Jetzt läuft auf Ö1:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nelson Mandela - Ein Leben für die Freiheit". Zum 100. Geburtstag des "Nationalheiligen" Südafrikas Gedanken von Ulrike Bechmann, Professorin für Religionswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. - Gestaltung: Alexandra Mantler Nelson Mandela (1918 - 2013), dessen Geburtstag sich am 18. Juli zum 100. Mal jährt, gilt als eine Art "Nationalheiligtum" in Südafrika. Der Übergang des Landes vom rassistischen Apartheidregime zu einem demokratischen Staat mit gleichen Rechten für alle Bürger und Bürgerinnen, wäre ohne ihn wohl nicht möglich gewesen. Denn nicht zuletzt sein Wille, sein Durchsetzungsvermögen und seine persönliche Integrität halfen Südafrika nach der Apartheid durch alle inneren und äußeren Konflikte in dieser entscheidenden Zeit des Neubeginns.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Gerhard Krammer. Froher Freitag Jeder Wochentag hat seine eigene Dynamik, sein eigenes Flair und seine eigene Geschichten. Rein subjektiv werden jene Tage, die stückweise an ein (üblicherweise freies) Wochenende heranrücken tendenziell "positiver" wahrgenommen. Ist dem auch wirklich so? Ein freitäglicher Frühklang mit Tendenz Richtung Vormittag.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der kleine Bruder des Wolfes. Die Wildtierökologin Jennifer Hatlauf über den Goldschakal. Teil 5: Ein akustisches Forschungsprojekt. Gestaltung: Maria Harmer Seine Heimat ist der Balkan, in den letzten Jahren ist er aber auch bereits in Skandinavien nachzuweisen: der Goldschakal. Auch Österreich war ein Durchzugsland, jetzt gibt es erste Reproduktionsnachweise im Seewinkel. Bis heute ist der Goldschakal - der dämmerungs- bzw. nachtaktiv und sehr scheu ist - ein wenig erforschtes Tier. Irgendwo zwischen Fuchs und Wolf ist er von seinem Aussehen her einzuordnen, auf jeden Fall gehört er zur Familie der Caniden, der Hundeartigen. Am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft läuft derzeit ein Projekt, um mehr über den Goldschakal herauszufinden und um eine präzisere Verbreitungskarte zu erstellen. Initiiert und geleitet wird es von der Wildtierökologin Jennifer Hatlauf.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl "Die Angstprediger": Liane Bednarz recherchierte, wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern (Buch: Droemer Verlag). Beitrag: Brigitte Neumann "1941-Das Jahr, das nicht vergeht": Slavko Goldstein über die Saat des Hasses auf dem Balkan (Buch: S. Fischer Verlag). Rezension: Tanja Malle "Versteckte Jahre": Anna Goldenberg über den Mann, der ihren Großvater rettete (Buch: Zsolnay Verlag). Studiogespräch: Wolfgang Ritschl "1900": Peter Michalzik über Vegetarier, Künstler, Visionäre und die Suche nach dem neuen Paradies (Buch: DuMont Verlag). Rezension: Andreas Puff-Trojan Moderation: Wolfgang Ritschl


09.42 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Intrada - Festivalmagazin

Bregenzer Festspiele. Präsentation: Bettina Barnay


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten - Neue Literatur aus Österreich

"Orchis" von Verena Stauffer. Es liest: Harald Bodingbauer. Gestaltung: Daniela Wagner Mitte des 19. Jahrhunderts begibt sich der leidenschaftliche Orchideenforscher Anselm auf eine Expedition nach Madagaskar. Nach einer wochenlangen Schiffsreise betritt der Botaniker eine üppige Insel, deren Luft nach Vanille, Rhabarber und Zimt duftet. In dieser berauschenden Welt aus Pflanzen und Tieren findet Anselm, wonach er sich so lange gesehnt hat: seine Lieblingsorchidee, den Stern von Madagaskar. Die Reise zurück in sein Heimatland tritt Anselm zunächst vollends erfüllt und mit botanischen Schätzen an. Doch daheim angekommen ist er ein anderer, innerlich wie äußerlich. Aus seiner Schulter wächst eine Orchidee und er bedarf der Betreuung eines Nervenarztes. Glücklicherweise setzt rasch Erholung ein, seiner wissenschaftlichen Laufbahn scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Doch der aufkeimende Darwinismus stellt seine Theorien auf den Kopf und so führt ein rascher Aufbruch wieder in den Osten, diesmal in das ferne China. Die Autorin Verena Stauffer wurde 1978 in Kirchdorf an der Krems/Oberösterreich geboren. Sie studierte Philosophie in Wien und ist seit Jahren literarisch tätig. Stipendien und Preise, wie der Manuskripte-Förderpreis 2017, belegen die Wertschätzung ihrer Arbeit. Ihr Lyrikdebüt "Zitronen der Macht" erschien 2014 im hochroth Verlag. "Orchis" ist ihr erster Roman.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

In Concert

Das fulminante Jubiläumskonzert von Arhoolie Records - Tag 1. Gestaltung: Michael Neuhauser Wenn ausgerechnet ein gebürtiger Deutscher auszieht, um die Traditionen der US-amerikanischen Volksmusik in all ihrer Vielfalt und all ihren Facetten zu entdecken, zu erkunden und zu ergründen, dann hat das auch viele Vorteile: völlig frei von historisch gewachsenen Vorurteilen über Genregrenzen, soziale Klischees und Rassendenken, machte sich der 1931 in Niederschlesien geborene und nach dem Krieg mit seiner Familie in die USA emigrierte Chris Strachwitz ab 1960 zunächst daran, auf dem von ihm gegründeten Plattenlabel "Arhoolie Records" weitgehend unbekannte Bluesmusiker zu veröffentlichen und alte, bekannte wieder in Erinnerung zu rufen. In seinen Musikrecherchen gelangte Strachwitz aber bald auch in völlig andere Musikbereiche und kam vom Hundertsten ins Tausendste: Gospel, Cajun- und Zydeco-Musik, Country, Texmex oder die "Sacred Steel"-Szene - so ziemlich alles, was mit dem so treffenden Wort "Roots" beschrieben werden kann, fand über die Jahre Eingang in den reichhaltigen Katalog von Arhoolie. Und viele dieser bekannten und weniger bekannten Musiker und Musikerinnen fanden sich auch mit Begeisterung wieder ein, als das Label zu seinem 50. Geburtstag im Februar 2011 zu einem dreitägigen Jubiläumskonzert lud und Strachwitz stolz verkünden konnte: "They all played for us!" Tag 1 - Friday Night: u.a. mit Ry Cooder, Santiago Jimenez Jr. und David Doucet.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Kulinarium

Musik für den Gaumen Essen und Trinken wird auch in Liedern und Musikstücken thematisiert. Seamus de Pentheny O'Kelly hat in der Toskana eine Kochschule und macht gerne Musik. In einem seiner Lieder preist er die kulinarischen Reize der Zucchiniblüte. Roland Neuwirth zeigt eine profunde Kenntnis der Weinsorten. Und viele andere Musikschaffende widmen sich Gaumenfreuden. Gestaltung: Alois Schörghuber


15.55 Uhr

 

 

Schon gehört? Tipps für Klein und Groß

1. La Strada 2. Landesmuseum Burgenland 3. Haus der Musik 1. "La Strada" so heißt ein ganz besonderes Grazer Straßenkunstfestival in Graz. Über die Bühne geht das Familienfestival von kommendem Freitag den 27. Juli bis Sonntag den 5. August an verschiedensten Orten und Plätzen in Graz. Auftreten werden Künstler aus 8 Ländern. Die Hauptdarsteller des Festivals sind traditionell die Besucherinnen und Besucher. So auch bei der Aufführung "Electrico" die am 28., 29. und 30. Juli ab 11 Uhr im Innenhof Marianum des Sozialzentrum Caritas aufgeführt wird. Im Zentrum der Geschichte stehen Fräulein Koala, Herr Hund und Frau Pferd. "Die moderne Fabel für Kinder und Erwachsene beschäftigt sich mit dem Zusammenleben im urbanen Raum; mit all den Herausforderungen, die das Überwinden von Unterschieden so mit sich bringt. Denn Fräulein Koala will die ganze Welt lieb haben, Herr Hund vor allem seine Ruhe, und Frau Pferd hat einfach jede Menge Energie." 2. "Spannend, lehrreich und unterhaltsam" Unter diesem Motto steht das Kinder Kulturvermittlungsprogramm des Landesmuseum Eisenstadt. Die vielfältigen Aktivitäten reichen von Mitmach-Führungen bis zu Kreativworkshops. Begleitet werden die jungen Besucher dabei von Pauli Plappagei. "Das Maskottchen Pauli Plappagei steckt seine Nase gerne in die geheimnisvollen Dinge, die das Museum beherbergt und hat Spaß daran, auch noch die letzten Ecken zu entdecken." Gleich am kommenden Donnerstag wird für 3 bis 5 jährige, sowie altersgerecht adaptiert, für 6 bis 10 jährige die Mitmachführung "Ziesel, Kauz und Co" angeboten. Der Beginn ist 10 Uhr 30. Dabei geht es um tierisches aus dem Burgenland. "Federn, Felle und noch viel mehr! Komm mit und entdecke die Naturparadiese des Burgenlandes. Ob in Flüssen, Seen, im Wald oder auf der Wiese. Lerne unsere tierischen Mitbewohner kennen. Löse ein lustiges Schnabel-Rätsel bei einem Tier-Quiz und errate, welche Feder zu welchem Vogel gehört. Zum Abschluss der Mitmach-Führung darfst du dein persönliches, lustiges Fantasievogerl zum Mitnehmen basteln." 3. Viel zu erleben gibt es für Kinder im Haus der Musik in Wien. So können sie ein Orchester selbst dirigieren, einen Walzer würfeln, oder hören wie ein Baby im Bauch seiner Mutter klingt. Zudem kann man auf riesigen Instrumenten spielen, sein Lieblingsgeräusch entdecken, oder beim Zookonzert Frösche zur Musik hüpfen lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes "Schritt für Schritt" Noten lernen können Jung und Alt auf der Feststiege des historischen Palais. Denn diese verwandelt sich in ein interaktives Piano mit bewegungssensitiven Stufen als Tasten. Geboten werden im Haus der Musik, neben speziellen Kinderführungen auch Konzerte und Workshops für junge Musikliebhaber und jene die es noch werden wollen.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Demütigung und Scham werden zu Mitteln der Macht" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Historikerin Ute Frevert (Erstausstrahlung am 11. Jänner 2018) Ute Frevert, geboren 1954 in Nordrhein-Westfalen, ist eine der bedeutendsten deutschen Historikerinnen. Seit 2008 leitet Frevert den Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Dabei stehen Fragen im Zentrum, die von Historiker/innen nur selten bearbeitet werden: Haben Gefühle eine Geschichte? Machen Gefühle Geschichte? Eines der Hauptanliegen dieses Forschungsbereiches ist es, der Normierung der Gefühle auf die Spur zu kommen. Denn die Gesellschaft gibt vor, was das Individuum fühlen darf/soll. In ihrem jüngsten Buch, "Die Politik der Demütigung: Schauplätze von Macht und Ohnmacht", beschäftigt sich Ute Frevert mit einer besonderen Form der Emotion: der gezielten öffentlichen Vorführungen. Denn Demütigung vor Publikum, so Frevert, diene auch der Stabilisierung von Macht. D.h., der Pranger ist auch in der Moderne keineswegs abgeschafft. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz analysiert Ute Frevert, wie Emotionen den Lauf der Geschichte beeinflussten und bewusst benutzt wurden, um Macht herzustellen und zu bewahren.


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Das neue Album der Fado-Sängerin Cristina Branco öffnet einen neuen Horizont jenseits des Fado. Die CD heißt zwar "BRANCO", ist aber geprägt von der Zusammenarbeit mit jungen Musikern und Textdichtern und der Neugier auf diese Generation. Nach 20 Jahren überaus erfolgreicher Karriere schlägt Cristina Branco kein neues Kapitel auf, sondern ein vollkommen neues Buch. Denn so klingt kein Fado. Portugiesische Gitarre, Bass und Klavier spinnen ein feines, farbiges, luftiges Gewebe, aber den Unterschied, so Branco macht das Klavier, das so gar kein Fado-Instrument ist: "Das Klavier spielt eine ganz wichtige Rolle in der Entwicklung meiner Musik. Es macht die Musik subtil und elegant. Und das ist der Unterschied zum Fado. Im Fado spielen alle Musiker ihre Instrumente so, als ob sie alleine alles überstrahlen müssten. Das Klavier aber bändigt uns und weist uns allen eine ganz bestimmte Stimme zu. Wir alle, und dazu zähle ich mich als Sängerin natürlich auch, müssen eine gewisse Rolle übernehmen, in jedem Lied, in jedem Konzert, auf jeder CD". (Quelle: Tilo Wagner, Deutschlandfunk) Am Sonntag, 29. Juli 2018 tritt Cristina Branco in Gmunden mit dem Programm ihrer vorletzten CD "Menina" auf, worauf wir auch in diesen Spielräumen eingehen.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Nelson Mandelas Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Mit Walter Sauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Gudrun Braunsperger Im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit gilt er neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King als eine der großen Galionsfiguren des 20. Jahrhunderts. Nelson Mandela erkämpfte in Südafrika das Ende der Apartheid und verbrachte deshalb 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis. Ein Jahr nach seiner Freilassung, 1991, wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes gewählt. Noch in den späten achtziger Jahren war sich die westliche Welt nicht darüber einig gewesen, ob sie in Mandela einen Terroristen sehen sollte, oder ob man Solidarität mit ihm bekunden dürfe. 1993 erhielt er schließlich den Friedensnobelpreis. Seine Politik der Versöhnung und Vergebung hat ein Tor zur Befreiung Südafrikas aufgestoßen, sein politisches Erbe will jedoch verwaltet werden. Das Ende der Apartheid war nur ein Etappensieg auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit für die schwarze Bevölkerung in Südafrika, das zeigt die aktuelle Lage angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, der Aidskrise und stagnierender politischer Reformen. Nelson Mandela war sich des langen und schwierigen Wegs vor dem die Republik Südafrika steht, bewusst: "Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt".


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.20 Uhr

 

 

Europa-Journal


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

matrix - computer neue medien

Makerspaces in China Gestaltung: Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner Made in China - diese Bezeichnung steht in Europa für Massenproduktion, Billigwaren und abgekupferte Ideen. Dabei spielen Erfindungsreichtum und Kreativität eine immer größere Rolle in China. Erfinder organisieren Messen für Ideen, junge Technikbegeisterte treffen sich in Makerspaces und auf Technik-Festivals. Groß geworden ist die Makerbewegung in Kalifornien, im Umfeld der Gründer- und Start-Up Szene des Silicon Valley. In China stehen Makerspaces für ein neues ökonomisches Selbstverständnis: weg von der globalen Werkbank und dem Ruf, vor allem gut zu kopieren, hin zu eigenen, wegweisenden Entwicklungen. Die chinesische Regierung hat hohe Erwartungen an Makerspaces und fördert sie mit Zuspruch und Geld. Direkt neben den alten "Makerspaces" - den Fabriken, die für den Export produzieren - sollen die neuen, die innovativen Kreativplätze aus dem Boden wachsen. Doch wie passt das zu anderen offiziellen Plänen Chinas: das Internet noch stärker zu kontrollieren, Meinungsfreiheit einzuschränken und seine Bürger zu überwachen? Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner haben sich in Peking, Shanghai und Shenzhen, unterstützt von der Robert Bosch-Stiftung, umgehört. Moderation und Redaktion: Franz Zeller


19.30 Uhr

 

 

Styriarte 2018

(I) Concentus Musicus Wien, Dirigent: Stefan Gottfried; Florian Boesch, Bassbariton. Franz Schubert: a) Ouvertüre zu "Die Zauberharfe"; b) Lieder in Bearbeitungen von J. Brahms und A. Webern: Tränenregen; Der Wegweiser; Memnon; Geheimes; Ihr Bild; Gruppe aus dem Tartarus, Du bist die Ruh'; c) Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759, "Die Unvollendete" (neue Urtext-Ausgabe von Benjamin-Gunnar Cohrs); d) Entr'acte Nr. 1 aus "Rosamunde, Fürstin von Zypern" D 797 * (II) Yevgeny Chepovetsky, Violine; Julia Hagen, Violoncello; Markus Schirmer, Klavier. Ludwig van Beethoven: a) Violinsonate F-Dur op. 24, "Frühlingssonate"; b) Violoncellosonate A-Dur op. 69; c) Klaviertrio B-Dur op. 11, "Gassenhauer-Trio" (aufgenommen am 14. bzw. 12. Juli im Stefaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger (I) Als "Flaschenpost" an die Zukunft ruhte Schuberts unvollendete h-Moll-Sinfonie in einer Grazer Schublade, bis sie 1865 endlich die ersten Zuhörer erschütterte. Zur gleichen Zeit begann Brahms, Schuberts Lieder zu orchestrieren. Im Originalklang des Concentus Musicus und in der perfekten Akustik des Stefaniensaals wirken Sinfonie und Lieder so wahr und unmittelbar wie in der Stunde ihrer Entstehung. Für Stefan Gottfried und Florian Boesch ist dieser Abend eine Hommage an den größten Schubertdirigenten ihres Lebens: Nikolaus Harnoncourt. (II) Markus Schirmer spielt Beethoven hier mit zwei Ausnahmebegabungen der übernächsten Generation: 22 Jahre jung ist der lettische Geiger Yevgeny Chepovetsky. Der Meisterstudent von Boris Kuschnir an der Grazer Musikuniversität hat schon so viele internationale Preise gewonnen, dass Beethovens "Frühlingssonate" für ihn keine Hürde darstellt. Auch die Salzburgerin Julia Hagen gehört zum Jahrgang 1995 ? unerhört jung für die große A-Dur-Sonate von Beethoven, die sie mit ihrem Lehrer Heinrich Schiff erarbeitet hat. Im Trio lassen Schirmer und seine jungen Mitstreiter einen Wiener Gassenhauer von Joseph Weigl wieder aufleben, den Beethoven durch seine Variationen geadelt hat. (styriarte)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Saldo - das Ö1 Wirtschaftsmagazin


22.23 Uhr

 

 

Kontext - Sachbücher und Themen

Redaktion: Wolfgang Ritschl "Die Angstprediger": Liane Bednarz recherchierte, wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern (Buch: Droemer Verlag). Beitrag: Brigitte Neumann "1941-Das Jahr, das nicht vergeht": Slavko Goldstein über die Saat des Hasses auf dem Balkan (Buch: S. Fischer Verlag). Rezension: Tanja Malle "Versteckte Jahre": Anna Goldenberg über den Mann, der ihren Großvater rettete (Buch: Zsolnay Verlag). Studiogespräch: Wolfgang Ritschl "1900": Peter Michalzik über Vegetarier, Künstler, Visionäre und die Suche nach dem neuen Paradies (Buch: DuMont Verlag). Rezension: Andreas Puff-Trojan Moderation: Wolfgang Ritschl


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Lange Nacht der Neuen Österreichischen Musik

25 Jahre Klangspuren Schwaz. Gestaltung: Patrizia Jilg, Ursula Strubinsky und Rainer Elstner Mit den Klangspuren Schwaz feiert ein bedeutendes Festival für zeitgenössische Musik seinen 25. Geburtstag. Die Jubiläumsausgabe des Festivals wird von 6. bis 22. September 2018 stattfinden. Ö1 gratuliert mit einer Langen Nacht der Neuen Österreichischen Musik mit Aufnahmen aus allen Phasen der Festivalgeschichte. Die Klangspuren Schwaz wurden 1994 in Schwaz in Tirol von Thomas Larcher und Maria-Luise Mayr gegründet. 2003 übernahm der Südtiroler Pianist Peter Paul Kainrath die künstlerische Leitung des Festivals von Thomas Larcher (Kainrath wird am 2020 Intendant des Klangforum Wien sein). 2013 folgte ihm der deutsche Musikkurator Matthias Osterwold. Zu den besonderen Merkmalen des Festivals gehörten von Anfang an Lehrlings- und Kinderprojekte, mit denen man neue Publikumsschichten zu erreichen vermochte. Zudem spielen ungewöhnliche Aufführungsorte bis heute eine große Rolle - die "Musikalische Pilgerwanderung" wird auch heuer stattfinden. Zudem feiert 2018 die Klangspuren International Ensemble Modern Academy ihren 15. Geburtstag. Ein Rückblick auf ein viertel Jahrhundert Musikgeschichte.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Lange Nacht der Neuen Österreichischen Musik

(Fortsetzung). 25 Jahre Klangspuren Schwaz. Gestaltung: Patrizia Jilg, Ursula Strubinsky und Rainer Elstner 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten