Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Spirituelle Jahresregenten 2018" - Schicksale, Leitbilder. Der Kirchenhistoriker Rupert Klieber spürt den Botschaften historischer Persönlichkeiten nach. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im kaum begonnenen Jahr 2018 runden sich die Todestage einiger bemerkenswerter Gestalten der europäischen Geschichte, nicht zuletzt des Alpen-Donau-Raumes. Die Palette reicht von den Salzburger Gründerheiligen Rupert und Erentrud von 718 bis hin zu den sogenannten evangelischen Pastoren-Märtyrern aus dem Baltikum von 1918, die Opfer der menschenverschlingenden russischen Revolution wurden. Sie verdienen es, dem Vergessen entrissen zu werden, weil sie zu ihrer Zeit Pioniere und Weichensteller für ganze Regionen waren oder aber exemplarische Lebensläufe verkörpern und damit stellvertretend die Erinnerung an das Schicksal Abertausender aufrechterhalten. Die Gedanken dieser Woche spüren den Botschaften nach, die sie uns Heutigen über die Jahrhunderte hinweg zurufen.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Winterbrüter mit Spezialschnabel. Der Ranger Matthias Mühlburger vom Nationalpark Hohe Tauern spricht über den Fichtenkreuzschnabel. Teil 5: Fressfeinde und Mitbewohner Gestaltung: Wolfgang Bauer Der Fichtenkreuzschnabel aus der Familie der Finken ist ein häufig anzutreffender Vogel der Fichten-, Tannen- und Lärchenwälder. Sein auffälligstes Merkmal ist ein dicker, gebogener Schnabel mit gekreuzten Schnabelspitzen. Der Legende nach hat er diese Schnabelform erhalten, als er dem am Kreuz sterbenden Jesus zu Hilfe kommen wollte, indem er versucht hat, mit seinem Schnabel die Nägel am Handgelenk Jesu herauszuziehen. Dabei habe sich der Schnabel vor Anstrengung verbogen. Das von Jesus herabtropfende Blut wiederum sei für die Rotfärbung des Vogels verantwortlich. Der auffällig gebogene und gekreuzte Schnabel stellt in Wahrheit ein hervorragendes Werkzeug dar, um die Hauptnahrung des Vogels, die Samen, aus den Zapfen der Fichten und anderer Nadelbäume heraus zu arbeiten. Mit diesem Schnabel gelingt auch die Jagd nach Spinnen, Raupen und anderen Insekten ganz hervorragend - vor allem in den Sommermonaten. Ebenfalls auffällig ist die Brutzeit des Fichtenkreuzschnabels. Der Nachwuchs kommt nämlich in den Wintermonaten zur Welt. Aufgrund der hervorragenden Anpassung des Vogels geht selbst bei tiefsten Temperaturen die Brutpflege und die Entwicklung der Jungvögel problemlos vonstatten. In günstigen Jahren, wenn das Angebot an Fichtensamen groß ist, kann es auch zu einer zweiten Brut kommen. Vom Nahrungsangebot sind auch die Wanderbewegungen des Vogels abhängig. Wenn das Angebot an Samen in heimischen Nadelwäldern groß ist, kann es vorkommen, dass der Fichtenkreuzschnabel und seine Verwandten (Bindenkreuzschnabel, Kiefernkreuzschnabel) aus anderen Regionen Europas diese Wälder aufsuchen. Umgekehrt können sich bei schlechtem Nahrungsangebot vergleichsweise wenige Fichtenkreuzschnäbel in unseren Wäldern aufhalten.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Intrada - Österreichs Musizierende im Porträt

In neuen Dimensionen - Das Kärntner Ensemble Minui +++ Freude am Genuss - Christoph Stradner spielt Bach. Präsentation: Eva Teimel


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Wir lagen vor Madagaskar" von Klaus A. Amann. Es liest Augustin Jagg. Gestaltung: Ingrid Bertel Eingehüllt in eine weiße Decke liegt er auf der Couch. Es ist hell in der Stube, sein Gedächtnis aber bleibt dunkel. Wie verändert sich das Leben einer Familie, wenn der Vater dement ist? Wenn er unablässig das Volkslied "Wir lagen vor Madagaskar" singt? Wenn er allmählich auch diese Verse vergisst und dennoch vor Madagaskar liegt? Klaus Andreas Amann lebte als Lektor und Schulbuchautor über 20 Jahre lang in den USA und Spanien. Heute ist er in die österreichische Provinz zurückgekehrt.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Kammermusik von Anton Reicha. Er war für kurze Zeit Kontrapunktlehrer des jungen Franz Liszt, als Komponist eine Fixgöße im Europa des frühen 19. Jahrhunderts. Heute hat man weniger die Möglichkeit, seine Musik zu hören - die "Solistes de la Chapelle musicale Reine Elisabeth" ändern das mit einer umfangreichen 3er-CD-Einspielung des Kammermusikschaffens von Anton Reicha: Von der Solosonate über Trios und Quartette bis zum Quintett.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. HIP (Historische Aufführungspraxis), hip oder Hype? Mendelssohn Bartholdys geigerisches Paradestück im Kostüm seiner Zeit. Man traut seinen Ohren nicht, ist versucht lauter zu drehen, wenn Isabelle Faust mit zurückgenommener, dünner Tongebung das berühmte erste Thema intoniert. Das "Allegro molto appassionato" ist kaum wiederzuerkennen. Und so geht es weiter. Von Null musste sie noch einmal beginnen, so Isabelle Faust, um das e-Moll-Konzert den Vorgaben der jüngsten Forschungsergebnisse entsprechend komplett neu zu interpretieren. Diese von der internationalen Musikkritik mehrheitlich überschwänglich gelobte neue Einspielung wirft einige wichtige Fragen auf. Im Vergleich mit anderen Aufnahmen werden wohl keine letztgültigen Antworten gefunden, aber Entscheidungshilfen geboten, Hintergründe erläutert und die Ohren gespitzt.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

"Beuteltee schmeckt ganz einfach nicht." Ein Mini-Seminar Rainer Schmidt arbeitet seit 1964 als Tee-Großhändler, Autor von Tee-Büchern und Ausbildner. Weltweit werden rund 70 Prozent des Tees in Beutel gezwängt, bedauert er, und kümmert sich lieber um jene Klientel, die offenen und qualitativ hochwertigen Tee bevorzugt. Statt irgendeinen Tee im Supermarkt zu kaufen, lautet seine Direktive: "Ab in den Fachhandel. Und probieren." Warum man lieber keinen Tee im Urlaub kaufen sollte und viele andere Weisheiten schrieb er in seinen zahlreichen Teebüchern. Gestaltung: Alexander Bachl Kostnotizen: Sake als Essensbegleiter Gestaltung: Alexander Bachl


15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

1. Technisches Museum 2. Innsbrucker Landestheater 3. Oper Graz 1. Ein Leben ohne elektrischen Strom wäre heute völlig unvorstellbar. Ganz selbstverständlich schalten wir das Licht ein, betreiben Kühlschränke, schalten Computer, Fernseher oder Radio ein. Wir laden Elektroautos, Mobiltelefone oder verschiedenste Geräte. Und auch der öffentliche Verkehr wäre ohne Strom völlig undenkbar. Die neue interaktive Dauerausstellung "On / Off" im Technischen Museum thematisiert Gegenwart und Zukunft des österreichischen Stromnetzes. Natürlich gibt es zu "On / Off" auch ein umfangreiches Kindervermittlungsprogramm. So werden 7 - 12 jährigen gleich drei Mitmach-Veranstaltungen angeboten. Der nächste Workshop lautet "Strom - Teilchen auf Reisen" und findet am Samstag den 3. Februar von 11 bis 12 Uhr statt. Was man hier erleben kann ist folgendes: "Gemeinsam finden wir heraus, woraus Strom eigentlich besteht, warum er immer im Kreis fließen muss und Vieles mehr. Auf unserer Rundreise durch die erstaunliche Welt der Elektrizität erkunden wir die unterschiedlichsten Arten, Strom herzustellen - und du darfst sie alle selbst ausprobieren!" 2. "Die Bücherwürmer zu Gast bei Erwin: Kurt und Heinzi lernen Englisch". Aufgeführt wird das Stück nur an einem einzigen Tag und das am kommenden Sonntag um 11 und um 15 Uhr auf der Probebühne 2 im Tiroler Landestheater. Das empfohlene Alter ist ab 5 Jahren. Worum es bei diesem heiter musikalischen Kindertheater in etwa geht erklärt das Landestheater folgendermaßen: "ERWIN - so heißt doch eigentlich das nörgelnde und dennoch charmante Monster im schicken Streifenpullover? Bekannt, nein, berühmt, könnte man sagen, seit er als Held in einem lustigen Kinderstück ein bequemes Bett (und die dazugehörige Prinzessin) erringen konnte. Warum also nicht die ganze Kindertheater-Reihe nach diesem einzigartigen Monster nennen: Diese Reihe hat einiges zu bieten, die Künstler des Tiroler Landestheaters, die Tänzer, Musiker und Schauspieler, überlegen sich jedes Jahr etwas Neues, etwas Einmaliges. Genaueres aus der EWIN Ideenschmiede darf an dieser Stelle noch nicht verraten werden." 3. Ein Konzert zu Mittanzen für ab 5 Jährige veranstaltet die Oper Graz. Und das am Sonntag den 28. Jänner ab 15 Uhr. "Am Tag nach der Opernredoute heißt es wieder "Alles Tanz"! An diesem Tag sind die Räumlichkeiten der Oper in einem Ausnahmezustand, den man einfach nützen sollte: Moderiert von Marko Simsa werden kleinere und größere Kinder zum Mittanzen und -singen eingeladen und in den Bann des Ballsaales und der Tanzmusik von Johann Strauß Co gezogen." Weil die Sitzplätzte ausgebaut sind, gibt es für Jung und Alt nur "Bodenplätze". Das dafür aber ganz nah am Geschehen. Es spielt das Grazer Philharmonische Orchester. Auftreten werden auch die Singschul der Oper Graz und die Opernballettschule.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Da capo: Im Gespräch

"Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Politologen Ulrich Brand Sein Studium der Volkswirtschaftslehre führte den jungen Ulrich Brand, geboren 1967 auf der Insel Mainau, nach Berlin, Buenos Aires und Detroit. Seit 2007 ist Brand Professor für internationale Politik an der Universität Wien. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Frage, wie Umweltschutz und Sozialpolitik zusammengehören. Nun hat er gemeinsam mit dem Berliner Politologen Markus Wissen ein Buch geschrieben: "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus." Darin machen sie deutlich, dass immer mehr Menschen an der rücksichtlosen Ausbeutung von ökologischen und sozialen Ressourcen beteiligt sind. Und kommen zu dem Schluss, dass das System sich grundlegend ändern muss, wenn wir den ökologischen und sozialen Super-Gau verhindern wollen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz macht Ulrich Brand deutlich, wie die Ausbeutung von Mensch und Natur nach wie vor anhält und unsere Gesellschaft eine sozial-ökologische Transformation schaffen kann.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Wolfgang Schlag.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Rolle der sogenannten "Barbaren" im Alpen- und Donauraum. Mit Roland Steinacher, Althistoriker und Mediävist. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Barbaren, das waren im Römischen Reich all jene, die keine griechisch-römische Bildung besaßen und daher von den Römern als unzivilisiert und ungebildet angesehen waren. Zum Beispiel die Heruler, die Rugier und die Gepiden. Diese, oft als "Völker" bezeichneten ethnischen Gruppen sind in der bisherigen Geschichtsschreibung allerdings eher untergegangen - sie standen stets im Schatten etwa der Goten und der Hunnen. Dabei spielten die Heruler, die Rugier und die Gepiden durchaus eine wichtige Rolle in der weichenstellenden Epoche Europas zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert. Die drei barbarischen Verbände kämpften teils mit und teils gegen die Römer, sie taten sich mit den Hunnen zusammen und versuchten schließlich, an der Donau und auf dem Balkan am Rande des Reiches eigene Königreiche zu errichten. Folgt man dieser "barbarischen" Geschichte, lässt sich auch die römische Geschichte, also die Geschichte der Herrschenden, besser verstehen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Wissenschaftsbilder für den Kampf um mediale Aufmerksamkeit Gestaltung: Hanna Ronzheimer Nur ein blauschimmernder Rand zeichnet die Umrisse des geheimnisvollen schwarzen Lochs aus, das sich beeindruckend auf einer Seite im Hochglanzmagazin vor uns auftut. Für den Laien üben solche Weltraumbilder eine große Faszination aus. Dabei handelt es sich hier längst nicht mehr um echte Fotografien. Mit der Digitalisierung und vor allem auch mit Big Data, dem Sammeln riesiger Datenmengen, hat die Astronomie völlig neue Möglichkeiten bekommen, den Weltraum in Bilder zu fassen. Nicht nur für die wissenschaftliche Darstellung, sondern vor allem in der Produktion von Bildern für PR Zwecke sind die Bildbearbeiter dabei immer erfindungsreicher geworden. Für den Laienbetrachter ist die Unterscheidung zwischen echter Fotografie und digitaler Kunst schier unmöglich geworden. Ein Blick hinter die bunten Datenkulissen von Hanna Ronzheimer. Moderation und Redaktion: Franz Zeller


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: HK Gruber; Håkan Hardenberger, Trompete. Gottfried von Einem: Capriccio op. 2 (1942-1943) * Bernd Richard Deutsch: "subliminal" (2010) * Kurt Schwertsik: "Zeit-Wind/Stern-Zeit. Eine Taschenkosmogonie" op. 83 (2000) * HK Gruber: "Aerial", Konzert für Trompete und Orchester (1998-1999) * Friedrich Cerha: Impulse für Orchester (1992-1993); (aufgenommen am 12. Jänner im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Eva Teimel "Jedes Orchester bietet einem Dirigenten etwas an, und wenn Dirigenten vernünftig sind, dann hören sie zu." Dieser Ausspruch HK Grubers steht für die Herangehensweise des Universalkünstlers an seine künstlerische Arbeit ? sei es als Dirigent, als Musiker oder als Komponist. Seinen 75. Geburtstag feiert Heinz Karl Gruber am Pult des RSO Wien mit zahlreichen Weggefährten an seiner Seite. Das Dreigespann Gruber-Schwertsik-Cerha, das sowohl mit dem Ensemble "die reihe" als auch mit der Entwicklung des "MOBStils" ein entscheidendes Kapitel der Wiener Musikgeschichte schrieb, spannt auch den programmatischen Bogen des Geburtstagskonzerts. Dass HK Gruber dieses gemeinsam mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien bestreitet, ist nicht verwunderlich ? schließlich verbindet ihn viel mit dem Orchester, war er doch als Kontrabassist knapp 30 Jahre selbst Mitglied des RSO Wien. Eine Tätigkeit, die auch den Komponisten Gruber maßgeblich beeinflusste. Nicht nur ermöglichte ihm dieses Engagement finanzielle Unabhängigkeit und daraus resultierend einen freieren Zugang zum Komponieren, auch profitierte er von der unmittelbaren Nachbarschaft seiner Kolleginnen und Kollegen. Als Komponist lerne man nirgends mehr als im Orchester ? davon ist er überzeugt. Als Komponist entwickelte HK Gruber schließlich auch eine eigene musikalische Sprache, ohne sich daran zu stören, dass außer ihm niemand diese Sprache spricht. Eine Generation jünger als Friedrich Cerha und Kurt Schwertsik, bezeichnet er sich augenzwinkernd als "Avantgardist aus zweiter Hand". Mit seiner Erfahrung als Musiker und Chansonnier etablierte er einen Stil, der ihm eigen ist ? geprägt und inspiriert durch die Musik Hanns Eislers und Kurt Weills. Für sein 1998 entstandenes Trompetenkonzert "Aerial" arbeitete Gruber eng mit Håkan Hardenberger zusammen. Die Virtuosität und Flexibilität des schwedischen Trompeters scheint auch den Komponisten in der Anlage des Werks beflügelt zu haben ? Gesangspassagen finden sich ebenso wie der Einsatz unterschiedlicher Trompeten, wovon das Kuhhorn das wohl traditionsreichste und gleichzeitig exotischste Exemplar ist. Hardenberger hat es eigens für HK Grubers Trompetenkonzert erlernt. In eine metaphysisch-transzendentale Gedankenwelt entführt HK Grubers "MOBStil"-Kollege Kurt Schwertsik in seiner "Taschenkosmogonie" "Zeit-Wind Stern-Zeit". "Nur die Phantasielosen flüchten in die Realität", zitiert Schwertsik den deutschen Schriftsteller Arno Schmidt, wenn er das Publikum mit Fragen nach dem Wesen der Zeit, der Tiefe des Weltalls und der Dualität von Gut und Böse konfrontiert. Geprägt von starken Gegensätzen ist auch Friedrich Cerhas 1992 entstandenes Werk "Impulse". Formal vielfältig und emotional kontrastreich, lässt Cerha dem Titel entsprechend Anstöße entstehen, deren Entwicklung jedoch stets in andere Richtungen geht. (Eva Teimel)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Jeunesse Specials: Reinhold Friedl zu Gast im Wiener Porgy Bess. Gestaltung: Nina Polaschegg Seit einigen Jahren lebt der Pianist und Ensembleleiter Reinhold Friedl in Wien. Seine Berliner Wohnung hat er beibehalten, denn im Rahmen seiner vielen Reisen ist die deutsche Hauptstadt ein regelmäßiger Fixpunkt. Nicht nur, um Konzerte zu geben, v.a. auch, um mit seinem 1997 gegründeten Ensemble Zeitkratzer neue Projekte zu erarbeiten. Eines davon stand an einem von drei Porträtabenden des "Jeunesse Specials" im Oktober 2017 unter dem Motto "Zeitkratzer goes Jazz" auf dem Programm. Die Reminiszenzen an die Jazztradition waren sehr subtil versteckt in groß angelegten Klang- und Energiebögen. Viel direkter erklangen Songs am ersten Abend, um an Tag drei im Wiener Pory Bess mit vier Streichquartetten, interpretiert vom Quatuor Diotima, noch eine ganz andere Seite, die des Komponisten Reinhold Friedls zu präsentieren.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Intrada

Österreichs Musizierende im Porträt. (Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Nina Strehlein Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten