Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"In die Wüste geschickt". Der Schriftsteller David Weiss macht sich Gedanken über Sündenböcke und Neuanfänge. - Gestaltung: Alexandra Mantler Zehn Tage der Reue und der Umkehr verbinden das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana und den Versöhnungstag Jom Kippur, den Jüdinnen und Juden in dieser Woche begehen. Die ersten Tage des neuen Jahres stehen im Zeichen von Buße und Vergebung. Und noch ein weiteres Wort ist untrennbar mit Jom Kippur verbunden, der Sündenbock. Der Sündenbock ist wie kein zweiter Begriff aus der Bibelübersetzung Martin Luthers zu einem fixen bildhaften Bestandteil deutschsprachiger Kultur geworden. Bei der priesterlichen Zeremonie am Jom Kippur im Jerusalemer Tempel wurden einst einem Ziegenbock symbolisch die Sünden und Vergehen der ganzen Gemeinde aufgeladen und das Opfertier wurde stellvertretend in die Wüste geschickt. Nach der Zerstörung des Tempels im Jahr 70 n.d.Z. konnte dieses Ritual nicht mehr ausgeführt werden. Aber es fand Aufnahme in die synagogale Liturgie. Jom Kippur, der Versöhnungstag, hat heute einen zutiefst spirituellen Inhalt. Buße und Reue der eigenen Taten, Umkehr und Fasten bestimmen diesen Tag. Der Schriftsteller David Weiss macht sich in dieser Woche "Gedanken für den Tag" über Sündenböcke und Neuanfänge - auch sehr persönlich, denn vor zwei Jahren ist er von Österreich aufgebrochen und lebt nun in den USA.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Erdzunge und Tannenstachelbart. Die Biologin Irmgard Krisai-Greilhuber erforscht die Großpilze Österreichs. Teil 4: Allrounder und Spezialisten. Gestaltung: Renate Pliem Steinpilz, Parasol, Eierschwammerl: Die essbaren Pilze haben wieder Saison! Viele Schwammerlsucher/innen halten Ausschau nach Genießbarem, doch ihnen ist nicht bewusst, dass in Wäldern, Wiesen und Mooren sehr viel mehr Großpilze wachsen, deren Fruchtkörper ist mit freiem Auge erkennbar ist. Sie haben einen unschätzbaren ökologischen Wert, denn sie schließen den Stoffkreislauf. Pilze sind die einzigen Organismen, die das Lignin (die Holzsubstanz) aufschließen und remineralisieren können. Irmgard Krisai-Greilhuber widmet ihre wissenschaftliche Arbeit den Pilzen. 4.500 unterschiedliche Pilzarten hat die Mykologin mit ihrem Team in Österreich gesammelt, bestimmt und wissenschaftlich dokumentiert. "Zirka fünfzig Prozent davon sind auf der Roten Liste, wenn man die potenziell gefährdeten dazuzählt", sagt sie. Zu den stärker gefährdeten (Gefährdungsstufen 0 bis 3) zählen 30 Prozent aller Pilzarten in Österreich. Viele seltene Pilze sind auf einen bestimmten Lebensraum angewiesen: Der Tannenstachelbart macht kleine "Ästchen" und ist fein verzweigt. Er kommt aus dem abgestorbenen Tannenstamm heraus, aus Totholz, das im Wald meist nicht liegen bleiben darf. Der Papageiensaftling kommt auf Trockenrasen vor und ist glasig durchscheinend, er erinnert an gelb-grünes Papageiengefieder. Es gibt auch kirschrote oder violette Saftlinge. Werden Wiesen gedüngt oder Moore trockengelegt, verschwinden diese seltenen Pilze.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Lehrerbild im Wandel

Vom Drill zur Lernbegleitung (4). Gestaltung: Winfried Schneider Der Beruf der Lehrer und Lehrerinnen durchläuft gerade einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Aber das öffentliche beziehungsweise veröffentlichte Bild der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor von überkommenen Klischees und tiefsitzenden Vorurteilen geprägt. Wie werden Lehrerfiguren im Film gezeigt? Wie werden Sie in der Literatur beschrieben? Und wie erscheinen Frau Professor und Herr Lehrer in Fernsehserien, Magazinen und Zeitungen? Fest steht: Die Bilder beeinflussen die Realität fast ebenso wie umgekehrt die Realität die Bilder. Was erzählen also die veröffentlichten Bilder vom Beruf der Lehrer und Lehrerinnen? Wird der Wandel in der pädagogischen Profession wahrgenommen? Welche Bilder haben die Lehrpersonen von sich selbst? Und welche haben die Schüler/innen von ihnen? Wie fließt all das in die Lehrerbildung ein? Was ist ein Lehrer/eine Lehrerin? Wer sind die Expert/innen für Unterricht?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Vom Entwurf zur Anwendung (4). Gestaltung: Marianne Unterluggauer Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Damit wurde eine Diskussion beendet, die in den EU-Institutionen über zwei Jahrzehnte lang geführt wurde. Genauer seit 1995. Damals einigte man sich in der EU auf das erste europäische Datenschutzgesetz, an dem ab 2010 weitergeschrieben wurde: Daran beteiligt waren 28 Nationalstaaten, diverse internationale Lobbyorganisationen und Bürgerrechtsbewegungen. Ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Alltag eines Kontinents bestimmt und das Verhalten international tätiger Konzerne beeinflusst, ist kein Spaziergang. Historisch betrachtet wurde 1995 kein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt, aber ein wichtiger Meilenstein, meinen Bobachter: Europa habe auf internationaler Bühne bewiesen, dass auf ihrem Kontinent jeder Bürger Eigentümer seiner Daten ist, und nicht Konzerne noch Staaten. 1995 hielt das Internet gerade Einzug in die Privathaushalte. Dessen Auswirkungen spiegelte das vereinheitlichte Datenschutzrecht noch nicht wider. Es vergingen 15 Jahre, bis die damalige EU-Kommissarin Viviane Reding daran ging, das europäische Datenschutzrecht den Entwicklungen anzupassen und Datenmissbrauch einzuschränke. Von 2010 bis 2015 wurde verhandelt. 2016 wurde das Gesetz schließlich im Parlament und von den 28 Nationalstaaten beschlossen. Zwei Jahre hatten Regierungen und Unternehmen Zeit sich darauf vorzubereiten, bis das Kalenderblatt 25. Mai 2018 erreicht war. Und trotzdem, je näher das Datum kam, umso größer die Aufregung. Aber warum diese Ungewissheit? Worin liegt das Problem bei der Umsetzung? Was müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen beachten, wenn sie Daten sammeln und auswerten? Worin liegt der Nutzen einer vereinheitlichten Datenschutzverordnung für die Bürger? Marianne Unterluggauer fragt für das Radiokolleg nach, was das Gesetz vorgibt und wie die Umsetzung auszusehen hat. In Österreich und International.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr'n, A-Gen 53 (4). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. *A-Gen 53: Frauenpunk - Scheiß auf Lila* A-Gen 53, benannt nach einem Verhütungsmittel, das heute nicht mehr existiert, war die erste Frauenpunkband in Wien. Bassistin Ilse Hoffmann hatte eine Anzeige aufgegeben, um Mitspielerinnen zu finden. Schließlich ergab sich daraus ein klassisches Rock-Lineup: Gitarre, Bass, Schlagzeug. Sängerin Nivea, die in der zweiten Phase der Gruppe dazu stieß, entwickelte sich zum Maskottchen und zum visuellen Aushängeschild der Wiener Szene. A-Gen 53 bekannten sich zu einem fröhlichen Dilettantismus, der auf Virtuosität pfiff und stattdessen primitiven 3-Akkorde-Krach zelebrierte - ganz wie die britischen Bands Raincoats und The Slits. Aber während diese Vorbilder ihren Sound ausdifferenzierten und schließlich bei Postpunk und Dub Reggae landeten, lösten sich A-Gen 53 1982 schon wieder auf. In Erinnerung blieben sie durch einen legendär krawalligen Auftritt im Metropol, der 40.000 Schilling Sachschaden verursachte. Und durch einen Song, der Modetorheiten geißelte: "Scheiss auf Lila". Gestaltung: Thomas Mießgang


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Ein "Ausgewählt" über die kalorischen Grundlagen der Tonkunst. "Wann i arbeiten soll, muaß i auch gfuttert werdn!" pflegte Anton Bruckner über seinen gesunden Appetit zu sagen. Natürlich haben alle Großen der Tonkunst ihre festen oder flüssigen Treibstoffe gebraucht, und sucht man sich Speisen und Getränke zusammen, die ihnen am liebsten waren, kommt eine fast ebenso große Vielfalt heraus wie in ihrem musikalischen Schaffen. Und das ohne jedes feststellbare Muster: Man kann definitiv nicht sagen, dass leidenschaftliche Kaffeetrinker wie Beethoven oder Brahms aufregendere Musik schrieben als solche, die sich eher an Bier hielten wie Händel oder Wagner. Robert Schumann mochte keine Süßspeisen, Gustav Mahlers Faible galt hingegen süßen Marillenknödeln. Mozarts Don Giovanni isst vor seiner Höllenfahrt noch einmal Fasanbraten und Christine Storch alias Pauline Strauss stöhnt in "Intermezzo": " ... wann bekomme ich nun endlich das Hagebuttenmark?"


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Von Büchern und Inseln". Von Louise Erdrich. Aus dem Englischen von Adelheid Zöfel. Gestaltung: Friederike Raderer. Seit mehr als zwei Jahrzehnten folgt Louise Erdrich den Erzähltraditionen ihrer Vorfahren. So reiste sie ins Ojibwe Country, das Grenzland zwischen dem kanadischen Staat Ontario und dem US-Staat Minnesota, um dort dem spirituellen Reichtum der Ojibwe nachzuspüren: Felszeichnungen, alten Geschichten und ... Büchern ...


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Irish Belcanto: Hitverdächtiges von Michael Balfe und William Wallace Gewiss, sie sind "Exoten" des romantischen Musiktheaters: die beiden ungefähr der Generation Verdi-Wagner zugehörigen Opernkomponisten aus Irland Balfe und Wallace, die an "Zukunftsmusik" kein Interesse hatten, dafür stilistisch fest auf von Donizetti, Mercadante und den Zeitgenossen aufbereitetem Boden standen - aber "Exoten", deren Musik einfach Freude macht! Dies lässt sich an William Vincent Wallace's "Lurline" und "Maritana" belegen und an Michael William Balfe's "Satanella" und "The Bohemian Girl". Apropos "Belcanto": Auffallend, dass unter den Musikern, die sich in jüngster Zeit der beiden musikhistorischen Spezialfälle tatkräftig annehmen gerade Dirigent Richard Bonynge ist, der Motor hinter der belcantesken Karriere der legendären Sopranistin Joan Sutherland.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Wenn ein Familienmitglied "auf unbestimmte Zeit" im Gefängnis sitzt Der österreichische "Maßnahmenvollzug", also das Wegsperren von Menschen auf unbestimmte Zeit, steht immer wieder in der Kritik. Die Weggesperrten werden im juristischen Fachjargon als "geistig abnorm" bezeichnet und müssen in einer Anstalt für "geistig abnorme Rechtsbrecher" einsitzen. Derzeit sind es rund 900 - mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2000. Die Zahl dieser Insassen steigt kontinuierlich. Mit ihnen leiden die Angehörigen, die wenig Rechte haben. Gestaltung: Nadja Kwapil Rätsel des Alltags: Warum sind die Berge blau - aus weiter Entfernung? Gestaltung: Lukas Tremetsberger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi im bunten Blätter-Lieder-Rausch Pfote aufs Herz: Habt ihr - werte Kinder, Damen, Herren und Welpen - schon einmal einen Wagen angespannt? Unser Radiohund weiß nicht recht, was das bedeuten soll. Er spannt allenfalls seinen Bauch an, wenn er Trixi Terrier gefallen möchte. Vielleicht kennt ihr einen spannenlangen Hansl? Oder einen Hubert? Rudi führt sich Klassische Kinderlieder passend zur Jahreszeit zu Ohren - Herbstlieder - und plaudert mit Coretta Kurth über deren Rätsel. Rudi: "Müsste man nicht eigentlich 'Hejo, wirf den Mähdrescher an' singen?" Coretta Kurth: "Diese Lieder, die ich für die CDs ausgesucht habe, sind oft schon sehr alt. 150 oder 200 Jahre. Da gab es noch keinen Traktor und keinen Mähdrescher, also konnte man davon auch nicht singen, sondern man hat die Feldarbeit mit Pferden erledigt. Und das war ja auch mein Ziel, dass man diese alten Lieder einmal vorzeigt, weil es wäre so schade, wenn sie verloren gingen." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über schillernde Steine und geordnete chemische Verbindungen. Gestaltung:Tanja Malle Minerale faszinieren die Menschen schon seit Urzeiten. Sie können bunt sein und glänzen, wie etwa Rubine oder Smaragde oder aber auch eher unscheinbar wirken, so, wie beispielsweise Kochsalz. Mineralien sind Kristalle, die man in der Natur finden kann. Ihre Atome sind regelmäßig angeordnet, was für das menschliche Auge allerdings nur mithilfe von Röntgenstrahlen sichtbar gemacht werden kann. Über 4.000 Minerale sind bekannt. Von vielen davon haben Forscherinnen und Forscher mittlerweile faszinierende Eigenschaften entdeckt und gelernt, diese für die Menschen nutzbar zu machen. Die Ö1 Kinderunireporter/innen begeben sich mit Robert Krickl, vom Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Minerale und Kristalle.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1946 - Hermann-Göring-Werke / VÖEST


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Wie der Marxismus Geschichte machte und macht. Mit Christina Morina, Historikerin am Forschungsinstitut Duitsland Instituut in Amsterdam. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Im Jahr 1818 wurde Karl Marx im deutschen Trier geboren. Als er 1883 in London starb, war sein wohl größtes Vermächtnis eine revolutionär neue Perspektive auf die gesellschaftlichen Verhältnisse. Karl Marx und Friedrich Engels entwarfen mit dem Marxismus die Idee einer klassenlosen Gesellschaft. Doch erst nach dem Tod von Karl Marx sollte die marxistische Gesellschaftslehre auch in der Praxis Bedeutung entfalten. Intellektuelle aus vielen Teilen Europas nahmen an der Wende zum 20. Jahrhundert marxistische Ideen auf und entwickelten sie weiter. Die polnisch-deutsche Sozialdemokratin Rosa Luxemburg, der Prager Philosoph Karl Kautsky, der österreichische Arzt und Politiker Victor Adler und der Russe Wladimir Iljitsch Lenin sind nur einige Beispiele dafür, wie die einst rein theoretischen Abhandlungen sich zu politischen Bewegungen mit jeweils eigenen Ausprägungen weiterentwickelten. So erwuchs aus einer gesellschaftlich-ökonomischenTheorie zur Beschreibung der sozialen Wirklichkeit im Kapitalismus jene politische Weltanschauung, die sich im 20. Jahrhundert zum Teil als Staatsideologie ausbreiten sollte - mit weltweiten Auswirkungen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Ein Streifzug durch ein tief gespaltenes Land eineinhalb Monate vor den Kongresswahlen. Gestaltung: Robert Uitz-Dallinger Fahne, Hymne, Militär und Helden. Der Glaube an die individuelle Freiheit - aber auch Verantwortung für das eigene Leben, Marktwirtschaft, Einwanderung und das Recht, Waffen zu tragen: Das ist es, was die Vereinigten Staaten von Amerika zusammenhält. Oder vielmehr, was sie zusammengehalten hat. Denn im Land der unbegrenzten Möglichkeiten stoßen immer mehr Menschen an Grenzen. Der "American Dream", demzufolge es jeder schaffen kann, der sich genug anstrengt, bleibt für die meisten im Reich der Träume. Und so werden die Konflikte innerhalb der amerikanischen Gesellschaft immer größer. Ein Kompromiss ist kaum mehr zu finden. Das zeigt sich auch in der Politik in Washington, wo es unmöglich geworden ist, größere Projekte durch den Kongress zu bringen, weil oft schon die Parteien selbst gespalten sind. In der Gesellschaft ist anstelle von Diskussionsbereitschaft oft nur mehr Hass zu finden.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

70 Jahre Marshallplan Von Tanja Malle Am 3. April 1948 setzt der US-Präsident Harry S. Truman mit seiner Unterschrift ein 12,4-Milliarden-Dollar-Programm in Gang: den Marshallplan. Die USA versorgen die westeuropäischen Länder, die an den Folgen des 2. Weltkriegs leiden, mit Rohstoffen, Lebensmitteln, Waren und Krediten. Ein Grundstein für deren demokratische Entwicklung und wirtschaftliches Wachstum. Österreich ist das einzige Land, das Unterstützung bekommt, obwohl es teilweise von der Sowjetunion besetzt ist. Der Hintergrund: In Europa soll der Kommunismus kein Übergewicht bekommen. Und: Die USA wollen neue Absatzmärkte erschließen. -Benannt wurde der Plan nach dem damaligen US-Außenminister und späterem Friedensnobelpreisträger George C. Marshall. 70 Jahre danach stellt sich die Frage: Was - außer einem Fond, der aus dem Marshallplan hervorging - lebt davon noch fort?


19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Schwarzenberg

Elisabeth Kulman, Mezzosopran; Daniel Behle, Tenor; Camerata Musica Limburg; Leitung: Jan Schumacher; Andreas Frese, Klavier; Zoltan Holb, Christoph Ellensohn, Lukas Rüdisser und Andreas Schuchter, Horn. Franz Schubert: ausgewählte Lieder (aufgenommen am 30. August im Angelika-Kauffmann-Saal, Schwarzenberg). Präsentation: Stefan Höfel Franz Schubert: Im Gegenwärtigen Vergangenes D 710; Sehnsucht D 359 und D 656; Mignon und der Harfner D 877/1; Das stille Lied D 916; Erinnerungen D 98 und D 424; Nähe des Geliebten D 162; Andenken D 423 und D99; Widerhall D 428; Liebe D 983A; Das Dörfchen D 598; Nachthelle D 892; Frisch atmet des Morgens D 67; Naturgenuss D 422; Frühlingslied D 919 und D 914; Die Nachtigall D 724; Die Nacht D 983C; Nachtgesang im Walde D 913 für Männerchor und Hornquartett; Der Schiffer D 694; Der Gondelfahrer D 809 und D 808; Geist der Liebe D 747; Leise, leise laßt uns singen D 635; Ständchen D 920


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Wir brauchen einen neuen medialen Blick auf die Welt, der Problemlösungen fokussiert!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Michael Gleich, konstruktiver Journalist und Pazifist Nach dem Studium der Publizistik, Soziologie und Geschichte arbeitete der 1960 in Nordrhein-Westfalen geborene Michael Gleich als Journalist unter anderem für den WDR, GEO oder die Süddeutsche Zeitung. Er erkannte rasch, dass die Praxis der negativen Berichterstattung und die damit verbundene Verbreitung von Angst der Grund dafür sind, dass die Menschen den Medien keinen Glauben mehr schenken. Daraufhin hat sich Gleich dem konstruktiven Journalismus verschrieben. In die Krisengebiete der Erde reist er nicht, um von den katastrophalen Ereignissen zu berichten, sondern um Erfolge konfliktlösender Initiativen zu beleuchten. Vor Ort bildet er junge Journalisten aus. 2016 rief der Moderator und Kommunikationsberater erstmals den "Global Peacebuilder Summit" ins Leben, ein Gipfeltreffen globaler Friedensmacher. Seine namhaften und zahlreich ausgezeichneten Projekte wie "peace counts", "nature counts" oder "culture counts" haben ein Ziel: Die mediale Wahrnehmung der Welt wieder der Realität anzunähern, die durchaus positiver ist als erwartet. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erklärt Michael Gleich, warum der äußere Frieden stets vom inneren Frieden abhängt, und er spricht davon, dass er überall, wo er auf der Welt hinkommt, auf sich selbst stößt.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Das Lehrerbild im Wandel. Vom Drill zur Lernbegleitung (4). Gestaltung: Winfried Schneider Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Vom Entwurf zur Anwendung (4). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lexikon der österreichischen Popmusik. Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr´n, A-Gen 53 (4). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zu Besuch bei unserem ICAS Partner Festival in Uganda. Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn Unser diesjähriger Shape Showcase führte uns nach Uganda, zu unserem neuen ICAS Partner-Festival Nyege Nyege, das vom 6. bis zum 9. September zum bereits vierten Mal auf dem Gelände des Nile Discovery Resorts stattfand, nur einen Kilometer von jenem Ort entfernt, an dem der Nil entspringt. Nyege bezeichnet in der in Süd-Uganda gebräuchlichen Sprache Luganda jenes Gefühl das einen überkommt, wenn man plötzlich den unwiderstehlichen Drang zu Tanzen verspürt. Eine ganz wunderbare Beschreibung für diese so bunte, lebensfrohe und engagierte Unternehmung. Ursprünglich von Derek Debru und Arlen Dilsizian gegründet umfasst Nyege Nyege, dessen Zentrale sich in der ugandischen Hauptstadt Kampala befindet, weiters eine Reihe von Community Studios, ein Artist in Residence Programm und das Label und die Booking Agentur Nyege Nyege Tapes. Außerdem ist die Plattform Heimat der Party Crew Boutiq Electroniq. Das alljährliche Festival an den Ufern des Nils entwickelte sich schnell zum wichtigsten Treffpunkt für Musikschaffende und Musikbegeisterte in ganz Ostafrika. Das Festivalnetzwerk ICAS der International Cities of Advanced Sound wurde 2007 vom ORF musikprotokoll im steirischen herbst mitbegründet und zählt mittlerweile über dreißig Mitglieder. Ende 2014 haben wir gemeinsam mit 15 europäischen ICAS Festivals die Plattform Shape für spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst gegründet. Nach Jinja begleitet haben das musikprotokoll der Wiener Elektronikmusiker Kimyan Law, der familiäre Verbindungen in den benachbarten Kongo hat und die ursprünglich aus Japan stammende und nun in Paris beheimatete Klangkünstlerin Tomoko Sauvage.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten