Jetzt läuft auf Ö1:

Zeit-Ton

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"In die Wüste geschickt". Der Schriftsteller David Weiss macht sich Gedanken über Sündenböcke und Neuanfänge. - Gestaltung: Alexandra Mantler Zehn Tage der Reue und der Umkehr verbinden das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana und den Versöhnungstag Jom Kippur, den Jüdinnen und Juden in dieser Woche begehen. Die ersten Tage des neuen Jahres stehen im Zeichen von Buße und Vergebung. Und noch ein weiteres Wort ist untrennbar mit Jom Kippur verbunden, der Sündenbock. Der Sündenbock ist wie kein zweiter Begriff aus der Bibelübersetzung Martin Luthers zu einem fixen bildhaften Bestandteil deutschsprachiger Kultur geworden. Bei der priesterlichen Zeremonie am Jom Kippur im Jerusalemer Tempel wurden einst einem Ziegenbock symbolisch die Sünden und Vergehen der ganzen Gemeinde aufgeladen und das Opfertier wurde stellvertretend in die Wüste geschickt. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n.d.Z. konnte dieses Ritual nicht mehr ausgeführt werden. Aber es fand Aufnahme in die synagogale Liturgie. Jom Kippur, der Versöhnungstag, hat heute einen zutiefst spirituellen Inhalt. Buße und Reue der eigenen Taten, Umkehr und Fasten bestimmen diesen Tag. Der Schriftsteller David Weiss macht sich in dieser Woche "Gedanken für den Tag" über Sündenböcke und Neuanfänge - auch sehr persönlich, denn vor zwei Jahren ist er von Österreich aufgebrochen und lebt nun in den USA.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Friederike Raderer Schwarze Damen, alte Herren und die Frage nach der Wahrheit in der Musik, gestellt im Jahr 1816 von einem böhmischen Bäckerssohn, der in Paris Karriere machte: Antonin Reicha. In der Vorrede seiner Kompositionslehre schrieb er: "Ideen, Gefühl, Geschmack, Wirkung, Melodie, Abwechslung und Wahrheit" habe die neue Musik zu beherrschen. Ja, auch Wahrheit ... aber - wie klingt Wahrheit???


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Erdzunge und Tannenstachelbart. Die Biologin Irmgard Krisai-Greilhuber erforscht die Großpilze Österreichs. Teil 3: Seltene Schönheiten. Gestaltung: Renate Pliem Steinpilz, Parasol, Eierschwammerl: Die essbaren Pilze haben wieder Saison! Viele Schwammerlsucher/innen halten Ausschau nach Genießbarem, doch ihnen ist nicht bewusst, dass in Wäldern, Wiesen und Mooren sehr viel mehr Großpilze wachsen, deren Fruchtkörper ist mit freiem Auge erkennbar ist. Sie haben einen unschätzbaren ökologischen Wert, denn sie schließen den Stoffkreislauf. Pilze sind die einzigen Organismen, die das Lignin (die Holzsubstanz) aufschließen und remineralisieren können. Irmgard Krisai-Greilhuber widmet ihre wissenschaftliche Arbeit den Pilzen. 4.500 unterschiedliche Pilzarten hat die Mykologin mit ihrem Team in Österreich gesammelt, bestimmt und wissenschaftlich dokumentiert. "Zirka fünfzig Prozent davon sind auf der Roten Liste, wenn man die potenziell gefährdeten dazuzählt", sagt sie. Zu den stärker gefährdeten (Gefährdungsstufen 0 bis 3) zählen 30 Prozent aller Pilzarten in Österreich. Viele seltene Pilze sind auf einen bestimmten Lebensraum angewiesen: Der Tannenstachelbart macht kleine "Ästchen" und ist fein verzweigt. Er kommt aus dem abgestorbenen Tannenstamm heraus, aus Totholz, das im Wald meist nicht liegen bleiben darf. Der Papageiensaftling kommt auf Trockenrasen vor und ist glasig durchscheinend, er erinnert an gelb-grünes Papageiengefieder. Es gibt auch kirschrote oder violette Saftlinge. Werden Wiesen gedüngt oder Moore trockengelegt, verschwinden diese seltenen Pilze.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Lehrerbild im Wandel

Vom Drill zur Lernbegleitung (3). Gestaltung: Winfried Schneider Der Beruf der Lehrer und Lehrerinnen durchläuft gerade einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Aber das öffentliche beziehungsweise veröffentlichte Bild der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor von überkommenen Klischees und tiefsitzenden Vorurteilen geprägt. Wie werden Lehrerfiguren im Film gezeigt? Wie werden Sie in der Literatur beschrieben? Und wie erscheinen Frau Professor und Herr Lehrer in Fernsehserien, Magazinen und Zeitungen? Fest steht: Die Bilder beeinflussen die Realität fast ebenso wie umgekehrt die Realität die Bilder. Was erzählen also die veröffentlichten Bilder vom Beruf der Lehrer und Lehrerinnen? Wird der Wandel in der pädagogischen Profession wahrgenommen? Welche Bilder haben die Lehrpersonen von sich selbst? Und welche haben die Schüler/innen von ihnen? Wie fließt all das in die Lehrerbildung ein? Was ist ein Lehrer/eine Lehrerin? Wer sind die Expert/innen für Unterricht?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Vom Entwurf zur Anwendung (3). Gestaltung: Marianne Unterluggauer Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Damit wurde eine Diskussion beendet, die in den EU-Institutionen über zwei Jahrzehnte lang geführt wurde. Genauer seit 1995. Damals einigte man sich in der EU auf das erste europäische Datenschutzgesetz, an dem ab 2010 weitergeschrieben wurde: Daran beteiligt waren 28 Nationalstaaten, diverse internationale Lobbyorganisationen und Bürgerrechtsbewegungen. Ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Alltag eines Kontinents bestimmt und das Verhalten international tätiger Konzerne beeinflusst, ist kein Spaziergang. Historisch betrachtet wurde 1995 kein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt, aber ein wichtiger Meilenstein, meinen Bobachter: Europa habe auf internationaler Bühne bewiesen, dass auf ihrem Kontinent jeder Bürger Eigentümer seiner Daten ist, und nicht Konzerne noch Staaten. 1995 hielt das Internet gerade Einzug in die Privathaushalte. Dessen Auswirkungen spiegelte das vereinheitlichte Datenschutzrecht noch nicht wider. Es vergingen 15 Jahre, bis die damalige EU-Kommissarin Viviane Reding daran ging, das europäische Datenschutzrecht den Entwicklungen anzupassen und Datenmissbrauch einzuschränke. Von 2010 bis 2015 wurde verhandelt. 2016 wurde das Gesetz schließlich im Parlament und von den 28 Nationalstaaten beschlossen. Zwei Jahre hatten Regierungen und Unternehmen Zeit sich darauf vorzubereiten, bis das Kalenderblatt 25. Mai 2018 erreicht war. Und trotzdem, je näher das Datum kam, umso größer die Aufregung. Aber warum diese Ungewissheit? Worin liegt das Problem bei der Umsetzung? Was müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen beachten, wenn sie Daten sammeln und auswerten? Worin liegt der Nutzen einer vereinheitlichten Datenschutzverordnung für die Bürger? Marianne Unterluggauer fragt für das Radiokolleg nach, was das Gesetz vorgibt und wie die Umsetzung auszusehen hat. In Österreich und International.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr'n, A-Gen 53 (3). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. *5/8erl in Ehr'n: Eine Affäre mit dem Wienerlied* Die Band steht für Schmäh und Lässigkeit, Feingefühl und Doppelbödigkeit in dem von ihnen selbstbenannten Genre des Wiener Soul. Mit Gitarre, Kontrabass, Akkordeon und zwei Sängern zeigen sie, dass sie mit Groove und intelligenten Texten von Pop bis Walzer alles im Repertoire haben. Man hört Liebeslieder ebenso wie gesellschaftspolitische Kommentare oder gefühlvolle Blödelei. Die 5/8erl in Ehr'n sind Max Gaier, Bobby Slivovsky, Hanibal Scheutz, Miki Liebermann und Clemens Wenger. Vier Amadeus Awards haben sie mittlerweile bekommen und 2017 ihr fünftes Album "Duft der Männer" herausgebracht. Gestaltung: Astrid Schwarz


