Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Koffergeschichten

Die oft in Österreich arbeitende deutsche Regisseurin Jacqueline Kornmüller hat die Notschlafstelle VinziRast in Wien besucht und dort Habseligkeiten gefunden, die Menschen liegengelassen haben. Sie hat die Gegenstände in 30 Koffer, Taschen und Rucksäcke aufgeteilt, 30 Autorinnen und Autoren gegeben und sie gebeten, darüber zu schreiben. Es hat wohl mit Heimat zu tun. Für jeden ist sie etwas, das mit Leben erfüllt ist, mit Vergangenem, Gegenwärtigem und auch mit dem, was noch nicht ist. Und auch wenn nicht alles greifbar ist bezogen auf sie, Heimat gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Man kann ankommen, sich niederlassen und ruhen. Zwar ist das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen in Artikel 25 (1) der UN-Menschenrechtscharta, als auch in Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts verankert, doch in der Realität scheint es ihn nicht zu geben, den Anspruch auf Geborgenheit, aufs Daheimsein. Und die liegengebliebenen Dinge in der Notschlafstelle der VinziRast lassen einen das spüren. Eine grüne Tasche. Darin eine Mütze, ein T-Shirt mit dem Aufdruck eines schwedischen Rockfestivals und eine Herren-Geldtasche - ohne Geld, aber mit Telefonwertkarten und Telefonnummern, die auf Zetteln geschrieben sind. Eine Geschichte von Anna Weidenholzer.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Chris Tina Tengel. Versonnenes vom Kontrabassisten-Ahnherrn Sperger - Spaß mit Sprongl - Jörg Demus' Schubert Während bei uns heuer viel an diverse Jahre mit 8 als letzter Ziffer erinnert wird, ist Polen schon weiter. Die Sinfonia Varsovia hat ein CD-Projekt im Laufen, das sich "39/45" nennt und sich gleichfalls aus der Geschichte des Landes versteht. Eine wirklich spannende Angelegenheit, die einem auch neue Komponistennamen zuspielt - und einen Komponistinnen-Namen: Grazyna Bacewicz. Jahrgang 1909, Wunderkind am Konzertpodium, mit Frühkarriere als Geigerin, später unter anderem auch Schülerin von Carl Flesch. Daneben in Warschau und Paris ausgebildete Komponistin, in Paris bei Nadia Boulanger. Ehe 1939 der Krieg nach Polen getragen wurde, konzertierte sie als Geigerin in ganz Europa, dies endete schlagartig. Aber die Komponistin Bacewicz konnte nicht zum Schweigen gebracht werden - mit Schwerpunkt auf Symphonischen und Kammermusik bedient ihr Schaffen eine Vielzahl von Genres. In Polen, lese ich, ist Ihr Name bekannt, nicht zuletzt als erste relevante polnische Komponistin des 20.Jahrhunderts. 1943 entstanden: eine Konzertouvertüre, mit Drive, Farbenspiel, paradierendem Orchester. Eine Meisterin!


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Stefan der Stuntman. Wie ein Bergler zur Bond-Familie gekommen - und dort geblieben ist. Feature von Stefan Weber Schon als Kind fährt er mit den Brettern an den Füßen zur Schule und macht sich später als "wilder Hund" im Alpinsport einen Namen. Der Schweizer Stefan Zürcher, in den 1940er Jahren aufgewachsen in Wengen, am Fuß von Eiger, Mönch und Jungfrau. Nach einer Elektromechaniker-Lehre in Zürich macht er das Skilehrer-Diplom und wandert mit 19 Jahren aus nach Kanada. In den späten 1960er Jahren erfährt er, dass in seinem Schweizer Nachbardorf in Mürren ein James-Bond-Film gedreht werde ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät"). Die Produzenten suchten Extrem-Skifahrer für eine Verfolgungsjagd. Zürcher bekommt den Job. Er erkennt seine Chance im Filmgeschäft und arbeitet sich während der nächsten 50 Jahre hoch zum Ski-Kameramann, Location-Manager und Produktions-Manager innerhalb verschiedenster Bond-Produktionen. Ende der 1980er gründet er seine eigene Film-Produktionsgesellschaft, die "Alpine Films" mit Sitz in Wengen. Er arbeitet zusammen mit unzähligen Filmgrößen wie Bob Fosse in "Cabaret" oder Steven Spielberg in "Band of Brothers". Der rote Faden in seinem Arbeitsleben sei aber das Produzieren mit der Bond-Familie, wie er sie liebevoll nennt. Bis heute werde da mit sehr wenig Computeranimation gearbeitet. Ein Detail am Rande: Innerhalb der Bond-Produktionen trägt Stefan Zürcher den Spitznamen "The Swiss Knife". Produktion:Stefan Weber Sprecherin: Silvia Meisterle, Steven Crilley Redaktion: Eva Roither


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Ádám Fischer. Präsentation: Albert Hosp Derzeit ist er mit dem "Ring des Nibelungen" an der Wiener Staatsoper tätig, jenem Monumentalwerk, dessen Komponist sein Leben immer wieder mitgeprägt hat: Richard Wagners Musik spielt zweifellos eine entscheidende Rolle im Leben des Dirigenten Ádám Fischer, der heute zu Gast bei Albert Hosp im "Ö1 Klassik-Treffpunkt" ist. 2001 dirigierte Ádám Fischer den "Ring" erstmals in Bayreuth und wurde dafür als Dirigent des Jahres ausgezeichnet. 2008 rief er die Richard-Wagner-Tage in Budapest ins Leben, damals noch als Generalmusikdirektor der ungarischen Staatsoper. Diesem Haus kehrte der international gefragte Dirigent, vor dem Hintergrund politischer Interventionen der Regierung, im Jahr 2010 den Rücken. Ádám Fischer hat sich, ebenso wie András Schiff und viele andere ungarische Künstler/innen, niemals ein Blatt vor den Mund genommen; dazu passt der von ihm ins Leben gerufene Menschenrechtspreis der Tonhalle Düsseldorf. Fischer ist Chefdirigent der dortigen Symphoniker, ebenso wie des dänischen Kammerorchesters. Die Mahler-Zyklen in Düsseldorf und sämtliche Mozart-Symphonien in Kopenhagen deuten auf zwei weitere Komponisten hin, die Fischer wichtig sein dürften. Dazu kommen eine nicht nur aus der ungarischen Herkunft begründete Leidenschaft für Bartok und eine Liebe zu Joseph Haydn, die Fischer u.a. mit der Gründung der Haydn-Tage in Eisenstadt, anno 1987, bewies. Maestro Adam Fischer bekommt den diesjährigen Hauptpreis in der Kategorie Musik von der in Israel ansässigen Wolf Foundation. Der mit 100.000,- US-Dollar dotierte Preis wird an ihn wegen seiner besonderen Verdienste in der Musik als völkerverbindende Kraft verliehen. Mit seiner Gründung der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs und seinem Wirken bei den Haydn Festspielen Burgenland hat er einen wichtigen Beitrag dazu geliefert. Er bekommt den Preis gemeinsam mit Paul McCartney am 31. Mai dieses Jahres, am 209. Todestag von Joseph Haydn, während einer Feierstunde in der Knesset in Jerusalem verliehen. Der 1949 geborene Bruder des Dirigenten Ivan Fischer studierte Anfang der 1970er Jahre in Wien an der Musikuniversität bei Hans Swarowsky. Damit teilt er Ausbildungsstätte und Lehrer mit Zubin Mehta, dem 13 Jahre älteren Maestro, nach dessen krankheitsbedingter Absage Ádám Fischer nun im Klassik-Treffpunkt zu Gast ist. Am selben Abend dirigiert Fischer an der Wiener Staatsoper die erste von drei "Fidelio"-Aufführungen. Dass er sich trotzdem den Vormittag für das RadioCafe und Ö1 Zeit nimmt, ist für uns alle eine große Freude und Ehre. Man darf sagen, dass Ádám Fischer nicht nur einer der bekanntesten, sondern auch einer der beliebtesten Dirigenten unserer Zeit ist; das gilt für die Menschen, die mit ihm Musik machen ebenso wie für sein Publikum.


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Koffergeschichten

Es hat wohl mit Heimat zu tun. Für jeden ist sie etwas, das mit Leben erfüllt ist, mit Vergangenem, Gegenwärtigem und auch mit dem, was noch nicht ist. Und auch wenn nicht alles greifbar ist bezogen auf sie, Heimat gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Man kann ankommen, sich niederlassen und ruhen. Zwar ist das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen in Artikel 25 (1) der UN-Menschenrechtscharta, als auch in Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts verankert, doch in der Realität scheint es ihn nicht zu geben, den Anspruch auf Geborgenheit, aufs Daheimsein. Und die liegengebliebenen Dinge in der Notschlafstelle der VinziRast lassen einen das spüren. Ein gelber Rucksack. Darin ein hellblauer Zopfpullover, graue Turnschuhe, ein Hundenapf, große Kopfhörer und mehrere Schlüssel. Eine Geschichte von Renate Welsh.


13.04 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Weil immer das Meer vor der Liebe ist. Elegie für und nach Hertha Kräftner" von Jürg Amann. Zum 90 Geburtstag von Hertha Kräftner (am 26.4.). Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Jürg Amann, Hörspielfassung: Stefan Weber. Mit Sylvie Rohrer. Klang, Technik und Regie: Stefan Weber (ORF/Autorenproduktion 2018) Die junge Hertha Kräftner wächst hinein ins literarische Trümmerfeld der Nachkriegszeit, aber weigert sich, diese "Situation in Europa" zu beschreiben. Von Hermann Hakel und Hans Weigel gefördert, vertraut sie allein ihren Seelenbildern, mit denen sie in ihrer kurzen Zeit als Dichterin eine wortgewaltige Sprache hin zum Jenseits erschafft: Sehnsüchte und die Angst vor deren Erfüllungen, Trauer ohne Grund, Liebe ohne Glück, und ihre rastlose Treue, die dem Tod gehört. Hertha fühlt sich dem Existenzialismus verpflichtet, liebt Sartre und Camus. Unter dem Aspekt "Es ist alles ein Augenblick", verdichtet Jürg Amann ihre Texte zu einem sprachmusikalischen Monolog der letzten Stunde, den die 23-Jährige mit ihrem Freitod am 13. November 1951 beschließt: "Ich werde mich auflösen in einen Gedanken an Weiden und eine Fähre über den Fluss".


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Philipp Weismann. I. Dmitrij Schostakowitsch: Festouvertüre op.96 * Joseph Haydn: Aus dem Te Deum C-Dur, Hob.XXIIIc/1 * Igor Strawinsky: Feu d'artifice, op.4 * Franz Liszt: Les preludes * Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat (Mozarteumorchester Salzburg, Riccardo Minasi, Kim-Lilian Strebel, Dara Savinova, Barry Banks, Fulvio Martini, Salzburger Bachchor). II. Aus der CD mit Juan Diego Flórez: Mozart a) Konzertarie KV 431; b) Arie des Tito aus "La clemenza di Tito", KV 621 (Orchestra La Scintilla, R.Minasi). III. Joseph Haydn: Konzert für Violine, Cembalo und Orchester F-Dur, Hob. XVIII/6 (R.Minasi, Maxim Emelyanychev, Il pomo d'oro). Nach mehr als zwei Jahren Suche wurde ein neuer Chefdirigent für das Mozarteumorchester Salzburg gefunden. Der in Rom geborene Dirigent und Geiger Riccardo Minasi wurde einstimmig zum Nachfolger von Ivor Bolton bestimmt. Die erste Begegnung mit dem Orchester bezeichnete Minasi selbst "als wahren Blitzstrahl". Sein Debüt bei der Mozartwoche ging mit großem Erfolg über die Bühne, Impulsivität und Vielseitigkeit sind zwei seiner auffälligsten Merkmale. Das zeigte sich auch in seinem Eröffnungskonzert, das am 21.9.2017 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum aufgenommen wurde. Gestaltung: Gerti Mittermeyer


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Diagonal zur Person Stefan Sagmeister - Buchstabenakrobat, Bildermacher, Glücksforscher. Präsentation: Ines Mitterer * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Es gibt kein Material, das vor ihm sicher ist. Da werden 250.000 Eurocent-Münzen zu Schrift, oder aber auch gefüllte Kaffeebecher, Kakteen oder Schnittwunden am eigenen Körper. Stefan Sagmeister ist Grafikdesigner und Künstler - und immer im Totaleinsatz. Das Guggenheim Museum beansprucht seine Dienste genauso wie der Fernsehsender HBO, Adobe, die Rolling Stones oder David Byrne und Brian Eno. Für die Gestaltung von Musikträgern hat Sagmeister schon zwei Grammys bekommen, alle anderen relevanten Designpreise sowieso. Seine Ausstellung im Wiener MAK über das Glück war eine der bestbesuchten in der Geschichte des Museums. Sein Lebens- und Arbeitsmotto war auch auf großen Fotos im Museum zu lesen: "Having guts always works out for me" - "mutig sein, bringt es für mich immer". Natürlich Wort für Wort mit anderen Mitteln "geschrieben": Stoffbahnen auf Bäumen oder riesige Holzbalken werden zu Buchstaben, das "me" wurde aus zwei Kartenhäusern geformt. Der von Kolleg/innen oft als "Popstar unter den Grafikdesignern" Bezeichnete bringt sich gerne selbst ins Spiel und befriedigt damit Begehrlichkeiten von Auftraggebern genauso wie sein persönliches Bedürfnis, die Welt, Lebenserfahrungen oder Ergebnisse seiner Glücksforschung ins Bild zu setzen. So, dass man hinschauen muss. Sein Studio in New York kann sich längst aussuchen, mit welchen Kunden es zusammenarbeiten will. Und alle sieben Jahre ist es für ein Jahr geschlossen. Wenn ein Sabbatical ansteht, kann da kommen, wer will - und sei es Barack Obama. Stefan Sagmeister macht dann vorerst einmal Pause - zuletzt 2016 in Mexico City. Wir besuchten ihn dort. Erstausstrahlung: 10. Dezember 2016


18.56 Uhr

 

 

Koffergeschichten

Es hat wohl mit Heimat zu tun. Für jeden ist sie etwas, das mit Leben erfüllt ist, mit Vergangenem, Gegenwärtigem und auch mit dem, was noch nicht ist. Und auch wenn nicht alles greifbar ist bezogen auf sie, Heimat gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Man kann ankommen, sich niederlassen und ruhen. Zwar ist das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen in Artikel 25 (1) der UN-Menschenrechtscharta, als auch in Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts verankert, doch in der Realität scheint es ihn nicht zu geben, den Anspruch auf Geborgenheit, aufs Daheimsein. Und die liegengebliebenen Dinge in der Notschlafstelle der VinziRast lassen einen das spüren. Ein grüner Stoffkoffer. Darin eine bunte, gehäkelte Decke, eine beige Mütze, eine rosa Schmetterlingsuhr, fliederfarbene Spitzenunterwäsche und ein Flaschenöffner in Form eines Schlüssels. Eine Geschichte von Dirk Stermann.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Tao - aus den Religionen der Welt

Leibhafte Religion Teil 3: "Von heiligen Kühen und bitteren Kräutern" - Wie sich Religion im Essen niederschlägt. - Gestaltung: Judith Fürst Im Hinduismus gelten Kühe als heilig und dürfen nicht angerührt, geschweige denn gegessen werden. Am Seder-Abend gebietet die jüdische Tradition sieben Speisen, darunter bittere Kräuter. In der katholischen Kirche war es lange verboten, am Freitag Fleisch zu essen und im Islam muss Fleisch "halal" sein, also auf eine bestimmte Art und Weise geschlachtet werden, um überhaupt gegessen werden zu dürfen. Das sind nur einige Beispiele für sehr alte religiöse Traditionen und Speisevorschriften. Doch es gibt auch moderne Ernährungsweisen, wie etwa den Vegetarismus oder Veganismus, in denen bewusst auf manche Speisen verzichtet wird, aus ethischen Gründen, aus Respekt vor der Natur oder auch aufgrund von gesundheitlichen Überlegungen. Extremere Erscheinungen letzterer gipfeln mitunter in Essstörungen: die Bezeichnung Orthorexia nervosa steht für psychische Belastungen aufgrund der übertriebenen Bestrebung, sich gesund zu ernähren. Treten Veganismus, Vegetarismus oder die Paleo-Diät an die Stelle traditioneller Speisevorschriften in den Religionen? Welchen Sinn haben religiöse Speisevorschriften überhaupt, und wer hält sich daran? Drückt sich darin eine Art Ehrfurcht vor der Natur, vor anderen Lebewesen, vor der Schöpfung und Respekt für den eigenen Körper und seine Gesundheit aus? Teil 3 eines TAO-Dreiteilers.


19.30 Uhr

 

 

Richard Wagner: "Tristan und Isolde"

Mit Andreas Schager (Tristan), Anja Kampe (Isolde), Stephen Milling (König Marke), Boaz Daniel (Kurwenal), Stephan Rügamer (Melot), Ekaterina Gubanova (Brangäne), u.a. Staatsopernchor, Berliner Staatskapelle; Dirigent: Daniel Barenboim (aufgenommen am 11. Februar 2018 in der Staatsoper unter den Linden, Berlin) Präsentation: Michael Blees


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten



00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Nikolaus Schauerhuber. "5 Millionen Pesos": Simon Raab im Jazznacht-Studio, "Purple Is The Color" im Februar 2018 im Wiener RadioCafe; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Rot ist das Herz, blau der Verstand. Die ideale Balance aus beiden Elementen ergibt lila oder violett, auf Englisch: "purple". So lautet auf jeden Fall das als Farbenspiel formulierte Credo von Simon Raab. Der aus Oberösterreich stammende Pianist ist als Sideman eine vertraute Figur der Wiener Jazzszene: Neben Engagements in Bands wie "Listen to Leena", "Luzid Chaos" oder "Liwanzen" (letzteres ein Projekt von Trompeter und Cousin Lorenz Raab) tritt der gebürtige Linzer, Jahrgang 1989, seit zwei Jahren mit dem Quartett "Purple Is The Color" auch als Bandleader in Erscheinung. Die Kompositionen Simon Raabs weisen nicht selten abwechslungsreiche Dramaturgie auf und entwickeln doch immer wieder wunderbare, fließende Sogwirkung - so auf der im Herbst 2017 erschienenen Debüt-CD "Unmasked" nachzuhören. Live können Simon und seine tschechischen Kollegen ?tepán Flagar (Sopran-, Tenorsaxofon), Martin Kocián (Kontrabass) und Michal Wierzgon (Schlagzeug) durchaus noch einen Gang zulegen und hitzige Energien über die Bühnenrampe branden lassen. Nikolaus Schauerhuber präsentiert das "Purple Is The Color"-Konzert vom 16. Februar 2018 im Wiener RadioCafe, aufgenommen im Rahmen der Reihe "5 Millionen Pesos", und bittet Bandleader Simon Raab zum Gespräch. Außerdem im Jazznacht-Programm: Ein Schwerpunkt zu Soul Jazz und Northern Soul.