Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Ulrich Körtner (Wien)


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Traurig schaute der Mond". Gedichte von Heinrich Heine. Es spricht Oskar Werner. Gestaltung: Elfi Lindner. Oskar Werners Interpretationen der noch vorwiegend romantisch grundierten Gedichte Heines erweisen sich trotz der Jahrzehnte, die seit ihrer Aufnahme vergangen sind, als weniger pathetisch wie vielleicht angenommen, sondern vielmehr als emotional präzise. Zu hören sind Gedichte aus den Jahren 1822 bis 1829 - vom ersten der "Sieben Lieder" bis zum siebenten Gedicht aus "Drei und dreißig Gedichte". Außerdem die "Waldeinsamkeit" aus den "Lamentationen", dem Kernstück des 1851 - schon in der "Matratzengruft" - entstandenen "Romanzero". Dazwischen einige Höhepunkte romantischer Kammermusik von Robert Schumann.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Dass es notwendig ist, an allem zu zweifeln, vor allen Dingen auch an sich selber". Die Feministin Frigga Haug. Gestaltung: Johanna Tirnthal Frigga Haug bezeichnet Selbstkritik als eine Eingangsstufe ins politische Handeln. Die heute 80-Jährige, die auch schon als Grande Dame der Linken bezeichnet worden ist, ist immer noch eine äußerst aufgeweckte Denkerin und erzählt zu ihrem runden Geburtstag über vergangene Gewissheiten, Momente des Zweifels und heutige Problemstellungen für die Politik. Frigga Haug war Marxistin im Sozialistischen Deutschen Studentenbund an der Freien Universität Berlin in den 1960ern. "Weil niemand so gut wie Marx die Lebensweise, die Arbeitsweise und die Wirtschaftsweise zusammendenkt", wie sie sagt. Feministin wurde sie erst, als sie jung Mutter wurde und plötzlich weit entfernt von der Politik allein in einem Haus auf dem Land saß, während ihr Mann beim Rundfunk arbeitete: "Ich musste das Baby nehmen und einpacken und zurück nach Berlin und den Sozialistischen Frauenbund umbauen". Sie wurde eine der prägenden Denkerinnen für einen Feminismus, der die Unterdrückung von Frauen nicht losgelöst von der gesamten Wirtschafts- und Lebensweise denkt. Auch heute ist Frigga Haug noch immer viel unterwegs: Sie leitet Frauenakademien und gibt weiterhin Bücher in dem von ihr gegründeten Argument-Verlag heraus, wie zuletzt "Der im Gehen erkundete Weg: Marxismus-Feminismus" (2015) oder, schon lange vor #metoo, "Lustmolche und Köderfrauen: Politik um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"(1997). Frigga Haug erzählt auch vom Umgang mit den veränderten Umständen ihres Denkens und Arbeitens. Viele Ziele der Frauenbewegung wurden erreicht; gleichzeitig leben die Menschen heute immer vereinzelter und in größerer Konkurrenz. In ihrer gesamten Arbeit versucht sie, ein Bewusstsein für die wirtschaftlichen, politischen und psychologischen Mechanismen der Unterdrückung zu schaffen und gleichzeitig schon in der Arbeitsweise eine bessere Form des Zusammenlebens erfahrbar zu machen.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Städtebauliches Gesamtkunstwerk - Die maltesische Inselhauptstadt Valletta. Von Margit Hainzl und Emil Wimmer * Unternehmergeist, Beharrlichkeit und Gemeinschaftssinn - Das niederländische Leeuwarden. Von Robert B. Fishman. Redaktion: Ursula Burkert Mit knapp 6.000 Einwohner/innen und 0,8 km² ist Valletta die kleinste und auch die südlichste Hauptstadt der EU. Seit 1980 ist sie UNESCO-Welterbe. 2012 wurde sie von der Europäischen Kommission zusammen mit dem niederländischen Leeuwarden zur europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2018 ernannt. Die "Schöne", wie man die maltesische Inselhauptstadt auch nennt, ist eine relativ junge Stadt. Am 28. März 1566 legte der Großmeister des Johanniterordens, Jean Parisot de la Valette, den Grundstein für die erste Stadt Europas, die ganz und gar auf dem Papier entworfen wurde. Nach ihrer Fertigstellung 1571 erhielt sie seinen Namen. Die Ordensritter waren großzügige Mäzene und lockten die berühmtesten Künstler ihrer Zeit nach Malta, unter ihnen Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio. Der lombardische Maler war Außenseiter, Abenteurer und Krimineller, vor allem aber begründete er durch seinen einzigartigen naturalistischen Kunststil eine neue Epoche der europäischen Malerei. 1607 tauchte der aus Rom geflohene Künstlerrebell in Valletta auf, wurde zunächst gefeiert und 1608 sogar zum Ritter des Malteserordens geschlagen. Kurz danach war er in einen blutigen Streit verwickelt und landete im Gefängnis, aus dem ihm aber die Flucht gelang. In der Johannes-Kathedrale, der Hauptkirche des Ordens, hinterließ er zwei seiner bedeutendsten Gemälde: "Die Enthauptung Johannes des Täufers" und "Der Heilige Hieronymus". Das bedeutende Kulturerbe Vallettas wurde im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2018 durch eine Reihe von neuen Architektur- und Infrastrukturprojekten bereichert. Im Herzen der Altstadt wird etwa die alte Markthalle renoviert und wiederbelebt und das verfallende Schlachthaus zum Design-Cluster ausgebaut. Frischen Wind ins alte Gemäuer bringt auch das neue Parlamentsgebäude samt neuem Stadttor, entworfen vom italienischen Star-Architekten Renzo Piano. In den Grachten von Leeuwarden schimmert das gelbliche Licht der schmiedeeisernen Straßenlaternen. Auf dem Straßenpflaster glitzern die hellen Buchstaben friesischer Gedichte. Zusammen bilden sie eine Route der Poesie durch die Leeuwardener Altstadt. Das Städtchen im Nordwesten der Niederlande mit rund 100.000 Einwohner/innen hat den Wettbewerb um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2018 mit ausgefallenen Ideen gewonnen. Mit friesischem Eigensinn setzen die Macher des Programms auf "Kultur von unten" aus der Mitte der Bevölkerung, auf Kunst in der Natur, magische Riesen und eine bewegende Ausstellung über die berühmteste Tochter der Stadt: Die Tänzerin, Künstlerin und spätere Kurtisane Mata Hari, die 1917 als angebliche Spionin erschossen wurde.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigentin: Susanna Mälkki; Gil Shaham, Violine. Feruccio Busoni: Tanz-Walzer für Orchester op. 53 * Béla Bartók: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112 * Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43 (aufgenommen am 9. September 2017 in der Philharmonie Berlin im Rahmen des "Musikfestes Berlin 2017") Souverän bewegen sich die Werke dieses Abends mit Susanna Mälkki zwischen Vergangenheit und Zukunft. So steht Béla Bartóks Zweites Violinkonzert ? Solist: Gil Shaham ? in der Tradition von Beethoven und Brahms, experimentiert aber auch mit der Zwölftontechnik. Jean Sibelius? Zweite Symphonie dagegen mischt Tschaikowsky-Anklänge mit innovativer Formgebung, während Ferruccio Busonis Tanz-Walzer schönste Kaffeehaus-Atmosphäre verbreitet. (Berliner Philharmoniker)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Berliner Philharmoniker, Dirigentin: Susanna Mälkki (aufgenommen am 9. September 2017 in der Philharmonie Berlin im Rahmen des "Musikfestes Berlin 2017")


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kanidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 ? erspielt werden. Zur Auswahl stehen Klassiker aus der Kabarett-Edition, erlesene Hörbücher, Raritäten aus der Edition "Alte Musik", Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen in einer öffentlichen Superchampions-Runde am 28. Jänner im Casino Innsbruck um eine Portugal-Reise für zwei Personen. Unter dem Motto "A Alma De Lisboa" kann man auf dieser einwöchigen Kultur- und Genussreise die portugiesische Seele entdecken. Wenn Sie selber mitspielen wollen, senden Sie ein mail an gehoert.gewusst@orf.at.


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Hausbesuche" - Die Künstlerin Linde Waber Ihre Arbeitsbereiche als Künstlerin sind vielfältig - Radierungen, Arbeiten auf Papier, Ölmalerei, Glasfenster, Bühnenbilder ... Auch das Medium "Buch" hat sie immer wieder fasziniert. "Linde Waber und Weggefährten" heißt eine aktuelle Ausstellung, die noch bis zum 5. Februar 2018 in der ARTOTHEK Niederösterreich in Krems zu sehen ist. Linde Waber, 1940 in Zwettl geboren, besuchte die Akademie der Bildenden Künste in Wien, Studienaufenthalte führten sie nach Frankreich, Italien und Brasilien. In Japan lernte sie die Kunst des Farbholzschnitts kennen. "Linde tröstet Schubert." Unter diesem Motto widmete das Leopold Museum in Wien der Künstlerin Linde Waber vor Jahren die bislang umfangreichste Retrospektive ihrer Arbeiten. Von frühen Zeichnungen bis zu neuen Leinwandbildern waren die wichtigsten Werke der international anerkannten Malerin und Grafikerin in Wien zu sehen. In den letzten Jahren hat Linde Waber viele Atelierzeichnungen angefertigt. Unzählige Stunden saß sie in den Arbeitszimmern von befreundeten Schriftstellern und Komponisten um sie beim Schreiben und Komponieren zu zeichnen ... Ein Atelierbesuch bei Linde Waber. Gestaltung: Heinz Janisch


14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast im Festspielhaus von Baden-Baden. Ausschnitte aus Giacomo Puccinis "Tosca", mit Kristine Opolais (Tosca), Marcelo Alvarez (Cavaradossi), Marco Vratogna (Scarpia) u.a., sowie dem Philharmonia Chor Wien und den Berliner Philharmonikern, unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle (aufgenommen am 10. April 2017). Gestaltung: Michael Blees


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Peter Zimmermann Krimis der Saison Xiao Bai: Die Verschwörung von Shanghai, Roman, Insel Verlag (Übersetzung: Lutz W. Wolff) Massimo Carlotto: Der Tourist, Thriller, Folio Verlag (Übersetzung: Monika Lustig, Cathrine Hornung) Ottessa Moshfegh: Eileen, Roman, Liebeskind Verlag (Übersetzung: Anke Caroline Burger) Don Winslow: Corruption, Thriller, Droemer (Übersetzung: Chris Hirte) Ungute Geschichten Eric Ambler: Topkapi, Roman, Hoffmann Campe Verlag (Übersetzung: Elsbeth Herlin, Nikolaus Stingl) Tanguy Viel: Selbstjustiz, Roman, Wagenbach Verlag (Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel) Lorenz Just: Der böse Mensch, Erzählungen, DuMont Verlag Jugendbuch des Monats


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Squeeze me! Gestaltung: Michael Neuhauser A hug a day keeps the doctor away! Umarmungen sind wichtig für die zwischenmenschliche Beziehung, sie vermindern Stress, fördern die Oxytocin-Ausschüttung im Körper und machen glücklich. Und so stürzen sich die Spielräume am Internationalen "Hugging Day" mit offenen Armen in die 50er und 60er Jahre und lassen sich nicht zweimal bitten, wenn sanft oder energisch die Einladung tönt: "Embrace me!", "Abbraciami!", "Abrázame!" oder "Embrasse-moi!" ...


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Nicht nur das Material ist zäh. Die Geduld der Glasbläser Am Beginn steht rieselnder Quarzsand. Durch Erhitzen entsteht eine zähflüssige Masse. Man kann es in geschwungene Formen blasen, pressen oder zu Platten walzen. Glasbläser und Glasbläserinnen formen filigrane Trinkgläser in vielen Farben. In der industriellen Herstellung entstehen aus dem Material dickwandige Doppelliterflaschen und Marmeladegläser. Über die heiße Arbeit vor den Schmelzöfen. Gestaltung: Lukas Tremetsberger


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Thomas Maurer: "Zukunft". Gestaltung: Silvia Lahner; Robert Palfrader ist "Allein". Gestaltung: Doris Glaser "Die Zukunft", wusste schon Karl Valentin, "ist auch nicht mehr, was sie mal war." Das kann sein. Kann aber auch nicht sein. Schlüpfrig ist die Zukunft jedenfalls. Was man aber sicher sagen kann: Das neue Programm von Thomas Maurer liegt in der Zukunft. Zumindest für alle, die es noch nicht gesehen haben. Als einer der drei "Staatskünstler" und als royaler Robert Heinrich I. in der Comedy-Talkshow "Wir sind Kaiser" ist er dem heimischen Publikum bestens bekannt. Ab 17. Jänner präsentiert Robert Palfrader seine scharfen, provokanten Pointen erstmals in einem Solo-Kabarettprogramm im Wiener Rabenhof. In "Allein" übt sich der Erfolgsverwöhnte in Bescheidenheit und tritt den Beweis an, dass er selber gar nicht viel von sich hält. Der Abend führt von der genetischen Disposition über den freien Willen zum Zufall. Und allem anderen, das er nicht versteht. "Und das ist viel!"


19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession mit Klaus Wienerroither. Wandlungsfähiger Sextett-Sound: Das Kammerer Orköster Dieses Sextett ist ein deutsch-österreichisches Ensemble, das in Wien zusammengefunden hat. Und der Wiener Schmäh hat einige Klangspuren im Ensemble hinterlassen. Die Musik des "Kammerer Orkösters", geleitet von Schlagzeuger Jakob Kammerer und Trompeter Richard Köster, ist geprägt von Gegensätzen wie leise/laut oder wild/meditativ, immer vorgetragen mit einer großen Portion Lust und Spaß. Im Rennen um den 8. Nachwuchs-Jazzpreis im Rahmen der renommierten Jazzwoche im bayrischen Burghausen hat diese Spiel-Lust den jungen MusikerInnen 2016 den ersten Platz beschert. Die weitere Besetzung: Benjamin Daxbacher (Altsaxofon), Alois Eberl (Posaune), Christian Amstätter-Zöchbauer (Bassposaune) und Beate Wiesinger (Kontrabass).


20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Das Neue ist immer eine Chance. Der Inline-Skater, Lyriker und Kinderbuchautor Michael Stavaric. Von Nikolaus Scholz "Stillborn" - totgeboren - hat Michael Stavaric seinen ersten, im Jahr 2006 erschienenen Roman genannt. Zwölf Jahre, sechs Romane und einige Kinderbücher später hat der in Brünn geborene Autor die Lust auf das Abenteuer des Schreibens noch immer nicht verloren. Der Autor, der 1979 als Siebenjähriger aus der damaligen Tschechoslowakei mit seinen Eltern nach Österreich gekommen ist, schreibt über "das Loslassen und Ankommen in Sprachen" und über die Poesie, die sich nicht aufzwingt, sondern aussetzt. Er erzählt von Reisen, die getan werden müssen, ohne zu wissen, wo man ankommt. Gemeinsam mit Nikolaus Scholz, dem Gestalter der Sendung, begibt sich Stavaric nach Laa an der Thaya, wo der Autor Volksschule, Gymnasium und Handelsakademie absolvierte. Die Reise führt auch zum ehemaligen Schwimmbad, auf dessen Areal sich heute ein Thermenkomplex samt Hotel erstreckt, an das Ufer der Thaya, sowie nach Brünn, dem Geburtsort des Autors, wo sich Stavaric die Mai-Aufmärsche der Kommunisten ins Gedächtnis gebrannt haben, aber auch das ausgestopfte Krokodil beim Rathaus.



21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Ö1 Kunstsonntag: Milestones mit Andreas Felber. Wiederauferstehung eines Orchesters: "Ellington At Newport" (1956). Nach Jahren der künstlerischen Stagnation und der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen Duke Ellington sein Orchester nur mit Mühe zusammenhalten konnte, während die meisten anderen Bigbands aufgelöst wurden, feierte der damals 57-Jährige in der Nacht von 7. auf 8. Juli 1956 beim zwei Jahre zuvor gegründeten Newport Jazz Festival in Rhode Island an der US-Ostküste ein triumphales Comeback. Vor allem das 27 Blues-Chorusse lange, expressive Solo von Tenorsaxofonist Paul Gonsalves im alten Ellington-Hit "Diminuendo in Blue and Crescendo in Blue" brachte die Stimmung zum Kippen: Der Funke zum Publikum sprang über, die begeisterten ZuhörerInnen begannen, Gonsalves anzufeuern und schließlich zu tanzen. Das Konzert wurde ein stürmisch gefeierter Erfolg, wenige Wochen später erschien Ellingtons Konterfei auf dem Cover des "Time"-Magazins. Die LP "Ellington at Newport" avancierte zum meistverkauften Tonträger des Bandleaders. Der "Duke" war zurück!


21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Literatur am Wasserklosett. Über die Melancholie der letzten Sätze." Von Harald Darer. Es liest Daniel Doujenis. Gestaltung: Günter Encic Geht etwas zu Ende, werden die meisten Menschen emotional, vor allem wenn es das eigene Leben ist. Leserinnen und Leser von Literatur werden im Laufe ihres Lebens mit vielen Enden konfrontiert. Mit schockierenden, enttäuschenden, traurigen, zuversichtlichen. Mit den letzten Sätzen enden die Bücher, der Deckel wird zugeklappt. Doch diese Sätze wirken nach. Oft jahrelang. Der Ich - Erzähler in Harald Darers Text ist seit seiner Kindheit fasziniert von den letzten Sätzen in Romanen und Gedichte. In seinem Refugium, dem Wasserklosett, räsoniert er aber auch über letzte Sätze vor dem Tod. Harald Darer stammt aus Mürzzuschlag/ Steiermark. Vor 20 Jahren hat er sich in Wien niedergelassen. Darer hat zahlreiche Texte in Literaturzeitschriften und im Radio veröffentlicht. Der letzte seiner drei Romane trägt den Titel "Schnitzeljagd".


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Thomas Daniel Schlee präsentiert kompositorische Meisterwerke (2). Gestaltung: Peter Kislinger Thomas Daniel Schlee, der bedeutende österreichische Komponist und Organist, präsentiert nach Sichtung seines "natürlich überquellenden Materials" Kostbarkeiten von gut 20 Komponisten: Musik u. a. seiner Lehrer Francis Burt, Olivier Messiaen und Jean Langlais. Der erste Teil dieser Sendung wurde am Sonntag, 14. Jänner 2018 in "Zeit-Ton extended" gesendet.


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Art's Birthday 2018 Weltweit wird der 1.000.055. Geburtstag der Kunst gefeiert Das Ö1 Kunstradio, selbst wichtiger Knotenpunkt im weltumfassenden Art's Birthday Netzwerk, hört auch heuer wieder in die diesjährigen Feierlichkeiten zum 1.000.055. Geburtstag der Kunst hinein. Der Art's Birthday geht zurück auf ein Konzept des Französischen Fluxus-Künstlers Robert Filliou (1926-1987), der den 17. Jänner 1963 als eine millionsten Geburtstag der Kunst festlegte. Die Kunst sei geboren worden als, ein unbekannter Mann einen trockenen Schwamm in einen Kübel voll Wasser fallen ließ. Künstlerinnen und Künstler lassen diesen Moment und die Kunst hochleben, indem sie miteinander vernetzte Geburtstagsfeiern veranstalten. Es gibt Performances und Konzerte, Ständchen und Geschenke, Wunderkerzen und jede Menge Torten.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 Uhr Nachrichten