Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Jenseits von Raum und Zeit". Johannes Huber, Mediziner und katholischer Theologe, prüft vor einem wissenschaftlichen Hintergrund mit Blick auf Transzendentales die Zeit nach dem Tod. - Gestaltung: Alexandra Mantler "In ruhigen Stunden stellen sich mitunter dem Naturwissenschaftler zwei Fragen", erzählt der Arzt und Theologe Johannes Huber", von denen die erste medizinischen Hintergrund hat: Erlischt mit dem Tod eines Menschen endgültig seine Identität oder wäre es möglich, dass - unabhängig von der Erinnerung - aus seiner Existenz etwas erhalten bleibt?" Darauf gibt es laut Huber unterschiedliche Antworten; der religiös Musikalische sieht im Tod eine "Gütertrennung" - ein Teil zerfällt, der andere bleibt jenseits von Raum und Zeit. Und dies führt zur zweiten Frage: Ist es intellektuell redlich, an Transzendentales zu glauben? Die Naturwissenschaft kann und darf darauf keine Antworten geben, ist Huber überzeugt. Weil es allerdings nicht unvernünftig sein soll, an einen Weltenbaumeister zu glauben, kann diese Lebensentscheidung vor einem wissenschaftlichen Hintergrund geprüft und kalibriert werden.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Geschenke aus Baku. Ein Feature über Korruption im Europarat. Von Martin Durm (SWR 2018). Alles ist käuflich. Nach dieser Devise versucht Aserbaidschan seit Jahren, den Straßburger Europarat zu korrumpieren. Abgeordnete werden mit Geld, Reisen und kostspieligen Geschenken geködert, um später als "Wahlbeobachter" in Aserbaidschan das diktatorische Alijew-Regime zu legitimieren. Baku erwartet als Gegenleistung für seine Gefälligkeiten geschönte Berichte und positive Bilanzen. Die wurde in den vergangenen Jahren auch prompt aus Straßburg geliefert. Egal ob Parlamentswahl, Präsidentschaftswahl oder Verfassungsreferendum: Jedes Mal hat der Europarat dem Regime demokratische Persilscheine ausgestellt. Dabei versteht sich der vor bald 70 Jahren in Straßburg gegründete Europarat als "Wahrer der europäischen Menschenrechtskonvention". Doch wenn die "Kaviar-Diplomatie" Aserbaidschans nicht gestoppt wird, verspielt er seine Existenzberechtigung und seine Glaubwürdigkeit.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Wolf Wondratschek. Präsentation: Helmut Jasbar Seine Gedichtbände zählen zu den Klassikern der Gegenwart und er hat als Lyriker Popularität erreicht: Der 1943 in Thüringen geborene und seit vielen Jahren hauptsächlich in Wien lebende Autor Wolf Wondratschek ist Gast im "Ö1 Klassik-Treffpunkt" bei Gestalter Helmut Jasbar. Sein Erfolg begann 1968 mit der Verleihung des ersten "Leonce-und-Lena-Preises" überhaupt, den die Darmstädter Jury einem Schriftsteller zusprach. 2017 wurde dem Autor der Alternative Büchner Literaturpreis verliehen. Dazwischen liegen unzählige Gedichte, Kurztexte, Liedtexte, Romane. Die wichtigsten Gedichtbände sind bei "dtv" und im Hanser Verlag erschienen. Zu Beginn seiner Karriere erzielte Wolf Wondratschek ziemlich hohe Auflagenzahlen mit seinen Gedichtbänden, die er auf dem Versandweg verkaufte, seine Liedtexte machten ihn zu einem der wenigen "Rock-Poeten" im deutschsprachigen Raum und erschienen in Vertonungen auf Tonträgern. Später widmete sich der Autor wieder vermehrt der Prosa, schrieb Filmdrehbücher, Hörspiele und Romane. Ein "Klassik-Treffpunkt" im Zeichen der Literatur mit Wolf Wondratschek und Helmut Jasbar, wie immer live im und aus dem RadioCafe in der Argentinierstraße!


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Der Mentor" von Daniel Kehlmann. Mi: Franz Xaver Kroetz, Ilja Richter, Christian Bach, Stephanie Schönfeld, Musik: Martin Zrost, Regie: Götz Fritsch. Prod. MDR/WDR/ORF, 2014 Im Rahmen des sogenannten "Mentor"-Projekts - von der ausrichtenden Stiftung bestens bezahlt - sollen der einst gefeierte Dramatiker Benjamin Rubin und der Nachwuchsautor Martin Wegner eine Woche lang an Wegners neuem Stück arbeiten. Rubin, seine Allüren pflegend und wenig umgänglich, missbehagt die "Literaturförderung", er kann jedoch das Honorar mehr als gebrauchen. Auch Wegner verspricht sich vom Zutun des "Altmeisters" nicht allzu viel, bestenfalls Protektion. Dafür ist seine Frau Gina umso eher bereit, dem "großen alten Mann" die Bewunderung zu zollen, derer er dringend bedarf. Dass er am Stück ihres Mannes kein gutes Haar lässt, bringt sie in eine Zwickmühle. Martin verlangt den Offenbarungseid: ob sie an ihn als Schriftsteller glaubt oder nicht. Und dann reist er auch noch ab, gekränkt, wie er ist. Rubin könnte triumphieren, hätten die Peinlichkeiten in dieser Komödie nicht einen sehr ernsten Grund: die existentielle Abhängigkeit davon, anerkannt, nein: geliebt zu werden. Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, zählt seit seinem Roman "Die Vermessung der Welt" (2005) zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern. Zuletzt erschienen: "Tyll", ein Epos aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Leos Janacek: Streichquartett Nr.2, "Intime Briefe" * Jenö Takacs: Tagebuchfragmente für zwei Klaviere op 93 * Joseph Haydn: Sonate für Klavier Es-Dur Hob.XVI/49, "Genzinger Sonate" (Prazak Quartett; Eduard und Johannes Kutrowatz; Roland Batik) Mit der Veröffentlichung des Konzeptalbums "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" am 26. Mai 1967 haben die Beatles einen Fixstern in die Musikgeschichte eingeschrieben. Konzeptmusik ist aber keine Erfindung der Popkultur - wir finden solche quer durch die Jahrhunderte. Und immer wieder steht ein "Konzept" im Mittelpunkt: das der Liebe - ob mit gefundenem oder verlorenem Herzen.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Bewegte Jugend, bewegtes Bild. Diagonal über 1968 im Film. Präsentation: Christine Scheucher* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Dass jeder etwas vom Jubiläumskuchen haben will, ist klar und darauf anzuspielen mindestens so inflationär wie die Flut an Jubiläumstexten, die sich dem jugendkulturellen Großereignis 1968 widmet. Da gibt es zum einen eine von ehemaligen Protagonist/innen verfasste Erinnerungsliteratur: rastlose Lebensläufe zwischen sozialutopischen Aussteigerträumen, Drogenexzessen und sexuellen Abenteuern mit Popstars. Mediale Aufmacher wie "Sie teilten Männer und Drogen" begleiten diese Bekenntnisse, womit ziemlich durchsichtig wird, worauf eigentlich spekuliert wird: den Voyeurismus des Spießers! Zum anderen gibt es die nostalgisch verbrämte Nabelschau der Veteranen, die ihre eigene Bedeutung im politischen Geschehen der Zeit für die Nachwelt festhalten wollen. Und es gibt die Provokateure, die wie Götz Aly in "Unser Kampf 1968" mit waghalsigen Thesen punkten. Aly, der - muss man es hinzufügen - 1968 auch dabei gewesen ist, präsentierte 2008 ein von vermeintlich altersweiser Einsicht diktiertes Werk, das die antiautoritäre Bewegung als Spätfolge des Totalitarismus interpretiert. Was man aus diesen Variationen rund um das Thema 1968 ableiten kann: Die Chronisten der Jugendrevolution haben sich von jeher mit Begeisterung der Arbeit am Mythos hingegeben. Auch auf der großen Leinwand kann sich der Mythos mitunter entfalten. Gemeinsam mit Experten und Expertinnen hat sich "Diagonal" Kinoklassiker noch einmal angeschaut, die im Revolutionsjahr 1968 herausgekommen sind. Eine kleine Vorschau: Jane Fonda begeistert das Publikum 1968 als kecke Actionheldin Barbarella. Im Science-Fiction-Streifen "Planet der Affen" wird der Untergang des Menschengeschlechts imaginiert, und mit "Spiel mir das Lied vom Tod" inszeniert Sergio Leone einen Western als Oper in Cinemascope. Auch die psychedelischen Vibes der Westcoast-Hippies eroberten 1968 die Leinwand: "Monterey Pop. A concert film" des legendären Musikdokumentaristen D. A. Pennebaker dokumentiert, wie Jimmy Hendrix seine E-Gitarre am Ende des Songs "Wild Thing" zerstört und hält den Moment fest, in dem Janis Joplin zur Ikone einer Ära geworden ist. Bei uns erleben sie das bewegte Jahr 1968 in der ersten Reihe fußfrei!


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Eine Kraft, die lebendig macht". Was lehren christliche Philosophie und Theologie über den Heiligen Geist? Eine Sendung am Vorabend des sog. Dreifaltigkeitssonntags oder "Trinitatis": ein Fest, das in der Westkirche am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen wird. - Gestaltung: Johannes Kaup Die Religion spricht vom Heiligen Geist als einer Erfahrungsweise Gottes. Das hebräische Wort für den Geist "Ruah" ist weiblich. Ein Grund, weshalb die evangelische Theologin Dorothee Sölle es demonstrativ mit "Geistin" wiedergegeben hat. "Ruah" kann auch mit "lebensspendender Atem" bzw. "Atmung" übersetzt werden. In der Bibel wird vom Heiligen Geist wie von einer Person gesprochen: Er besitzt die Merkmale einer Person, er handelt wie eine Person und er wird auch wie eine Person behandelt. Er erforscht Dinge (1. Kor. 2,10.11), er lehrt und spricht (Joh.14,26 u. Apg. 13,2) und man kann ihn z. B. traurig machen (Jes. 63,10). All das deutet darauf hin, dass der Heilige Geist mehr ist als etwa nur eine "Energie". Das Neue Testament legt den Schluss nahe, dass der Geist eine göttliche Person des dreifaltigen Gottes ist. Was aber lehren christliche Philosophie und Theologie über den Heiligen Geist? Wie sind diese Aussagen zu verstehen? Was könnten sie für das tägliche Leben bedeuten? Johannes Kaup macht sich in diesem zweiten Teil der Reihe auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen.


19.30 Uhr

 

 

Gaetano Donizetti: "Don Pasquale"

Mit Maurizio Muraro (Don Pasquale), Heidi Schober (Norina), Lawrence Brownlee (Ernesto), Lucas Meachem (Malatesta) und Bojan Knezevic (Notar) Chor und Orchester der San Francisco Opera; Dirigent: Giuseppe Finzi (aufgenommen im September und Oktober 2016 im War Memorial Opera House, San Francisco)


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"landpartiestorno". Von Sonja Harter. Es liest: Stefanie Dvorak. Gestaltung: Nikolaus Scholz, Redaktion: Edith-Ulla Gasser. "Mit "landpartiestorno" bestätigt Sonja Harter ihren Rang als eine der wichtigsten Stimmen der jüngeren österreichischen Dichtergeneration", schreibt Helwig Brunner, der Herausgeber des neuen Lyrikbandes der steirischen Autorin, in seinem Nachwort. Der Bogen der Kapitel spannt sich von "burnout hundewiese" bis zu "burnout literaturbetrieb", und was sich dazwischen auftut, so der Herausgeber, sei poetisch verdichteter Alltag in markant sprachgewordenen Wahrnehmungssplittern. Die Strophen sind eingefärbt durch eine Prise scharfer Ironie, wie sie bereits im Buchtitel "landpartiestorno" anklingt. Immer wieder ist zu bemerken, dass die Dinge des Lebens vor ihrer Verwandlung in Poesie den professionellen Blick der Journalistin passiert, oder die alltagserprobte Gelassenheit der jungen Mutter herausgefordert haben. Sonja Harter wurde 1983 in Graz geboren und lebt in Wien. Seit 2001 veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie im ORF Radio. 2005 erschien "barfuß richtung festland", 2008 folgte "einstichspuren, himmel". "landpartiestorno" ist Sonja Harters dritter Lyrikband. Erstsendung 9.1.2016


23.00 Uhr

 

 

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23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Andreas Felber. 5 Millionen Pesos: Verena Göltl im Jazznacht-Studio und als "Veri die Luxuscombo" am 13. April 2017 im RadioCafe in Wien Bekannt geworden ist sie mit dem Vokalensemble "Herztöne" wie auch durch ihre Zusammenarbeit mit Willi Resetarits. Kürzlich legte die aus dem Burgenland stammende und in Wien lebende Sängerin und Texterin Verena Göltl unter eigenem Namen ein charmantes Opus vor: "Wal ohne Wossa" heißt die am 13. April im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" im Wiener RadioCafe präsentierte CD, aufgenommen von Göltl und ihrer "Luxuscombo", bestehend aus Christian Wegscheider (E-Piano, Akkordeon), Alex Meik (Kontrabass) und Philipp Kopmajer (Schlagzeug). Der Inhalt: Jazzige Dialekt-Chansons voll Witz und Esprit, mit leichter Hand serviert, und doch von substanzvoller, mitunter nachdenklich stimmender Aussage. Andreas Felber präsentiert das Konzert und spricht mit Verena Göltl über ihre Jazzwurzeln sowie über die Kunst, existenzielle Befindlichkeiten in Liedtexte zu verpacken.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Andreas Felber. 5 Millionen Pesos: Verena Göltl im Jazznacht-Studio und als "Veri die Luxuscombo" am 13. April 2017 im RadioCafe in Wien; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Bekannt geworden ist sie mit dem Vokalensemble "Herztöne" wie auch durch ihre Zusammenarbeit mit Willi Resetarits. Kürzlich legte die aus dem Burgenland stammende und in Wien lebende Sängerin und Texterin Verena Göltl unter eigenem Namen ein charmantes Opus vor: "Wal ohne Wossa" heißt die am 13. April im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos" im Wiener RadioCafe präsentierte CD, aufgenommen von Göltl und ihrer "Luxuscombo", bestehend aus Christian Wegscheider (E-Piano, Akkordeon), Alex Meik (Kontrabass) und Philipp Kopmajer (Schlagzeug). Der Inhalt: Jazzige Dialekt-Chansons voll Witz und Esprit, mit leichter Hand serviert, und doch von substanzvoller, mitunter nachdenklich stimmender Aussage. Andreas Felber präsentiert das Konzert und spricht mit Verena Göltl über ihre Jazzwurzeln sowie über die Kunst, existenzielle Befindlichkeiten in Liedtexte zu verpacken.