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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Deutung des Weltganzen". Der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck stellt Fragen wie "Was ist Religion?", "Haben alle Menschen Religion?", "Verändert sich Religion?" - Gestaltung: Alexandra Mantler Was ist "Zeit"?, fragt Augustinus in seinen "Bekenntnissen". Und er stellt fest: "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." Ganz ähnlich ist es mit "Religion". Jede und jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber wer könnte erklären, was Religion genau ist? Viele Definitionen und Umschreibungen gibt es - aber keine allgemein anerkannte. Haben alle Menschen "Religion", von den Anfängen der Menschheit bis in die fernste Zukunft? Wenn alles sich ändert, ändert sich dann auch die Religion? Fragen, die der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck anlässlich des "Welttages der Religionen" stellt, der am 20. Jänner begangen wird.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Räder, Tanzmusik und andere flugtaugliche Instrumente Als "Ikarus vom Lautertal" ging Gustav Mesmer mit seinem Traum vom Fliegen in die Geschichte ein. Er entwickelte Flugobjekte nach antikem Vorbild: nur von Muskelkraft angetrieben wollte er abheben. Den Großteil seines Lebens verbrachte Mesmer allerdings in psychiatrischen Kliniken auf dem Boden einer bitteren Realität. Seinen Traum konnte er nicht verwirklichen, auch wenn seine Flugräder gegen Ende des 20. Jahrhunderts sogar öffentlich ausgestellt wurden.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Wildbiologe Georg Rauer über die Populationsentwicklung bei Wolf, Bär und Luchs in Österreich. Teil 3: Bären auf Wanderschaft. Gestaltung: Thomas Thaler Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden alle großen Beutegreifer in Mitteleuropa ausgerottet. In Österreich wurden seither nur einzelne, umherstreifende Individuen beobachtet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wolf, Bär und Luchs in vielen Ländern - nach und nach - unter Schutz gestellt. Seitdem beginnen sie sich langsam und mit großen Rückschlägen wieder auszubreiten. Besonders gut gelingt das dem Wolf, der große Würfe hat, und bei dem Jungtiere beiderlei Geschlechts sehr weit wandern können. Alle drei Arten würden hierzulande durchaus gute naturräumliche Lebensbedingungen vorfinden. Doch die Rückkehr von Wolf, Bär und Luchs hat direkte Auswirkungen auf die Weise, in der der Mensch die Landschaft bewirtschaftet. Nur kluges Management und entsprechende Anpassungsmaßnahmen können das vorhandene Konfliktpotential vielleicht entschärfen. Beutegreifer könnten dann wieder einen Platz in unserer Kulturlandschaft finden, ohne übermäßige Schäden anzurichten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Adrenalin

Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (3). Gestaltung: Johannes Gelich Es ist eines der wichtigsten Hormone, die das Überleben des Menschen im Stresszustand garantieren: Adrenalin. Durch seine Freisetzung wird die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion ausgelöst, die den Körper in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt: es kommt zu einem Anstieg der Sauerstoffaufnahme, der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie des Blutzuckerspiegels. Der Körper leitet energiereiches Blut ins Gehirn und in die Muskeln, weniger wichtige Organe wie der Darm oder die Nieren werden lahm gelegt. Die erhöhte Kampfbereitschaft des Körpers geht mit dem Gefühl einher, geradezu übermenschliche Kräfte zu besitzen. So verwundert es nicht, dass viele Menschen den sogenannten Adrenalin-Kick aktiv suchen, der mit der Ausschüttung von Endorphinen einhergeht, die in einen lustvollen Rauschzustand versetzen. Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Klippen- oder Fallschirmspringen sind in den letzten Jahrzehnten deswegen immer mehr in Mode gekommen. Doch was verbirgt sich hinter der rastlosen Jagd nach dem ultimativen Adrenalin-Kick in einer Zeit, in der die unmittelbare Bedrohung durch wilde Tiere oder Kampfhandlungen größtenteils überwunden ist? Auch wenn die akute Gefahr im Laufe der Evolution verschwand, lebt der Tiger in Form eines unberechenbaren Chefs, der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes oder eines existenzbedrohenden Ohnmachtsgefühles weiter. Die Folge ist ein anhaltender, niederschwelliger Dauerstress, dem der Körper mit der permanenten Ausschüttung von zu viel Adrenalin begegnet. War diese Totalmobilisierung des Körpers ursprünglich nur für kurze Dauer gedacht, droht in Zeiten der permanenten Stressbelastung eine sogenannte Adrenalin-Dominanz. Die körperlichen Folgeerscheinungen können dramatisch sein: Darmerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-Out und Erschöpfungszustände sind nur einige der Symptome für eine Gesellschaft im andauernden Kampfmodus. Doch auch in politischer Hinsicht befindet sich die Gesellschaft in erhöhter Alarmbereitschaft auf Basis eines permanenten Bedrohungsszenarios: Ob Klimakatastrophen, Terrorismus oder Finanzkrisen. Von medialem Dauerbeschuss aufgehetzt fühlt sich der Mensch zunehmend in die Enge getrieben, reagiert mit Dauerempörung und mutiert zum kampfbereiten Wutbürger. Mehr Gelassenheit und Selbstbesinnung könnte bei all diesem Adrenalin-Überschuss nicht schaden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Eine Ikone des Aufbegehrens

Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Am 15. Jänner 1919 wurde Rosa Luxemburg, unorthodoxe Marxistin und Mitbegründerin des "Spartakusbunds" sowie der KPD, zusammen mit ihrem Mitkämpfer Karl Liebknecht in der Wohnung eines Berliner Freundes von Angehörigen einer rechtsextremen "Bürgerwehr" verhaftet. Noch am selben Tag, kurz nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands, brachte man die prominenten Gefangenen in das "Eden-Hotel" am Kurfürstendamm, wo sie von Angehörigen eines konterrevolutionären Freikorps verhört wurden. Dann beschloss der Freikorps-Kommandant Waldemar Pabst zusammen mit seinen Offizieren, die beiden KPD-Führer zu ermorden. Beim Verlassen des Hotels wurde Rosa Luxemburg mit Gewehrkolbenhieben bewusstlos geschlagen, man warf ihren Körper in einen bereitgestellten Wagen, wo ein Freikorps-Angehöriger sie mit einem aufgesetzten Schläfenschuss ermordete. Den Leichnam der charismatischen Revolutionärin versenkten die Mörder in den Fluten des Berliner Landwehrkanals. So endete das Leben einer der faszinierendsten Frauen in der Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung. "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden", hatte Rosa Luxemburg postuliert, die sich in ihren theoretischen Schriften und ihrem Handeln zeitlebens als radikale Humanistin verstand. Bis heute wird die polnisch-deutsche Revolutionärin, geboren 1871 in der Stadt Zamosc in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze, von Linken und Progressiven in aller Welt als Ikone des Aufbegehrens, als "Mutter Courage der Revolution" verehrt. "Sieh, dass Du Mensch bleibst", hat die "rote Rosa" 1916 aus dem Gefängnis an die Berliner SPD-Abgeordnete Mathilde Wurm geschrieben: "Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja, heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche". Für die Philosophin Hannah Arendt war Rosa Luxemburg in ihrer empathischen Haltung der Welt gegenüber vorbildlich: "Für Rosa Luxemburg war die Welt von großer Wichtigkeit", konstatierte Arendt, "und sie interessierte sich überhaupt nicht für sich selbst... Sie konnte sich mit der Ungerechtigkeit in der Welt nicht abfinden". Inwieweit kann die antiautoritäre Sozialistin Rosa Luxemburg, die den Leninschen Totalitarismus scharf kritisiert hat, in einer zunehmend autoritärer werdenden Welt Vorbild und Inspirationsquelle sein? Dieser Frage geht dieses "Radiokolleg" nach.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Leben - Kein Irrtum

Friedrich Nietzsche und die Musik (3). Gestaltung: Eva Teimel Der Tod Gottes, der Wille zur Macht, die ewige Wiederkehr des Gleichen - um diese Themen kreisen die zentralen Gedanken Friedrich Nietzsches. In der Philosophie des deutschen Denkers spielt jedoch ein weiteres Element eine tragende Rolle, nämlich die Musik. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" - Diesen Satz formuliert Nietzsche in seiner "Götzendämmerung". Es ist eine Aussage, die in der Tat stellvertretend für die Relevanz und den Wert steht, den die Musik im eigenen Leben und Denken des Philosophen einnimmt. Allen voran ist es die Musik Richard Wagners, die besonders den jungen Nietzsche nicht nur begeisterte, sondern in der er das Ideal seines eigenen Denkens wiedererkannte: die Vereinigung des Apollinischen und des Dionysischen, die Einheit von Traum und Rausch. Wagner wurde für Nietzsche nicht nur zur Leitfigur seiner Ideale, sondern auch zum väterlichen Freund. Ein Freund, mit dem er in späteren Jahren brechen sollte, um sich - weg von der Schwere und der christlichen Erlösungsmetaphysik des Wagnerschen Dramas - hin zur Leichtigkeit der französischen Musik etwa eines Georges Bizets zu wenden. Die Musik als Nährboden des Seins entfaltet sich bei Nietzsche jedoch nicht ausschließlich im Theoretischen. Der Denker war selbst auch Musiker, und er hinterließ eine gar nicht so kleine Anzahl an Liedern und Klavierkompositionen. Selbst an einem Weihnachtsoratorium versuchte sich der Philosoph, der später Gott für tot erklären sollte, in jungen Jahren. Mit seinen Kompositionen ist Nietzsche vielleicht nicht in die Geschichte eingegangen. Seine Musikalität und seine Liebe zu Klängen, Rhythmen und musikalischen Formen manifestieren sich jedoch in seinem Denken, und letztlich vor allem in seiner Sprache.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. Alexander von Zemlinsky: Streichquartett Nr. 2 op. 15 (Schoenberg Quartett) Drei Jahre beschäftigte sich der österreichische Komponist Alexander von Zemlinsky mit seinem zweiten Streichquartett op. 15. Die zeitliche Investition hat sich gelohnt, ein Quartett monumentaler Ausmaße war das Resultat. Strukturell dicht, komplex und technisch anspruchsvoll. Gleichzeitig hat das Werk sinnliche und zarte Momente. Eine breite Palette an Färbungen von "ordinärem trivialem Ausdruck", wie eine Spielanweisung lautet, bis hin zu äußerst zarten ruhigen Verklärungsmomenten steckt in dem Quartett. Uraufgeführt wurde das Werk in den 1920er Jahren. Die Kritik fiel gemischt aus. Aus Schönberg-Kreisen wurde das Werk gelobt, für das Publikum war die spannungsreiche Harmonik nicht mehr en vogue. Heutzutage gilt das Werk als Höhepunkt in Zemlinskys kammermusikalischem Schaffen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Augen eines blauen Hundes". Von Gabriel García Márquez (aus dem Spanischen von Curt Meyer-Clason). Es liest Franz Csencsits. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Gudrun Hamböck. "Augen eines blauen Hundes" ist der Code zweier Liebender, Code für einen Traum, an den man sich anderntags nicht mehr erinnert. Es ist auch eine Beschwörungsformel für die "Hingabe an das Unmögliche". Eine der frühen, surrealen Erzählungen des nachmaligen Nobelpreisträgers aus Kolumbien, Gabriel García Márquez.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Bournemouth Symphony Orchestra, Dirigent: Kirill Karabits; Johannes Moser, Violoncello. Igor Strawinsky: Aus der Ballettsuite "Pulcinella" * William Walton: Konzert für Violoncello und Orchester * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 10 (aufgenommen am 1. Dezember 2018 in The Anvil, Basingstoke). Präsentation: Peter Kislinger.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Es begann mit den "Kindern vom Karlsplatz" Ein Rückblick auf zwei Jahrzehnte "Kolping Sucht- und Drogenberatungsstelle für Jugendliche und Angehörige" Alles begann zwischen 1989 und 1998 mit der "Therapeutischen Wohngemeinschaft Simmering" (KOSI). Ihr Ziel: Drogenkonsumierende Mädchen, damals als "Kinder vom Karlsplatz" bekannt, langfristig zu betreuen. Seit 1998 wird die Beratungsstelle ambulant geführt und ist für Buben und Mädchen im Alter von 13 bis 22 Jahren zugänglich. Mehr als 200 Betroffene pro Jahr werden in der Wiener Ambulanz betreut und therapiert. Jugendliche, die es schwer haben im Leben, finden hier eine Anlaufstelle und bekommen Hilfe. Auch die Arbeit mit deren Angehörigen ist Teil der "Kolping"-Arbeit. Über das Jubiläum einer Institution und den Wandel der Arbeit mit Drogensüchtigen. Gestaltung: Britta Rotsch Moment-Echo: Jonathan Scheucher Wort der Woche: Johanna Steiner


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Ein Schneeball kommt selten allein Rudi ist empört. Der Kater hat ihn auf dem Heimweg von der Schule aus dem Hinterhalt mit Schneebällen bombardiert. Eine Kampfansage für den Radiohund. Auf schnellstem Weg muss er alles über Schneebälle und Schneeballschlachten in Erfahrung bringen. Er besucht vier Meisterinnen des Schneeballschlachtfelds Emilia, Olivia, Miriam und Tamara. Sie können ihm bestimmt ein paar Tipps geben. Miriam: "Das ist einfach nur, dass man den Anderen abschießt. Das ist nichts mit gewinnen!" Olivia: "Es ist nur zum Spaß!" Emilia: "Abschießen, weglaufen und verstecken ist der größte Spaß." Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Lieder ohne ihre Worte Chansons, die zugleich Dichtungen sind, Lieder, deren Worte aufrütteln sollen - was bleibt von ihnen ohne ihren Text? Ist es denn sinnvoll, Lieder wie "Azzurro" von Paolo Conte (Adriano Celentano hat es "nur" gesungen) oder "Via del campo" von Fabrizio de Andrè rein instrumental zu interpretieren oder gar ein Protestlied von Wolf Biermann seines Texts zu entkleiden? Hat uns die Musik etwas zu sagen, das mit dem unhörbaren Text zusammenhängt, birgt die Musik etwas vom Text oder werden die Lieder zu eigenen, vom Lied unabhängigen Musikstücken? Ein paar gute Beispiele regen zum Nachdenken über dieses spezifische Verhältnis zwischen Sprache und Musik an.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Mythos und Wirklichkeit. Mit Birgitta Eder, Althistorikerin und Archäologin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Lange Zeit hielt man die antike Stadt Troja für einen Mythos. Der griechische Dichter Homer hatte hier, in Troja, bei ihm auch Ilios genannt, sein Epos "Ilias" angesiedelt. Den zehnjährigen Krieg zwischen den griechischen Belagerern und den Bewohnern Trojas beendete Homer in seiner Erzählung mit dem trojanischen Pferd, in dessen Holzbauch sich griechische Soldaten versteckten. Im Jahr 1868 fand der deutsche Abenteurer und Archäologe Heinrich Schliemann tatsächlich die Ruinen jener Stadt, die Homer beschrieben hatte. Mit Schliemanns Funden unter dem Hügel von Hisarlik an den Dardanellen begann eine der größten Entdeckungen der Archäologie. Im Zeitraum zwischen 3.000 vor bis 500 nach Christus muss hier durchgehend eine Stadt oder Siedlung gestanden haben, so der gegenwärtige Stand der Forschung. Zehn Siedlungsschichten legten Archäologen bis heute frei. Welche davon wirklich zu dem von Homer beschriebenen Troja gehörte und ob es den Krieg zwischen den Griechen und Troja, mitsamt dem trojanischen Pferd, wirklich gegeben hat, ist allerdings offen. Bis heute finden in Troja Ausgrabungen statt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama-Mittwochsrunde

Diskussion zu einem aktuellen Thema


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die ungewöhnliche Exilgeschichte der Umweltpionierin Mädy Speck. Von Ulrike Schmitzer. Mädy Speck hat eine unvergleichliche Exilgeschichte. Sie wurde 1918 in Wien geboren, zog aber bald mit ihrer Mutter nach Hofgastein, wo sie eine Pension betrieb. Im Sommer vor ihrem 17. Geburtstag sah sie erstmals einen Inder und verliebte sich in ihn. Uttam Singh war leitender Ingenieur und hatte eine Villa im klimatisch begünstigten Dehradun. Diese Heirat sollte Mädy und ihrer Mutter das Leben retten, während der Bruder Robert im Konzentrationslager starb. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete Mädy den Schulleiter der berühmten Doon School, den Himalaya-Bergsteiger John Martyn. Sie begann sich für die Alphabetisierung benachteiligte Kinder und die Umwelt zu engagieren. Sonia Gandhi zählte zu ihrem Freundeskreis. Als sie sich mit den Profiteuren illegaler Kalkbergwerke in Dehradun anlegte, wurde ihr das zum Verhängnis. 1991 wurde Mädy Martyn ermordet. - Die Zeithistorikerin und Exilforscherin Margit Franz hat sich gemeinsam mit Mädys Sohn auf die Spuren der Österreicherin gemacht.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Gerhard Hafner. Peter Reichelt, Dramaturg der "Resonanzen" - des Festivals für Alte Musik in Wien - gibt Einblick ins heurige Programm "Musik ist Trumpf". Das Wiener Festival der Alten Musik Resonanzen steht 2019 unter dem Motto "Musik ist Trumpf". Musik bewegt, berührt und animiert zu Höchstleistungen. Sei es nun, ob Violetta Valery in Giuseppe Verdis "La Traviata" in den schönsten Tönen Abschied vom Leben nimmt, sich hunderte Körper in der Großraumdisco zum gleichen Beat bewegen oder ein Läufer sich auf den Flügeln der Musik ins Ziel tragen lässt. Musik erzeugt Emotionen und formt in unterschiedlichster Ausprägung unser Leben. In jeder und jedem von uns löst die Lieblingsmusik entsprechende Gefühle aus. Dass Töne wirken, lässt sich mittlerweile medizinisch nachweisen. Musik lindert Schmerzen und Ängste, stärkt das Immunsystem und hat auch die Kraft, bei Demenzkranken Erinnerungen wachzurufen. Es gibt wohl nur wenige Dinge, die uns auf so einfache Weise mit Glück erfüllen können, die derart präsent sind und einen so großen Einfluss auf unser emotionales Befinden haben, wie Musik. Die 27. Ausgabe der Resonanzen, des im Wiener Konzerthaus angesiedelten Festivals für Alte Musik, macht sich von 19. bis 27. Jänner 2019 auf die Spurensuche nach der Macht der Musik. "Resonanzen"- Dramaturg Peter Reichelt stellt im Studiogespräch das Programm von "Musik ist Trumpf" genauer vor.


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Was wirkt in der Psychotherapie? Gestaltung: Johannes Kaup. Nach jahrelangen Kämpfen um die Anerkennung, ist die Psychotherapie mittlerweile ein unumstrittenes Heilverfahren für psychische und psychosomatische Erkrankungen und zwischenmenschliche Beziehungsstörungen. Umstritten ist allerdings die Frage, was denn in der Psychotherapie tatsächlich heilt. Die in der Wissenschaft "gehypten" evidenzbasierten Studien erfassen - so die Kritik aus den Reihen der Psychotherapeutinnen und-therapeuten - oft nicht das Wesentliche des Heilungsgeschehens. Kann man das Heilsame in der Psychotherapie überhaupt wissenschaftlich fassen oder entzieht sich das Eigentliche dem naturwissenschaftlichen geprägten Denkrahmen? Dass Psychotherapie positiv und heilend wirkt, ist ein Faktum. Aber worin bestehen ihre wesentlichen Wirkelemente? Was hilft bei Psychotraumata? Wie wirken Ratio und Gefühl aufeinander? Welche Energien "fließen" im Beziehungsgeschehen und was hat die moderne Physik und die Medizin dazu zu sagen? Was hat sich im Leben von Menschen verändert, die sich als gesund und geheilt empfinden? Ein "Salzburger Nachtstudio" von Johannes Kaup.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Adrenalin. Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (3). Gestaltung: Johannes Gelich Eine Ikone des Aufbegehrens. Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (3). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Das Leben - Kein Irrtum. Friedrich Nietzsche und die Musik (3). Gestaltung: Eva Teimel


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Marlene Schnedl Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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