Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Maronitisch, jüdisch, muslimisch - Religiöse Vielfalt im Mittelmeer +++ Ein aufrechter Mensch sein - Haltung beweisen Maronitisch, jüdisch, muslimisch - Religiöse Vielfalt im Mittelmeerraum Religionen und religiöse Gemeinschaften, immer aber vor allem die Menschen, die ihnen angehören, prägen die Insel Zypern und tragen zu einem facettenreichen Bild bei. Maria Harmer stellt einige vor. Ein Beitrag zum Ö1-Zypern-Schwerpunkt. Ein aufrechter Mensch sein - Haltung beweisen Eine Person sein, die Rückgrat hat - das ist auch im religiösen Bereich Thema. So etwa in der biblischen Geschichte, in der sich eine gekrümmte Frau aufrichtet - mit Unterstützung des Jesus von Nazareth. Es gibt in anderen religiösen Traditionen, Stichwort: Yoga, aber auch ganz konkrete Anregungen, wie es gelingen kann, den Rücken zu stärken und damit ein aufrechterer Mensch zu werden. Ein Beitrag zum Ö1-Schwerpunkt "Bewusst gesund: starker Rücken. - Gestaltung: Brigitte Krautgartner


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Die Bläue hoher Morgenstunden". Es spricht Wolfram Besch. Gestaltung: Klaus Gmeiner. Vom neuen Takt der Luft, dem Zugehörigkeitsgefühl zur Welt, von der kurzen Prophetie der Schneeglöckchen und dem verwirrenden Hyazinthengärtchen am Dekolleté der Geliebten. Frühlingsgedichte von Ernst Stadler, Hermann Hesse, Joseph Roth, Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang von Goethe, Christian Hofmann von Hofmannswaldau und Georg Trakl. Dazu Klänge aus den Divertimenti von Giovanni Paisiello.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Gregor Seberg - Die Macht der Dummheit Der Schauspieler und Kabarettist macht sich Gedanken darüber, warum die Menschheit so erpicht darauf zu sein scheint, sich selbst abzuschaffen. Gestaltung: Peter Blau Für den Schauspieler und Kabarettisten Gregor Seberg ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte voller Missverständnisse. Um es einmal freundlich auszudrücken. Schließlich gab es noch nie eine Spezies, die so hartnäckig und vielseitig an ihrer eigenen Abschaffung gearbeitet hat. Der Mensch ist dem Menschen das, was den Dinosauriern einst ein Meteorit war. Das gibt Gregor Seberg zu denken. Der 1967 in Graz geborene Gregor Seberg begann nach seiner Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien Ende der 1980er Jahre vor allem im Off-Theater-Bereich als freier Schauspieler, Regisseur und Autor zu arbeiten. Zwei Jahre lang moderierte er auf Ö3 die legendäre nächtliche Phone-In-Sendung "Talk Radio". Ab Mitte der 1990er Jahre verschob sich der Schwerpunkt seiner darstellerischen Tätigkeit sukzessive in Richtung Film und Fernsehen. Abseits seiner Erwerbstätigkeit unterstützt Seberg konsequent und mit viel persönlichem Einsatz NGOs, die sich für die Rechte von Geflüchteten und sozial oder finanziell benachteiligten Mitbürger/innen einsetzen. Dabei kommt ihm seine große Popularität in Österreich und in Deutschland zugute. Er verdankt sie er vor allem der Rolle des Oberstleutnant Helmuth Nowak in der Krimiserie "SOKO Donau", der er zwölf Staffeln lang - von 2006 bis 2017 - treu blieb. Und er hätte diese Figur ob ihrer Beliebtheit und des anhaltenden Erfolgs der Serie wahrscheinlich noch lange verkörpern können, aber vor knapp zwei Jahren wagte er den Absprung und beschloss, sich neuen beruflichen und privaten Herausforderungen zu stellen. 2018 wurde Gregor Seberg erstmals Vater - und er erarbeitete seine erste Musik-Show "Seberg Off Music". Am 19. März präsentiert er nun mit dem Programm "Wunderboi" das nächste Kapitel seiner vielfältigen Kleinkunstkarriere. Bevor er mit den Programmen "Oh, du mein Österreich?!" (2011), "Hast Angst, Mayer?" (2014) und "Honigdachs" (2016) zu seinem eigenen Solokabarett-Stil fand, tourte er mit Robert Dubacs satirischen Ein-Personen-Stück "oXYmoron - Was Frauen wirklich wollen" durch Österreich (2005) und spielte mit Werner Brix zwei kabarettistische Lese-Programme: "f.a.l.t. - fucking austrian lese-theater" (2006) und "Die Erleser kommen" (2007).


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Geschichten aus dem Moor. Ein Besuch im Moormuseum im deutschen Emsland, akustisch aufbereitet von Jakob Fessler; Wind, Wasser und die Türme des Schweigens. Yazd - Stadt der vier Elemente. Eine Reportage aus dem Iran, von Michael Marek und Sven Weniger; Flanieren in Tokyo. Leopold Federmairs Stadtspaziergänge. Von Eva Roither Das Bourtanger Moor galt einst als das größte, zusammenhängende Hochmoorgebiet Europas. Bis heute bestehen Reste und renaturierte Teile im Emsland sowie im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. 2006 wurde der "Internationale Naturpark Bourtanger Moor - Bargerveen" gegründet, der von der einst weitverbreiteten Naturlandschaft zeugt und heute vielen Tierarten, wie beispielweise dem Großen Brachvogel, als Rückzugsort dient. Inmitten des Gebiets befindet sich in der Gemeinde Geeste das "Emsland Moormuseum". Es gilt als größtes Moormuseum Europas. Michael Haverkamp leitet die Einrichtung, die sich ausführlich mit der Geschichte des Torfabbaus und den einstigen Siedlungen der Region beschäftigt. Die Ausstellung erzählt von den kleinen Anfängen der Gewinnung über die Industrialisierung mittels Dampfmaschinen bis hin zum sogenannten "Emslandplan", der ab den 1950er Jahren die Ödlandkultivierung vorantrieb. Die 30 Hektar große Außenanlage ist mit einer Feldbahn erschlossen. Hier grast das "Bentheimer Landschaf" und verbeißt aufwachsende Birken, damit das Hochmoor erhalten bleibt. Weitere, alte Nutztierrassen wie "Totlegerhühner" sowie alte Gemüsesorten werden auf dem Gelände gehalten beziehungsweise angebaut. Ein rekonstruiertes Siedlerhaus veranschaulicht das Leben um das Jahr 1920 im Moorgebiet. Wind, Wasser und die Türme des Schweigens. Yazd - Stadt der vier Elemente. Zu den bekanntesten Werken der Musikgeschichte gehört Richard Strauss' sinfonische Dichtung "Also sprach Zarathustra". Deren Eröffnungsmelodie, genannt "Sonnenaufgang", inspirierte Filmregisseur Stanley Kubrik zur legendären Anfangssequenz seines berühmtesten Films, "2001: Odyssee im Weltraum", in der die Sonne hinter dem Planeten Erde aufgeht. Strauss wiederum wurde zu seiner Komposition angeregt von Friedrich Nietzsches gleichnamigem Buch, in dem der Dichter über Erkenntnis und Lehre philosophiert. Seinen Protagonisten darin nennt Nietzsche Zarathustra, als Namensvorlage dient ihm der persische Religionsstifter Zoroaster. Es ist ein gewaltiger Bogen, der gespannt wird - von einem Weisen, der viele hundert Jahre vor Christus lebte zu einem Kultfilm von 1968. Eine mystische Existenz, ein mythischer Name, der aus dem Nebel der Geschichte auftaucht und seinen Ursprung, seinen Mittelpunkt hat in einem fast ebenso geheimnisvollen Ort im Zentrum Irans - in der Stadt Yazd. "Dem, der die Kunst des Flanierens, diese Spielart der Geduld, leidlich beherrscht, helfen die Zufälle. Zumal die Stadt nicht bleibt, was sie ist; schon gar nicht Tokyo, das sich unentwegt erneuert". So schreibt der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Leopold Federmair in seinem jüngst im Otto Müller Verlag erschienenem Buch. Nach mehreren Aufenthalten in Japan ist er 2006 nach Hiroshima übersiedelt, wo er an der Universität deutsche Sprache und Literatur lehrt. Eva Roither hat Leopold Federmair getroffen und mit ihm über die Anziehungskraft einer Großstadt wie Tokyo gesprochen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Mariss Jansons. Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95, "Aus der Neuen Welt" * Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps, Bilder aus dem heidnischen Russland (aufgenommen am 17. März im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Mariss Jansons (aufgenommen am 17. März im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23. Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen in die Normandie. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Die Magie der Bücher" - Der Verleger Andreas J. Meyer "Andreas J. Meyer ist eine große Verlegerpersönlichkeit in der Welt der kleinen Verlage". So steht es in der Jurybegründung zur Vergabe des renommierten Kurt-Wolff-Preises 2019 an den Verleger Andreas J. Meyer, den Gründer des Merlin-Verlages. Der mit 26.000 Euro dotierte Preis wurde ihm am 22. März verliehen. Andreas J. Meyer, 1927 in Hamburg geboren, absolvierte eine Lehre als Verlagsbuchhändler, danach reiste er eineinhalb Jahre als Betreuer einer deutschen Buchausstellung durch Südamerika. Schon während seines Studiums der Kunstgeschichte und der Soziologie in Hamburg arbeitete er im Chronos Bühnenverlag mit. 1957 gründete Andreas J. Meyer den Merlin-Verlag in Hamburg, der rasch für seine avantgardistischen Theaterstücke bekannt wurde. Einer der frühen Merlin-Autoren war Jean Genet, der mit seinem Skandalroman "Notre-Dame-Des-Fleurs" 1960 für einen Skandal sorgte. Eine besondere Freundschaft verbindet Andreas J. Meyer bis heute mit einem Künstler, der als Horst Eckert geboren wurde - und der als Künstler unter dem Namen "Janosch" weltberühmt wurde ... Die Leitung des Merlin-Verlags übergab Andreas J. Meyer im Jahr 2000 an seine Tochter Katharina Meyer. Ein Besuch in den Verlagsräumen des Merlin-Verlags. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Opéra des Nations von Genf. Ausschnitte aus Gaetano Donizettis Oper "Le convenienze ed inconvenienze teatrali", mit Laurent Naouri (Donna Agata), Patrizia Ciofi (Daria Garbinati), David Bizic (Procolo), Melody Louledjian (Luiga Castragatti), Luciano Botelho (Guglielmo Antolstoinoff), u.a. sowie dem Chor des Grand Théâtre de Genève und dem Orchestre de Chambre de Genève unter der musikalischen Leitung von Gergely Madaras (aufgenommen am 28. Dezember 2018). Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann. Über Lüge und Wahrheit Thomas Strässle: Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit, Hanser Verlag Gespräch mit dem Autor Jewgeni Wodolaskin: Luftgänger, Roman, Aufbau Verlag (Übersetzung: Ganna-Maria Braungardt) Christian Schacherreiter: Lügenvaters Kinder, Roman, Otto Müller Verlag Kathrin Passig: Vielleicht ist das neu und erfreulich. Technik. Literatur. Kritik, Droschl Verlag Der lyrische Salon Cvetka Lipu?: Komm, schnüren wir die Knochen, Gedichte, Otto Müller Verlag Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Eine französische Institution. Gestaltung: Nikolaus Schauerhuber Es ist knapp 33 und eine einzigartige Bigband: das französische Orchestre National de Jazz. Gegründet wurde es zusammen mit dem damaligen französischen Kulturminister Jack Lang und laut einem seiner wechselnden Chefs, dem Gitarristen Olivier Benoit, ist es sogar das einzige nationale Jazzorchester weltweit. Das Orchestre National de Jazz bringt hochkomplexen Jazz, der Spaß macht, mit Drive und einer Genauigkeit, die nicht belehrt. Seine worldmusikalischen Produktionen sind alles andere als ethnozentriert: die mit dem hervorragenden Oudvirtuosen Anouar Brahem und dem Klarinettisten Gianluigi Trovesi zum Beispiel. Auch die alten Rockstars entgehen dem Orchester nicht: mit dem Vibrafonisten Franck Tortiller hat das Orchestre National de Jazz Led Zeppelin neu interpretiert. Nikolaus Schauerhuber lässt Sie querhören in der Geschichte des Orchestre National de Jazz.


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Sport auf feinem Tuch. Queue und Kugel sind die wichtigsten Geräte beim Billard. Und natürlich sind es die verschiedenen Formen an Tischen, auf denen gespielt wird. Ohne Loch zum Beispiel beim Carambolage, mit Löchern beim Pool oder Snooker, im Fachjargon spricht man von Taschen. Ein Blick in die Welt des Effets, Rückläufers und Nachläufers. Zu Wort kommen das Geschwisterpaar Jasmin und Albin Ouschan, Pool-Billard-Profis, der 79-jährige Heinrich Weingartner, ein Urgestein des Österreichischen Billards in der Disziplin Carambolage, der Weltklasse-Dreibandspieler Gerhard Kostistansky und der Billard-Trainer Karl Maschler. Gestaltung: Alois Schörghuber


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

"Wurscht": Das 27. Solo von Lukas Resetarits. Gestaltung: Silvia Lahner Nach einem Rückblick auf die 1970er Jahre im letzten Programm geht es nun um unsere Gegenwart und Zukunft. Vieles, was mit uns und um uns geschieht, scheint uns egal zu sein: Politik erscheint nur mehr als Propaganda in der Boulevardpresse - Wurscht! Soziale Standards werden in Frage gestellt - Wurscht! Angst haben wir nur vor Fremden und Fremdem. Ist uns wirklich alles wurscht, oder regt sich vielleicht doch witziger Widerstand? Dem "Lukas" ist es nicht wurscht und er stellt Fragen und sucht Antworten. Witzig und absurd kann das werden. Und am Ende reitet er vielleicht auf einem Polizeipferd in den Sonnenuntergang, der diesmal im Osten stattfindet.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Schlagzeugspiel als Rhythmus- und Klangkunst: Katharina Ernst. Gestaltung: Helmut Jasbar Katharina Ernst kümmert sich um den Puls. Abstrakte Kompositionen und polyrhythmische Soloperformance sind Lebenselixier für die junge, aus Wien stammende Wahlberlinerin, die in der Musik, der Performance und der Malerei zu Hause ist. In der Radiosession, die sie als Soloschlagzeugerin bestreitet, in der sie aber auch im Duo mit Gastgeber Helmut Jasbar Gas geben wird, präsentiert sich die ausgebildete bildende Künstlerin mit erweitertem Schlagzeug-Set: Drum-Synthesizer, Gongs, Tam-Tam, filigranes Kleinzeug und eine verstärkte Kalimba, die über ein Gitarren-Effektpedal gespielt wird, sind Teil von Katharina Ernsts Instrumentarium.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Der diszplinierte Chaot. Feature von Wolfgang Popp Er sei diszipliniert beim Recherchieren, aber anarchisch beim Schreiben, sagt Sasa Stanisic über sich selbst. Und beweist das auch in seinen Büchern: Im Debüt "Wie der Soldat das Grammofon repariert", das es 2006 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis schaffte, und auch in seinem zweiten Roman "Vor dem Fest", mit dem er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse gewann. Im Erstling erzählte der gebürtige Bosnier über den Krieg in seiner Heimat, im zweiten Buch über ein Dorf in der Uckermark, beide Mal bedient er sich aber einer Vielzahl an Erzählstimmen. Dafür hat er mit Soldaten gesprochen und Gerichtsakten durchgesehen, ist mit Jägern auf die Pirsch gegangen und hat sich in Gemeindearchiven vergraben. Auf dieser Grundlage entwirft er die Stimmen seiner Figuren, macht sie unheimlicher oder poetischer, und setzt so langsam seine Erzählwelten aus vielen, kleinen Fragmenten zusammen. In einem kleinen Café nahe seiner Wohnung in Hamburg Altona gibt Stanisic außerdem bereitwillig Einblicke in seine Schreibwerkstatt, erklärt, warum Vergleiche ein klein wenig hinken sollen und warum es beim Dialogschreiben um die Kunst des knapp aneinander Vorbeiredens geht. Und er verrät, wie sich eine Knieverletzung auf sein Schreiben ausgewirkt hat. Redaktion: Alfred Koch


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

"Intuition" und "Digression": Die frei improvisierten Pioniertaten von Lennie Tristano. Gestaltung: Andreas Felber Drei Jahre nach seiner Übersiedlung nach New York City machte der aus Chicago stammende, blinde Pianist Lennie Tristano im Jahr 1949 Studioaufnahmen, die Geschichte schrieben: In drei Sessions im März bzw. Mai entstanden mit einem von Tristano geleiteten Ensemble seiner Schüler - darunter die Saxofonisten Lee Konitz und Warne Marsh und der Gitarrist Billy Bauer - Aufnahmen, die in ihrer kühlen, an Bachs Kontrapunktik geschulten Klarheit Aufsehen erregten und - obwohl teilweise stark vom Bebop geprägt - zum Inbegriff des Cool-Jazz avancierten. In "Intuition" und "Digression" nahm Tristano zudem die Praxis freier Improvisation vorweg. 1972 erschienen die sieben Stücke erstmals gesammelt auf der LP "Crosscurrents", aus Anlass des 100. Geburtstags, den Lennie Tristano am 19. März 2019 gefeiert hätte, seien sie in den Milestones zelebriert.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Kithera, fucking Kithera". Von Wolfgang Pollanz. Es liest Daniel Doujenis. Gestaltung: Ilse Amenitsch Ein Mörder-Duo à la Bonnie Clyde auf rasanter Fahrt aus der Hölle in ein ersehntes Paradies. Angelegt in naher Zukunft, fliehen die beiden aus zerstörten Städten, wo nur noch Gewalt und religiös-fanatische Gangs herrschen, während die Reichen in Hochsicherheits-Zonen leben. Ihr einziges Ziel ist die mythische Insel Kithera. "Du sollst den Tag des Herrn heiligen", hatte sie gesagt und abgedrückt. Sie, das war ein für alle Mal klar, würde sich von niemandem mehr kontrollieren lassen, never ever ...". Wolfgang Pollanz, 1954 in Graz geboren, lebt im weststeirischen Wies, wo er seit 1987 das Programm der Kulturinitiative Kürbis gestaltet sowie die Edition Kürbis und das Musiklabel pumpkin records ins Leben rief. Pollanz hat bislang 22 Bücher und mehrere Theaterstücke veröffentlicht und ist auch Musiker. 2013 erhielt er für sein vielfältiges kulturelles Engagement den Hanns-Koren-Kulturpreis des Landes Steiermark.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Die unendlichen elektronischen Weiten von Nimikry. Gestaltung: Astrid Schwarz Sie kombinieren klassisches Bassflöten- und Violaspiel mit technischen High End Lösungen, um ihren Spiel- und Klangraum neu zu definieren und auszuloten. Der Bratschist Rafal Zalech und der Flötist Alessandro Baticci sind Nimikry. Letzterer ist Komponist und einer der Mitbegründer des Wiener Black Page Orchestra, eines Kollektivs für kompromisslose Musik unserer Zeit. Zalech ist ebenfalls Komponist und stammt aus dem Umfeld des Klangforum Wien. Im Wiener Porgy Bess präsentierten Nimikry vergangenen Jänner ihr Werk "Narcomancy", mit Trockeneisnebel ganz in Blau gehalten. Ein fast abendfüllendes Werk, das aus der Forschung an ihren erweiterten Instrumenten entstanden ist.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Armut" von Studierenden des Instituts für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, gemeinsam mit Sounddesign-Studierenden der Fachhochschule Joanneum Graz, Projektleiter: Orhan Kipcak Radiokunst - Kunstradio präsentiert sechs kurze Hörstücken zum Thema *Armut*. "Armut" ist das Jahresthema der Akademie Graz. Astrid Kury, die Leiterin der Akademie, gestaltet dazu ein Jahresprogramm aus Vorträgen, Symposien und Ausstellungen und hat das Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und den Studiengang für Sound Design der Kunstuniversität Graz und der FH-Joanneum Graz eingeladen, Kurzhörspiele zu diesem Thema zu gestalten. Die Ergebnisse sind sehr vielfältig: Es gibt realistisch erzählte Szenen, Burlesken, Satiren aber auch Beiträge, die das Thema mit poetischer Distanz umkreisen. Die Hörstücke wurden im Winter 2019 in intensiver Zusammenarbeit der Autorinnen, Autoren und der Sound-Designer (keine Frauen im aktuellen Jahrgang) in den Grazer Ton-Studios produziert. Leiter des Seminars war der Mediendesigner Orhan Kipcak, der sowohl am Sprachkunst-Institut in Wien als auch am Graz Studiengang unterrichtet. Das Wiener Sprachkunst-Institut der Universität für angewandte Kunst Wien bildet seit elf Jahren angehende Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus, während die beiden Grazer Hochschulen seit 2015 ein gemeinsames Masterstudium für akustisches Gestalten anbieten. Die Zusammenarbeit mit dem Ö1 - Kunstradio geht mit diesem Projekt ins vierte Jahr. Die Akademie Graz wurde 1987 als Verein zur Pflege von Kultur und Wissenschaft gegründet und steht für eine Reihe von kultur- und gesellschaftspolitischen Aktivitäten und Initiativen, die "mündige Bürger und Bürgerinnen auffordert, die Verantwortung für unsere Gesellschaft zu tragen und aktiv an deren Gestaltung beizutragen".


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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