbälle aus Paris, Neapel oder Mailand zu beziehen. Adelige und Studenten waren begeisterte Tennisspieler, was sich aber auch als kostenintensiv erwies. Neben dem Tennis wurde auch auf hohem Niveau in Reithallen geritten, der bürgerliche Schießsport blühte zudem in dieser Zeit auf. Regelwerke und das Errichten von Sportanlagen sorgen dafür, dass wir in der Frühen Neuzeit erste Ansätze einer Institutionalisierung von Sport erleben.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reise durch Äthiopien. Gestaltung: Benjamin Breitegger Afrikas größter Handelspartner ist China. Peking finanziert Infrastruktur auf dem ganzen Kontinent, Straßen und Brücken, Industrieparks und Zugverbindungen. Rund die Hälfte davon bauen chinesische Firmen gleich selbst. Erst im September vergangenen Jahres versprach China weitere 60 Milliarden US-Dollar an Investitionen. Die meisten Kredite aus dem Reich der Mitte bekamen Angola und Äthiopien. Das ostafrikanische Land mit seinen Hundert Millionen Einwohnern wächst rasant - es wird permanent gebaut: Neue Straßen und Hochhäuser entstehen, Dämme und Fabriken. In der Hauptstadt Addis Abeba fährt die erste elektrische Straßenbahn des Landes. Und eine Eisenbahn bringt Passagiere und Waren nach Dschibuti ans Rote Meer. Im Gegenzug importiert Äthiopien chinesische Produkte - und verschuldet sich. Handelt es sich dabei um eine Art Neo-Kolonialismus, wie vor allem westliche Beobachter kritisieren? Oder schafft China das, was Europa nie leistete: Afrika zu entwickeln, und dabei noch zu profitieren?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Über die zunehmende Gewalt in Gesundheitseinrichtungen. Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek. Pressemeldungen von gewalttätigen Übergriffen in Pflegeeinrichtungen häufen sich. Für Menschen, die auf diese Einrichtungen angewiesen sind, sei es als Angehörige oder als Betroffene, löst das Angst und Schrecken aus. Denn ein Lebensbereich, wo Betreuung und Geborgenheit gesucht wird, entpuppt sich als bedrohlich. Patientenanwaltschaft und das 2018 in Kraft getretene Erwachsenenschutzgesetz schaffen hier einen gesetzlichen Rahmen, der Schutzbefohlene auch schützen soll. Doch die Gewalt in Pflegeeinrichtungen hat auch eine andere Seite. Ärzte wie Pflegepersonen sind regelmäßig mit gewalttätigen Übergriffen seitens der Patient/innen konfrontiert. Hotspots sind geschlossene psychiatrischen Abteilungen, aber auch Altenheime, die schwer demente Menschen beherbergen. Der Umgang mit diesen will gelernt sein. Das Österreichische Pflegenetz bietet hier regelmäßigen Informationsaustausch an. Schulungen im Umgang mit gewalttätigen Patient/innen und eigens entwickelte Deeskalationsprogramme helfen, Aggression zu unterbinden. Ein Schlüsselbegriff ist hier die beziehungsorientierte Kommunikation. Im Klinikum Schwarzach in Salzburg wiederum wurde ein Kriseninterventionsprogramm entwickelt, das allen Mitarbeiter/innen zur Verfügung steht. Traumatische Erfahrungen aus dem Berufsalltag werden im Team aufgefangen und bearbeitet.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Musik aus Andalusien, Amsterdam und Ungarn bei Glatt Verkehrt in Krems. Gestaltung: Maria Reininger (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) Die siebenköpfige "La Banda Morisca" aus Cádiz brachte am 25. Juli 2018 bei Glatt Verkehrt mitreißende Musik auf die Bühne der Winzer Krems, inspiriert vom maurischen Erbe Andalusiens, und mit virtuosen Flamenco-Tanz-Einlagen des 18 Jahre jungen Juan Tomás de la Molía. Tags darauf gaben die Freigeister der 1996 gegründeten Amsterdam Klezmer Band ein ebenso gut gelauntes Konzert, für das sie wiederholt die Freunde von Söndörgö auf die Bühne luden: Die Kernkompetenzen dieses Familienquintetts wiederum sind die mandolinenartige Tambura und die Lied-Tradition der serbokroatischen Minderheit Ungarns. Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte beider Konzerte.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Integrieren. Innovativ denken und handeln (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das Land der Flammen. Aserbaidschan Revisited (1). Gestaltung: Sabine Nikolay Der letzte Schliff. Was ist gutes Audiomastering? (1). Gestaltung: Hans Groiss


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Die Komponistin Zeynep Gedizlioglu im "Zeit-Ton"-Porträt. Gestaltung: Marie Therese Rudolph. Die Komponistin Zeynep Gedizlioglu wurde im Mai 2018 mit dem renommierten Heidelberger Künstlerinnenpreis ausgezeichnet. Den vergangenen Herbst verbrachte sie als Composer in Residence in Wien. Aufgewachsen in Izmir und Istanbul in einer Künstlerfamilie, wusste die heute 41-jährige Zeynep Gedizlioglu bereits früh, dass sie Komponistin werden wollte. Nach ihren Kompositionsstudien in Istanbul entstand der starke Wunsch nach Veränderungen und die Neugier darauf, wie sich diese auf ihre Arbeit auswirkt. Seit dem Jahr 2000 lebt sie in Deutschland, ihre erste Station war Saarbrücken, wo sie sich mit Elektronik auseinandersetze. Nach Aufenthalten in Straßburg, Karlsruhe und Paris ist ihr Lebensmittelpunkt seit 2012 Berlin. Mittlerweile sind ihre Werke international präsent. Sie hat einen ganz eigenen Stil entwickelt, den manche mit "transkulturell" zu fassen versuchen. Die Entfernung zum vertrauten Umfeld hat ihre eigene Kultur, die türkisch-mediterrane, stärker in den Vordergrund treten lassen, dient ihr als Reibungsfläche. Dies findet sich auch in ihrer Musik wider, in der sich diese beiden Welten verbinden. Sie sagte kürzlich in einem Interview mit der "Neuen Zeitschrift für Musik" (NZfM): "Ich habe bemerkt, dass ich innerlich sehr stark in der Türkei verwurzelt bin. Ich möchte gar nicht die Worte 'Herkunft' oder 'Heimatland' benutzen, weil ich dann das Gefühl habe, etwas auszuschließen, aber meine Bindung an die Türkei hat mit einer bestimmten Kultur, einem bestimmten Ort zu tun, und natürlich mit meiner Vergangenheit, meiner Biografie." Zeynep Gedizlioglu thematisiert auch gesellschaftliche und politische Themen in ihren Werken, so etwa in "Susma - Schweige nicht". Es ist dem Andenken des 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink, Armenier mit türkischer Staatsbürgerschaft, gewidmet. Individuum und Kollektiv, auch dies ist ein von ihr genutzter ein Ansatz, um politische Hierarchien und Systeme ins Zentrum der künstlerischen Arbeit zu rücken. Melancholie in ihrer nicht eindeutigen Stimmungszuordnung empfindet die Komponistin als Motivation, weiter ihren eingeschlagenen Weg zu gehen. Sie ist auch in ihrer Musik zu finden, die - wie die Heidelberger Jury festhält - "mit Präzision und Konzentration auf das Detail gearbeitet, als Erweiterung und Bereicherung der zeitgenössischen Musiksprache zu hören ist".


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Bernhard Fellinger Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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