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. André Caplet: Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Klavier (Les Vents Francais, Eric Le Sage) Der französische Komponist André Caplet (1878-1925) machte sich vor allem mit Orchestertranskriptionen seines Freundes Claude Debussy einen Namen. Mit beliebten Orchestrationen wie etwa von Children`s Corner oder der Suite Bergamasque blieb er im allgemeinen Gedächtnis des internationalen Konzertbetriebes haften. Als Caplet sein Bläserquintett im Jahr 1898 im Alter von 20 Jahren vollendete, stand ihm die Zusammenarbeit mit Debussy noch bevor. Caplet stellte sich somit in eine Tradition französischer Komponisten, welche oftmals den Bläsern den Vorzug gaben.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Tagesordnung" von Eric Vuillard. Aus dem Französischen von Nicola Denis. Es liest Michael Rotschopf. Gestaltung: Stefanie Zussner 20. Februar 1933: Auf Einladung des Reichstagspräsidenten Hermann Göring finden sich 24 hochrangige Vertreter der Industrie zu einem Treffen mit Adolf Hitler ein, um über mögliche Unterstützungen für die nationalsozialistische Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz - eine Vermählung von Geld und Politik. So beginnt der Lauf einer Geschichte, die Vuillard fünf Jahre später in die Annexion Österreichs münden lässt. Eric Vuillard erzählt in seinem 2017 mit dem Prix Goncourt ausgezeichneten Roman nicht einfach Geschichte nach, sondern zerlegt die Propagandabilder, auf denen unser Geschichtsverständnis beruht, und fügt sie zu einem neuen, mitunter schärferen Bild, zusammen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Dirigentin: Alondra de la Parra; Benjamin Grosvenor, Klavier. Dmitri Schostakowitsch: Festliche Ouvertüre für großes Orchester op. 96 * Claude Debussy: Ibéria aus "Images" * George Gershwin: a) I got rhythm; b) "Rhapsody in Blue" für Klavier und Orchester * Manuel de Falla: "El sombrero de tres picos" (Der Dreispitz) - Orchestersuiten Nr. 1 und 2 aus dem gleichnamigen Ballett (aufgenommen am 15. Juli im Max-Littmann-Saal des Regentenbaues in Bad Kissingen im Rahmen des "Kissinger Sommers 2018"). Präsentation: Peter Kislinger.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Mayer mit A? Der wundersame Bestand der Telefonauskunft "Guten Tag, A1-Auskunft! Ich bin gerne für Sie da!" Es gibt sie immer noch, die Damen und Herren der Telefonauskunft. Sie sitzen in Großraumbüros, telefonieren mit Kopfhörer und Mikrofon und suchen in einem Online-Telefonbuch nach Nummern. "Mein Schwager ist meistens zu faul zum Selbersuchen", sagt Martina Taschinger, die seit 34 Jahren in der Rufnummernvermittlung arbeitet. Als sie anfing, trugen die Telefonistinnen blaue Arbeitsmäntel. Gestaltung: Kathrin Wimmer Echo: Alexander Musik Wort der Woche: Andreas Maurer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wie kommt das Känguru in den Beutel? Kängurubabys wachsen im Beutel ihrer Mutter heran. Dort haben sogar bis zu drei Jungtiere Platz - keine leichte Aufgabe für die Kängurumama. Vier Monate versteckt sich das Jungtier im Beutel, bis es seinen ersten Ausflug unternimmt und die Umgebung erkundet. "Ob Kängurubabys auch im Beutel geboren werden?", fragt sich Rudi und wobbelt zur Tierpflegerin Simona Gabrisova, in den Tiergarten Schönbrunn in Wien. Simona Gabrisova, Tierpflegerin: "Die Jungtiere werden zuerst in einer Kloake geboren. So heißt das Geschlechtsorgan der Känguruweibchen. Von dieser Kloake müssen die Jungtiere in den Beutel klettern - ihre erste Lebensprüfung." Gestaltung: Anna-Luisa Mahaffy


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1945 - Parlament


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Wie der Marxismus Geschichte machte und macht. Mit Christina Morina, Historikerin am Forschungsinstitut Duitsland Instituut in Amsterdam. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Im Jahr 1818 wurde Karl Marx im deutschen Trier geboren. Als er 1883 in London starb, war sein wohl größtes Vermächtnis eine revolutionär neue Perspektive auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Karl Marx und Friedrich Engels entwarfen mit dem Marxismus die Idee einer klassenlosen Gesellschaft. Doch erst nach dem Tod von Karl Marx sollte die marxistische Gesellschaftslehre auch in der Praxis Bedeutung entfalten. Intellektuelle aus vielen Teilen Europas nahmen an der Wende zum 20. Jahrhundert marxistische Ideen auf und entwickelten sie weiter. Die polnisch-deutsche Sozialdemokratin Rosa Luxemburg, der Prager Philosoph Karl Kautsky, der österreichische Arzt und Politiker Victor Adler und der Russe Wladimir Iljitsch Lenin sind nur einige Beispiele dafür, wie die einst rein theoretischen Abhandlungen sich zu politischen Bewegungen mit jeweils eigenen Ausprägungen weiterentwickelten. So erwuchs aus einer gesellschaftlich-ökonomischenTheorie zur Beschreibung der sozialen Wirklichkeit im Kapitalismus jene politische Weltanschauung, die sich im 20. Jahrhundert zum Teil als Staatsideologie ausbreiten sollte - mit weltweiten Auswirkungen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Mittwochsrunde


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Das Böse in den neuen Medien Von Marlene Nowotny Lange nicht mehr wurde so viel über offenen gelebten Hass diskutiert wie in den vergangenen Monaten. In den sozialen Medien, in Internetforen oder Blogs werden Dinge gepostet, die man im Zwiegespräch vermutlich nicht aussprechen würde. Krankheit, Elend und Tod werden da anderen gewünscht, gegen bestimmte Gruppen gehetzt und offen zur Gewalt aufgerufen. Und es sind immer mehr Menschen, die sich trauen, ihre menschenverachtenden, fremdenfeindlichen und antisemitischen Gedanken auszusprechen. - Haben wir das Recht zu jedem Gedanken, egal wie böse er ist? Wird die Moral erst wirksam, wenn es um unser Handeln geht, nicht aber, wenn wir die Taten nur denken? Und haben sich diejenigen, die dem Guten den Rücken kehren, dem Bösen aus Dummheit oder aus Mangel an Vernunft angenähert? - Immanuel Kant kam in seiner Schrift "Über das radicale Böse im Menschen" zu dem Schluss, dass uns das Böse trotz unseres Verstandes stets nahe bleibt. Moralisch Übles entstehe, weil wir uns dem Guten nicht mehr zuwenden. Nicht, weil wir das Böse absichtsvoll wollten. Der Mensch werde einfach moralisch faul.


19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

Teodor Currentzis und sein Ensemble MusicAeterna mit Werken von Jean-Philippe Rameau. Gestaltung: Gerhard Hafner Kommenden Dienstag, am 25. September, bringt der griechisch-russische Dirigent Teodor Currentzis am Pult des SWR Symphonieorchesters Gustav Mahlers Symphonie Nr. 3 im Wiener Konzerthaus zur Aufführung. Damit beginnt ein vierteiliger Zyklus, den das Konzerthaus in der Saison 2018/2019 Teodor Currentzis widmet. Im Rahmen des Zyklus wird Teodor Currentzis auch zweimal mit dem von ihm gegründeten Originalklangensemble MusicAeterna zu erleben sein. Bereits vor zwei Jahren am 12. September 2016 begeisterten Currentzis und die Seinen das Konzerthauspublikum mit Werken von Jean-Philippe Rameau. Dabei standen Auszüge aus "Les Fêtes d'Hébé", "Zoroastre", "Les Boréades", "Les Indes Galantes" und "Platée" auf dem Programm.


21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

12 Fragen an den Evolutionsbiologen Ulrich Technau Gestaltung: Katrin Mackowski Wir Menschen sind Verwandte der hirnlosen, gallertartigen, aber unsterblichen Seeanemone, bekannt auch als "Blumentier". Ausgehend von der Annahme, dass alle Lebewesen über einen ähnlichen Genpool verfügen, analysiert der Evolutionsbiologe Ulrich Technau von der Universität Wien die frühe embryonale Entwicklung der Seeanemone und die Funktion von Genen. Er fragt nach der Entwicklung des Gehirns, aber auch danach, wie Darm, Haut und Muskulatur während der Evolution entstanden sind. Der Forscher nimmt dabei immer wieder die allerersten Stadien der Embryonalentwicklung, die "Keimblatt-Theorie", ins Visier und fand heraus, dass Darm bildende Drüsenzellen anders entstanden sind als bisher angenommen. Das wirft ein grundlegend neues Licht auf die Evolution von Darm und Muskelgewebe. Aber warum sind wir Menschen nicht unsterblich wie die Seeanemone? Warum sehen wir nicht aus wie dieses Nesseltier, das so extrem robust ist, keine Krebszellen entwickelt und ihre Leben wie auf dem Kopf stehend verbringt? Basierend auf der Entdeckung der "Kopf-Gene" im "Fuß" der Seeanemone, wurde ein neues Detail zur Evolutionsgeschichte komplexer Gehirne bekannt: Offenbar konnte sich vor rund 600 Millionen Jahren erstmals ein Sinneszentrum in einem noch hirnlosen, aber gemeinsamen Vorfahren entwickeln. Ein Salzburger Nachtstudio von Katrin Mackowski



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Das Lehrerbild im Wandel. Vom Drill zur Lernbegleitung (3). Gestaltung: Winfried Schneider Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Vom Entwurf zur Anwendung (3). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lexikon der österreichischen Popmusik. Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr´n, A-Gen 53 (3). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Nina Polaschegg Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten