Jetzt läuft auf Ö1:

Punkt eins

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Jenseits von Raum und Zeit". Johannes Huber, Mediziner und katholischer Theologe, prüft vor einem wissenschaftlichen Hintergrund mit Blick auf Transzendentales die Zeit nach dem Tod. - Gestaltung: Alexandra Mantler "In ruhigen Stunden stellen sich mitunter dem Naturwissenschaftler zwei Fragen", erzählt der Arzt und Theologe Johannes Huber", von denen die erste medizinischen Hintergrund hat: Erlischt mit dem Tod eines Menschen endgültig seine Identität oder wäre es möglich, dass - unabhängig von der Erinnerung - aus seiner Existenz etwas erhalten bleibt?" Darauf gibt es laut Huber unterschiedliche Antworten; der religiös Musikalische sieht im Tod eine "Gütertrennung" - ein Teil zerfällt, der andere bleibt jenseits von Raum und Zeit. Und dies führt zur zweiten Frage: Ist es intellektuell redlich, an Transzendentales zu glauben? Die Naturwissenschaft kann und darf darauf keine Antworten geben, ist Huber überzeugt. Weil es allerdings nicht unvernünftig sein soll, an einen Weltenbaumeister zu glauben, kann diese Lebensentscheidung vor einem wissenschaftlichen Hintergrund geprüft und kalibriert werden.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Paul Chaim Eisenberg mit Franz Schuh in Wels Peter Falk - Die Rolle seines Lebens Paul Chaim Eisenberg mit Franz Schuh in Wels Paul Chaim Eisenberg, ehemaliger Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, liest zur Eröffnung der Sprechtage Wels Thalheim aus seinem bei Brandstätter erschienenen Buch "Auf das Leben!"- Im Anschluss diskutiert er mit dem Schriftsteller und Philosophen Franz Schuh. Die Veranstaltung findet heute Dienstag, 22. Mai, um 19:00 Uhr im Medienkulturhaus Wels statt. - Gestaltung: Hanna Ronzheimer Peter Falk - Die Rolle seines Lebens Zigarre, ein zerknautschter Regenmantel und ein Peugeot 403 - das waren die Markenzeichen von Inspektor Columbo. Vor 50 Jahren wurde "Columbo - Mord nach Rezept", die erste Folge der Krimiserie mit Peter Falk in den USA, ausgestrahlt. Bis 2003 folgten weltweit insgesamt 69 Folgen. Leporello würdigt den 2011 verstorbenen Peter Falk und mit ihm die Rolle seines Lebens. - Gestaltung: Roman Tschiedl


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Scarlatti und Scarlattina, Musik von und ?im Sinne' Domenico Scarlattis und ein spanischer Abend mit dem Duft von Nelken und Brandwein. Eine verspielt heitere Suite mit Themen Scarlattis. Neoklassik wird dieser Stil genannt, man könnte auch sagen eine musikalische Revue: nach dem Auftritt der Jongleure betritt ein Komponist aus alten Zeiten die Bühne.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Christof Schramm kultiviert im Weinviertel 40 seltene Kartoffelsorten. Eine Sendung zum Mutter Erde-Schwerpunkt "Schau, wo dein Essen herkommt". Teil 1: Heute: Der Beginn einer Leidenschaft Gestaltung: Ilse Huber Sie wachsen im Dunklen, reifen zu verdickten Sprossachsen heran, ehe sie auf dem Teller landen. Oder in den Fingern. Oder in der Chipspackung. Die Geschichte der Kartoffeln ist turbulent: Weitangereist aus der Neuen Welt, brachte sie der Entdecker Christoph Kolumbus nach Europa. In Spanien wurden sie für Zierpflanzen gehalten, der besonderen Blüten wegen. Doch ihr wahrer Schatz liegt unter der Erde. Ob speckig, mehlig, blau, schwarz oder weiß - die optische Vielfalt ist genauso groß wie die geschmackliche. In fester wie flüssiger Form. Christof Schramm hat sich auf seinem Weinviertler Hof ganz auf die Knollen spezialisiert. Mehr als 40 seltene Sorten kultiviert der Landwirt auf seinen Feldern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie Phönix aus der Asche

New Orleans - Stadt der Widersprüche (1). Gestaltung: Ute Maurnböck New Orleans, The Big Easy, die Wiege des Jazz: Wo französische Kolonialisten vor genau 300 Jahren inmitten der unwirtlichen Sümpfe einen Außenposten errichteten, entwickelte sich eine der unamerikanischsten Kulturen der USA. Auch wenn New Orleans heute noch als liberaler Hafen im rundum höchst konservativen republikanischen Umland gilt: Ein katastrophales Schulsystem, miserabel bezahlte Jobs sowie exorbitant hohe Kriminalitätsraten sind die Schattenseite der Tourismushochburg. Der Anteil der Afroamerikaner/innen sank nach Katrina von 67% auf 59%, Viele konnten es sich schlicht nicht leisten, wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Und auch für jene, die in ererbten Häusern leben, ist das Leben in den inneren Bezirken oft nicht mehr möglich: durch eine Steuerpolitik, die die jährlichen Hausabgaben in den gentrifizierten Gegenden in schwindelnde Höhen treibt. Dass viele "locals" wie auch Zugezogene einen Teil ihrer Häuser über die Internetplattform airbnb vermieten, macht die angespannte Wohnsituation nicht einfacher. Darüber hinaus drohen der Stadt ökologische Probleme: neben Warnungen, dass schwerste Stürme häufiger werden, verschwinden die natürlichen Pufferzonen - die "wet lands" - im Golf von Mexiko durch den Meeresspiegelanstieg, Fabriken entlang der sogenannten "Cancer Alley", der "Krebsallee", produzieren nach wie vor giftigste Abfallstoffe. Ein Umdenken in der Umweltpolitik ist von politischer Seite derzeit nicht zu erwarten genauso wenig wie an einer Entspannung der Rassenkonflikte gearbeitet wird. Und dennoch gibt es Lichtblicke: Erst voriges Jahr wurde trotz heftiger Proteste - unter anderem von rassistischen und rechtsextremistischen Gruppen - die Statue des konföderierten Generals und Sklavereiprofiteurs Robert E. Lee von ihrem Sockel entfernt und damit vom Bürgermeister der Stadt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Das Radiokolleg hört sich um, wie Menschen heute in der "karibischsten Stadt der USA" leben, wie präsent Rassismus ist und wie optimistisch sie, die bis jetzt alle Katastrophen tanzend und gelassen überstanden haben, in die Zukunft blicken.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der rasende Reporter

Egon Erwin Kisch und seine journalistischen Abenteuer (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch "Mir kann eigentlich nichts passieren. Ich bin ein Deutscher. Ich bin ein Tscheche. Ich bin ein Jud. Ich bin aus gutem Hause. Ich bin Kommunist. Ich bin Corpsbursch. Etwas davon hilft mir immer": Mit diesen Worten soll sich Egon Erwin Kisch selbst einmal beschrieben haben. Als er 1885 in Prag geboren wurde, bestand noch die Habsburger-Monarchie, doch die diversen Nationalisten, darunter auch die tschechischen, strebten bereits nach eigenen Staaten. Als direkter oder indirekter Zeuge erlebte Kisch den Ersten Weltkrieg und das Ende der Habsburger Monarchie, den Aufstieg Hitlers und Stalins und das Dritte Reich, aber auch den Spanischen Bürgerkrieg. So sehr er sich der Literatur und dem eigenen literarischen Oeuvre verpflichtet fühlte, einen Namen machte er sich insbesondere durch seinen investigativen Journalismus und seine Reportagen. Darin fängt er eine von enormen politischen Turbulenzen, wachsender ideologischer Polarisierung und Gewalt geprägte Zeit eindrucksvoll ein. "Reportage als Kunstform und Kampfform" lautete der Titel seines Referats beim 1. Internationalen Schriftstellerkongress zur Verteidigung der Kultur in Paris 1935. Als rasender Reporter ging er in die Geschichte ein. In seinem Traum von einer absoluten Wahrheit war allerdings auch er - wie so viele andere Intellektuelle seiner Zeit - bereit, zugunsten der Ideologie die Augen vor der Realität zu verschließen. Er starb vor 70 Jahren in Prag.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Suzuki-Methode

Eine musikalische Früherziehungsmethode aus Japan (1). Gestaltung: Franziska Dorau Anfang der 1930er Jahre sollte der japanische Musikpädagoge Shinichi Suzuki erstmals einen sehr jungen - genauer gesagt, einen 4-jährigen - Geigenschüler unterrichten. Er machte sich Gedanken über die Lernfähigkeit von kleinen Kindern und hatte plötzlich eine Eingebung: "Alle japanischen Kinder sprechen perfekt japanisch!" Selbst jene, die in Regionen aufwachsen, in welchen schwierige Dialekte gesprochen werden, die ein erwachsener Japaner aus einer anderen Region kaum lernen könnte, beherrschen ihr Idiom mühelos. Warum? Weil die Methode, nach der ihnen Japanisch beigebracht wurde, offenbar die richtige war. Er entwickelte also eine musikalische Früherziehungs-Methode, die an den Erwerb der Muttersprache angelehnt ist und auf dem Prinzip beruht, dass Kinder unweigerlich von ihrer Umgebung lernen. Das bedeutet, dass das Kind täglich und mit ständigen Wiederholungen an die Musik herangeführt wird. Und dass der Unterricht im Idealfall schon vor dem dritten Geburtstag beginnt - in jenem Zeitraum also, in dem Kinder das absolute Gehör, mit dem alle Menschen geboren werden, noch nicht verloren haben. In den ersten Jahren musizieren die Kinder ausschließlich nach dem Gehör, dann erst kommen Notenlesen und Theorie dazu - so wie ein Kind fließend sprechen lernt, lange bevor es lesen lernt. Bei seiner heute als "Talent Education" bekannten Früherziehungsmethode, sagte Shinichi Suzuki, gehe es nicht darum, Kinder zu Profimusikern zu erziehen, sondern ihrer Begabung und Lebensfreude Raum zu geben. Es gehe um Bildung ohne Kalkül; ohne Hintergedanken daran, das Kind, zu etwas "Besonderem", womöglich zu etwas "Profitablem" zu machen. Die Frage, ob ein Kind eine musikalische "Prädisposition" habe, sagt er, sei per se schon falsch. Denn Talent muss entwickelt werden. Und kann bei jedem Kind entwickelt werden.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Wie kombinieren? Einaktige bzw. nicht-abendfüllende Opern von Béla Bartók, Jules Massenet, Pietro Mascagni, Ruggero Leoncavallo, Franco Leoni, Peter Iljitsch Tschaikowsky, u.a. Gestaltung: Michael Blees Nicht immer ist es aus stofflich stilistischen Gründen so einfach wie beim veristischen Doppel "Cavalleria rusticana" und "Pagliacci"; wenn auch nicht als beiderseitige Ergänzung entstanden, so scheinen für viele Opernfreund/innen beide Werke zusammenzugehören. Doch vor einigen Jahren hat man an der Wiener Staatsoper das Opern-Duo auch getrennt und jeweils mit Puccinis "Gianni Schicchi" kombiniert, während man Anfang des 20. Jahrhunderts zuweilen Mascagnis Kurzoper mit Jules Massenets Antwort auf den Verismo in Form der einaktigen "La Navarraise" gekoppelt hat. An der New Yorker Met ist "Gianni Schicchi" - ein Teil von Puccinis eher selten komplett aufgeführter Einakter-Trilogie - sogar gemeinsam mit "Salome" von Richard Strauss auf die Bühne gebracht worden oder als heiterer Nachklang zur düsteren Oper "Herzog Blaubarts Burg" von Béla Bartók. Dieses in Budapest vor 100 Jahren aufgeführte Werk hat man zuletzt in New York wiederum gemeinsam mit Tschaikowskys Opern-Abgesang "Iolante" präsentiert.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Wanderfalke" von John A. Baker. (Ausschnitt) Aus dem Englischen übersetzt von Andreas Jandl und Frank Sievers. Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Nicole Dietrich 1967 veröffentlicht John A. Baker "Der Wanderfalke", eine zarte Hymne auf einen von der Agrarchemie stark bedrohten Vogel. Der Text ist das Resultat jahrelanger Beobachtung und ein Klassiker des "Nature Writings". Baker notierte mit naturwissenschaftlicher Akribie alles in sein Journal, was den Wanderfalken bewegt. Was dem Vogel der Wind, ist dem Autor dabei die Sprache. Er "liest" die Landschaft, versetzt sich in die Vogelperspektive und verschmilzt mit Natur und Tier. John Alec Baker lebte 1926-1986 im ostenglischen Chelmsford, arbeitete als Bibliothekar und widmete sein Leben der Vogelbeobachtung. Neben seinem großen Bucherfolg "The Peregrine" (dt. "Der Wanderfalke") veröffentlichte er noch "The Hill of Summer".


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. SZENE Waldviertel FESTIVAL 2. Panorama Dance Theater in der Remise Bludenz 3. Das Paier Valcic Quartet im RadioKulturhaus SZENE Waldviertel FESTIVAL Ein neues Festival startet am kommenden Freitag in seine erste Saison: das "SZENE Waldviertel FESTIVAL". Unter der künstlerischen Leitung von Stefan Rabl werden von 25. Mai bis 8. Juli unterschiedlichste Produktionen aus Theater, Musik, Tanz, Film, Installationen, Performances sowie viele Interaktionen für heranwachsende und erwachsene Menschen an unterschiedlichsten Spielorten im ganzen Waldviertel geboten. Grundkonzept ist Kunst Kultur aus dem Urbanen Raum mit dem Leben in der Region zu verbinden. Eine kleine Europareise bietet der Eröffnungstag am 25. Mai in Horn mit dem spanischen "Vaiven Circo", der Tanzgruppe um den Schweizer Joshua Monten sowie mit Phillip Hochmair, der mit großer Leidenschaft und Hingabe Goethes "WERTHER" aus persönlicher, heutiger Sicht erzählt. Das "SZENE Waldviertel FESTIVAL" dauert von 25. Mai bis 8. Juli. Panorama Dance Theater in der Remise Bludenz Das Schweizer "Panorama Dance Theater" gastiert am kommenden Donnerstag in der Remise Bludenz mit seinem Stück "Big Bird". Nicht nur tänzerisch, sondern auch im Zusammenwirken mit Schauspieler/innen, Wissenschafter/innen und Komponist/innen setzt sich die Truppe rund um Ann Katrin Cooper und Tobias Spori in ihren Produktionen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und Themen auseinander. Die Welt im Umbruch, in der alles extremer zu werden scheint und nichts mehr sicher ist, in der es nicht gelingt ein Gleichgewicht herzustellen, ist Ausgangsthema des Stückes "Big Bird". Das "Panorama Dance Theater" testet an diesem bilderreichen Tanzabend Extreme aus, um Balance zu finden in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Zu sehen am Donnerstag, dem 24. Mai um 20 Uhr in der Remise Bludenz. Das Paier Valcic Quartet im RadioKulturhaus Ins Kino geht es am kommenden Montag im Wiener RadioKulturhaus: Das Paier Valcic Quartet präsentiert ihre neue CD "Cinema Scenes". Die vier Musiker/innen bringen darauf die ganze Gefühlspalette des Kinos melodienreich, mitreißend rhythmisch und jazzig federnd zum Ausdruck und schlagen den Bogen von nostalgischer Sehnsucht, über betroffenes Schweigen bis zu zornigem Aufbegehren und triumphierender Freude. Klaus Paier, Asja Valcic, Stefan Gfrerrer und Roman Werni - das Paier Valcic Quartet - kommt mit dem Programm seines neuen Albums "Cinema Scenes" am Montag, 28. Mai, ins Wiener RadioKulturhaus.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Klaviermusik von C.P.E. Bach mit Alexei Lubimov. Neues aus der Großfamilie der Tasteninstrumente: Der vielfach ausgezeichnete, stets originelle russische Pianist Alexei Lubimov sorgt nach seinem Soloalbum "Der Bote", erschienen bei ECM mit Musik von Claude Debussy, Carl Philipp Emanuel Bach und anderen, erneut für Aufsehen: Lubimov brachte nun ein ganzes Album mit der Klaviermusik des Bachsohns C.P.E. Bach heraus. Er spielt diese ebenso originelle wie unbekannte Musik auf einem sogenannten Tangentenflügel, einem Modeinstrument des 18. Jahrhunderts, bei dem die Saiten von unten angeschlagen werden und somit vibrieren können, was es in Sachen Individualität dem Cembalo überlegen macht. "Tangere" heißt das Album in einer Assoziation zum "Tangentenflügel", aber auch im Sinn des Wortes "berühren". Alexei Lubimov gelingt dies mit seinem packenden Spiel.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Zwischen Lifestyle und Gesundheit. ´ Gäste: Hanni Rützler, Ernährungstrendforscherin und Jürgen König, Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien. Moderation: Beate Macura. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Laktose- und glutenfrei, vegan, Low-Carb, histaminarm - obwohl medizinisch oft gar nicht notwendig, halten sich viele Menschen an strenge Ernährungsregeln. Durch selbstdiagnostizierte Allergien und Unverträglichkeiten wird der eigene Speiseplan stark eingeschränkt. Eine Bestellung im Restaurant wird vor lauter Sonderwünschen zum Hindernislauf. Gesundheitsbewusstsein, Verzicht als Tugend oder Lifestyle-Trend? Welche Erklärung hat die Wissenschaft für die aktuelle Popularität besonders strikter Ernährungsstile? Gehört es gar schon zum guten Ton, "allergisch" zu sein? Steht die Selbstoptimierung im Vordergrund? Oder geht es vor allem um Aufmerksamkeit? Der Ernährungswissenschafter Jürgen König und die Ernährungstrendforscherin Hanni Rützler gehen im Gespräch mit Beate Macura der Frage nach, was Menschen zu komplizierten Ernährungsgewohnheiten motiviert und welche Trends noch auf uns zukommen. Wenn Sie sich an der Sendung beteiligen möchten: Schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at oder rufen Sie in der Sendung an unter der Nummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Merlin Ensemble, Leitung und Violine: Martin Walch; Andrea Eckert, Schauspiel; Hermann Beil, Regie. Igor Strawinsky: "L'Histoire du Soldat" (Die Geschichte vom Soldaten) (aufgenommen am 6. Mai im Granarium der Burg Schlaining im Rahmen des "Klangfrühlings Stadtschlaining 2018"). Präsentation: Gerhard Krammer Igor Strawinskys Geniestreich Histoire du Soldat entstand in der Schweiz in den Jahren 1917/18. Eine Geschichte voller Anspielungen, voller Lebensweisheit, grausam und herzensgut wie eine Moritat, drastisch wie Kasperletheater, frech und unverschämt in seinem musikalischen Gewand. Eine große Geschichte auf die einfachste Weise erzählt. Die Geschichte basiert auf einem Märchen aus der russischen Volksdichtung, aber die Anregung zur besonderen Form des Werkes gab der Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz. "Warum nicht gemeinsam ein Stück schreiben, das keinen großen Saal, kein großes Publikum braucht: ein Stück, dessen Musik nur wenige Instrumente erfordern würde und das nur zwei oder drei Personen hätte? Wir würden die alte Tradition der Gauklerbühnen, der Wandertheater, der Jahrmarktstheater wieder aufnehmen...", heißt es in seinen Souveniers sur Igor Strawinsky. (Hermann Beil)


15.30 Uhr

 

 

Moment

Wenn ein Medizinprodukt zum Modeaccessoire wird Betrachtungen über die unvermeidbare Brille Die Brille oder die "Augengläser", wie die Sehhilfe in Österreich noch genannt wird, ist ein klassisches Medizinprodukt. Weitsichtigen hilft sie beim Lesen, Kurzsichtigen Entferntes scharf zu sehen. Gleitsichtbrillen korrigieren gleich beide Arten der Fehlsichtigkeit. In Österreich sitzt sie auf jedem zweiten Nasenrücken, ab 40 ist sie quasi obligatorisch. Wer eine Brille trägt will damit aber nicht nur gute Sicht haben, sondern ebenso gut aussehen. Österreichische Brillenmacher genießen Weltruf. Das Modeaccessoire Brille im Porträt. Gestaltung: Tanja Rogaunig


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Mutter Erde: Woher kommt das Frühstücksei? Der Radiohund hat eine Frage: Wenn er sein Frühstücksei nicht isst, sondern ausbrütet, schlüpft daraus dann ein Küken? Rudi fragt bei Helga Hackmaier nach und besucht mit der Bäuerin die Hühner in ihrem Stall. Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Pfingstsonntag in Kirchstetten. Wie W. H. Auden, einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts, zum Kirchstettner wurde. Feature von Alfred Koch Auf Fotos sieht W. H.Auden aus wie der ältere Bruder Walter Matthaus: zerknittertes Gesicht, zerzauste Kleidung, Zigarette im Mundwinkel. Der englische Dichter war 1958 mit seinem Lebensgefährten ins niederösterreichische Kirchstetten gezogen, wo er ein umgebautes Bauernhaus gekauft hatte. Noch heute erinnert man sich dort an den schrulligen Bohèmien, der - als Anglikaner - in übergroßen Filzpantoffeln bei der Fronleichnamsprozession mitmarschierte. Während Auden in der englischsprachigen Welt noch immer als einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts gilt, ist er in Österreich längst in Vergessenheit geraten. Und selbst in Kirchstetten, wo Auden begraben liegt, wusste man mit dem mysteriösen Zugereisten lange nicht viel anzufangen. Was wollte Auden in Kirchstetten? War es tatsächlich der österreichische Wein, der ihn ins niederösterreichische Voralpenland lockte?


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1985 - Wohnpark Alt Erlaa Lange wurde der Wohnpark Alterlaa kritisiert als "Wohnmaschine für eine anonyme Masse" - so viele Einwohner auf so geringem Raum, das müsse Probleme verursachen. Das meinten die Außenstehenden. Von den Bewohnerinnen und Bewohnern der sechs Wohnblöcke selbst wurde ihr Zuhause stets standhaft verteidigt. Man kennt und grüßt einander, es sei sauber und sicher hier, und das obwohl die Nachbarschaft mit rund 9.000 Menschen nicht gerade klein ist. Die Erschließungswege sind zwar niedrig und künstlich beleuchtet, dafür sind die nach außen orientierten Wohnungen allesamt mit Terrassen oder Loggien versehen. Der Hauptarchitekt des Wohnparks Alterlaa ist der 2016 verstorbene Harry Glück. "Das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl" war das Versprechen seiner Wohnbauten, von denen einige Schwimmbäder auf den Dächern haben. Was wiederum als unnötiger Luxus kritisiert worden ist - von Außenstehenden. Architekten: AG Harry Glück, Kurt Hlawenicka, Rquat Reinthaller Partner Fertigstellung des letzten Bauteiles: 1985 Adresse: 1230 Wien, Anton-Baumgartner-Straße 44


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Übers land springt die goas Bratfisch war ein Fiaker und ist eine Band und kutschiert uns auf eine Landpartie. Auf den Märkten werden Lebensmittel verkauft und Töne gratis angeboten. Musik liegt in der Luft und im Abspielgerät. Alles erscheint, wie Multiinstrumentalist Albin Paulus sein Programm zu nennen pflegt: Urneu!


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Alltag und Kultur im Biedermaier zwischen 1815 und 1848. Mit Ernst Bruckmüller, emeritierter Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Nach dem Wiener Kongress 1814/15 und der Restauration der politischen Verhältnisse zieht sich das Bürgertum - den überwachungsstaatlichen Tendenzen der Ära Metternich geschuldet - ins Häusliche zurück, das Politische tritt zurück, das Häusliche wird zum Ort des Rückzugs. Familiäre Vergnügen rücken ins Zentrum des Alltagslebens. Erstmals wird der Kindererziehung besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Mit aufwändigem Kinderspielzeug, eigenen Kinderbüchern und Hauslehrern streben die wohlhabenden Bürgerfamilien nach dem neuen Idealbild einer glücklichen Kindheit. Hier liegen die Wurzeln vom Bild der glänzenden Kinderaugen vor dem Weihnachtsbaum und der sonntäglichen Familienausflüge. Außer Haus werden Bälle besucht, Kaffeehaus- und Konzertbesuche genossen, und Salonabende abgehalten. Von Politik und Wirtschaftsfragen hält man sich fern. Biedermaier-Tendenzen sind in ganz Mitteleuropa zu erkennen, doch in Wien nehmen sie durch die Repressionen von Fürst Metternich besonders starke Ausmaße an. Dafür erreichte die Kunst und Kultur in jener Zeit eine neue Hochform: Franz Grillparzer, Johann Nestroy, Ferdinand Raimund und Emanuel Schikaneder dichteten, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, und Franz Schubert musizierten, und Ferdinand Georg Waldmüller zählt bis heute zu den berühmtesten Malern seiner Zeit.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Um in Indien eine gute Gesundheitsversorgung zu bekommen, muss man tief in die Tasche greifen. Das können sich aber viele Inder und Inderinnen nicht leisten. Gestaltung: Jürgen Webermann Grundsätzlich hat Indien keine schlechte Gesundheitsversorgung: In den Metropolen und auch in manchen ländlichen Regionen gibt es Ambulanzen, Geburtskliniken, Krankenhäuser und Diagnosezentren. Doch die gute medizinische Versorgung gibt es nur im privaten, nicht aber im öffentlichen Bereich: Die meisten Inder haben so gut wie keinen oder einen unzureichenden Zugang zum Gesundheitssystem. Der Staat investiert viel zu wenig, insgesamt werden lediglich 30% der medizinischen Kosten vom Staat getragen. Gleichzeitig reisen Gesundheitstouristen ins Land, denn an Spitzenmedizinern herrscht hier kein Mangel. Wie passt das zusammen? Und wie ließe sich der Widerspruch beheben?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Ein Porträt des Insektenforschers Hans Malicky Von Juliane Nagiller Ein bräunlich gefärbter Körper, lange, dünne Antennen und vier zarte, behaarte Flügel: Köcherfliegen sind ziemlich unscheinbare Insekten. Sie sind weder schädlich noch besonders nützlich. Aber sie verraten viel über den Zustand unserer Gewässer. - Der Entomologe Hans Malicky erforscht die unscheinbaren Tiere seit Jahrzehnten. Rund 2.500 Köcherfliegen-Arten hat er bisher beschrieben. Schon in der Volksschule hat er Pflanzen gepresst, Schneckenhäuser gesammelt und Steine nach Hause geschleppt. Sein Vater wollte, dass er einen ordentlichen Beruf erlernt, damit schnell was aus ihm wird. Doch Malicky ließ sich von seinem Berufsziel Zoologe nicht abbringen. Die Taxonomie der Natur, sagt er, sei wie das Standesamt der Menschen. Nur wenn jedes Lebewesen einen Name hat, lokalisiert und registriert wurde, könne man über Biodiversität sprechen.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Bruckner Orchester Linz, Dirigent: Markus Poschner. Jean Sibelius: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105 * Anton Bruckern: Symphonie Nr. 7 E-Dur (aufgenommen am 26. April im Brucknerhaus in Linz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Alice Ertlbauer-Camerer Das Konzert am 26. April stellt zwei siebte Sinfonien in den Mittelpunkt, die von Jean Sibelius und von Anton Bruckner. Beide Werke haben sich in ihrer Meisterhaftigkeit auch auf die Künstler ausgewirkt. So blieb das Werk bei Sibelius die letzte vollendete und erhaltene Sinfonie und eines der letzten Orchesterwerke, und Anton Bruckner verhalf die Uraufführung der Sinfonie im Leipziger Stadttheater vom Gewandhausorchester Leipzig zu internationalem Ruhm. Der Komponist Bruckner musste 60 Jahre alt werden, um einen ersten durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Neben Aufführungen in anderen musikalischen Zentren Europas fand das Werk auch seinen Weg nach Übersee. Große Teile dieser sehr beliebten Sinfonie wurden in St. Florian komponiert, dort, wo Bruckner auch begraben ist. (Brucknerhaus Linz)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. SZENE Waldviertel FESTIVAL 2. Panorama Dance Theater in der Remise Bludenz 3. Das Paier Valcic Quartet im RadioKulturhaus SZENE Waldviertel FESTIVAL Ein neues Festival startet am kommenden Freitag in seine erste Saison: das "SZENE Waldviertel FESTIVAL". Unter der künstlerischen Leitung von Stefan Rabl werden von 25. Mai bis 8. Juli unterschiedlichste Produktionen aus Theater, Musik, Tanz, Film, Installationen, Performances sowie viele Interaktionen für heranwachsende und erwachsene Menschen an unterschiedlichsten Spielorten im ganzen Waldviertel geboten. Grundkonzept ist Kunst Kultur aus dem Urbanen Raum mit dem Leben in der Region zu verbinden. Eine kleine Europareise bietet der Eröffnungstag am 25. Mai in Horn mit dem spanischen "Vaiven Circo", der Tanzgruppe um den Schweizer Joshua Monten sowie mit Phillip Hochmair, der mit großer Leidenschaft und Hingabe Goethes "WERTHER" aus persönlicher, heutiger Sicht erzählt. Das "SZENE Waldviertel FESTIVAL" dauert von 25. Mai bis 8. Juli. Panorama Dance Theater in der Remise Bludenz Das Schweizer "Panorama Dance Theater" gastiert am kommenden Donnerstag in der Remise Bludenz mit seinem Stück "Big Bird". Nicht nur tänzerisch, sondern auch im Zusammenwirken mit Schauspieler/innen, Wissenschafter/innen und Komponist/innen setzt sich die Truppe rund um Ann Katrin Cooper und Tobias Spori in ihren Produktionen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und Themen auseinander. Die Welt im Umbruch, in der alles extremer zu werden scheint und nichts mehr sicher ist, in der es nicht gelingt ein Gleichgewicht herzustellen, ist Ausgangsthema des Stückes "Big Bird". Das "Panorama Dance Theater" testet an diesem bilderreichen Tanzabend Extreme aus, um Balance zu finden in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist. Zu sehen am Donnerstag, dem 24. Mai um 20 Uhr in der Remise Bludenz. Das Paier Valcic Quartet im RadioKulturhaus Ins Kino geht es am kommenden Montag im Wiener RadioKulturhaus: Das Paier Valcic Quartet präsentiert ihre neue CD "Cinema Scenes". Die vier Musiker/innen bringen darauf die ganze Gefühlspalette des Kinos melodienreich, mitreißend rhythmisch und jazzig federnd zum Ausdruck und schlagen den Bogen von nostalgischer Sehnsucht, über betroffenes Schweigen bis zu zornigem Aufbegehren und triumphierender Freude. Klaus Paier, Asja Valcic, Stefan Gfrerrer und Roman Werni - das Paier Valcic Quartet - kommt mit dem Programm seines neuen Albums "Cinema Scenes" am Montag, 28. Mai, ins Wiener RadioKulturhaus.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie Phönix aus der Asche. New Orleans - Stadt der Widersprüche (1). Gestaltung: Ute Maurböck Der rasende Reporter. Egon Erwin Kisch und seine journalistischen Abenteuer (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Die Suzuki-Methode. Eine musikalische Früherziehungsmethode aus Japan (1). Gestaltung: Franziska Dorau


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Janaceks "Tagebuch eines Verschollenen" und eine Uraufführung von Georges Aperghis. Gestaltung: Nina Polaschegg "Ich möchte ihnen ein Gesicht geben, nicht nur den ertrunkenen Körpern an Europas Küsten, sondern auch den Lebenden, die ohne Identität, nicht länger als lebend erkennbar, durch Europa wandern", schreibt der griechische, in Paris lebende Komponist Georges Aperghis zu seinem neuen, vom Ensemble Resonanz in Auftrag gegebenem Werk, in dem er die Verschollenen unserer Zeit thematisiert. Das Hamburger Spezialistenensemble für zeitgenössische Musik kombiniert diese Uraufführung thematisch passend mit Leos Janaceks "Tagebuch eines Verschollenen" in einer neuen Bearbeitung für Kammerorchester von Johannes Schöllhorn. Gesangssolistinnen sind die Sopranistin Agata Zubel und die Mezzosopranistin Christina Daletska. Es dirigiert Emilio Pomàrico.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten