Jetzt läuft auf Ö1:

Internationale Barocktage Stift Melk 2018

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Jenseits von Raum und Zeit". Johannes Huber, Mediziner und katholischer Theologe, prüft vor einem wissenschaftlichen Hintergrund mit Blick auf Transzendentales die Zeit nach dem Tod. - Gestaltung: Alexandra Mantler "In ruhigen Stunden stellen sich mitunter dem Naturwissenschaftler zwei Fragen", erzählt der Arzt und Theologe Johannes Huber", von denen die erste medizinischen Hintergrund hat: Erlischt mit dem Tod eines Menschen endgültig seine Identität oder wäre es möglich, dass - unabhängig von der Erinnerung - aus seiner Existenz etwas erhalten bleibt?" Darauf gibt es laut Huber unterschiedliche Antworten; der religiös Musikalische sieht im Tod eine "Gütertrennung" - ein Teil zerfällt, der andere bleibt jenseits von Raum und Zeit. Und dies führt zur zweiten Frage: Ist es intellektuell redlich, an Transzendentales zu glauben? Die Naturwissenschaft kann und darf darauf keine Antworten geben, ist Huber überzeugt. Weil es allerdings nicht unvernünftig sein soll, an einen Weltenbaumeister zu glauben, kann diese Lebensentscheidung vor einem wissenschaftlichen Hintergrund geprüft und kalibriert werden.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Christof Schramm kultiviert im Weinviertel 40 seltene Kartoffelsorten. Teil 3: Die Kultur am Feld Gestaltung: Ilse Huber Sie wachsen im Dunklen, reifen zu verdickten Sprossachsen heran, ehe sie auf dem Teller landen. Oder in den Fingern. Oder in der Chipspackung. Die Geschichte der Kartoffeln ist turbulent: Weitangereist aus der Neuen Welt, brachte sie der Entdecker Christoph Kolumbus nach Europa. In Spanien wurden sie für Zierpflanzen gehalten, der besonderen Blüten wegen. Doch ihr wahrer Schatz liegt unter der Erde. Ob speckig, mehlig, blau, schwarz oder weiß - die optische Vielfalt ist genauso groß wie die geschmackliche. In fester wie flüssiger Form. Christof Schramm hat sich auf seinem Weinviertler Hof ganz auf die Knollen spezialisiert. Mehr als 40 seltene Sorten kultiviert der Landwirt auf seinen Feldern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie Phönix aus der Asche

New Orleans - Stadt der Widersprüche (3). Gestaltung: Ute Maurnböck New Orleans, The Big Easy, die Wiege des Jazz: Wo französische Kolonialisten vor genau 300 Jahren inmitten der unwirtlichen Sümpfe einen Außenposten errichteten, entwickelte sich eine der unamerikanischsten Kulturen der USA. Auch wenn New Orleans heute noch als liberaler Hafen im rundum höchst konservativen republikanischen Umland gilt: Ein katastrophales Schulsystem, miserabel bezahlte Jobs sowie exorbitant hohe Kriminalitätsraten sind die Schattenseite der Tourismushochburg. Der Anteil der Afroamerikaner/innen sank nach Katrina von 67% auf 59%, Viele konnten es sich schlicht nicht leisten, wieder in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Und auch für jene, die in ererbten Häusern leben, ist das Leben in den inneren Bezirken oft nicht mehr möglich: durch eine Steuerpolitik, die die jährlichen Hausabgaben in den gentrifizierten Gegenden in schwindelnde Höhen treibt. Dass viele "locals" wie auch Zugezogene einen Teil ihrer Häuser über die Internetplattform airbnb vermieten, macht die angespannte Wohnsituation nicht einfacher. Darüber hinaus drohen der Stadt ökologische Probleme: neben Warnungen, dass schwerste Stürme häufiger werden, verschwinden die natürlichen Pufferzonen - die "wet lands" - im Golf von Mexiko durch den Meeresspiegelanstieg, Fabriken entlang der sogenannten "Cancer Alley", der "Krebsallee", produzieren nach wie vor giftigste Abfallstoffe. Ein Umdenken in der Umweltpolitik ist von politischer Seite derzeit nicht zu erwarten genauso wenig wie an einer Entspannung der Rassenkonflikte gearbeitet wird. Und dennoch gibt es Lichtblicke: Erst voriges Jahr wurde trotz heftiger Proteste - unter anderem von rassistischen und rechtsextremistischen Gruppen - die Statue des konföderierten Generals und Sklavereiprofiteurs Robert E. Lee von ihrem Sockel entfernt und damit vom Bürgermeister der Stadt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt. Das Radiokolleg hört sich um, wie Menschen heute in der "karibischsten Stadt der USA" leben, wie präsent Rassismus ist und wie optimistisch sie, die bis jetzt alle Katastrophen tanzend und gelassen überstanden haben, in die Zukunft blicken.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der rasende Reporter

Egon Erwin Kisch und seine journalistischen Abenteuer (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch "Mir kann eigentlich nichts passieren. Ich bin ein Deutscher. Ich bin ein Tscheche. Ich bin ein Jud. Ich bin aus gutem Hause. Ich bin Kommunist. Ich bin Corpsbursch. Etwas davon hilft mir immer": Mit diesen Worten soll sich Egon Erwin Kisch selbst einmal beschrieben haben. Als er 1885 in Prag geboren wurde, bestand noch die Habsburger-Monarchie, doch die diversen Nationalisten, darunter auch die tschechischen, strebten bereits nach eigenen Staaten. Als direkter oder indirekter Zeuge erlebte Kisch den Ersten Weltkrieg und das Ende der Habsburger Monarchie, den Aufstieg Hitlers und Stalins und das Dritte Reich, aber auch den Spanischen Bürgerkrieg. So sehr er sich der Literatur und dem eigenen literarischen Oeuvre verpflichtet fühlte, einen Namen machte er sich insbesondere durch seinen investigativen Journalismus und seine Reportagen. Darin fängt er eine von enormen politischen Turbulenzen, wachsender ideologischer Polarisierung und Gewalt geprägte Zeit eindrucksvoll ein. "Reportage als Kunstform und Kampfform" lautete der Titel seines Referats beim 1. Internationalen Schriftstellerkongress zur Verteidigung der Kultur in Paris 1935. Als rasender Reporter ging er in die Geschichte ein. In seinem Traum von einer absoluten Wahrheit war allerdings auch er - wie so viele andere Intellektuelle seiner Zeit - bereit, zugunsten der Ideologie die Augen vor der Realität zu verschließen. Er starb vor 70 Jahren in Prag.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Suzuki-Methode

Eine musikalische Früherziehungsmethode aus Japan (3). Gestaltung: Franziska Dorau Anfang der 1930er Jahre sollte der japanische Musikpädagoge Shinichi Suzuki erstmals einen sehr jungen - genauer gesagt, einen 4-jährigen - Geigenschüler unterrichten. Er machte sich Gedanken über die Lernfähigkeit von kleinen Kindern und hatte plötzlich eine Eingebung: "Alle japanischen Kinder sprechen perfekt japanisch!" Selbst jene, die in Regionen aufwachsen, in welchen schwierige Dialekte gesprochen werden, die ein erwachsener Japaner aus einer anderen Region kaum lernen könnte, beherrschen ihr Idiom mühelos. Warum? Weil die Methode, nach der ihnen Japanisch beigebracht wurde, offenbar die richtige war. Er entwickelte also eine musikalische Früherziehungs-Methode, die an den Erwerb der Muttersprache angelehnt ist und auf dem Prinzip beruht, dass Kinder unweigerlich von ihrer Umgebung lernen. Das bedeutet, dass das Kind täglich und mit ständigen Wiederholungen an die Musik herangeführt wird. Und dass der Unterricht im Idealfall schon vor dem dritten Geburtstag beginnt - in jenem Zeitraum also, in dem Kinder das absolute Gehör, mit dem alle Menschen geboren werden, noch nicht verloren haben. In den ersten Jahren musizieren die Kinder ausschließlich nach dem Gehör, dann erst kommen Notenlesen und Theorie dazu - so wie ein Kind fließend sprechen lernt, lange bevor es lesen lernt. Bei seiner heute als "Talent Education" bekannten Früherziehungsmethode, sagte Shinichi Suzuki, gehe es nicht darum, Kinder zu Profimusikern zu erziehen, sondern ihrer Begabung und Lebensfreude Raum zu geben. Es gehe um Bildung ohne Kalkül; ohne Hintergedanken daran, das Kind, zu etwas "Besonderem", womöglich zu etwas "Profitablem" zu machen. Die Frage, ob ein Kind eine musikalische "Prädisposition" habe, sagt er, sei per se schon falsch. Denn Talent muss entwickelt werden. Und kann bei jedem Kind entwickelt werden.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Die Angst vor dem Nichts, vor der Leere kam über die physikalischen Denkmodelle der alten Griechen in die Welt und der alte Streit, ob diese Angst begründet ist, also ob es das Nichts, die absolute Leere in der physischen Welt gibt, ist eigentlich bis heute nicht entschieden. Dem Horror vacui in der Musik kommt man näher, wenn man in Noten blättert. Solches tat ich einmal vor vielen Jahren mit der Partitur einer Tschaikowsky-Symphonie, mein halbwüchsiger Cousin schaute erst zu und ließ sich dann das Prinzip einer Partitur erklären. Und sofort war er höchst verwundert, dass da so viele Pausen drin stehen. Wieso sitzen da die Trompeter minutenlang herum, ohne etwas beizutragen, fragte er etwa. Heute ist er ein Experte für Rationalisierungsfragen in einem Großbetrieb.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Willkommen im Paradies". Von Mahi Binebine. Aus dem Französischen von Patricia A. Hladschik. Gestaltung: Friederike Raderer Es ist ruhig am nächtlichen Strand von Tanger. Nur das tosende Meer ist zu hören, und ein weinendes Baby. Niemand hätte das Kind unter einem umgekippten Boot gesucht, aber genau da liegt es, in den Armen der Mutter, inmitten einer Gruppe von Menschen. In diesem Versteck warten sie auf den Schlepper, der sie nach Europa bringen wird. Mahi Binebine ist Maler und Schriftsteller und lebt nach Jahren in Frankreich und den USA wieder in Marrakesch, Marokko.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Eva Teimel. Vor knapp einem Monat gab sie ihren ersten Solo-Abend im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins. Nun hat die rumänisch stämmige, in Wien lebende Pianistin Adela Liculescu ihre Debüt-CD veröffentlicht, auf der sie Werke von Beethoven bis Enescu vereint. Die Metamorphose, die Umwandlung, die Entwicklung - diese Aspekte faszinierten Adela Liculescu. Für ihre Debüt-CD wählte die 25jährige daher Variationen, Paraphrasen und Metamorphosen von Brahms, Liszt und Ravel, und kombinierte diese mit Werken von Komponisten, denen sie sich verbunden fühlt: Ludwig van Beethoven etwa durch seine Waldstein-Sonate, George Enescu durch die Pavane seiner Suite op.10. Mit technisch höchster Raffinesse und musikalischem Verständnis nähert sich die junge Pianistin dieser vielfältigen musikalischen Welt. Diese Welt hat sie sich unter anderem durch ihre zahlreichen Wettbewerbe erschlossen - entstanden ist die CD als Resultat ihrer Auszeichnung beim Brahms-Klavierwettbewerb in Detmold 2017. Darüber hinaus gewann Liculescu erst kürzlich den ersten Preis beim Prix du Piano in Bern, erspielte sich den ersten Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach und schaffte den Einzug ins Semifinale des Internationalen Honens-Klavierwettbewerb in Kanada. Und, Ö1-Talent ist sie im Übrigen auch.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Unser Mann am Klavier: Erik Werba und das Lied Er wurde selbst legendär an der Seite so vieler "Legenden" des Liedersingens: der vor 100 Jahren im Niederösterreichischen geborene, 1992 verstorbene Erik Werba. Werba war Musikwissenschafter, Lehrer, Musikkritiker, Leiter der Wiener Mozartgemeinde, vor allem aber lag ihm das Lied von Schubert bis Richard Strauss und den österreichischen Zeitgenossen am Herzen. Dessen Lob sang er, wo nur möglich, schrieb auch Bücher, vor allem aber: wandte sein grenzenloses Wissen praktisch an, in ungezählten und unzähligen Liederabenden mit den Kleinen und den Großen der Zunft. Seine Einspielungen mit, sagen wir: Irmgard Seefried, Christa Ludwig, Walter Berry, Brigitte Fassbaender sind nie aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden, aber natürlich haben sich auch im Rundfunkarchiv noch Dokumente von Erik Werbas unermüdlicher Tätigkeit erhalten.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Von der Steinzeit bis zur Neuzeit Über "Reenactment" und die Liebe zur Vergangenheit Sie betreiben Handwerk aus dem Mittelalter, kämpfen in napoleonischen Kriegen oder stürmen auf das Schlachtfeld des amerikanischen Bürgerkriegs. "Reenactment" ist aber mehr als das bloße Nachspielen von historischen Schlachten oder Volksfesten. Es ist gelebte Geschichte bei der das Publikum eigentlich Nebensache ist. Denn Reenacter sehen sich selbst als "experimentelle Archäologen". Andreas Maurer hat sich u.a. mit Römern und k.u.k. Infanteristen unterhalten sowie eine Reenactment-Veranstaltung am Taggerhof in der Nähe von Graz besucht. Gestaltung: Andreas Maurer Was macht eigentlich ... der "Sprachinselverein" ? Tiroler in Peru, Oberösterreicher in der Ukraine und Salzburger in Rumänien. Wie sich ein Verein österreichischen Dialekten im Ausland verschrieben hat, erzählt die Germanistin Ingeborg Geyer. Gestaltung: Eva Gänsdorfer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Mutter Erde: Kuh, Kalb und Kakao. Hast du schon einmal darüber nachgedacht, woher dein Essen kommt? Rudi tut es diese und kommende Woche gemeinsam mit dem ganzen ORF - und Eva aus Niederösterreich. Sie hat unserem Radiohund eine Frage geschickt: "Warum geben Kühe eigentlich Milch?", will sie wissen. Sicherlich nicht, damit die Zweibeiner Käse, Joghurt und Topfen haben, denkt sich Rudi. Er besucht die Tierärztin Daniela Lexer und erfährt, wieso die Kuh ohne Kalb keine Milch gibt und dass die heutigen Milchkühe mehr Milch geben, als so ein Kälbchen jemals trinken könnte. Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Die Weltumsegler Wikinger Gestaltung: Ilse Huber Ihr Markenzeichen waren die rot-weiß-rot-gestreiften Rah-Segel. Sobald diese am Meereshorizont auftauchten, wussten die Kapitäne: das sind die Wikinger. Doch woher kamen sie, warum zogen sie los, aus dem hohen Norden? Ihre Götterwelt, ihre Schriftzeichen, Kleidung und Häuser waren mit keiner anderen Kultur zu vergleichen. Und was wissen wir heute von ihnen? Auf welche Zeugnisse kann man zurückgreifen, um ihre Lebensweise nachzuvollziehen? Die Ö1 Kinderuni-Reporter Wilhelm und Klemens, Elias, Tobias, Alexander sowie Albin rekonstruieren mit Elisabeth Rastbichler von der Universität Innsbruck und ihrem Team die unbekannte Welt der Wikinger.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1931 - Praterstadion Ein Musterbau für den Sport sollte das neue zentrale Stadion nach Wünschen der Stadtregierung werden, ein Prestigebau des Roten Wien. Der Architekt Otto Ernst Schweizer entwarf nicht nur eine Sportarena, sondern zugleich ein multifunktionales Sportzentrum mit Trainingsplätzen, Turnhallen, einer Radrennbahn und einer Badeanlage. Eröffnet wurde das Praterstadion im Juli 1931 mit der Zweiten Arbeiterolympiade, zu der insgesamt mehr als 100.000 Menschen aus ganz Europa anreisten; 65.000 Zuschauer und Zuschauerinnen fanden im neuen Stadion Platz. Im Herbst 1939 internierte die SS etwa 1.000 jüdische Häftlinge im Stadion, bevor sie ins KZ Buchenwald deportiert wurden. Nach einer umfassenden Generalsanierung 1984 wurde die Anlage 1993 in "Ernst-Happel-Stadion" umbenannt und 2008 nochmals saniert und für die Austragung der Europameisterschaft adaptiert. Heute gibt es wieder Diskussionen über die Tauglichkeit des denkmalgeschützten Bauwerks als "Nationalstadion". Architekt: Otto Ernst Schweizer Eröffnung: 1931 Adresse: 1020 Wien, Meiereistrasse 7


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Gazelle und Elefant im instrumentalen Tanz Im Ranking der unorthodoxen instrumentalen Duo-Konstellationen landet die Besetzung Violine/Tuba ziemlich weit vorn. Für Benjamin Schmid und Andreas Martin Hofmeir, ihres Zeichens klassische Virtuosen mit Tendenz zu jazzigen Fremdgängen, zudem Professorenkollegen am Salzburger Mozarteum, ist genau das Reiz und Herausforderung: Im Rahmen der bei ACT Music erschienenen CD "Stradihumpa" intonieren sie Kompositionen u. a. von Georg Breinschmeid, Christof Dienz und Florian Willeitner und verschmelzen dabei volksmusikalische, klassische und jazzige Ideen. Gazelle und Elefant im instrumentalen Tanz auf Augenhöhe!


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Alltag und Kultur im Biedermaier zwischen 1815 und 1848. Mit Ernst Bruckmüller, emeritierter Professor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Nach dem Wiener Kongress 1814/15 und der Restauration der politischen Verhältnisse zieht sich das Bürgertum - den überwachungsstaatlichen Tendenzen der Ära Metternich geschuldet - ins Häusliche zurück, das Politische tritt zurück, das Häusliche wird zum Ort des Rückzugs. Familiäre Vergnügen rücken ins Zentrum des Alltagslebens. Erstmals wird der Kindererziehung besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet. Mit aufwändigem Kinderspielzeug, eigenen Kinderbüchern und Hauslehrern streben die wohlhabenden Bürgerfamilien nach dem neuen Idealbild einer glücklichen Kindheit. Hier liegen die Wurzeln vom Bild der glänzenden Kinderaugen vor dem Weihnachtsbaum und der sonntäglichen Familienausflüge. Außer Haus werden Bälle besucht, Kaffeehaus- und Konzertbesuche genossen, und Salonabende abgehalten. Von Politik und Wirtschaftsfragen hält man sich fern. Biedermaier-Tendenzen sind in ganz Mitteleuropa zu erkennen, doch in Wien nehmen sie durch die Repressionen von Fürst Metternich besonders starke Ausmaße an. Dafür erreichte die Kunst und Kultur in jener Zeit eine neue Hochform: Franz Grillparzer, Johann Nestroy, Ferdinand Raimund und Emanuel Schikaneder dichteten, Ludwig van Beethoven, Franz Liszt, und Franz Schubert musizierten, und Ferdinand Georg Waldmüller zählt bis heute zu den berühmtesten Malern seiner Zeit.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

In bestimmten Berufen wird es immer schwieriger, Arbeitskräfte zu bekommen. Besonders schlimm ist die Situation in Oberösterreich. Eine Bestandsaufnahme. Gestaltung: Margarete Endl Gerade erst hat die Wirtschaftskammer an die Regierung appelliert, den Lehrlingen unter den Asylwerbern Aufenthaltstitel zu gewähren. Derzeit werden viele solcher Lehrlinge abgeschoben - obwohl sie eine Ausbildung in Mangelberufen absolvieren. In Oberösterreich ist diese Problematik besonders schmerzlich spürbar. In vielen Industriebetrieben etwa im Innviertel werden Arbeitskräfte händeringend gesucht. Rund 30 Prozent der Industrie-Beschäftigten in den Bezirken Braunau und Ried kommen aus dem Ausland, aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, aber eben mittlerweile auch aus Afghanistan oder Syrien.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Das Monatsmagazin Zum ORF-Schwerpunkt "Mutter Erde - Ernährung" Redaktion und Moderation: Armin Stadler


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Nicholas Angelich, Klavier. Joseph Haydn: Variationen für Klavier f-Moll Hob. XVII/6 * Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur op.53, "Waldstein" * Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Paganini a-Moll op. 35 * Zugabe: Frédéric Chopin: Mazurka f-Moll op. 63/2 (aufgenommen am 31. August 2017 in der Basilika des Kloster Santa Maria de Vilabertran im Rahmen der "Schubertiade Vilabertran 2017"). Präsentation: Stefanie Maderthaner Alljährlich findet in der Gemeinde Vilabertran in Katalonien eine "Schubertiade" statt - verteilt über mehrere Wochenenden im Hochsommer. Bei der "Schubertiade de Vilabertran 2017" gab der amerikanische Pianist Nicholas Angelich am 31. August 2017 seinen Soloabend. Angelich kam 1970 in den USA (Cincinnati) zur Welt. Mit fünf Jahren begann er bei seiner Mutter Klavier zu lernen, mit sieben gab er sein erstes öffentliches Konzert (mit einem Klavierkonzert von Mozart), und mit 13 Jahren ging er nach Paris, um bei den dortigen Größen zu studieren, wie Michel Béroff oder Aldo Ciccolini. Angelich stellte an diesem Abend die Brahms-Variationen über ein Thema von Paganini ins Zentrum. Denn auch Brahms ließ sich (wie viele seiner Zeitgenossen) von dem unglaublichen Können und den verrückt- virtuosen Ideen eines Niccolò Paganini beeinflussen und durchaus auch beeindrucken. Nicholas Angelich liebt es, aufzutreten und die Werke mit einem aufmerksamen Publikum zu teilen. "Wenn es funktioniert, dann hat der Musiker mit seinem Publikum kommuniziert. Es ist sehr befriedigend auf der Bühne, diese Momente großer Musik gemeinsam zu genießen, gemeinsam mit einem konzentrierten Publikum - dieses Gefühl bleibt ein Leben lang sehr, sehr speziell." (N. Angelich, opus klassiek)


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Nachhaltigkeit ist unsere einzige Chance für die Zukunft" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Werner Lampert, Bio-Pionier und Lebensmittel-Papst Er ist ein Vorarlberger in Wien. Und ein Pionier von Bio-Nahrungsmitteln und fairen Konsumgütern im österreichischen Handel. Seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich mit biologischem Anbau von Lebensmitteln. Mit den Nahrungsmarken "Ja! Natürlich" und "Zurück zum Ursprung" entwickelte er erfolgreiche Bio-Marken für führende Supermarkt-Ketten. "Bio für jedermann" also. Er hat Bücher über wohlschmeckendes und Menschen glücklich machendes Essen geschrieben und hat 2015 mit seinem Buch "Unberührte Schönheit" eine Reise zu den "ursprünglichen Kühen der Welt" unternommen. Steigende Weltbevölkerung, Klimawandel und Wassermangel werden in den kommenden Jahrzehnten zu den großen Herausforderungen der Menschheit werden. Nur nachhaltiges Denken, Handeln und Wirtschaften kann das Überleben der Menschheit garantieren, davon ist Werner Lampert überzeugt. Dazu gehört aber auch, dass Menschen die Folgen ihres Handelns erkennen und dafür wieder Verantwortung übernehmen. Im Rahmen des Ö1 Schwerpunktes "Mutter Erde - schau, wo Dein Essen herkommt" spricht Werner Lampert mit Renata Schmidtkunz über Eigenverantwortung und Innovation, Kindheit, Wertschätzung für die Natur und Tugenden, die wir dringend wieder brauchen ...



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie Phönix aus der Asche. New Orleans - Stadt der Widersprüche (3). Gestaltung: Ute Maurböck Der rasende Reporter. Egon Erwin Kisch und seine journalistischen Abenteuer (3). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Die Suzuki-Methode. Eine musikalische Früherziehungsmethode aus Japan (3). Gestaltung: Franziska Dorau


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Fennesz und DD Kern solo together. Gestaltung: Astrid Schwarz Der Elektroniker Christian Fennesz und der Schlagzeuger Didi Kern waren im Rahmen der Konzertreihe "Solo Together" nach je einem Solo Set erstmals im Zusammenspiel zu hören. Christian Fennesz schafft mit seinen Solo-Arbeiten - mit Gitarre und Computer - Sounds und Klangwelten von großer Bandbreite und sorgt mit zahlreichen Kooperationen für internationale Furore. Den Schlagzeuger Didi Kern kennt man aus Formationen wie Bulbul, Fuckhead und broken.heart.collector, er hat mit Keyboarder Philipp Quehenberger u.a. für Franz West musiziert und arbeitet mit Jazzern wie Peter Brötzmann, Mats Gustafsson und Ken Vandermark. Die Idee hinter der Konzertreihe lässt die beiden geladenen Musiker/innen nicht nur "solo" spielen, sondern auch "together" experimentieren, um Neuem Raum zu geben. Im "Zeit-Ton" hören Sie einen Mitschnitt dieses Konzertabends.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten