Jetzt läuft auf Bayern 2:

Notizbuch

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Gespräch mit Rüdiger Born, Verkehrspsychologe: Warum rasten Menschen am Steuer aus? Gespräch mit Robert Vehrkamp, Demokratieforscher, zum Demonstrieren Gespräch mit Linda Staude, ARD-Studio Nairobi: Annäherung Eritrea-Äthiopien Sommerserie "Beschwerlich und gefährlich -spektakuläre Schulwege": Tuwani - mit Militäreskorte zur Schule Großdemo in München gegen Seehofer und Co.: "Ausgehetzt" Immer mehr Arbeitnehmer benötigen Reha-Maßnahmen Die schrecklichsten Landebahnen der Welt: Unsere Korrespondenten berichten aus La Paz, aus Lukla und von Madeira Warum Ladendiebstähle (vermeintlich) zurückgehen Weltaidskonferenz - die neue HIV Impfung Die Presse mit Wolfram Weltzer Gedanken zum Tag von Thomas Quartier Ende der Welt von Norbert Joa: Weltkongress der Weihnachtsmänner 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Joana Ortmann Zum Augsburger Friedensfest: Schriftsteller Jonas Lüscher spricht über "Literatur und Engagement" Joana Ortmann im Gespräch mit dem Autor Ein neuer "Papillon": Die Neuverfilmung des autobiografischen Romans von Henri Charrière über einen unschuldig Inhaftierten Von Bettina Dunkel "Die Blume von Hawaii": Das Léhar-Festival in Bad Ischl startet mit Thomas Enzingers Inszenierung der Honolulu-Operette Von Peter Jungblut "After Youtube": Das Musikfernsehen ist tot, es lebe der Videoclip! Von Markus Mayer Musik: Masayoshi Fujita, "Book of Life" [Erased Tapes/Indigo]


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Zur Geschichte der modernen Stadt Straßenbahn, Tramway oder "Bim" Ratternd durch die Stadt Die Geschichte der Street Art Schmierereien und/oder Kunst? Das Kalenderblatt 23.7.1976 Langweiligstes Lied der Welt stürmt Hitparade Von Thomas Morawetz Straßenbahn, Tramway oder "Bim" - ratternd durch die Stadt Autor und Regie: Martin Trauner Heute spricht man von einer "Renaissance" - von einer Renaissance der guten, alten Straßenbahn. Die Straßenbahn ist nun wieder kaum wegzudenken aus einer städtischen Verkehrsplanung. Jahrelang freilich fuhren die Trambahnen Richtung Abstellgleis. Sie hatten anscheinend ausgedient in einer autogerechten Stadt. Dabei hatte Mitte des 19. Jahrhunderts die Tramway als Erfolgsmodell begonnen. In New York. Anfangs zogen Pferde die auf Gleise gesetzten Wagen, später wurden die Rösser von Dampfbetrieb und Elektrizität abgelöst. Jede größere Stadt bekam nun eine eigene Trambahn. Das Bimmeln, das Rattern, das Bremsen: Überall klang es anders. Und so wundert es nicht, dass viele Straßenbahnen heute nicht nur den Autoverkehr entlasten, sondern auch zu Touristenattraktionen geworden sind. Die Geschichte der Street Art - Schmierereien und/oder Kunst? Autorin: Katharina Kühn / Regie: Kirsten Böttcher Für manche ist es purer Vandalismus und gehört verboten, andere werten es als Kunst: An Graffiti und Street Art scheiden sich seit den ersten Kritzeleien die Geister. Als Jugendliche in New York Ende der 60er-Jahre ihre Namen an Häuserwände sprayten oder mit Filzstiften malten, drohte der damalige Bürgermeister mit einem "Krieg gegen Graffiti". In München führte der erste bemalte S-Bahnzug zu einer Sonderkommission bei der Polizei. Die "Mauerkünstler" wurden am Anfang noch von den Berlinern beschimpft, was sie sich einbildeten, zu versuchen, die Trennung von Ost- und West-Deutschland verschönern zu wollen. Dabei veränderten sich die Straßenwerke: Anfangs waren es hauptsächlich schnell hingeschriebene Wörter, dann entwickelten die Sprayer aufwendig verzierte Schriftzüge, zuletzt kamen großformatige Bilder hinzu, oft mit einer gesellschaftskritischen oder politischen Botschaft. Mittlerweile kaufen Menschen für ein Vermögen die Werke vom britischen Street-Artist Banksy, Städte rühmen sich mit ihrer Graffiti-Szene. Und so kommt eine neue Frage auf: Kann Street Art in einem Museum hängen? Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Einladung zum Atemholen Notizbuch-Anrufsendung: Kleine Pause - Einladung zum Atemholen Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Werner Tiki Küstenmacher, Theologe und Autor Nah dran: Rente mit 70 - länger leben, länger arbeiten? Von Nikolaus Nützel Die Story im Ersten: Das verrohte Land Unser kosmischer Begleiter: Vom Mond und den Menschen Moderation: Oliver Buschek 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Mod.: Stephanie Heinzeller Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Mittag Sommerserie "Beschwerlich und gefährlich -spektakuläre Schulwege": Tuwani - mit Militäreskorte zur Schule


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Von wegen lustlos - Mittelschüler garteln für die Krautackerdemie Aktuelles aus Franken * Europas größtes und günstigstes Klassik-Konzert - Classic Open Air in Nürnberg. *


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Zwei Räder Zwei Räder Fahrrad-Reisegeschichten aus Dänemark, Deutschland und den USA Die radioReisen treten und strampeln - durch Fünen in Dänemark, auf der Suche nach dem "hygge"-Gefühl. Und da, wo es sonst nach Abgasen riecht: in der Motorcity Detroit. Und auf dem Nürburgring. Formel 325 Mit dem Drahtesel über den Nürburgring Von Claudia Decker Treten, da wo andere Gas geben Mit dem Rad durch die Motor City Detroit Von Michael Bartle Hygge auf Fünen Die Suche nach einem Lebensgefühl - auf zwei Rädern Von Petra Martin Moderation Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Formel 325 Mit dem Drahtesel über den Nürburgring Einmal im Jahr wird ein Ort für Fahrradfahrer geöffnet, der sonst den schnellsten und lautesten Motoren vorbehalten ist: Der Nürburgring. radioReisen-Autorin Claudia Decker hat sich diese Chance nicht engehen lassen. Natürlich mit Helm. Von Claudia Decker Treten, da wo andere Gas geben Mit dem Rad durch die Motor City Detroit In Detroit werden die dicksten Kärren der USA produziert, Detroit ist DIE Motor City. Entsprechend breit sind die Straßen, entsprechend dicht der Verkehr. Kann man einen solchen Ort mit dem Fahrrad erkunden? Oh ja. Von Michael Bartle Hygge auf Fünen Die Suche nach einem Lebensgefühl - auf zwei Rädern Die Dänen gelten als eines der glücklichsten Völker der Erde. Könnte daran liegen, dass sie sogar ein eigenes Wort dafür haben: "Hygge". Das kann man nicht übersetzen, aber erleben: Petra Martin hat sich mit dem Fahrrad auf die Spur gemacht. Von Petra Martin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Reisen in Europa und Asien Die Grand Tour Eliten auf Bildungsreise Die Transsibirische Eisenbahn Ein Mythos auf Schienen Das Kalenderblatt 23.7.1976 Langweiligstes Lied der Welt stürmt Hitparade Von Thomas Morawetz Die Grand Tour - Eliten auf Bildungsreise Autorin: Ulrike Beck / Regie: Lange bevor der Tourismus zum Massengeschäft wird, war das Reisen ein Privileg des Adels und der wohlhabenden Patrizier. Zwischen 1550 und 1750 gilt es für die Eliten in Europa als standesgemäß, ihre Söhne gleich nach der Schulausbildung auf die sogenannte Grand Tour oder Kavalierstour zu schicken. Eine Bildungsrundreise quer durch Europa, die mehrere Jahre dauern konnte. Die bevorzugten Reiseziele waren Italien, Frankreich, Deutschland, die Niederlande und England. In diesen Ländern sollte nicht nur die jeweilige Landessprache erlernt, sondern auch Weltläufigkeit und Diplomatie eingeübt werden. Deshalb standen neben den Sehenswürdigkeiten auch der Besuch von Universitäten und europäischen Adelshäusern auf dem Pflichtprogramm. Mit einem Abenteuer- oder Erholungsurlaub hatten diese Reisen nichts gemeinsam, denn es war strapaziös und gefährlich, auf Grand Tour zu sein. Auch, wenn die Sprösslinge der europäischen Adelshäuser unter ganz anderen Bedingungen reisten, als der moderne Tourist, so kamen auch sie ungern ohne Souvenir zurück. Der Renner damals: eine Miniatur vom Kolosseum oder vom Schiefen Turm von Pisa aus Korbgeflecht. Die Transsibirische Eisenbahn - Ein Mythos auf Schienen Autorin: Elsbeth Bräuer / Regie: Sie ist eine Bahn wie keine andere: Die Transsibirische Eisenbahn ist die längste Eisenbahnstrecke der Welt. Noch immer fasziniert sie Reisende und Russlandfans. Im Zarenreich des 19. Jahrhunderts soll die Transsib einen Traum wahrmachen: den Raum besiegen und Russland in die Moderne katapultieren. Die Befürworter versprechen sich davon ein kleines Wirtschaftswunder. Größenwahnsinnig, sagen die Kritiker. Denn die Bedingungen für den Bau sind denkbar schwierig - tauende Permafrostböden, meterhohe Hochwasser, Erdrutsche und Temperaturen bis minus 50 Grad. Die Eisenbahnschienen verlaufen quer durch Sibirien: wild und abgelegen, bekannt als "Reich der Kälte" und als "größtes Gefängnis der Welt". Kein Bild, mit dem man Touristen und Investoren begeistert. Die Verantwortlichen setzen daher auf eine große Imagekampagne auf der Pariser Weltausstellung. Sibirien muss ein modernes, russisches Zukunftsland werden! Noch während die Schienen verlegt werden, arbeiten die PR-Profis auf Hochtouren - und schaffen ein Bild, das den Mythos Transsib noch heute prägt. Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Die ersten zehn Jahre Sondersendung mit Stefan Parrisius Wiederholung um 22.05 Uhr Ein Jahrzehnt, nachdem Stefan Parrisius Sandra Maischberger als ersten Gast in "Eins zu Eins. Der Talk" begrüßt hat, zieht er zusammen mit dem Redaktionsteam und Moderationskollegen eine höchst subjektive Jubiläumsbilanz. Die vielen Facetten von "Eins zu Eins. Der Talk" Was waren die schönsten oder nervenaufreibendsten Momente in den ersten zehn Jahren "Eins zu Eins. Der Talk"? Wie findet man das richtige Gleichgewicht zwischen sorgfältiger Vorbereitung und Spontaneität? Ist Vollständigkeit in diesen biographischen Erzählungen entscheidend, und wo ist umgekehrt Mut zur Lücke wichtig, um mit vertiefenden Schlaglichtern die Persönlichkeiten, die zu Gast sind, darzustellen? Die größten Pannen, die schönsten Augenblicke - viele Ausschnitte aus Gesprächen mit über 2.500 Gästen erinnern in dieser Sonderausgabe an die vielen verschiedenen Facetten von "Eins zu Eins. Der Talk". Programmhinweise und Querflöten Außerdem in der Sendung: Wie man einen Programmhinweis auf eine Sendung von gestern macht, wie Querflöten im Talk Helge Schneider nachhaltig beeindruckt haben und ein Interview, das man so in diesem Programm hoffentlich nie hören wird.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Gabi Kautzmann Magazin am Abend Gespräch mit Elisa Resconi, Wissenschaftlerin: Das Geheimnis der Neutronis Gspräch mit Hajo Funke, Politikwissenschaftler, zum Zustand der Pegida in Dresden Gespräch mit Thomas Anzenhofer, BR-Wetterexperte: Warum heißen die Hundstage Hundstage? 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Geisterfahrer im Sonnensystem Erster dauerhafter interstellarer Asteroid entdeckt Die perfekte Mondfinsternis Warum ist sie so außergewöhnlich Kurzsichtige Stubenhocker Warum immer mehr Schüler schlecht sehen Die Durchblicker: Erdställe - Woher stammen die rätselhaften Tunnel? Moderation: Stefan Geier


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Die Wetterstation auf der Zugspitze Von Tina Gentner Hä? Warum kann man nicht allen Müll wiederverwenden? Von Bernhard Schulz Was hast Du heute schon weggeworfen? Von Nico Kellner Jimmy Böndchen: Ein explosiver Auftrag Von Henning Schmidtke


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Album der Woche im Zündfunk Das Album der Woche im Zündfunk Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ingeborg Lüscher/Peter Moritz Pickshaus: Auressio Auressio Von Ingeborg Lüscher/Peter Moritz Pickshaus Mit Katja Bürkle, Franz Rueb und Ingeborg Lüscher Komposition: Dirk Leyers Bearbeitung und Regie: Nikolai von Koslowski BR 2010 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Auressio - so heißt der Ort im Tessin, in dem der Schweizer Einsiedler Armand Schulthess gelebt hat. Die junge Künstlerin Ingeborg Lüscher erlebt Schulthess wie ein scheues Tier, als sie erstmalig sein Terrain erkundet. Auf dem Steilgelände seines Areals baut Schulthess aus Sperrmüll, Baumstämmen und Altreifen abenteuerliche Stege und Aussichtspunkte. Dazwischen hängt er Hunderte von Schrifttafeln und Gegenstände in die Bäume seines Kastanienwalds und schafft so ein einzigartiges Ordnungssystem des Weltwissens in einer Art Freiluft-Enzyklopädie. Als Schulthess 1972 starb, wurde sein wildwuchernder Garten des Wissens plattgewalzt. Mit Peter Moritz Pickshaus suchte Lüscher im Jahr 2007 noch einmal das Areal auf. Das Hörspiel Auressio fokussiert die Begegnung zwischen ihr und Schulthess. Ingeborg Lüscher, geb. 1936 in Freiberg/Sachsen. Malerin, Fotografin, Schauspielerin, Konzept-, Video- und Installationskünstlerin. Peter Moritz Pickshaus, geb. 1955, Psychologe, Kunstwissenschaftler, Autor. Publikationen u.a. "Kunstzerstörer" (1988), "Nam June Paik" (2009). 1990 Auszeichnung mit dem Carl-Einstein-Preis für Kunstkritik. Radioarbeiten u.a. über Andy Warhol, Nam June Paik, Marcel Duchamp, Christian Boltanski.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Männer, Glauben, Spiritualität Gottes Männer Wie Männer Zugang zum Glauben finden Endlich Mann! Der Franziskanerpater und Gründer des "Zentrums für Aktion und Kontemplation" Richard Rohr im Porträt. Von Markus Kaiser Männer, die Maria verehren - auf Spuren der Marianischen Männerkongregation. Von Friederike Weede "Bike with God" - beim Männer-Mountainbiken im Altmühltal dem eigenen Glauben näherkommen. Von Anna Kemmer Interview mit Martin Rosowski, Leiter des Fachbereiches Männerarbeit des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer Aus nächster Nähe bewundert: der "Engelsgruß" in St. Lorenz. Von Ulrike Lefherz Moderation: Karin Wendlinger Beim Bibelkreis wird ihm zu viel geratscht, ohnehin ist es ihm einfach zu "weiblich", schreibt der Teilnehmer eines Männerwochenendes im Bistum Limburg. So wie ihm geht es vielen Männern: Sie suchen andere Zugänge zum Glauben und ihrer ganz persönlichen Spiritualität. Männerbeauftragte der katholischen wie evangelischen Kirche sollen sie auf diesem Weg "männergerecht" begleiten. Irgendwo in einem Seminarraum im Sitzkreis über Glaubens- und Lebensfragen sprechen, scheint jedenfalls nicht das Ding vieler Männer zu sein. Beim Männer-Mountainbike-Kurs geht's im Altmühltal deswegen raus in die Natur - für viele Männer ein wichtiger Ort, an dem Spiritualität erfahrbar wird. Während die Teilnehmer immer wieder auch ihre physischen Grenzen erfahren, geben die Kursleiter ihnen spirituelle Impulse mit auf den Weg. Auch die Theologie des US-amerikanischen Franziskaner-Paters und Begründers der Männerbewegung M.A.L.Es, Richard Rohr, setzt ganz stark auf die Natur als Erfahrungsraum männlicher Spiritualität und auf die Kraft von Riten. Vor allem sein Buch "Der wilde Mann" hat ihn in den 80er-Jahren weltweit bekannt gemacht. Dass sich männliche Spiritualität durch Vielfalt auszeichnet, wird spätestens beim Besuch der "Marianischen Männerkongregation" deutlich. Was fasziniert Männer an der Verehrung der Mutter Gottes, die gemeinhin Frauen zugeschrieben wird? Außerdem schaut Theo.Logik an diesem Montag nach Nürnberg, wo in der Lorenzkirche gerade das wohl wichtigste Kunstwerk restauriert wurde: Der "Engelsgruß" des Künstlers Veit Stoß.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Die erten zehn Jahre Sondersendung mit Stefan Parrisius Wiederholung von 16.05 Uhr Ein Jahrzehnt, nachdem Stefan Parrisius Sandra Maischberger als ersten Gast in "Eins zu Eins. Der Talk" begrüßt hat, zieht er zusammen mit dem Redaktionsteam und Moderationskollegen eine höchst subjektive Jubiläumsbilanz. Die vielen Facetten von "Eins zu Eins. Der Talk" Was waren die schönsten oder nervenaufreibendsten Momente in den ersten zehn Jahren "Eins zu Eins. Der Talk"? Wie findet man das richtige Gleichgewicht zwischen sorgfältiger Vorbereitung und Spontaneität? Ist Vollständigkeit in diesen biographischen Erzählungen entscheidend, und wo ist umgekehrt Mut zur Lücke wichtig, um mit vertiefenden Schlaglichtern die Persönlichkeiten, die zu Gast sind, darzustellen? Die größten Pannen, die schönsten Augenblicke - viele Ausschnitte aus Gesprächen mit über 2.500 Gästen erinnern in dieser Sonderausgabe an die vielen verschiedenen Facetten von "Eins zu Eins. Der Talk". Programmhinweise und Querflöten Außerdem in der Sendung: Wie man einen Programmhinweis auf eine Sendung von gestern macht, wie Querflöten im Talk Helge Schneider nachhaltig beeindruckt haben und ein Interview, das man so in diesem Programm hoffentlich nie hören wird.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Judith Schnaubelt Blue Monday goes Tropicália Musik von João Bosco, Gilberto Gil und Novos Baianos "Tropicália" - das war vor plus/minus fünfzig Jahren in Brasilien das kulturrevolutionäre Pendant zur Nouvelle Vague in Frankreich und zur 68er Bewegung in Europa. Es genügte den Machthabern damals offenbar nicht, Künstler zu drangsalieren und anzuordnen, dass jedes Gedicht, jeder Songtext vor Veröffentlichung erst mal von den Zensurbehörden genehmigt werden musste. Nein, etliche Stars der brasilianischen "Tropicália" wie Caetano Veloso oder Gilberto Gil wurden damals monatelang vom diktatorischen Regime ins Gefängnis gesteckt. Anschließend flüchteten Veloso, Gil oder auch Chico Buarque ins Exil. Nach London, Rom, Los Angeles beispielsweise. Später und nach der Rückkehr in ihr Land sind sie alle Stars der "Música Popular Brasileira", der eklektischen brasilianischen Popmusik-Szene geworden. Manche sind bis heute aktiv auf den Bühnen der Welt. Gilberto Gil, der ja auch mal brasilianischer Kulturminister zu Präsident Lulas Zeiten war, hat gerade in Berlin seine Europa-Tour beendet. Joao Bosco wird diese Woche beim Jazzsommer in München spielen. Brasilianischer geht nimmer bei tropischen Temperaturen hierzulande. Das feiern wir gerne auch im Nachtmix.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 24.7.1938 - Erste Durchsteigung der Eiger-Nordwand erfolgreich abgeschlossen


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Gunild Keetman: Aus "Spielbuch für Xylophon" (Martin Mallaun, Zither; Lászlo Hudacsek, Schlagzeug); Gloria Coates: Streichquartett Nr. 8 (Henschel Quartett); Viera Janárceková: "Spievanky, spievanky" (Eva Šusková, Sopran; Andrea Mosorjaková, Flöte); Isabel Mundry: "Liaison" (Sofija Molchanova, Klarinette; Georgios Panagiotidis, Violine; Anna Khubashvili, Violoncello; Minas Koutsambasopoulos, Klavier); Dorothee Eberhardt: Sextett (Versus Vox Ensemble München); Konstantia Gourzi: "Hommage an Mozart" (Nils Mönkemeyer, Viola; William Youn, Klavier); Helga Pogatschar: "Underground surround" (Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun, Zither)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Suite c-Moll nach BWV 995 verschränkt mit Suite c-Moll, BWV 1011 (Nils Mönkemeyer, Viola; Andreas Arend, Theorbe); Franz Schubert: Streichquartett d-Moll, D 810 - "Der Tod und das Mädchen" (Emerson String Quartet); Wolfgang Amadeus Mozart: "Exsultate jubilate", KV 165 (Sylvia McNair, Sopran; English Baroque Soloists London: John Eliot Gardiner); Sulchan Zinzadse: "Miniaturen" (Georgisches Kammerorchester, Violine und Leitung: Lisa Batiashvili)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Franz Liszt: "Mephisto-Walzer Nr. 1" (Khatia Buniatishvili, Klavier); Antonio Vivaldi: Konzert C-Dur, R 507 (Nigel Kennedy, Daniel Stabrawa, Violine; Olaf Maninger, Violoncello; Mitzi Meyerson, Cembalo; Taro Takeuchi, Laute und Gitarre; Mitglieder der Berliner Philharmoniker); Charles Ives: "Three Places in New England", Orchestral Set Nr. 1 (Cleveland Orchestra: Christoph von Dohnányi); Joseph Haydn: Sonate C-Dur, Hob. XVI/3 (Rudolf Buchbinder, Klavier)


04.58 Uhr

 

 

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