Jetzt läuft auf Ö1:

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Spirituelle Jahresregenten 2018" - Schicksale, Leitbilder. Der Kirchenhistoriker Rupert Klieber spürt den Botschaften historischer Persönlichkeiten nach. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im kaum begonnenen Jahr 2018 runden sich die Todestage einiger bemerkenswerter Gestalten der europäischen Geschichte, nicht zuletzt des Alpen-Donau-Raumes. Die Palette reicht von den Salzburger Gründerheiligen Rupert und Erentrud von 718 bis hin zu den sogenannten evangelischen Pastoren-Märtyrern aus dem Baltikum von 1918, die Opfer der menschenverschlingenden russischen Revolution wurden. Sie verdienen es, dem Vergessen entrissen zu werden, weil sie zu ihrer Zeit Pioniere und Weichensteller für ganze Regionen waren oder aber exemplarische Lebensläufe verkörpern und damit stellvertretend die Erinnerung an das Schicksal Abertausender aufrechterhalten. Die Gedanken dieser Woche spüren den Botschaften nach, die sie uns Heutigen über die Jahrhunderte hinweg zurufen.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. "Nur was in diesem seltsamen Geist edel und gut ist, vermochte auf ihn einzuwirken" - über Albert Dietrich, der sich nur mit einem Satz aus der FAE-Sonate in die Musikgeschichte eingeschrieben hat und viel mehr zu bieten hat" - neu eingespielte Kammermusik.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Winterbrüter mit Spezialschnabel. Der Ranger Matthias Mühlburger vom Nationalpark Hohe Tauern spricht über den Fichtenkreuzschnabel. Teil 4: Der Vogel in Mythen und Legenden Gestaltung: Wolfgang Bauer Der Fichtenkreuzschnabel aus der Familie der Finken ist ein häufig anzutreffender Vogel der Fichten-, Tannen- und Lärchenwälder. Sein auffälligstes Merkmal ist ein dicker, gebogener Schnabel mit gekreuzten Schnabelspitzen. Der Legende nach hat er diese Schnabelform erhalten, als er dem am Kreuz sterbenden Jesus zu Hilfe kommen wollte, indem er versucht hat, mit seinem Schnabel die Nägel am Handgelenk Jesu herauszuziehen. Dabei habe sich der Schnabel vor Anstrengung verbogen. Das von Jesus herabtropfende Blut wiederum sei für die Rotfärbung des Vogels verantwortlich. Der auffällig gebogene und gekreuzte Schnabel stellt in Wahrheit ein hervorragendes Werkzeug dar, um die Hauptnahrung des Vogels, die Samen, aus den Zapfen der Fichten und anderer Nadelbäume heraus zu arbeiten. Mit diesem Schnabel gelingt auch die Jagd nach Spinnen, Raupen und anderen Insekten ganz hervorragend - vor allem in den Sommermonaten. Ebenfalls auffällig ist die Brutzeit des Fichtenkreuzschnabels. Der Nachwuchs kommt nämlich in den Wintermonaten zur Welt. Aufgrund der hervorragenden Anpassung des Vogels geht selbst bei tiefsten Temperaturen die Brutpflege und die Entwicklung der Jungvögel problemlos vonstatten. In günstigen Jahren, wenn das Angebot an Fichtensamen groß ist, kann es auch zu einer zweiten Brut kommen. Vom Nahrungsangebot sind auch die Wanderbewegungen des Vogels abhängig. Wenn das Angebot an Samen in heimischen Nadelwäldern groß ist, kann es vorkommen, dass der Fichtenkreuzschnabel und seine Verwandten (Bindenkreuzschnabel, Kiefernkreuzschnabel) aus anderen Regionen Europas diese Wälder aufsuchen. Umgekehrt können sich bei schlechtem Nahrungsangebot vergleichsweise wenige Fichtenkreuzschnäbel in unseren Wäldern aufhalten.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Männergesundheit

Die zweite Hälfte der Gendermedizin (4). Gestaltung: Winfried Schneider und Nikolaus Scholz Männergesundheit ist mehr als Prostatauntersuchung oder das Messen des Testosteronspiegels. Ihr Themenfeld geht über das der Urologie und Andrologie weit hinaus. Anders als die einleuchtende Forderung nach gendergerechter Frauenmedizin ist Männergesundheit als eigener Bereich noch kaum etabliert. Dabei harren viele offene Fragen seit langem auf Antworten: Warum ist die Lebenserwartung von Männern deutlich kürzer? Wie wirken sich männlicher Habitus und Rollenbilder auf die Gesundheit aus? Welche Rolle spielen Arbeit und soziale Lage? Gehen Männer mit körperlichen und psychischen Krankheiten anders um als Frauen? Und vor allem: Lassen sich aus den Antworten auf diese und auf viele weitere Fragen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Männergesundheit ableiten? Angeblich "typisch männliche" Verhaltensweisen wirken sich auf die Gesundheit und die Lebenserwartung von Männern nachteilig aus. Viele Männer nehmen weit höhere Risiken in Kauf als Frauen, im Straßenverkehr wie auch im Sport. Für berufliche Karrieren rackern nicht wenige bis zum Kollaps. Alkoholabusus ist unter Männern deutlich weiter verbreitet als bei Frauen. Dazu kommt, dass Krankheit von Männern oft mit Schwäche gleichgesetzt wird. Nicht zuletzt deshalb suchen Männer erst deutlich später ärztliche Hilfe. Häufig erst viel zu spät. Kein Wunder, dass Männer in Bezug auf ihr Gesundheitsverhalten einen ziemlich schlechten Ruf haben. Aber haben sie diesen schlechten Ruf auch zu Recht? Expert/innen beklagen in diesem Zusammenhang, dass der Diskurs zur Männergesundheit viel zu undifferenziert sei. Schließlich handle es sich nicht um eine homogene Gruppe. Vielmehr gelte es, historische, soziale, regionale, und viele weitere Aspekte mit zu berücksichtigen. Denn mit biologistischen Ansätzen lassen sich Fakten wie beispielsweise die männliche Übersterblichkeit jedenfalls nicht ausreichend erklären. Eher schon mit sozial-körperlichen Theorien, die so wie Pierre Bourdieu geschlechtstypische Habitusmuster in den Blick nehmen. Oder mit historischen Ansätzen, mit denen sich zum Beispiel zeigen lässt, dass die Lücke in den Lebenserwartungen von Männern und Frauen besonders während der rasanten Industrialisierung im 19. Jahrhundert weit aufgegangen ist. Winfried Schneider und Nikolaus Scholz haben für ihre Radiokolleg-Reihe mit Ärzten und Ärztinnen, Soziologen, Demographen und anderen Expert/innen gesprochen und Männer und deren Frauen über ihr Gesundheitsverhalten befragt.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

R wie Risikokapital, S wie Staatsschulden, T wie Transaktionssteuer und U wie Unternehmensanleihe (4). Gestaltung: Juliane Nagiller Ohne Wissen über die Finanzwelt lässt sich die Welt von heute nicht mehr verstehen. Die Radiokollegreihe "Das ABC der Finanzwelt" greift ausgewählte Börsen- und Wirtschaftsbegriffe auf und blickt hinter die Fachtermini. In der Staffel mit den Buchstaben R bis U geht es um Begriffe wie Risikokapital, Staatsschulden, Transaktionssteuer und Unternehmensanleihe. Alle bislang gesendeten Beiträge stehen von "A wie ATX bis Z wie Zinsen" als offene Bildungsressource unter http://oe1.orf.at/archiv_abcfinanzwelt zur Verfügung. Von "U wie Unternehmensanleihe" oder Corporate Bonds spricht man, wenn Unternehmen und Banken Anleihen auf den Markt bringen. Anleihen sind Forderungspapiere, durch die ein längerfristiger Kredit am Kapitalmarkt aufgenommen wird. Bei dieser Art der Fremdfinanzierung kann der rechtliche Rahmen, also Laufzeit, Verzinsung oder verbriefte Rechte relativ frei gewählt werden. Denn am Ende entscheidet der Markt zu welchen Konditionen eine Anleihe platzierbar ist. Unternehmensanleihen sind kein neues Instrument der Fremdfinanzierung. Bergwerke, Eisenbahn- und Kapitalunternehmen nutzten bereits früh dieses Finanzinstrument. Neben großen Unternehmen greifen heute auch Mittelbetriebe aus den unterschiedlichsten Branchen auf diese Finanzierungsalternative zurück. Was unterscheidet eine Anleihe von einer Aktie? Wie sieht der Markt für Österreichische Unternehmensanleihen aus? Und welche Faktoren bestimmen den Kurswert der Anleihen?


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Vielschichtiges Schaffen in finsteren Zeiten

Wilhelm Grosz - ein "entarteter" Musiker (4). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber Die Brandmarkung als "entartet" durch die Nationalsozialisten bewirkte bei vielen Künstlern auch nach dem Ende des "Dritten Reichs" ein Verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung. Dieses Schicksal teilt auch Wilhelm Grosz, ein österreichsicherer Komponist, welcher auf die 1938 gegründete Liste der "entarteten" Komponisten gesetzt wurde. Grosz Karriere begann in seiner Geburtsstadt Wien, in der er Komposition, Klavier und Dirigieren und Musikwissenschaften studierte. Bis 1927 lebte er in Wien als freischaffender Komponist und Pianist, ehe er mit seiner Frau nach Berlin zog. Dort erfolgte seine Hinwendung zu aktuellen Schlagerliedern und der Rundfunk- und Filmmusik. Sein Erfolg in der Unterhaltungsbranche wurde durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 unterbrochen. Es folgte die Flucht nach Großbritannien, ehe Grosz in der Hoffnung auf ein Unterkommen in Hollywood 1939 in die USA auswanderte, dort aber an einem Herzinfarkt starb. Grosz musikalisches Schaffen besteht aus vielen verschiedenen Gattungen: von Kunstlied, Oper, Operette, symphonische und Kammermusik, über Jazz, Bühnen- und Filmmusik zu Songs und Schlagern. Dieses umfangreiche ?uvre geriet ob seiner Ächtung durch die Nationalsozialisten und durch seinen unerwarteten Tod in Vergessenheit. Das Radiokolleg zeichnet die musikalische Entwicklung ab den 1920er Jahren nach, deren innovative Aufbruchsstimmung durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten jäh beendet wurde. An Wilhelm Grosz werden die Stationen von Erfolg über die Stigmatisierung bis hin zur Auswanderung nachgezeichnet.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Freud und Leid, Magie und Poesie auf Gitarre. Gestaltung: Michael Neuhauser Der 1937 in Rio de Janeiro geborene Gitarrist mit dem seltsamen Namen Baden Powell de Aquino (sein Vater war Fan der Pfadfinderbewegung und machte den Nachnamen von deren Begründer Robert Baden-Powell schlicht zum Vornamen seines Sohnes) war eine Ausnahmeerscheinung im vielfältigen Musikkosmos Brasiliens: bescheiden und ruhig, innovativ und virtuos, ein sprühender Solist, ein einfallsreicher Komponist, ein grandioser Interpret brasilianischer Songs (aber auch einiger internationaler Jazz-Standards) und ein einfühlsamer Partner, etwa als er - etwas abseits des Bossa-Nova-Hypes - mit Sänger und Dichter Vinícius de Moraes 1966 das herausragende Album "Os Afro-Sambas" schuf.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt" von Jaroslav Kalfar. Aus dem Amerikanischen von Barbara Heller. Gestaltung: Friederike Raderer April 2018: Die "JanHus1", das erste Raumschiff in der tschechischen Geschichte, erhebt sich in den Himmel. Eine ganze Nation ist auf den Beinen, um den Start vom staatseigenen Kartoffelacker zu verfolgen. Der stolze Kosmonaut: Jakub Prochazka, Spross einer Kollaborateursfamilie und Professor für Astrophysik mit einschlägiger Erfahrung in der Erforschung interstellaren Staubs, dessen prekäres Verhältnis zu seiner Ehefrau für einige Probleme sorgt.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Eva Teimel


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Wege zu Mozart: "Moderne" Mozart-Interpretationen von Fritz Busch bis Teodor Currentzis An dem, was in den Noten steht, ändert sich nichts mehr. Wie "es" klingt, ändert sich radikal. Was die Generation Currentzis aus beispielsweise den da-Ponte-Opern von Wolfgang Amadeus Mozart heraushört, hat selbst mit den approbierten "Originalklang"-Zugängen eines John Eliot Gardiner oder Arnold Östman nur mehr wenig zu tun. Ist am Ende doch wieder Subjektivität Trumpf, wie man es vorzeiten einem Wilhelm Furtwängler vorgeworfen hat? Die marmorne Schlackenlosigkeit eines Karl Böhm, im Verein mit gemäßigtem Grundpuls, ist jedenfalls seit Nikolaus Harnoncourt total "out". Warum haben aber dann die frühesten flächendeckenden Dokumente von "Mozart-Stil", die Glyndebourne-Festival-Einspielungen aus den 1930er Jahren unter Fritz Buschs Leitung, unlängst "gereinigt" gesammelt wiederaufgelegt, weiter ihre Fans?


15.30 Uhr

 

 

Moment

Wer war meine Urururgroßmutter? Lange war das Image der Ahnenforschung schlecht. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie im Verdacht, die nationalsozialistische Sippenforschung fortzuführen. Später galt es als altmodisch, in der Freizeit Stammbäume zu zeichnen. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Seit Österreichs Kirchenbücher per Mouse-Klick von zu Hause aus einzusehen sind, steigt die Zahl der Hobby-Genealogen - so nennt man die Freizeit-Familienforscher im Fachjargon. Gestaltung: Tanja Rogaunig Was macht eigentlich...: "der Bereitschaftsdienst für notstandspolizeiliche Maßnahmen" der Stadt Wien? Gestaltung: Bea Sommersguter


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Brennende Bärte, Dreadlocks und Augenklappen. Rudi bereitet sich auf den Fasching vor. Rudi und Kater möchten sich heuer im Fasching als Piraten verkleiden. Der Kater hat schon zwei Holzbeinchen besorgt und Rudi hat aus der Sonnenbrille vom Tonmeister zwei Augenklappen gebastelt. Sie sind sich einig, dass sie die schrecklichsten Piraten aller Zeiten sein wollen. Nur wissen sie noch nicht genau, wie man wirklich furchteinflößend wirkt. Deshalb wobbelt Rudi zum Kulturwissenschaftler Eugen Pfister. Er hat sich lange mit Piraten beschäftigt und kann ihnen sicher weiterhelfen. Eugen Pfister: "Piraten haben sich gerne über und über mit Waffen behängt. Also einen Säbel, einen Dolch, eine Pistole und noch eine Pistole. Kapitän Blackbeard, der auch ein bekannter Pirat an der Ostküste der USA war, hatte einen riesigen, schwarzen Bart, in den er sich gerne Lunten reingesteckt hat." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über Waffen und Entstehung der Krankheitserreger. Gestaltung: Hans Groiss. Gibt es mehr Bakterien oder mehr Menschen auf der Welt? Richtig! Bakterien sind die häufigsten Lebewesen auf der Erde. Sie sind sehr viel kleiner als ein menschliches Haar dick ist und die meisten von ihnen sind harmlos und für uns und unsere Umwelt wichtig. Einige jedoch verursachen Krankheiten bei Menschen und Tieren. Wie und warum sind sie zu Krankheitserreger geworden, welcher Tricks bedienen sie sich und was können wir dagegen tun? Matthias Horn vom Research Network Chemistry Meets Microbiology des Department of Microbiology and Ecosystem Science der Universität Wien taucht mit den Ö1 KinderunireporterInnen und -Reporter Rachel, Lisa-Marie und Mischa ein in eine mikroskopisch kleine Welt.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Jäger und Geister. Seit über einer Dekade bereichert der aus Maine, USA, stammende Posaunist Phil Yaeger die österreichische Szene. In dieser Zeit hat er einerseits für das Jazzorchester Vorarlberg komponiert, ist andererseits an die Jazzwerkstatt Wien angedockt, bei deren Label nun sein Album "Hunter" erschienen ist, das erste unter eigenem Namen. Ein Wiedergänger ist hingegen das von Saxofonist Herwig Gradischnig geleitete "Ghost Trio": Zehn Jahre nach dem Tonträger-Erstling des im Namen von Samuel Beckett inspirierten Trios ist das zweite Opus "Best Things in Life" erschienen und wird demnächst live in Österreich präsentiert.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Rolle der sogenannten "Barbaren" im Alpen- und Donauraum. Mit Roland Steinacher, Althistoriker und Mediävist. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Barbaren, das waren im Römischen Reich all jene, die keine griechisch-römische Bildung besaßen und daher von den Römern als unzivilisiert und ungebildet angesehen waren. Zum Beispiel die Heruler, die Rugier und die Gepiden. Diese, oft als "Völker" bezeichneten ethnischen Gruppen sind in der bisherigen Geschichtsschreibung allerdings eher untergegangen - sie standen stets im Schatten etwa der Goten und der Hunnen. Dabei spielten die Heruler, die Rugier und die Gepiden durchaus eine wichtige Rolle in der weichenstellenden Epoche Europas zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert. Die drei barbarischen Verbände kämpften teils mit und teils gegen die Römer, sie taten sich mit den Hunnen zusammen und versuchten schließlich, an der Donau und auf dem Balkan am Rande des Reiches eigene Königreiche zu errichten. Folgt man dieser "barbarischen" Geschichte, lässt sich auch die römische Geschichte, also die Geschichte der Herrschenden, besser verstehen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Über die sozialen Folgen des Naturverlusts Von Robert Czepel Wir nähern uns dem sechsten Massensterben der Naturgeschichte, lautet eine alarmierende Diagnose in der Ökologie und Biodiversitätsforschung. Dieser fortschreitende Artenschwund beschäftigt aber zusehends auch Forscher und Forscherinnen in den Sozialwissenschaften. Denn der Raubbau an der Natur ist ein Motor für gesellschaftliche Spannungen: Naturverlust führt zum Ansteigen von Kinderarbeit und führt weltweit zu bewaffneten Konflikten. In welchen Erdregionen sind die Folgen dieser Entwicklung am virulentesten? Und was könnte dagegen unternommen werden? Eine ökologisch-soziale Bestandsaufnahme des globalen Problems.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

GrauSchumacher Piano Duo; Klaus Maria Brandauer, Sprecher. Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre op. 21 und Schauspielmusik op. 61 (Fassung für Klavier zu vier Händen). Text von William Shakespeare, übersetzt von August Wilhelm Schlegel und Ludwig Tieck, eingerichtet von Klaus Maria Brandauer (aufgenommen am 27. Mai 2017 im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2017") Ein Hofnarr, possentreibende Handwerker, ein Heerführer und eine Amazone sowie ganze Scharen von Luftgeistern, Kobolden und Elfen taumeln in Shakespeares zauberhafter Märchenwelt durch allerlei Verwirrungen hindurch einer Hochzeit entgegen. Das Stück mit seiner Fülle an meisterhaft verwobenen, teils traumhaften, teils derben Lebenswelten ist eine der beliebtesten Komödien Shakespeares. Mehr als 200 Jahre nach dem Tod des Dichters nahm sich Felix Mendelssohn Bartholdy des Stoffes an. Die allgemein herrschende Shakespeare-Begeisterung, ausgelöst durch die Übersetzung von Schlegel und Tieck, veranlasste ihn zur Komposition der wohl bekanntesten Musik zum Sommernachtstraum. Die Ouvertüre, das Scherzo, vor allem aber der weltberühmte Hochzeitsmarsch sind heute auch außerhalb ihres bühnenmusikalischen Kontextes oft zu hören. Das GrauSchumacher PianoDuo jedoch lässt die Musik gemeinsam mit dem großartigen Klaus Maria Brandauer genau in diesem Kontext wirken: Die Klavierfassung, von Mendelssohn Bartholdy selbst nach dem Vorbild der Orchestermusik erstellt, begegnet der Tieck/Schlegelschen Übersetzung mit ihrer ganz eigenen Musikalität. Die große Bühne vermisst man dabei nicht, denn die pianistische Finesse des Duos und die virtuose Sprachkraft Brandauers gehen eine Verbindung ein, die Shakespeares spektakuläre mythische Welten plastisch erstehen lässt. (Schwetzinger Festspiele)


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Politologen Ulrich Brand Sein Studium der Volkswirtschaftslehre führte den jungen Ulrich Brand, geboren 1967 auf der Insel Mainau, nach Berlin, Buenos Aires und Detroit. Seit 2007 ist Brand Professor für internationale Politik an der Universität Wien. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Frage, wie Umweltschutz und Sozialpolitik zusammengehören. Nun hat er gemeinsam mit dem Berliner Politologen Markus Wissen ein Buch geschrieben: "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus." Darin machen sie deutlich, dass immer mehr Menschen an der rücksichtlosen Ausbeutung von ökologischen und sozialen Ressourcen beteiligt sind. Und kommen zu dem Schluss, dass das System sich grundlegend ändern muss, wenn wir den ökologischen und sozialen Super-Gau verhindern wollen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz macht Ulrich Brand deutlich, wie die Ausbeutung von Mensch und Natur nach wie vor anhält und unsere Gesellschaft eine sozial-ökologische Transformation schaffen kann.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Männergesundheit. Die zweite Hälfte der Gendermedizin (4). Gestaltung: Winfried Schneider und Nikolaus Scholz Das ABC der Finanzwelt. R wie Risikokapital, S wie Staatsschulden, T wie Transaktionssteuer und U wie Unternehmensanleihe (4). Gestaltung: Juliane Nagiller Vielschichtiges Schaffen in finsteren Zeiten. Wilhelm Grosz - ein "entarteter" Musiker (4). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Jeunesse Specials: Reinhold Friedl zu Gast im Wiener Porgy Bess. Gestaltung: Nina Polaschegg Seit einigen Jahren lebt der Pianist und Ensembleleiter Reinhold Friedl in Wien. Seine Berliner Wohnung hat er beibehalten, denn im Rahmen seiner vielen Reisen ist die deutsche Hauptstadt ein regelmäßiger Fixpunkt. Nicht nur, um Konzerte zu geben, v.a. auch, um mit seinem 1997 gegründeten Ensemble Zeitkratzer neue Projekte zu erarbeiten. Eines davon stand an einem von drei Portraitabenden des "Jeunesse Specials" im Oktober 2017 unter dem Motto "Zeitkratzer goes Jazz" auf dem Programm. Die Reminiszenzen an die Jazztradition waren sehr subtil versteckt in groß angelegten Klang- und Energiebögen. Viel direkter erklangen Songs am ersten Abend, um an Tag drei im Wiener Pory Bess mit vier Streichquartetten, interpretiert vom Quatuor Diotima, noch eine ganz andere Seite, die des Komponisten Reinhold Friedls zu präsentieren.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten