Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Das Höchste und das Weiteste" - Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein macht sich Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Gedanken zu und von dem Menschen und Musiker. - Gestaltung: Alexandra Mantler Leonard Bernstein, am 25. August 1918 als Sohn jüdisch-ukrainischer Einwanderer in Lawrence, Massachusetts, geboren und ursprünglich Louis genannt, wird nicht nur von Roland Ropers als einer "der großen, tief religiösen und mystisch verankerten Künstler des 20. Jahrhunderts" beschrieben. Von seiner Komposition MASS, einer Art Gottesdienst, bei dem einiges außer Kontrolle gerät, über seine Sinfonie Nr. 3, Kaddish genannt, nach dem jüdischen Totengebet, bis zu seiner Verehrung für den jüdisch-christlichen Gustav Mahler zeigt sich Leonard Bernstein als spiritueller Mensch und Musiker. "Stille ist unsere innerlichste Art des Tuns", sagte er einmal. Und: "Wir erreichen das Höchste in Meditation, das Weiteste im Gebet. In Stille ist jedes menschliche Wesen fähig der Größe. Frei von Erfahrung von Feindseligkeiten, ein Dichter, und am ähnlichsten einem Engel. Doch Stille verlangt eine tiefgründige Disziplin, man muss sie sich erarbeiten, und sie gilt uns umso mehr darum als kostbarster Schatz". Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks mit einer großen Liebe zur Musik, hat sich seit seiner Jugend mit dem Menschen und dem Musiker Leonard Bernstein auseinandergesetzt. Zum 100. Geburtstag des Weltkünstlers hat er sehr persönliche Gedanken zu und von Leonard Bernstein gesammelt.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Johannes Leopold Mayer. Ein gemütliches Tanzerl in frühbarock-österreichischer Manier, worauf sich Beethoven ein bißerl rabiat gebärdet, dafür gewährt Mozart aber klangliche Eindrücke vom Himmel. Was ist wohl der Unterschied zwischen nützlich und gut?


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Seltene Papageien, Leguane und Schildkröten im Fluggepäck. Anton Weissenbacher vom Tiergarten Schönbrunn spricht über den Schmuggel von artengeschützten Tieren. Teil 2: Scharnierschildkröten aus Asien Gestaltung: Renate Pliem Im Tiergarten Schönbrunn landen immer wieder artengeschützte Tiere, die aus unterschiedlichen Ländern geschmuggelt und vom Zoll beschlagnahmt wurden. Die Schmuggler sind sehr erfindungsreich, wenn es darum geht, lebende Tiere in Gepäcksstücken zu verstecken, seien es Papageien, Nashornleguane oder seltene Schildkrötenarten. Anton Weissenbacher, zoologischer Abteilungsleiter im Tiergarten Schönbrunn, schildert spannende Fälle von Tierschmuggel und beschreibt, was mit diesen Tieren nach der Beschlagnahme passierte. Innerhalb kürzester Zeit musste ein Expert/innenteam gebildet werden, das die Tiere betreute. Manche "Schmuggeltiere" konnten im Tiergarten erfolgreich nachgezüchtet werden, die Rotspiegel- und Jamaikaamazonen entwickelten sich sogar aus beschlagnahmten Eiern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Oh ... Superman

Die Rollen, Sorgen und Pflichten des Mannes (2). Gestaltung: Hans Groiss Die Grenzen der Geschlechter verschwimmen zunehmend. Das ist für viele Menschen ein Vorteil und für viele ein Nachteil. Einst erworbene Privilegien müssen verabschiedet werden und das verunsichert. Manche Männer haben das Gefühl sie fallen aus einem System und nehmen deshalb Opferhaltung an. Manche Männer aber finden die Emanzipation aller Menschen wichtig - unabhängig welchen Geschlechts, welcher Herkunft und welchen Glaubens. In den Frauenbewegungen der letzten Jahrhunderte konnte im Kampf um Leben und Tod vieles für "die" Frau - die es laut Simone de Beauvoir so nicht gibt - erreicht werden. Sicherlich noch lange nicht alles, aber: "den" Mann gibt es so auch nicht, dennoch bedienen wir uns im Mangel neuer Geschlechter-Definitionen tradierten Zuschreibungen. Neben suggerierten Generationenkonflikten, Migrationsbewegungen, Digitalisierung und dem Gefühl der Visionslosigkeit soll etwas nachgeholt werden, was verabsäumt wurde. In einer Welt, die undurchschaubar scheint, mangelt es aber an symbolischen Väterfiguren. Durch künstliche Befruchtung sehen sich viele Männer in die Rolle des Samenspenders gedrängt. Diese und viel andere Verunsicherungen torpedieren die alten Rollenbilder endgültig und das bedeutet Angst, wenn es sonst keinen Halt gibt. Extremsport, Bodybuilding, Körperschmuck, Nahrungsergänzung, Penisverlängerung ? und, und, und: dem Markt - selbst von Männern dominiert - gefällt's. Ein Schuss ins eigene Knie und das ohne ausreichend entwickelte Gendermedizin. Bevor Geschlechtergrenzen unhinterfragt aufgelöst werden, sollte überlegt sein, was überhaupt aufzulösen ist. Die feministische Theorie hat diese Arbeit begonnen, aber vollendet ist sie nicht. Geht es um Supermänner? In gegenwärtigen Playboy-Ausgaben werden Appelle ausgesandt wie "Männer werdet Feministen" oder Fragen gestellt wie "Wann ist ein Mann ein Mann?". Diese Textzeile von Herbert Grönemeyer titelt eine Streitschrift von Cooper Hefner, dem Sohn des Magazin-Erfinders. Aber auch alle anderen Tageszeitungen, Magazine und TV-Dokus und Diskussionen suchen den Mann - spätestens seit #MeToo. Hans Groiss spricht mit Menschen aus Wissenschaft und der Kunst - gleichgültig welchen Geschlechts - und möchte herausfinden, welche Helden-Rollenbilder es gibt und was sie taugen. Der Wolf in der Großstadtsteppe? Der Bub, Junge und Sohn? Das Opfer aus der Arbeiterklasse und der Bonze im neoliberalen Glaspalast mit masochistischer Lust? Der Sportler und der Krieger? Der König und der Prinz? Und schlussendlich: was ist eigentlich "er"? Versuchen wir uns an einer Pipi Langstrumpf für Männer!


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Ökonom der Innovation

Joseph Schumpeter und die schöpferische Zerstörung (2). Gestaltung: Richard Brem An großen Ambitionen hat es Joseph Schumpeter zeitlebens nicht gemangelt: "Schon früh hatte ich drei Ziele: der größte Ökonom der Welt, der größte Reiter Österreichs und der beste Liebhaber Wiens zu werden", pflegte er Gesprächspartnern gegenüber gerne zu bemerken. Um dann die Pointe nachzureichen: "Mit den Pferden hat es allerdings nicht so gut geklappt". Ob Schumpeter sein Ziel, der größte Ökonom der Welt zu werden, auch wirklich erreicht hat, ist umstritten. In jedem Fall ist er der Ökonom mit der schillerndsten Biographie. Er war der jüngste Universitätsprofessor und auch der jüngste Finanzminister Österreichs - der von diesem Amt allerdings auch bald wieder zurücktreten musste. Im Anschluss daran gründete Schumpeter, der das Leben eines Dandys, Frauenhelden und Provokateurs führte, eine Bank, mit der er zunächst ein Vermögen verdiente und die er schließlich in den Konkurs führte. Die Stationen seines abenteuerlichen Lebens führten ihn über Graz, Wien, Czernowitz, London, Kairo und Bonn letztlich nach Harvard, wo er mit seinen Lehrveranstaltungen und Büchern die Wirtschaftswissenschaften entscheidend mitprägte. Dennoch geriet der 1950 verstorbene Schumpeter als Ökonom in den vergangenen Jahrzehnten etwas ins Hintertreffen und in den Schatten der Kontroverse zwischen der Wirtschaftsphilosophie von Keynes auf der einen und der von Hayek auf der anderen Seite. Erst mit dem Aufkommen von Internet und digitaler Ökonomie hat Schumpeters Werk eine Renaissance erfahren. Seine zentrale Erkenntnis: dass sich der Kapitalismus durch neue Produkte und Technologien und einen durch sie angetriebenen Prozess der "schöpferischen Zerstörung" ständig neu erfindet und dass dabei nicht so sehr der Kapitalist, sondern der findige Entrepreneur eine Schlüsselrolle spielt, hat seit Bill Gates, Steve Jobs und Elon Musk neue Aktualität bekommen. Richard Brem zeichnet den Lebensweg und das Lebenswerk des Ausnahme-Ökonomen nach und geht auch der Frage nach, wie lebendig Schumpeters Ideen heute in seinem Heimatland Österreich sind.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Brennend vor Liebe zur Musik

Leonard Bernstein: Komponist, Dirigent und Showman (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Er war ein Universalgenie - charismatisch, impulsiv und voller Leidenschaft für die Musik: Der US-amerikanische Komponist, Dirigent und Pianist Leonard Bernstein. Am 25. August wäre der 1918 in Lawrence, Massachusetts als Sohn einer russisch-jüdischen Einwandererfamilie geborene Künstler einhundert Jahre alt geworden. Als Musiker war Leonard Bernstein ungeheuer vielseitig: Er komponierte Symphonien, Kammermusik und Opern, Film-, Ballett- und Broadwaymusik. Zu seinen erfolgreichsten Bühnenwerken zählen die Musicals On The Town, Candide und - vor allem - West Side Story. Als Dirigent arbeitete er mit allen bedeutenden Orchestern der Welt, darunter immer wieder auch mit den Wiener Philharmonikern. Für Bernstein - und auch das machte ihn zu einer Ausnahmeerscheinung - gab es keinen Unterschied zwischen "ernster" und "leichter", sondern nur zwischen "guter" und "schlechter" Musik. So meinte er einmal: "Es gibt guten Bach u-n-d guten Bob Dylan" - eine Haltung, die so manchen Klassikpuristen verstörte. Die Begeisterung für Musik hatte Leonard Bernstein schon als Bub erfasst. Seinen Klavierunterricht musste er sich aber selbst finanzieren, denn Vater Samuel war von den musikalischen Ambitionen seines Sohnes alles andere als begeistert. Viel lieber hätte er ihn als Nachfolger in der Drogerie gesehen, die er sich in Boston aufgebaut hatte. Doch "Lenny" war an Haar- und Schönheitspflegeprodukten nicht interessiert, verfolgte konsequent seinen eigenen Weg und studierte an der Harvard-Universität Klavier und Komposition. 1943 hatte er seinen ersten großen Auftritt als Dirigent der New Yorker Philharmoniker, als er kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einsprang. Sein Vater war an diesem großen Tag dabei; und als ihn ein Journalist darauf ansprach, warum er denn dereinst die Klavierstunden seines Sohnes nicht hatte zahlen wollen, antwortete er schlagfertig: "Ja woher hätte ich denn wissen sollen, dass aus ihm Leonard Bernstein wird?" Ehrgeizig, begeisterungsfähig und wissbegierig sollte dieser ein Leben lang bleiben. Und Leonard Bernstein war zudem ein ungemein begabter und leidenschaftlicher Lehrer, der es liebte, sein Wissen an die junge Generation weiterzugeben. Durch die Fernsehsendung "Young People's Concerts" erschloss er mit viel pädagogischem Talent einem breiten Publikum die Welt der Musik. Wie viele Künstlerpersönlichkeiten war auch Leonard Bernstein ein Zerrissener: Auf Phasen exzessiver Lebensgier folgten Zeiten tiefer Depression und Angst vor künstlerischem Versagen. Das vielstrapazierte Bild einer Kerze, die an beiden Enden brennt, passte wohl auf wenige so gut wie auf diesen Menschen mit seiner völligen Hingabe an die Musik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Geburtstage und Todesfälle - Erinnerungen an Hanna Schwarz, Robert Hale, Bonaldo Giaiotti, Barry McDaniel, u.a. Gestaltung: Michael Blees. Über viele Jahre hinweg war sie die charaktervolle Bayreuther Standard-Besetzung für Fricka und Waltraute in den "Ring"-Opern, die aus Hamburg stammende Mezzosopranistin Hanna Schwarz, die in diesem Monat ihren 75. Geburtstag feiert. Die Partien des Bayreuther Meisters waren aber auch ein zentraler Bestandteil des Repertoires des Bassbaritons Robert Hale; als fliegender Holländer und als Wotan hat er an nahezu allen wichtigen Bühnen der Welt gastiert. Auch er feiert im August einen runden Geburtstag. Abschied nehmen hieß es hingegen vor wenigen Wochen vom italienischen Bassisten Bonaldo Giaiotti; fast 30 Jahre lang ist er an der Metropolitan Opera in großen Rollen gefeiert worden, regelmäßig hat er aber auch in den Opernzentren von Europa gastiert. Und ebenfalls verstorben ist der amerikanische Bariton Barry McDaniel. Über Jahrzehnte war er ein treues Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und gleichzeitig ein angesehener internationaler Gast-Sänger - mit einem Repertoire, das fast 100 Partien umfasst hat.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Erstkommunion oder Die gewaltsame Begegnung mit Gott" von Norbert C. Kaser. Es liest Julia Gschnitzer. Gestaltung: Martin Sailer, Bearbeitung: Gudrun Hamböck Ein Kind, das Gott entgegentritt: Einem Gott, den die Erwachsenen als Zürnenden darstellen, als einen, den man fürchten muss. Keine leichte Begegnung, eine in jedem Falle, die ins Gedächtnis gebrannt wird. Norbert C. Kaser, 1947 in Brixen geboren, war Poet, Kapuzinermönch, Kommunist, Volksschullehrer und schwerer Trinker, was ihn nicht älter als 31 Jahre werden ließ. Sein Werk - Lyrik, Prosa, Streitschriften und Briefe - wurde erst postum im Laufe der 1980er und 90er Jahre überregional bekannt.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. Er debütierte mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, schrieb über 300 Werke, förderte Beethoven, vermittelte ihm Wohnungen. Einberufungen zum Militär unterbrachen seine künstlerische Karriere. Martin Rummel und Stefan Stroissnig widmen sich Ries und seinem Kammermusik-Oeuvre, Peter Weinberger lädt in das Wasserschloss Laudon am Rande Wiens zu NS-Exil Kammermusik.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Oberösterreichische Stiftskonzerte 2018

Kian Soltani, Violoncello; Aaron Pilsan, Klavier. Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello und Klavier BWV 1029 * Johannes Brahms: Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38 * Thomas Larcher: Mumien für Cello und Klavier * Robert Schumann: a) Toccata op. 7; b) Arabeske op. 18 * Astor Piazzolla: Le Grand Tango (aufgenommen am 15. Juli im Sommerrefektorium Stift St. Florian). Präsentation: Alice Ertlbauer-Camerer


15.30 Uhr

 

 

Moment

Foto-Negative, digitale Files, Aktenordner: was soll man wie aufheben? Manchmal kann man ein blaues Wunder erleben, wenn man Fotos, Videos und Textdokumente auf einer alten Festplatte sucht und sie plötzlich wegen eines Defektes nicht mehr "verfügbar" sind. Ist es besser, analoges Erinnerungsmaterial aufzubewahren? Allerdings muss man auch Akten, Briefe und Foto-Negative richtig lagern. Wie legt man am besten ein Privatarchiv an? Wie schützt man seinen Erinnerungsschatz im Computer? Was lohnt sich aufzubewahren und was nicht? Auch Sie sind gefragt - nach der Sendung. Gestaltung: Jonathan Scheucher


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wenn einen die Sonne sticht Beim Spielen im Park hat es Hopsi Hase voll erwischt. Er ist umgefallen, einfach so. Zum Glück war seine Mama da und hat ihm gleich helfen können - Hopsi hatte einen Sonnenstich. Der Radiohund will wissen, was das ist und wie sich so etwas verhindern lässt. Was ist im Hitzefallnotfall zu tun? Gerhard Boigenzahn vom Roten Kreuz weiß Rat. Er macht Erste-Hilfe-Kurse für Kinder und junge Radiohunde. Gerhard Boigenzahn, Rotes-Kreuz-Kids-Trainer: "Wenn jemand das Bewusstsein verliert, ist es naheliegend, dass er oder sie einen Sonnenstich hat oder einen Hitzenotfall. Und dann ist es ganz wichtig, die Person in den Schatten zu bringen. Als nächstes tust du etwas ganz einfaches: Du nimmst ein Handtuch, machst es nass, windest es aus und legst es dem Menschen auf die Stirn. Und du holst Hilfe von einem Erwachsenen. Wenn niemand da ist, rufst du die Rettung an - 144." Gestaltung: Lea Heurteur Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Erfahrung und was daraus folgt. Der amerikanische Dichter Kenneth Rexroth". Feature von Martina Groß. Prod. DLR Kultur 2010 Er gilt als der "Vater der Beatgeneration", auch wenn er diese Einordnung nicht mochte. Alle kamen sie zu den legendären Freitags-Soireen in den 50er-Jahren. Als Anarchist und Bohemien schlug er eine Brücke zur Arbeiterbewegung und zum frühen Jazz Chicagos. Als Buddhist und Übersetzer japanischer und chinesischer Dichtung brachte er die asiatische Ideenwelt den Amerikanern näher. Spirituelle Erfahrung und Religion waren für ihn nichts, an das man glaubt, sondern etwas Praktiziertes. Auch wenn Kenneth Rexroth heute ein fast vergessener Dichter ist: Er stand am Anfang der vielen Formen asiatischer Spiritualität, die die Autorin noch heute auf ihrer Reise entlang der Westküste der USA gefunden hat.


16.45 Uhr

 

 

Notabene 45: Ein Tagebuch

Von Erich Kästner. Gestaltung: Matthias Däuble, Philip Scheiner. Kästner übersiedelt nach Schliersee. Dort erfährt er von den Geschehnissen in den Konzentrationslagern: von den "Duschräumen", den Leichen, denen die Goldzähne gezogen und eingeschmolzen werden, von Sterilisationen und weiteren Grausamkeiten. Im Postskriptum hält er fest: "Rufen Sie jetzt nicht: ?Ach du lieber Himmel!' Sagen Sie: ?Ach du liebe Erde!'"


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus Klangmalen - die Kunst mit Gesten zu komponieren, erklärt von Schamu Gryllus. Gryllus, ungarischer Komponist, Dirigent und Soundpainter ist auch Dramaturg und Universitätslehrer. Er erklärt Sound Painting.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

2007 - Zollamt Bad Radkersburg


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Solos und Duos aus Finnland und Schweden Die vielfältige traditionelle Musik Skandinaviens und Nordeuropas auf einen Punkt zu bringen, scheint naturgemäß kaum möglich. Aber eines scheint, apropos Natur, charakteristisch: Oft ist es Musik, die sich sowohl aus dem Alleinsein nährt, wie auch aus der Begegnung, dem Zusammenspiel - so widersprüchlich das klingt ? Ein kleiner instrumentaler Almanach des Alleine- und Gemeinsam-Seins in seiner konzentriertesten Form, nämlich Solos und Duos, auf Geige, Akkordeon, Mundharmonika, auf aktuellen Alben von Johanna Juhola, Markku Lepistö, Juuri Juuri, Per Gudmundson und Bengan Janson.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das Vereinigte Königreich der Niederlande. Mit Johannes Koll, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, WU-Wien. Gestaltung: Martin Adel Eine gewisse Berechtigung hat es schon, wenn 2015 die Niederländer die 200-Jahr-Feierlichkeiten ihres Staates begehen. Aber nicht nur davor, sondern auch noch danach ist die Geschichte dieses fälschlicherweise nach der größten alten Provinz auch "Holland" genannten Staats verwirrend, kompliziert und sehr "durchwachsen". Ehemals ein großer europäischer Flächenstaat im Norden, der weit mehr als die Benelux-Staaten umfasste, lehrten die republikanischen Generalstaaten im 16. Jahrhundert Spanien das Fürchten und trennten sich vom Deutschen Reich. Ein Paradox der Geschichte: Erst nach der Französischen Revolution installierten die Niederländer ihre monarchische Verfassung! Dazwischen Aufstieg zur größten Handels- und Seefahrtsmacht und fast zerrieben im Kampf mit den Konkurrenten Frankreich und Großbritannien. Dann, am Wiener Kongress, wieder gestärkt (nicht zuletzt durch die kurz währende Wiedervereinigung mit den Österr. Niederlanden) und völkerrechtlich bestätigt, der neuerliche Aufstieg zur nun v.a ostasiatischen Handelsmacht. Aber 1830 machte sich das katholische Belgien von den vornehmlich calvinischen Niederlanden selbständig. 1867 folgte Luxemburg diesem Beispiel. Umsichtige und zurückhaltende Außenpolitik bescherten dem nunmehrigen europäischen Kleinstaat aber zunehmend Anerkennung und Achtung, nicht zuletzt sichtbar durch den Sitz des ständigen internationalen Gerichtshofs in Den Haag - und als Standort einiger der größten Firmenimperien der Welt. Obwohl Opfer beider Weltkriege, haben sich die Niederlande als wichtiger Player in der NATO oder der EU behaupten können. Auch im Fußball. Also kurz: "Holland", die Niederlande: eine Erfolgsgeschichte.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reportage über die jüdischen Seiten des Prager Frühlings Gestaltung: Kilian Kirchgessner Vor 50 Jahren wurde der Prager Frühling gewaltsam niedergeschlagen. In Moskau kursierte die Erklärung, dass die Liberalisierungen nichts anderes gewesen seien als eine "jüdische Verschwörung". So abwegig das ist: Fest steht, dass sich viele Juden um das politische Tauwetter verdient gemacht hatten - und dass sie anschließend besonders stark unter den Repressionen zu leiden hatten.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Datenqualität bei Bürgerwissenschaft Von Lukas Tremetsberger Sie zählen Vögel, melden überfahrene Tiere oder leiten Schäden nach Extremwetterereignissen weiter: Laien, die Umweltdaten für die Forschung sammeln. Dabei sind einige Bürger/innen erfahrene Halbprofis, andere begeisterte Neulinge. Dementsprechend unterschiedlich ist auch der Wert der Daten für die Wissenschaft? Wie können Forscherinnen und Forscher die Qualität und Zuverlässigkeit dieser Daten prüfen? Es gibt Trainings für interessierte Bürger/innen, technische Hilfsmittel wie Apps, mit Bildern oder Eingabemasken für Laien. Beispielsweise wird man einen Zugvogel im Winter in Österreich in diesem System nicht melden können. - Wie lässt sich die Kooperation zwischen Citizen Science und akademischer Wissenschaft verbessern?


19.30 Uhr

 

 

Styriarte 2018

Pacific Quartet Vienna; Rudolf Leopold, Violoncello. Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett C-Dur KV 465, "Dissonanzenquartett" * Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett * Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 (aufgenommen am 20. Juli in der Helmut List Halle, Graz in Dolby Digityl 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner Beseelt von den himmlischen Dissonanzen in Mozarts C-Dur-Quartett schuf Franz Schubert 1828 sein Quintett in der gleichen Tonart. "Tiefer Sehnsucht heilges Bangen / Will in schönre Welten langen." Diese Verse aus seinem Gedicht "Mein Gebet" hat er im Streichquintett in Töne von überirdischer Schönheit verwandelt. In Wien weiß man um das Geheimnis dieser Klänge, auch das junge Pacific Quartet Vienna, das 2015 den Wiener Haydn-Wettbewerb gewann. In ihrer Besetzung schlagen die vier jungen Musiker einen Bogen von Wien bis an den Pazifik, nach China und Japan. In ihrem Programm schlagen sie eine Brücke von Mozart über Webern bis zu Schubert, dessen Geheimnisse sie gemeinsam mit Rudolf Leopold ausloten. (styriarte)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Oh ... Superman. Die Rollen, Sorgen und Pflichten des Mannes (2). Gestaltung: Hans Groiss Der Ökonom der Innovation. Joseph Schumpeter und die schöpferische Zerstörung (2). Gestaltung: Richard Brem Brennend vor Liebe zur Musik. Leonard Bernstein: Komponist, Dirigent und Showman (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Carinthischer Sommer: Ensemble Prisma spielt Auftragswerk von Daniel Serrano. Gestaltung: Angelika Benke Das Ensemble Prisma spielt seit der neuen Intendanz von Holger Bleck alljährlich beim Carinthischen Sommer, es widmet sich mit großer Hingabe nicht nur der klassischen Musik, man spezialisiert sich auch mit Begeisterung auf zeitgenössische Musik und selten aufgeführte Werke. Unter der Leitung von Thomas Fheodoroff war am 6. August 2018 auch ein Auftragswerk des Carinthischen Sommers erklungen: Der junge spanische Komponist Daniel Serrano hat sein "Beethovenfries", ein neues Werk für Orchester, in Ossiach uraufgeführt. Serrano ist der Preisträger des 3. Internationalen Nikolaus Fheodoroff Kompositionspreises, der seit dem Jahr 2013 im Zwei-Jahres-Rhythmus vom Land Kärnten in Verneigung vor dem Komponisten vergeben wird und dessen Ziel es ist, Komponist/innen zu fördern und andererseits die Akzeptanz für zeitgenössische Musik in der Bevölkerung zu stärken.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten