Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Kathedralen - Heimat der Seele". Gernot Candolini, Leiter der Montessorischule Innsbruck, Autor und Designer von Labyrinthplätzen, erzählt über die Atmosphäre der Räume, die dahinterliegende Mystik und Symbolik, und berichtet über die außerordentlichen Ereignisse, die diese Kathedralen erlebten. - Gestaltung: Alexandra Mantler Kathedralen und Dome gehören zu den Meisterwerken menschlicher Baukunst. Ihre Ausstrahlung ist zeitlos, sie sind wichtige Anziehungspunkte für Touristen, Pilgerinnen und Besucher, die einerseits die Kunstfertigkeit sehen wollen, andererseits einen Ort suchen, an dem man auftanken kann, einen Ort, an dem die Seele sich berührt und inspiriert weiß. Gernot Candolini, der seit 20 Jahren Gruppen zur Kathedrale von Chartres führt, erzählt über die Atmosphäre der Räume, die dahinterliegende Mystik und Symbolik, und berichtet über die außerordentlichen Ereignisse, die diese Kathedralen erlebten. So werden Details lebendig und die erzählten Geschichten laden ein, diese Bauwerke neu zu sehen und immer wieder gerne zu besuchen. Gernot Candolini ist Gründer und Leiter der Montessorischule Innsbruck. Dazu ist er Designer und Gestalter von Labyrinthplätzen in ganz Europa und hat mehrere Bücher zum Labyrinth und anderen Themen verfasst. In seiner Arbeit als Seminarleiter und Autor geht es ihm darum, die spirituellen Dimensionen der Symbole und Bauwerke aufzuzeigen und zu vermitteln. Seit 20 Jahren bietet er Seminarwochen in Chartres an, um diese besondere gotische Kathedrale und ihre Botschaft entdecken und erleben zu können.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Heilkraft der Pflanzen. Mit Kornelia Seiwald im Apothekerkräutergarten der Universität Salzburg. Teil 2: Die Doldenblütler - wohltuende Früchte für den Magen. Gestaltung: Isabelle Engels Melissentee beruhigt die Nerven, Kümmel macht das Kraut besser verträglich und Rosenöl pflegt unsere Haut. Pflanzen, wie wir sie häufig in Wiesen, Wäldern und Gärten finden, enthalten vielfältige Wirkstoffe mit heilender Kraft - von den ätherischen Ölen über Gerb- und Bitterstoffe bis zur Salizylsäure. Arzneipflanze des Jahres 2016 ist der Echte Kümmel aus der Familie der Doldenblütler. Von manchen dieser Arzneipflanzen werden die Blätter, von anderen die Blüten oder Wurzeln verwendet - je nachdem, wo die Wirkstoffe am reichsten enthalten sind. Einige Inhaltsstoffe konnten von der Wissenschaft bereits genau erforscht und nachgewiesen werden, andere wiederum werden von den Menschen seit Jahrhunderten als schmerzlindernd, krampflösend oder wundheilend beschreiben, ohne dass diese Erfahrung bisher durch die Entdeckung des dahinterstehenden wirksamen Prinzips bestätigt werden konnte. Der Salzburger Apothekergarten ist Teil des Botanischen Gartens der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg, auf den 300 Quadratmetern befinden sich 250 heimische Heilkräuter, gegliedert nach Indikationen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Was wurde aus dem Internet?

Vom freien Netzwerk zum kontrollierten Massenmarkt (2). Gestaltung: Marianne Unterluggauer "Ist das Internet noch zu retten?" fragten sich die Hüter der Internet-Protokolle und Netzwerke im März dieses Jahres auf einer ihrer Zusammenkünfte. Nur, was will man eigentlich retten? Timesharing? Teleprocessing? In den 1960er Jahren ging es den Wissenschaftlern und Ingenieuren um das Teilen: Zuerst Prozessorleistung, dann Speicherplatz, den Drucker und irgendwann auch Informationen. Denn, Menschen und ihre Kommunikationsbedürfnisse zu befriedigen, das stand auch am Anfang nicht an erster Stelle. Zwei Jahrzehnte lang war man im Labor mit dem Aufbau der neuen Kommunikationswerkzeuge beschäftigt, bis in den 1990er Jahren auch die breite Öffentlichkeit vom Internet erfuhr. Dank eines kleinen Teams rund um Tim Berners Lee und deren Erfindung, das WorldWideWeb. Alles mit allen zu vernetzen, grenzenloser Informationsfluss, das trieb die Entwicklungen voran. Eine Voraussetzung dafür war die Verkleinerung des Computers, schreibt der amerikanische Computerwissenschaftler Mark Weiser 1991. "Unsichtbar und unbemerkt" sollten Computer und Sensoren in Zukunft Informationen in das entfernteste Eck liefern können. Die so informierte Gesellschaft beklagte als bald einen "information overload". Wer soll das alles lesen? - lautete eine Frage der 90er Jahre. "Maschinen!", so die knappe Antwort heute. Über die Auswirkungen dieser Entwicklung wird noch diskutiert. Auch in Hinblick auf die veränderte Bedeutung des Wortes "sozial", in einer Welt der Maschinen, in der jedes Bit ein Gewinn ist. Stellte man sich in den 1990er Jahren noch die Frage nach der Schnittstelle zwischen Mensch/Maschine, die Gestaltung der Oberflächen und die Form der Online-Kommunikation, so reduziert sich heute das online Verhalten vieler Konsumenten auf die uralte Formel: "Daumen rauf, Daumen runter". Klick und Wisch. Bewertet und vergessen? Vor nicht allzu langer Zeit sah man die Entwicklungen im Internet noch als Jahrhundertchance. "Das schöne, neue Internet", hieß es noch 1995. Auch in Österreich. Ein paar Jahre später drehten hier die Internetprovider kurzerhand für ein paar Stunden das Netzwerk ab. Aus Protest gegen die verfehlte Politik der Regierung Kriminalität im Internet zu bekämpfen. "Don't be evil", meinte Ende der 90er Jahre Google und reformierte die Art der Informationsfindung im Netz. Aus Google wurde Alphabet, und aus Suchmaschinen ein Auktionshaus für Buchstaben. Vom einstigen Traum des Endes vom "Gatekeeper" und der Kommunikationsmonopolisten blieben die amerikanischen "Big Five" übrig. War es das? War es das je? Diesen Fragen geht Mariann Unterluggauer in ihrer Radiokollegserie "Was wurde aus dem Internet?" nach.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Kino ohne Gott

Wie Ingmar Bergman den Kunstfilm revolutionierte (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Es waren die großen, existenziellen Fragen, die den schwedischen Kinomagier Ingmar Bergman umgetrieben haben - die Frage nach Gott, nach dem Ursprung des Bösen, nach dem Sinn des menschlichen Daseins. Im Interview mit Elfriede Jelinek hat der Pastorensohn aus Uppsala Mitte der 1970er Jahre die Summe seiner obsessiven Gottessuche gezogen: "Wir haben etwas Göttliches in uns", philosophierte der Regisseur damals im Gespräch mit der österreichischen Dichterin, "aber da draußen ist kein Gott. Als ich das begriff, als ich verstand, dass da oben niemand ist, der mich beobachtet, war das ein schönes Gefühl. Ich fühlte mich plötzlich geborgen. Ich hatte ja vorher immer Angst gehabt vor diesem Herrn da oben". Mit Filmen wie "Wilde Erdbeeren", "Das Schweigen", "Szenen einer Ehe" und "Fanny und Alexander" hat Ingmar Bergman Kinogeschichte geschrieben. Zu den Markenzeichen des grüblerischen Schweden gehörte eine konzentrierte Bildsprache mit suggestiven Lichteffekten und einem oft abrupten Wechsel zwischen extremen Nahaufnahmen und Totalen. Mitte der 1990er-Jahre wurde Ingmar Bergman von einer Jury, bestehend aus prominenten Filmemachern, zum "besten Filmregisseur aller Zeiten" gewählt - eine Wahl, die heute vermutlich nicht anders ausfallen würde. Kritiker und Publikum haben zu Lebzeiten Bergmans vor allem das Düstere in dessen Filmen gesehen. Ingmar Bergman - das stand als Chiffre für anspruchsvolle, Filme in asketischem Schwarz-Weiß, in denen sich zerquälte, innerlich zerrissene Figuren auf Sinnsuche in einer Welt ohne Frohsinn und heitere Ausgelassenheit begaben. Dabei gibt es durchaus auch humorvolle Motive in Bergmans Werk. Komödien wie "Lektion in Liebe" und "Das Lächeln einer Sommernacht" künden von der anderen, lebenszugewandten Seite des großen Filmemachers.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Lolita, Stefanie Werger, Electro Guzzi, Neuschnee (2). Gestaltung: Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Thomas Mießgang, Astrid Schwarz Stefanie Werger 1951 in der Weststeiermark als Tochter einer Bergarbeiterfamilie geboren, erhielt Stefanie Werger schon in ihrer Kindheit Flöten-, Klavier- und Geigenunterricht. Während einer klassischen Musikausbildung an der Grazer Musikakademie kokettierte sie aber bereits mit der Aufbruchsstimmung der Popkultur jener Tage, brach das Studium kurzerhand ab und tourte als Unterhaltungsmusikerin mit Tanzcombos durch den deutschsprachigen Raum. 1982 wurde Werger von einem Verleger entdeckt und unter Vertrag genommen; ein erstes Album selbstbewusst "Di Nächste bin i" betitelt. Mit den folgenden elf Studio- und drei Live-Alben erzielte sie über drei Jahrzehnte hinweg beachtliche Verkaufszahlen und unleugbare Live-Resonanz. Lieder wie "Sehnsucht nach Florenz", "Stoak wia a Felsen" oder "I wü di g'spürn" sind weit über die Regionalradios hinaus heute noch geläufig; vorwiegend Frauen fühlten sich durch empathische Songzeilen verstanden und projizierten eigene Sehnsüchte, Sichtweisen und Konflikte hinein. Zusätzliche Aufmerksamkeit wurde Stefanie Werger als Buchautorin und Kabarettistin zuteil, anno 2014 erhielt sie einen "Amadeus Austrian Music Award" als Auszeichnung für das Lebenswerk. Seit der Jahrtausendwende lebt die Sängerin und Komponistin in Graz, erst kürzlich erschien ein biografisches Resümée ihrer Anfangsjahre: "Als ich auszog, berühmt zu werden". Gestaltung: Walter Gröbchen Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. Auf der Playlist dieser Woche stehen Willi Resetarits, Jack Grunsky, Clara Lucia und Konrad Becker.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Mozart und seine Zeitgenossen - Seltene Rundfunkaufnahmen der Tenor-Legende Fritz Wunderlich. Ausschnitte aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Vincenzo Righini, Luigi Cherubini, Ignaz Holzbauer und Johann Friedrich Reichardt. Gestaltung: Michael Blees Mit seinen beispielhaften Bühnen-Gestaltungen von Rollen wie Tamino in der "Zauberflöte", Don Ottavio in "Don Giovanni" und Belmonte in der "Entführung aus dem Serail" hat sich der früh verstorbene Fritz Wunderlich den Platz des führenden Mozart-Tenors seiner Zeit ersungen, abseits seiner Bühnentätigkeit hat sich der Sänger mit dem unverwechselbaren Timbre und dem schmelzeichen Ton in seiner Studioarbeit, insbesondere bei den Sendern in Kaiserslautern und Stuttgart aber auch einer Reihe von Mozart-Zeitgenossen gewidmet. Diese raren Wunderlich-Einspielungen liegen jetzt erstmals vollständig und ganz offiziell auf CD vor, aufwendig restauriert von den Originalbändern aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

I. "Ungeschickte Reisende". Von Natalia Ginzburg. Aus dem Italienischen von Maja Pflug II. "Ein Haufen Lügen". Von Michelangelo Antonioni. Aus dem Italienischen von Sigrid Vagt III. "Ferien in der Stadt". Von Javier Tomeo. Aus dem Spanischen von Ulrich Prill. Es liest Florian Liewehr. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich Es gibt Menschen, die fürchten jede Ortsveränderung, gehen aber trotzdem auf Reisen. Natalia Ginzburg schildert deren Ängste, die sie schon tagelang vor der Abreise in Alarmzustand versetzen. Sie befürchten, den Zug zu versäumen, ins falsche Flugzeug zu steigen, die falschen Kleider mitgenommen zu haben ... Bereits unterwegs sind die Reisenden bei Michelangelo Antonioni. Sie reisen zu fünft - drei Männer und zwei Frauen - und das stiftet in den Beziehungen einige Verwirrung. Bei Javier Tomeo entschließt sich Wenzelaus, die Ferien in seiner Wohnung zu verbringen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Eva Teimel. Das TrioVanBeethoven begibt sich auf eine Reise nach Schottland, Irland und Wales. Kleinode eines Großmeisters erfreuen immer besonders. Wie einst Joseph Haydn nahm sich auch Ludwig van Beethoven seinerzeit Volksliedern aus verschiedensten Sprachräumen an. Obwohl in der musikalischen Kunstfertigkeit scheinbar trivialer als so manch ein anderes Werk aus der Hand des Meisters (es sollten "dankbare" Stücke sein, derer sich das Bürgertum erfreuen konnte), sind diese Volksliedbearbeitungen keineswegs von minderer Qualität. Das beweist nun das TrioVanBeethoven, das 21 der insgesamt 179 Bearbeitungen von englischen, walisischen und schottischen Volksliedern eingespielt hat. Eingeladen hat das Ensemble dafür zwei Interpret/innen, die nicht nur selbst aus dem schottischen Umfeld stammen, sondern sich bereits 2009 der Haydn'schen Volksliedbearbeitungen angenommen haben: Die Sopranistin Lorna Anderson und der Tenor Jamie MacDougall. Das Resultat ist ein von Leichtigkeit und Spielfreude geprägtes Herauskehren der "keltischen Stimme" Beethovens.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Styriarte 2018

Johannes Silberschneider, Lesung; Martina Janková, Sopran; Anna Magdalena Kokits, Klavier; Pablo Barragán, Klarinette; Maria Bader-Kubizek, Violine; Rudolf Leopold, Violoncello und Leitung. Peter Rosegger.SOAP. Lesung aus Roseggers Roman "Die Schriften des Waldschulmeisters" * Wilhelm Kienzl: a) Klaviertrio c-Moll op. 13; b) Vier Lieder op. 44; c) Bilder aus dem Volksleben für Klavier op. 52 * J. Brahms: Aus: Klarinettensonate f-Moll op. 120/1 und Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87 * A. Webern: Lieder über Texte von Peter Rosegger: Der Tag ist vergangen op.12/1; Volkstexte op.17 u.a. (aufgenommen am 5. Juli in der Helmut List Halle in Graz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Es ist leicht, Peter Rosegger zu unterschätzen. Aber wenn Johannes Silberschneider aus den "Schriften des Waldschulmeisters" von 1875 liest, wenn sich Roseggers Komponistenfreund Wilhelm Kienzl dazugesellt, wenn seine Gedichte in den Vertonungen Anton von Weberns erklingen, dann spürt man die Bedeutung dieses Großen der österreichischen Literatur. Als Rosegger am 26. Juni 1918 in Krieglach starb, ging eine Epoche zu Ende. Doch was bleibt: Viel Stoff für einen langen Abend aus Lesung, Musik und Film-Reportagen von den Orten, die er prägte und die ihn geprägt haben. (styriarte)


15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Sehnsucht nach Gräserrauschen und dem Gesang des Grünen Heupferds Man muss schon weit gehen, um von schaukelnden Halmen umgeben zu sein, von Glockenblumen, Hahnenfuß und Hummelgebrumm. Die "wilden" Wiesen schwinden, überall in Ländern mit intensiver Landwirtschaft. Zwar beteiligen sich viele Bauern an Kultivierungsprojekten, in Stadtparks werden Blühflächen angelegt und Gemeinden rufen ihre Bürger auf, im Garten nicht alles Grün abzumähen, doch die Bemühungen halten den Trend nicht auf. Nach der Sendung bitten wir Sie um Antwort, unter der Telefonnummer 0800/22 69 79: Wie denken Sie über diese Entwicklung? Was bedeutet Ihnen eine Blumenwiese? Kennen Ihre Kinder den Unterschied zwischen Wiese und Rasen? Wann sind Sie das letzte Mal im weichen Wiesenbett gelegen? Gestaltung: Andrea Hauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Von wegen fad! Tipps für spannende Autofahrten in den Urlaub "Gähn!" - Langeweile im Auto, wer kennt das nicht? Noch unzählige Kilometer bis zum Urlaubsort und es ist so unglaublich fad. Wie soll man sich die Zeit vertreiben? Auf der Suche nach spannenden Indoor-Auto-Beschäftigungen besucht Rudi die Kinder Efe, Lena, Ugulmo, Luna und Shiwa der 3c-Klasse in der Innsbrucker Schule Pradl-Ost. Sie erzählen von flatternden Ohren und rausgestreckten Zungen, die jede Autofahrt verkürzen. Ugulmo: "Du kannst zum Beispiel den Kopf aus dem Fenster raushalten und deine Zunge rausstrecken! Wenn es windig ist, dann macht das natürlich für Hunde besonders Spaß. Und du kannst Ball spielen." Gestaltung: Lara Weber


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"On the road." Mit der Bibel der Beatgeneration von Chicago nach San Francisco. Akustischer Roadmovie von Alfred Koch "Hätte Jack Kerouac nicht 'On the road' geschrieben, hätte es die Doors nie gegeben, meint deren Keyboarder, Ray Manzarek. "Kerouac hat mich inspiriert", gesteht auch Bob Dylan und Jerry Garcia von den Grateful Dead bekennt: "Ich weiß nicht, ob ich je den Mut gehabt hätte, aus meinem Leben etwas Besonderes zu machen, wenn Kerouac nicht die Tür dazu geöffnet hätte". Jack Kerouac, die Ikone der Beat-Generation, starb 1969 in Florida. Mit "On the road" hatte der Schriftsteller 1957 das biedere Amerika schockiert. Mit einem Roman, der das wilde ungezügelte Leben junger Leute beschreibt. Die Romanhelden (Neal Cassidy, Allen Ginsburgh, William Burroughs und Jack Kerouac) fahren kreuz und quer durch die USA - per Anhalter, mit dem eigenen Auto oder mit dem Greyhound-Bus. New York, Chicago, Denver, San Francisco sind Stationen auf der Suche nach "Erfahrungen". Die Schnelligkeit, aber auch Sex und Drogen versetzen sie in einen Rausch. In den 60er Jahren wird "On the road" zum Kultbuch und Inbegriff eines neuen Lebensgefühls. Mit "On the road" auf dem Beifahrersitz macht sich Jahrzehnte später Alfred Koch auf den Weg quer durch Amerika.


16.45 Uhr

 

 

Notabene 45: Ein Tagebuch

Von Erich Kästner. Gestaltung: Matthias Däuble, Philip Scheiner. Nach seiner Flucht aus Deutschland landet Erich Kästner in der Tiroler Provinz, in Mayrhofen, bei Familie Steiner. Die Fotografie des im Krieg gefallenen Sohnes steht neben dem Kruzifix und dem Hitlerbild in der Wohnstube. Dem Berliner Filmteam begegnet man reserviert.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1965 - Neue Wohnform Ragnitz Die "Neue Wohnform Stadt Ragnitz" ist ein Beispiel für eine Mega-Struktur, wie sie in den 1960er Jahren - mit viel Mut zu utopischem Denken -entwickelt wurden, um auch heute problematischen Phänomenen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Zersiedelung im ländlichen Raum und Ausdehnung der Städte entgegenzuwirken. Mitte der 1960er-Jahre wurden Eilfried Huth und Günther Domenig beauftragt, eine Bebauungsstudie für ein Grundstück im Ragnitztal, außerhalb von Graz, zu machen. Der Entwurf, den die beiden vorlegten, sah eine vertikal gestapelte Wohnsiedlung vor, die mit herkömmlichen Vorstellungen von Wohnbau auf den ersten Blick gar nichts gemeinsam hatte: ein technoides Traggerüst mit Wohnvolumina, mit Raumzellen und Versorgungsschächten. Eine Zukunftstadt für den Grazer Vorort Ragnitz! Der schockierte Bauherr nahm von dem Projekt Abstand, nicht ohne die beiden Architekten für ihren visionären Entwurf zu entlohnen. Das Projekt wurde international publiziert und 1969 in Cannes mit dem "Grand Prix" für Urbanismus und Architektur ausgezeichnet. Es war der Grundstein für die Karrieren von Eilfried Huth und Günther Domenig, die ihre Arbeitsgemeinschaft Mitte der 1970er-Jahre beendeten.


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das Wiener Handwerksordnungsbuch. Mit Markus Gneiß, Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Isabelle Engels Handwerker prägten das Alltagsbild des spätmittelalterlichen Wien. Neben ihrer wirtschaftlichen spielten sie aber auch eine wesentliche politische Rolle und trugen zum religiösen Leben der Stadt bei. Unter "Handwerk" verstand man im Mittelalter nicht nur manuell-technisches Gewerbe wie Schneider oder Schuster, sondern auch Dienstleister wie Köche und Kleinhändler wie Krämer. Um die Übersicht über die ca. 100 verschiedenen Branchen und deren Statuten zu bewahren, verfasste der Stadtschreiber Ulrich Hirssauer im Jahr 1430 das umfangreiche "Wiener Handwerksordnungsbuch". Die älteste Ordnung betrifft die Zaumstricker, also die Hersteller von Pferdegeschirr, aus dem Jahr 1364, der letzte Eintrag die Leinweber aus dem Jahr 1555. Die 235 Blätter umfassende Handschrift enthält Ausführungen zur Ausbildung der Lehrlinge, Bestimmungen zur Arbeitszeit und Entlohnung der Gesellen und darüber hinaus Regeln für deren Trinkverhalten in der Öffentlichkeit, den Umgang mit Frauen oder das öffentliche Glücksspiel. Weiters werden die Voraussetzungen zur Erlangung des Meisterrechts und die Anforderungen an das Meisterstück definiert. Ein großer Abschnitt bezieht sich auf die Aufgaben der sogenannten "Zechen" - Zusammenschlüsse innerhalb eines Gewerbes oder von verwandten Handwerkssparten und wichtige religiöse und wirtschaftliche Bezugspunkte für deren Mitglieder. Das Stadtbuch liefert aber auch detaillierte Angaben zur Organisation der Wiener Marktplätze, zur Stadtverteidigung und -bewachung sowie zum Anbau und zum Ausschank von Wein - einem der wichtigsten wirtschaftlichen Faktoren für die Wiener Bürger. Im Lauf der Zeit wurden auch zahlreiche Amts- und Bürgereide in das Buch eingetragen. Ursprünglich im Zuge von Ordnungsmaßnahmen in der Wiener Stadtkanzlei entstanden, wurde das "Wiener Handwerksordnungsbuch" zu einer der wichtigsten Quellen für die Erforschung des Lebens im spätmittelalterlichen Wien.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

In Lateinamerika leben viele verschiedene indigene Völker. Die europäischen Eroberer rätselten darüber, ob die "Ureinwohner" denn Seelen hätten. Heute geht es um ihre Rechte. Gestaltung: Ralf Leonhard Während lange Jahre versucht wurde, indigene Völker zu assimilieren und im westlichen Sinne zu "entwickeln", geht es heute um ihre Rechte: vor allem um Landrechte, die durch die Interessen von Staaten, Unternehmern und Großgrundbesitzern bedroht werden. Der Zukunft der indigenen Völker Lateinamerikas widmete sich Ende Juni eine hochkarätig besetzte Tagung in Deutschland.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Paläogenetik die Archäologie revolutioniert Von Thomas Gith Für die Archäologie sind Knochen eine Informationsquelle von unschätzbarem Wert. Und seit einigen Jahren gibt es eine Methode, die den Archäolog/innen weitere Indizien liefert: die Paläogenetik, bei der fossilen Skeletten relativ schnell und günstig genetische Proben entnommen werden. So konnten Forscher/innen beispielsweise die DNA von Angehörigen der Tiefstichkeramischen-Kultur analysieren. Herausfordernd ist die Untersuchung allerdings immer noch. Denn bei jahrtausendealten Skeletten ist das Erbgut nur bruchstückhaft vorhanden. Und je älter die Knochen sind, desto geringer ist meist die DNA-Ausbeute. Wie bruchstückhaft die Erbsubstanz vorliegt, hängt aber auch davon ab, welchen Umwelteinflüssen die Knochen ausgesetzt waren. - Die Paläogenetik könnte bisher nicht restlos geklärte Fragen der Menschheitsgeschichte beantworten. Zum Beispiel, wie die Europäer sesshaft wurden.


19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Schwarzenberg 2018

Mandelring Quartett; Nabil Shehata, Kontrabass; Lara Ruiz Ferreres, Klarinette; Sibylle Mahni, Horn; Bence Bogányi, Fagott. Franz Schubert: a) Streichquartett a-Moll D 804, "Rosamunde"; b) Oktett F-Dur D 803 (aufgenommen am 23. Juni im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg). Präsentation: Stefan Höfel. Zum Auftakt der diesjährigen Schubertiade Schwarzenberg kommt eines der beliebtesten Werke Schuberts zur Aufführung: das Oktett für Streicher und Bläser. Für dieses Konzert hat sich mit dem Mandelring Quartett, Nabil Shehata, Laura Ruiz Ferreres, Sibylle Mahni und Bence Bogányi eine ganz neue Besetzung zusammengefunden, die eine spannende Darbietung verspricht. Zuvor auf dem Programm: Schuberts Streichquartett in a-Moll "Rosamunde". (Schubertiade Schwarzenberg)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Was wurde aus dem Internet? Vom freien Netzwerk zum kontrollierten Massenmarkt (2). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Kind ohne Gott. Wie Ingmar Bergman den Kunstfilm revolutionierte (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Lexikon der österreichischen Popmusik. Lolita, Stefanie Werger, Electro Guzzi, Neuschnee (2). Gestaltung: Gestaltung: Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Thomas Mießgang, Astrid Schwarz


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Wie soll ich meine Seele halten? Musik zu Rilke beim Salzburger aspekte Festival. Gestaltung: Stephan Höllwerth Gedichte von Rainer Maria Rilke in Vertonungen von Anton Webern und Herbert Grassl, Kammermusik der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer und das "Klavierstück 1969" des im Jänner 85-jährig verstorbenen Klaviervirtuosen Andor Losonczy standen in einem Kammerkonzert des heurigen aspekte Festivals auf dem Programm. Wir bringen eine Teilwiedergabe des Konzerts vom 27. April 2018 im Solitär der Universität Mozarteum. Die Ausführenden waren das österreichische ensemble für neue musik unter der Leitung von Kai Röhrig und die Sängerinnen Anna Elisabeth Hempel und Bernadette Furch. Im Mittelpunkt des Konzertes stand ein Jubilar, denn Herbert Grassl feierte heuer seinen 70. Geburtstag. Grassl hat sich in Salzburg auf verschiedenen Ebenen sehr für Neue Musik eingesetzt: Sowohl als Lehrer für Kompostition an der Universität Mozarteum, als auch als Mitorganisator des Aspekte-Festivals wie auch als langjähriger künstlerischer Leiter des Österreichischen Ensembles für Neue Musik. Eine Spezialität in Grassls Werkkatalog sind literarisch inspirierte Kompositionen für gemischtes Vokal- und Instrumentalensemble. Dieser Ansatz entspricht zugleich der Zielsetzung der Internationalen Paul Hofhaymer Gesellschaft, der Grassl bis zum heurigen Jahr vorgestanden hat."


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten