Jetzt läuft auf Ö1:

Kulturjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 und 07:00 Uhr Nachrichten


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Albert Hosp (I)


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Albert Hosp (II)


09.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Gestaltung: Stephan Pokorny


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Hörbilder Spezial

"Unser Dorf soll schiacher werden." Hommage zum 70. Geburtstag des bayrischen Kabarettisten, Liedermachers und Arztes Georg Ringsgwandl. Von Eva Schobel Als Georg Ringsgwandl 1948 in Bad Reichenhall zur Welt kommt, ist diese Welt um ihn herum kriegsversehrt. Im Kopf des Vaters, eines Postbeamten, stecken Granatsplitter. Immer wieder prügelt er den Sohn windelweich. In der Schule ergeht es dem extrem zarten Kind unter seinen Mitschülern, die ihre zu Hause empfangenen Schläge an den Schwächsten weiter geben, auch nicht besser. Aber der kleine Georg ist körperlich und geistig flinker als die anderen, er wird es seinen Quälgeistern noch zeigen. Solche Träume gehen selten in Erfüllung, im Fall von Georg Ringsgwandl aber schon. Mit 8 Jahren bekommt er eine Zither geschenkt, verdient sich bei Wirtshaus-Auftritten ein paar Mark, eine Limo, aber auch eine gewisse Achtung. Zehn Jahre später, als Mitte der 60er-Jahre Rock und Pop auch in Bayern Einzug halten, bringt er sich das Gitarrespielen bei, während er in einem Sanatorium seine Lungen-TBC auskuriert. Danach studiert er Medizin, doch die Musik ist nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken. Die Kabarett-Texte entstehen spontan aus den Conferencen zwischen seinen Songs. 15 Jahre lang kämpft er als Arzt auf der Intensivstation Tag für Tag um das Leben seiner Patienten. Am Abend steht er in grellem Outfit auf der Bühne und mischt die bieder gewordene Kleinkunstszene der 80er-Jahre auf. 1987 wird er mit dem "Salzburger Stier" ausgezeichnet. Mitte 40, knapp vor dem Burnout, wird ihm eine Lebensstelle als Chefarzt angeboten. Er zieht die Notbremse, entscheidet sich für die Kunst und kann das Haus, in dem er mit seiner Frau und drei Töchtern wohnt, trotzdem abbezahlen. Seine Songtexte bleiben bodenständig, witzig, sarkastisch und immer bayrisch. Sein musikalisches Instrumentarium ist im Lauf der Jahre reichhaltiger geworden. Zu seinem 70er ist er wieder als "Wuida" (Wilder) unterwegs. Redaktion: Eva Roither


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Herbert Blomstedt. Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-Dur KV 543 * Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 Es-Dur, "Romantische" (2. Fassung 1878/'80) (aufgenommen am 30. April 2017 im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Herbert Blomstedt (aufgenommen am 30. April 2017 im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Feiertagsjournal


13.10 Uhr

 

 

Das Ö1 Küchenradio

Der Bariton Daniel Schmutzhard bereitet im heutigen Ö1-Küchenradio Chili con carne sowie eine Apfeltarte zu und hört dabei seine Lieblingsmusik.


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Die letzten Tage der Menschheit" (Teil 1 von 2) von Karl Kraus. Mit Erwin Steinhauer, Musik: Georg Graf, Pamelia Stickney, Joe Pinkl, Peter Rosmanith. Bearbeitung: Franz Schuh und Erwin Steinhauer (Autorenprod. 2014). Karl Kraus hat sein in fünf Akte gegliedertes und insgesamt 200 Szenen umfassendes und in einem Weltuntergang endendes "Marsdrama" in den Jahren 1915 bis 1922 geschrieben, als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, dem bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte. 70 Millionen Menschen waren unter Waffen, 17 Millionen starben. Erwin Steinhauer und Franz Schuh haben für Ö1 eine Auswahl aus den mehr als 200 Szenen der "Letzten Tage der Menschheit" getroffen. Ihre Fassung zeigt deutlich, dass die "letzten Tage der Menschheit" mehr sind als nur ein Stück gegen den Militarismus. Die "Letzten Tage der Menschheit" sind - ex negativo - ein Plädoyer für Humanismus und Toleranz. Ein Plädoyer für das, was eine zivilisierte Gesellschaft ausmacht: Anerkennung der anderen, Wertschätzung, Respekt und Empathie. "Theatergänger dieser Welt", so meinte Kraus, "vermöchten dem Stück nicht stand zu halten". "Denn das Blut der ?Letzten Tage' sei Blut von ihrem Blute". Deshalb hat Karl Kraus sein Stück "einem Marstheater" zugedacht. "Die Mitwelt, die geduldet hat, dass die Dinge, die hier geschehen, die hier aufgeschrieben sind, stelle das Recht zu lachen, hinter die Pflicht, zu weinen. Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt wurden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate" (Karl Kraus).


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Operette

Franz Lehár dirigiert eigene Werke. Gestaltung: Michael Blees. Der vor 70 Jahren verstorbene Franz Lehár - er war nicht nur einer der führenden Meister der "Silbernen Wiener Operettenzeit", der bis heute vielgespielte, melodienreiche Werke wie "Die lustige Witwe", "Das Land des Lächelns", "Der Zarewitsch" oder "Der Graf von Luxemburg" komponierte, er war auch ein Medien-Star seiner Zeit. Denn wie kaum ein anderer Kollege seiner Zeit hat er seine eigenen Werke immer wieder nicht nur in Theateraufführungen und in Konzerten dirigiert, sondern auch in den Platten- und Rundfunkstudios für die Ewigkeit gebannt. Bemerkenswert groß ist der Schatz an Aufnahmen von Lehár-Werken unter der persönlichen Leitung des Komponisten.


16.00 Uhr

 

 

Selten wie ein Feiertag

Diesmal zu Gast ist Helmuth Froschauer, legendärer Sängerknaben-Dirigent und langjähriger Chorkapellmeister an der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Renate Burtscher Was an Werktagen der Arbeitsplatz von Musikredakteur/innen ist, mögen an Feiertagen ausgewählte Gäste auskosten und die ORF-Archive nach Unentdecktem oder selten Gespieltem durchforsten. So wie Gastkurator/innen aus dem Fundus existierender Sammlungen neue Ausstellungen kreieren, lassen geladene Kenner/innen die Schätze des Ö1 Archivs in neuen Zusammenstellungen glänzen.


16.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Gestaltung: Stephan Pokorny


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Wildwood Boys Pizza Tapes. Gestaltung: Michael Neuhauser Mit "The Grateful Dead" hat Jerry Garcia Rockmusikgeschichte geschrieben. Doch bevor er sich drogengeschwängerten Konzerten mit ausufernden Jams, psychedelischen Klängen und rückkoppelnden E-Gitarren hingab, war der Kalifornier mit Leib und Seele Folk- und Bluegrassmusiker als käme er geradewegs aus den Appalachen. Dieser Liebe zum akustischen Spiel ist er zeitlebens treu geblieben, wovon vor allem die Aufnahmen mit Mandolinenspieler David Grisman zeugen, darunter die sogenannten "Pizza-Tapes". Und sein vielgestaltiges Wirken in diversen Folk- und Bluegrass-Formationen in den frühen 1960er Jahren ist im Mai dieses Jahres in Form eines umfassenden Mehrfachalbums unter dem Titel "Before the Dead" erschienen.


17.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Mit.Schnitt

Musik aus dem RadioKulturhaus. Diknu Schneeberger Trio. Gipsy Jazz am Ufer der Donau (aufgenommen am 28. September im RadioKulturhaus). Gestaltung: Jörg Duit Diknu Schneeberger ist ein Stiller. Das gesprochene Wort ist sein primäres Kommunikationsmittel nicht. Drückt man ihm aber eine Gitarre in die Hand, dann entfaltet er von einem Moment zum anderen ein Vokabular, ein Kaleidoskop an Ausdrucksnuancen, denen auf sprachlicher Ebene nur ein großer Dichter das Wasser reichen könnte. Eine Eigenschaft oder vielleicht ein Gen-Code, der in der Matrix eines Menschen vorgesehen ist oder eben nicht. Bei Diknu Schneeberger war das schon zu bemerken, als er noch keine 17 war. Jetzt, mit 28, veröffentlichte er das Album "Feuerlicht". Und das ist auch insofern ein treffender Titel, als Farbe, Wärme und Empathie, das Spiel zwischen Hell und Dunkel in dieser Aufnahme eine wesentliche Rolle spielen. Der Wiener Musiker lässt hier - gemeinsam mit dem einstigen Mentor und Lehrer Martin Spitzer und seinem Papa Joschi Schneeberger - alles rein und vieles raus, was seine Persönlichkeit ausmacht. Es wird auf hohem Niveau mit den Elementen gespielt und experimentiert, getanzt und gegroovt, es wird aufmerksam zugehört und reagiert, Schmerz und Lust, verletzliche Introvertiertheit, explosives Aussichherausgehen haben nebeneinander Platz.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Der Wiener Heldenplatz

Ein großer Platz mit viel Geschichte. Von Wolfgang Slapansky, mit Ergänzungen von Sabine Nikolay "Der Wiener Heldenplatz ist kein Platz, sondern eine Gegend". Diese Feststellung ist nicht ganz falsch, betrachtet man den riesigen Leerraum zwischen Neuer und alter Hofburg, Nationalbibliothek, Weltmuseum, Bundeskanzleramt, Präsidentschaftskanzlei, Volksgarten und Ringstraße. Er entstand, als Napoleon nach seinem Sieg über Österreich die Basteien sprengen ließ, und blieb, da Projekte, ihn in Form eines "Kaiserforums" imperial zu umrahmen, unvollendet blieben. Die beiden Helden, die dem Platz ihren Namen geben, stehen in Erz gegossen auf ihren Sockeln - Heldinnen sucht man dort (noch?) vergebens. Unbestritten ist: Der Heldenplatz ist ein geschichtsträchtiger Platz und bis heute bestens geeignet für die alljährliche Bundesheerleistungsschau, Volksfeste, Konzerte, Empfänge, große Ballauffahrten und Demonstrationen. Was die Republik bewegt, spielt sich hier ab, im Freiluftfoyer der Staatsmacht, inmitten historischer Gebäude und Museen. Wir schauen genau hin: Wie entstand dieser Platz, welche Bedeutung hatte und hat er bis heute?


19.30 Uhr

 

 

Johann Joseph Fux: "Orfeo ed Euridice"

Componimento da Camera per Musica in un atto. Mit Romina Basso, Mezzosopran (Orfeo); Francesca Boncompagni, Sopran (Euridice); Maria Ercolano, Sopran (Amore); Valentina Varriale, Alt (Proserpina); Makoto Sakurada, Tenor (Plutone); Giuseppe De Vittorio, Tenor (Aristeo); Cappella della Pietà de' Turchini, Leitung: Antonio Florio (aufgenommen am 24. Jänner 2010 im Großen Konzerthaussaal in Wien im Rahmen der "Resonanzen 2010"). Präsentation: Gerhard Hafner


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Opus - das Musikkolloquium

Franz Berwald - Orthopäde, Fabrikmanager, Komponist. Gestaltung: Peter Kislinger Singulär, auch kapriziös, war das Schicksal des 1796 in Stockholm geborenen Komponisten Franz Berwald. Seine Musik war seriös, keinesfalls naiv. Diese Eigenschaftswörter wählte er als Titel für seine vier Symphonien. Er war Physiotherapeut avant la lettre, Fabriksmanager, Grundstücksmakler. Was ihn als Komponist seiner Zeit voraus sein ließ und warum seine Musik in Wien und Salzburg mehr Anerkennung als in seiner schwedischen Heimat fand, erkunden Herbert Blomstedt, der seit gut 60 Jahren immer bereit ist, "für Berwald eine Lanze zu brechen" und der Musikpublizist Volker Tarnow.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Selten wie ein Feiertag

(Wiederholung von 16:00 Uhr). Was an Werktagen der Arbeitsplatz von Musikredakteur/innen ist, mögen an Feiertagen ausgewählte Gäste auskosten und die ORF-Archive nach Unentdecktem oder selten Gespieltem durchforsten. So wie Gastkurator/innen aus dem Fundus existierender Sammlungen neue Ausstellungen kreieren, lassen geladene Kenner/innen die Schätze des Ö1 Archivs in neuen Zusammenstellungen glänzen.


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten