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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Politische Gräben überwinden" - Zum 50. Todestag von Giovanni Guareschi, dem Schöpfer von Don Camillo und Peppone. Der Journalist Michael Krassnitzer stellt fest, dass die Geschichten um die beiden Protagonisten gerade heute wieder aktuell sind. - Gestaltung: Alexandra Mantler Mit der Fehde zwischen dem Dorfpfarrer Don Camillo und dem kommunistischen Bürgermeister Peppone hat sich der italienische Schriftsteller Giovanni Guareschi in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Die zahlreichen Geschichten um die beiden im Dauerclinch liegenden Protagonisten, die auch mehrmals verfilmt wurden, sind erstaunlich aktuell, stellt der Journalist Michael Krassnitzer in seinen "Gedanken für den Tag" fest. Denn sie spielen in einer Zeit, in der - so wie heute - die politischen Gräben unüberwindlich scheinen, stellen aber das Gemeinsame vor das Trennende. So sehr Don Camillo und Peppone ideologisch auseinanderliegen, so sehr sie sich politisch bekämpfen - am Ende ziehen sie doch an einem gemeinsamen Strang. Am 22. Juli jährt sich Giovanni Guareschis Todestag zum 50. Mal.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Als es noch "richtige" Tempi gab - Schütz mit Charme - Streichquartette nach Beethoven? Ein Vorschlag. Die Neugier, welche relevanten Komponisten außer Tschaikowsky, Beethoven und Reger eigentlich Mozart-Variationen geschrieben haben - eine logischerweise nicht kurze Liste kam heraus! -, brachte mich wieder zu Hans Gal. Im Grunde genommen Wiener von Jahrgang 1890, dank Geburtsort Brunn am Gebirge die Bilanz der niederösterreichischen Komponisten von Weltrang aufbessernd, in Edinburgh fast 100 geworden, heute in Großbritannien effektiv höher gehalten als hierzulande - und jedesmal, auch wenn es eine gewisse beschauliche Gestimmtheit zum Hören von Hans Gal'scher Musik braucht, denke ich mir: selber schuld, wir nämlich.


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Die Zauberflöte als Hörspiel. Gestaltung: Stephan Pokorny Was ist Mozarts bekanntestes Werk - ein Mysterienspiel, ein Märchen, eine Freimaurer-Oper, ein humanistisch-utopisches Lehrstück? Worum geht es in der "Zauberflöte"? Wortgetreu am Text Emanuel Schikaneders ausgerichtet und fast ganz ohne Mozart, konzentriert sich diese Hörspielfassung der "Zauberflöte" auf die Handlung und versucht dadurch auch jene Inhalte deutlich zu machen, die Mozarts faszinierende Musik gleichsam verbirgt Es spielen Laurence Rupp, Pippa Galli, Matthias Franz Stein, Albert Fortell, Petra Morzé und andere. Eine Produktion des ORF aus dem Jahr 2017.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Anna und der Architekt. Eine fantastische Villa am Semmering, erbaut nach den Träumen der Urenkelin von Alma Mahler. Feature von Andreas Kebelmann und Robert Schmidt (ORF/SWR 2016). Anfang der 1970er Jahre wird der Wiener Architekt Udo Schrittwieser mit einem besonderen Projekt beauftragt. Er soll mit einem 11-jährigen Mädchen ein Haus planen. Auf dem Semmering, in Breitenstein. Das Mädchen ist Anna Zsolnay, die etwas kränkelnde Urenkelin von Alma Mahler. Beeinflusst von den Geschichten Enid Blytons und Lewis Carrolls wünscht sie sich einen Rückzugsort mit Geheimgängen, Zauberspiegeln, versteckten Bibliotheken. Der Architekt macht die Wünsche des Mädchens wahr. 1974 ist das außergewöhnliche Objekt fertiggestellt. Von außen sieht es aus wie eine Festung, innen ist es voll fantastischer Spielereien. Die beiden Feature-Autoren erzählen nicht nur die faszinierende Geschichte dieser Villa auf dem Semmering, sondern auch die ungewöhnlichen Geschichten seiner Bewohnerinnen und Bewohner: Sie treffen Anna Zsolnay, ihre Schwester Irene, den Künstler Michele van Hogen, ein enger Freund ihrer Mutter und den Architekten Udo Schrittwieser. Redaktion: Eva Roither Ton: Elmar Peinelt


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus der Villa Lanna in Gmunden. Gäste: Jutta Skokan, Franz Schuh, Petra Samhaber-Eckhardt . Präsentation: Renate Burtscher Seit gut zwei Wochen gibt es die Jubiläumsausgabe der Salzkammergut Festwochen Gmunden zu erleben, mit Veranstaltungen der verschiedensten Kultur-Sparten rund um die Stadt, mit Naturkulisse von Traunstein und Traunsee. Inmitten einer prächtigen Gartenanlage in Gmunden befindet sich die Villa Lanna, eine bedeutende Villenanlage des österreichischen Historismus und Übertragungsort der heutigen Sendung "Ö1 Klassik-Treffpunkt" mit Renate Burtscher und ihren Gästen: Intendantin Jutta Skokan, Schriftsteller und Philosoph Franz Schuh sowie die Musikerin Petra Samhaber-Eckhardt, die mit zwei Kollegen des Ensembles Castor auch für Live-Musik in der Sendung sorgen wird. Die österreichische Autorin und Kulturvermittlerin Jutta Skokan leitet seit 1999 das Kulturfestival in Oberösterreich, mittlerweile mit "Ablegern" im Frühjahr und Herbst. Mit viel Liebe zur Kultur hat die Intendantin für diesen Sommer wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Lesungen, Gesprächen, Kammermusik. Orchesterkonzerten, Jazzkonzerten, einem Fest für Michael Köhlmeier, Ausstellungen, der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker etc. zusammengestellt. Vom 2.-5. August findet das Fest für Michael Köhlmeier statt, bei dem u.a. der Vorarlberger Autor zum ersten Mal aus seinem noch unveröffentlichten Roman "Schwester und Bruder Lenobel" lesen wird. Der 1947 in Wien geborene Schriftsteller, Essayist, Historiker und Philosoph Franz Schuh wird nicht nur an diesem Fest maßgeblich beteiligt sein, sondern auch andere Gesprächs- und Diskussionsabende mitgestalten sowie das Publikum zu einer "Reise in das Innere der Kultur" einladen. Die Linzer Geigerin Petra Samhaber-Eckhardt ist die musikalische Leiterin des 2010 gegründeten Ensembles Castor, das sich vor allem der Streicherkammermusik des 17./18.Jahrhunderts widmet. 2014 erschien die erste CD mit Musik vom Münchner Hof, 2017 folgte die Einspielung von Konzerten und Divertimenti von Haydn und Mozart. Am 7.August gibt das Ensemble Castor im Stadttheater Gmunden ein Konzert mit Werken von Vivaldi, Caldara und J.S.Bach. Eingeladen ist an diesem Vormittag auch das Publikum der 30.Salzkammergut Festwochen Gmunden sowie das gesamte Ö1-Publikum, den "Klassik-Treffpunkt" aus der Villa Lanna mit Renate Burtscher und ihren Gästen live zu besuchen oder mit zu verfolgen.


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Wir Tiere" von Justin Torres. Mit Max Hegewald, David Hofner, Robin Lange, Lennart Lemster, Julian Brinkmann, Daniel Axt, Marina Galic, Paul Schröder, Theresa Berlage u.a. Übersetzung: Peter Torberg. Musik: Fatima Dunn. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann (NDR 2017). Es ist der Debüt-Roman des New Yorker Autors Justin Torres. Torres erzählt Episoden des Lebens dreier Brüder, die in einem Armenviertel am Rande von Brooklyn aufwachsen. Sie sind 7, 8 und 10 Jahre alt. Sie haben offenkundig keine Freunde, sie werden von ihrer weißen Umwelt ausgegrenzt, weil sie eine dunklere Hauptfarbe haben. Ihr Vater ist Puerto Ricaner, ihre Mutter eine Weiße. Sie sind Außenseiter. Sie plündern die Gärten ihrer Nachbarn, rauchen und trinken, obwohl sie dafür viel zu jung sind, haben vor nichts und niemandem Respekt, beschimpfen sich und andere unflätig. Der Vater, meist arbeitslos, ist ein Choleriker, aufbrausend und gewalttätig, dann wieder aus heiterem Himmel zärtlich. Die Buben haben Angst vor ihm, denn er ist unberechenbar. Ihre Mutter ist ständig müde, phasenweise depressiv, verwirrt von ihren Schichten in einer Brauerei, verwechselt sie Tage und Zeiten, ist oft zu erschöpft, um sich gegen ihre Kinder und ihren Mann zur Wehr zu setzen ... "Wir Tiere" erzählt von einem Leben zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen Hingabe und Verwahrlosung und davon, was Kinder unter ungünstigen Verhältnissen erleben müssen, um zu leben ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Der Organist Hans Haselböck ist 90. Er gehört zu den wichtigsten Orgel-Interpreten seiner Generation: Hans Haselböck. Am 26. Juli 1928 in Nesselstauden (NÖ) geboren, Kirchenmusiker, internationaler Preisträger, Professor für Orgel und erfolgreicher Solist auf der "Königin der Instrumente". Hans Haselböck hat in seiner Laufbahn für den ORF auch zahlreiche Einspielungen vorgenommen. Apropos Klassik würdigt den Jubilar mit einem Querschnitt exklusiver Aufnahmen aus dem Ö1-Archiv.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Sommerreprisen (1) Der Jetzt-Fanatiker. Zur Person Gerhard Rühm. Präsentation: Ines Mitterer* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Jim James´ ?Tribute To 2? In den 1950er Jahren haben er und seine Freunde von der "Wiener Gruppe" das Land ganz schön aufgemischt. Als das Provozieren noch geholfen hat, schaffte es der 1930 geborene Künstler Gerhard Rühm auf die Chronikseiten der Zeitungen: mit Klavierzertrümmerungen und ungebührlichen Versen, die ihn zum Mordverdächtigen machten. Dabei würde man diesem stets korrekt gekleideten und frisierten Herrn die Lust am Verstören nicht ansehen - was die Wirkung wohl noch erhöht. Gerhard Rühm ist ein Mehrfachbegabter, wenn man das große Wort "Universalkünstler" für zu pathetisch hält - angebracht wäre es allemal. Als singender Literat, schreibender Künstler, zeichnender Musiker und das alles noch einmal durchgemischt, hat Rühm, prominentes Mitglied der "Wiener Gruppe", ein kaum zu überblickendes Werk geschaffen. Immer im Visier: das Jetzt, das Gegenwartserlebnis, schwarzmakabren Humor und das lustvolle Spiel mit Wörtern, Linien, Noten. Darüber ist er 88 Jahre alt geworden und macht einfach weiter. Sein jüngstes Album "sprechtexte/melodramen/chansons" hat er 2017 aufgenommen. Erstausstrahlung: 16. Dezember 2017


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Aufbruch, Umbruch und Abbruch". Teil 2 eines Zweiteilers über die Umbrüche 1968 und ihre Auswirkungen auf die Kirchen. - Gestaltung: Judith Fürst und Kerstin Tretina Es ist das Jahr der sogenannten 68er- Bewegungen, das Jahr der Studentenrevolten und Proteste gegen den Vietnamkrieg. Das Jahr, in dem der Anführer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA, Martin Luther King, ermordet wird und das Jahr des Prager Frühlings, in dem der schrittweisen Liberalisierung der kommunistischen Diktatur in der Tschechoslowakei mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes ein jähes Ende gesetzt wird. Politische Ereignisse, denen sich auch die Kirchen nicht entziehen konnten: Viele Christinnen und Christen forderten vehement ein politisches Christentum. In der katholischen Kirche unter anderem durch die Umsetzung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils, das die katholische Kirche "verheutigen", in der Gegenwart ankommen lassen, sollte. Die Forderungen nach Liberalisierung und "Entstaubung" - eine der antiklerikalen Parolen der 68er-Bewegung hieß "Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren" - gibt es allerdings auch innerkirchlich, sowohl in der katholischen wie in den evangelischen Kirchen. Manch einen Kirchenvertreter, so auch den späteren Papst Benedikt XVI., schreckten die teils gewaltbereiten linksgerichteten Studentenproteste allerdings ab und sie entwickelten eine sehr kritische Sicht auf die Bewegung und ihre Forderungen. 1968 ist aber auch das Jahr, in dem Papst Paul VI. mit seinem letzten Lehrschreiben "Humanae vitae" Aufsehen erregt, nicht zuletzt deshalb, weil er darin auf ein Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung besteht. Zwar relativiert er die bis dahin gültige katholische Theorie, alleiniger Zweck der ehelichen Vereinigung sei die Fortpflanzung, doch weil er das Verbot nicht lockert, geht sein Lehrschreiben unter der Bezeichnung "Pillenenzyklika" in die Geschichte ein. Weit weniger bekannt als das "Pillenverbot" ist freilich das Engagement von Paul VI. gegen die wirtschaftlichen und sozialen Ungerechtigkeiten in der Welt. Ein Logos-Zweiteiler über die Umbrüche 1968 und ihre Auswirkungen auf die Kirchen.


19.30 Uhr

 

 

Giuseppe Verdi: "La Traviata"

Mit Marina Rebeka (Violetta), Charles Castronovo (Alfredo), Plácido Domingo (Giorgio Germont), Isabelle Druet (Annina), Virginie Verrez (Flora Bervoix), Julien Dran (Gastone) u.a.; Chor und Orchester der Opéra nationale de Paris; Dirigent: Dan Ettinger (aufgenommen am 2. Februar 2018 in der Opéra Bastille, Paris)


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten



22.05 Uhr

 

 

Festival Glatt Verkehrt 2018 live

Volosi (Polen) (Übertragung aus dem Hof der Winzer Krems). Präsentation: Albert Hosp und Johann Kneihs Volosi | POL Man merkt, dass dieses Ensemble auf einer Hochzeit das Licht der Welt erblickt hat. (Es war die eines der Lason-Brüder.) Inzwischen preisgekrönt, bringt Volosi die vielleicht aufregendste Streichermusik der blühenden polnischen Musiklandschaft - den Wurzeln treu, zugleich mit zeitgenössischer Raffinesse. Das Brüderpaar, akademisch ausgebildet, und drei Musiker der traditionellen Szene bieten Hochgeschwindigkeit ebenso wie feinste Arrangements. Österreich-Debüt.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Andreas Felber. Sinfonia De Carnaval alias Alois Eberl und Anna Lang im Jazznacht-Studio, das "XY Quartet" im Mai 2018 im Wiener RadioCafe; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt, wenn Anna Lang und Alois Eberl die Bühne betreten, und mit ihnen eine Reihe fantastischer Figuren, Besenschwinger, Harlekins und Fasnacht-Hexen. Klanglich ist die Musik vielgestaltig-opulent, mit Cello, Klavier, Posaune, Akkordeon, Klarinette und Gesang bunt instrumentiert. Sie hören Anna Lang und Alois Eberl im Jazztime-Interview mit Johann Kneihs, aufgenommen am 8. Juni im Wiener RadioCafe. Anschließend präsentiert Andreas Felber - neben Musik vom Outreach-Festival in Schwaz 2017 - das Konzert des von Altsaxofonist Nicola Fazzini und Bassist Alessandro Fedrigo geleiteten "XY Quartet" aus Treviso, das sein originelles, von einem luziden, hellen Sound getragenes, auch mikrotonale Strukturen integrierendes Bandkonzept am 7. Mai 2018 ebenfalls im Wiener RadioCafe vorstellte.