Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk Generator

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Karin Schubert Mit Karin Schubert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Evangelisch-methodistische Kirche


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Weihnachten und der Terror Martin Germer ist Pfarrer der Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Vor seiner Kirche starben am 19. Dezember 2016 zwölf Menschen bei einem Terroranschlag. Kann man denn jetzt noch Weihnachten feiern, fragten ihn die Journalisten damals. "Wann, wenn nicht jetzt", hat er ihnen geantwortet. "Gott hat doch seinen Sohn in die Welt geschickt, um den Menschen nahe zu sein, die Schreckliches erleiden müssen". Deshalb sei Weihnachten jetzt so wichtig. Pfarrer Germer hat danach vom Anschlag Betroffene zu einem Gesprächskreis eingeladen. Astrid P. gehört dazu. Ihr Vater kam bei dem Anschlag ums Leben. Autor Hans Rubinich hat sie in diesem Jahr mehrmals besucht. Als Sprecherin der Angehörigen des Anschlags berichtet sie, wie sie nun ihr Leben neu einzurichten versucht. Und er hat sie als starke Frau erlebt, der es - wie Pfarrer Germer - gelingt, anderen Betroffenen Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Keine Zukunft ohne altes Wissen Rund 40 Millionen Menschen leben heute noch in "indigenen Kulturen". Diese "Ureinwohner" unserer Erde leben auf allen Kontinenten und sind überall von ähnlichen Herausforderungen bedroht: ihr Lebensstil wird selten respektiert, sondern meist von außen manipuliert; ihre Sprache und Kultur ist als "Minderheit" bewertet, ist entsprechend bedroht und steht nicht selten vor dem Aussterben. Ihre spirituellen Werte und oft uralten traditionellen Weisheiten über ein Leben in Harmonie mit der Erde werden ignoriert und kriminalisiert. Doch indigene Völker beginnen vermehrt, sich gegen die seit Jahrhunderten währende Ausbeutung und Erniedrigung zu wehren. Sie stellen sich den Traumatisierungen, vertreten ihre Rechte, mischen sich ein und erinnern die Moderne an den Wert des Lebens. Und ihr Menschen- und Weltbild wird in Zeiten globaler ökologischer Krisen neu entdeckt. Sie sind sich sicher: Ohne das ursprüngliche Wissen gibt es keinen Weg in eine lebbare Zukunft.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Bachtyar Ali: Die Stadt der weißen Musiker In Kurdistan ein Star, jetzt auch in Deutschland gefeiert, nach 20 Jahren Exil in Deutschland! Mit dem Roman "Die Stadt der weißen Musiker" erzählt Bachtyar Ali ein politisches Märchen über die Kraft der Musik. Nach der Sendung als Podcast und in der Bayern 2-App verfügbar "Alles begann mit einer kleinen, weißen Flöte, die ein Toter dem Achtjährigen auf seltsame Weise hinterließ. Man drückte also dem kleinen Dschaladat die Flöte in die Hand, und schon beim ersten Mal konnte er ihr berückende Töne entlocken." Dies ist die wundersame Geschichte von Dschaladat Kotr, der vom Flötenvirtuosen zum Flüchtling und zur Legende wird, in die Wirren des Krieges gerät und als einziger ein Massaker überlebt. In ein Wüsten-Bordell gerettet, muss er die Kunst der Musik verlernen und verliebt sich in die Prostituierte Dalia, die ihn als Zeugen des Massakers behütet. Dschaladat, der Flötenvirtuose, Dalia, ein weiblicher Orpheus, ein Doktor, der mit seinem unterirdischen Museum die Kunst retten will - sie alle taumeln durchs Inferno des Krieges. Der Roman, der sich wie ein Märchen liest, spielt im autonomen Kurdistan im Norden Iraks während er 80er, 90er Jahre: Der iranisch-irakische Krieg hat alles verwüstet, innerkurdische Konflikte malträtieren die Bevölkerung, Saddam Hussein führt einen Vernichtungskrieg gegen die Kurden. Aber Bachtyar Ali erzählt das alles nicht realistisch, sondern als Märchen. Grausamkeit beantwortet er mit Poesie. Mühelos verhandelt er große Fragen: Wer ist wichtiger, Dschaladat oder der Schriftsteller, der seine Geschichte niederschreiben soll? Der Held oder sein Erzähler? Die Wahrheit oder die Freiheit der Kunst? Kann ein Henker, der bereut, Erlösung finden? Wie erlangen Opfer Gerechtigkeit, ohne Rache? Und was kann Musik bewirken inmitten des Grauens? Bachtyar Ali, in seiner kurdischen Heimat ein Star, floh vor 20 Jahren nach Deutschland. Er verlor seine Heimat, seine Sprache, die Familie. Nun ist er endlich auch auf Deutsch zu lesen. Franz Pätzold, Jungstar am Münchner Residenztheater, liest Auszüge aus "Die Stadt der weißen Musiker". Zu Gast im Studio: Bachtyar Ali. Moderation: Cornelia Zetzsche. Nach der Sendung als kostenloser Podcast und in der Bayern 2-App verfügbar.


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Laut und leise Rotwein und Rorate Advent in Bayern gestern und heute Von Ulrike Zöller Sie heißen nur noch selten Christkindlmärkte, denn das Christkind hätte bei den lauten, nach Glühwein und Jagatee riechenden Weihnachtsmärkten vielleicht schon Reißaus genommen. Die ruhige Beschaulichkeit der Adventsandachten, die einsamen frühmorgendlichen Gänge zu den Rorate-Messen, das abendliche Zusammensingen von erwartungsvollen Adventsliedern in Moll, das wochenlange Fasten vor dem Fest - das alles ist einer vierwöchigen Jahrmarktstimmung gewichen: trinken, essen, lärmen, Jinglebell-Berieselung ... War es früher wirklich stiller im Advent? Oder ist es unsere Sehnsucht in diesen lauten schrillen Tagen, die uns an eine ruhige, besinnliche Vorweihnachtszeit in der Vergangenheit glauben lässt? Ulrike Zöller macht sich auf die Suche nach dem lauten und dem leisen, dem grellen und dem dunklen Advent in Bayern. (Wiederholung vom 27.11.2016) Praise the Lord - Gospelland Bayern Von Andreas Höfig Weihnachten ohne Kirchenbesuch ist für viele nicht denkbar. Mit den alten Kirchenliedern hat so mancher aber Probleme. Die Kirchenchöre haben Nachwuchssorgen. Gospelchöre scheinen diese Lücke in vielen Gemeinden zu füllen. Seit vielen Jahren wächst die Zahl der kirchlichen und kirchennahen Ensembles in ganz Bayern stetig. In Donauwörth sitzt der Dekanatskantor für Popularmusik der evangelischen Landeskirche, Hans-Georg Stapff, der mit seinem "Notenkessel" einer der Vorreiter in Sachen Gospel war und ist. Der von der Kirche finanzierte "Popularmusikverband" unterstützt Chöre und Chorleiter bei der Arbeit. Im Dezember 2017 soll es ein neues Gopselgesangsbuch geben. Der Run auf die Gospelchöre verursacht inzwischen sogar einen Chorleitermangel. Was bringt die Menschen in Bayern dazu, englisch zu singen - und wie gut gelingt ihnen das? Was sagen schwarze Profisänger und Chorleiter wie Eric Bond zum Engagement der weißblauen Chöre? Andreas Höfig mischt sich für die Zeit für Bayern unter bayerische Gospelchöre.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Die wundersame Welt der Martina Schwarzmann Salzburger Stier, Bayerischer Kabarettpreis, Deutscher Kabarettpreis: Für Martina Schwarzmann darf's immer "a bissal mehra" sein. Wer die vielfach gekürte Kabarettistin auf der Bühne erlebt, sieht die Authentizität in Person: Ein scheinbar fast versehentlich zum Weiberleit gewordenes Dirnei, das daher kommt wie die Unschuld vom Land. Und es dabei faustdick hinter den Ohren hat. Kaum vorstellbar, dass sich der Mensch Martina Schwarzmann in irgendeiner Weise von der Bühnenfigur unterscheidet. Katrin Stadler warf einen Blick hinter die Kulissen auf den ganz realen Alltag der Bauersfrau und Mutter, die gerne mal Kastanienmanschgerl bastelt, bevor sie ihr Publikum auf Kleinkunstbühnen und in großen Zelten mit Berichten von einem Leben zwischen Kindern und Küche zu Lachsalven hinreißt.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

musikWelt


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Tina Klopp: Mein Gelb ist dein Grün Wir fragen einander ständig, wie es uns geht. Aber eigentlich wissen wir gar nichts vom anderen. Vielleicht ist es möglich, etwas wirklich Neues zu erfahren, wenn man exakt die gleichen Dinge tut, die ein anderer sonst immer tut. Gib dein Leben auf. Übernehme das Leben eines anderen. Vergiss, wer du vorher gewesen bist. Versuche, ganz der andere zu sein. Guck, was dann mit dir passiert. Fünf Testpersonen haben die Aufgabe, ab sofort in ein anderes Leben zu schlüpfen. Sie bekommen nur eine Adresse, den Haustürschlüssel, ein paar wenige Daten und Handlungsanweisungen. Sie kennen den anderen nicht. Sie übernachten in der anderen Wohnung, schauen aus dem anderen Fenster, blättern in den anderen Fotoalben. Nur das Aufnahmegerät ist dabei. Kann man sich in das andere Leben hineindenken? Sogar Emotionen empfinden, die einem zuvor unbekannt waren? Ist Empathie wirklich möglich? Vielleicht scheitert sie schon an den grundlegenden Dingen. Wenn wir von Grün reden, wissen zwar alle, was gemeint ist. Aber wie sieht der andere Grün wirklich? Vielleicht sieht es für ihn ganz anders aus. Vielleicht ist sein Grün mein Gelb. Oder umgekehrt. Tina Klopp, geb. 1976, Autorin, Redakteurin und Journalistin. Weitere Hörspiele "Im Dienst der Sache" (WDR 2011), "Erfolg!" (BR 2012), "Unheimliche Orte" (RB 2013), "Mit dem Hackenporsche die Revue für postheroisches Management tanzen ..." (BR 2013).


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Bernhard Vogel, Politiker Er ist der jüngere Bruder des früheren Bundesjustizministers und SPD-Politikers Hans-Jochen Vogel, muss sich aber nicht hinter ihm verstecken: Bernhard Vogel war selbst Politiker - allerdings in der CDU - und sowohl in Ost- als auch West-Deutschland Ministerpräsident. Zu seinem 85. Geburtstag am 19. Dezember wiederholen wir ein Gespräch mit Bernhard Vogel aus dem Jahr 2009. Voller Einsatz - nicht nur in der Politik Bernhard Vogel zeigt immer vollen Einsatz: Von 1976 bis 1988 war er zwölf Jahre lang Ministerpräsident der Rheinland-Pfalz. 1989 wurde er Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich durch politische Bildung für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Nach der Wende wurde Bernhard Vogel dann 1992 wieder Ministerpräsident - diesmal für Thüringen. Nach elf Jahren trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück. Nach seinem Rücktritt konzentrierte er sich wieder auf die Stiftungsleitung, die er zwischenzeitlich abgegeben hatte. Bernhard Vogel engagierte sich aber nicht nur in der Konrad-Adenauer-Stiftung. So setzte er sich viele Jahre lang unter anderem für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ein und für den Bau eines Kinderzentrums in Ruanda. Überzeugt und engagiert In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Bernhard Vogel 2009 mit Stefan Parrisius nicht nur über seine Zeit als Politiker, sondern auch über seine inneren Überzeugungen, sein Leben als Katholik und das Verhältnis zu seinem Bruder.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Der Schauspieler Frank Damerius Der scheue Menschenbeobachter Am Staatstheater Nürnberg hat Frank Damerius bisher über 70 Rollen verkörpert. Doch in ihm steckt auch ein poetischer Lied-Komponist. Im Gespräch mit Susanne Alt stellt Frank Damerius eine Auswahl seiner Songs vor. "Ich bin nicht der typische Liedermacher. Eher ein singender Schauspieler", sagt Frank Damerius. Dieses Jahr ist er mit dem Ehrentitel des Bayerischen Kammerschauspielers ausgezeichnet worden. Er hat als Regisseur gearbeitet, zwei Musicals komponiert und stand in Nürnberg nicht nur als Schauspieler auf der Bühne des Staatstheaters, sondern auch als Sänger im Opernhaus. Musik spielte schon früh eine große Rolle für ihn, woran sich bis heute nichts geändert hat. Am wohlsten fühlt sich Frank Damerius, wenn er sich zuhause in sein Tonstudio zurückziehen kann. Er ist keiner, der von sich aus das Bedürfnis hat, von sich selbst zu erzählen - lieber erzählt er Geschichten in seinen Liedern über "all die Lauten und die Leisen: Nachtverbringer, Träumetänzer, Glücksversucher, Sorgenschwänzer."


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Winterlüste Einer der Kernsätze für die klimatische Periode zwischen dem 21. Dezember und dem 21.März lautet: "Hat der Winter Eis und Schnee, sitzt kein Mensch im Strandcafé." Dies ist bitter, denn im Strandcafé gibt es Sonne, Cocktails und leicht bekleidete Frauen. Der Winter verlangt uns also klimatische, kulinarische und zwischenmenschliche Verzichtleistungen ab und entschädigt uns dafür mit Sauwetter, Spitzkohl und klobigen Daunenmänteln. Es gibt Theologen, die den Winter für eine Spätfolge der Ursünde halten. Andererseits: Im meerfernen Bayern gibt es auch im Sommer keine Strandcafés, höchstens Uferpromenaden-Bistros - und die haben auch im Winter geöffnet. Dafür aber gibt es Glühwein-Schenken, Bratwurst-Stände, Heiße-Maroni-Buden, Ski-Hütten sowie kachelofenbestückte Wirtshäuser: Allesamt Einrichtungen, die erst im Winter zu Höchstform auflaufen und dann sowohl kulinarisch als auch zwischenmenschlich stark ans Paradies erinnern. Und dann gibt es da selbstverständlich auch noch die Fußbodenheizung. Sie hat aus dem Winter von anno dazumal ein anderes, ein innovatives und konsumentenfreundliches Wesen gemacht. Was man mit ihrer Hilfe alles treiben, träumen und ausbrüten kann, während draußen leise der Schnee rieselt, geht weder auf die berühmte Kuhhaut noch auf ein Strandbadetuch. Der Jahreszeiten-Profiler Thomas Kernert hat die bayerischste (... und modernste ...) aller Jahreszeiten unter die Lupe genommen.


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Der einsame Tod des Herrn D. Berlin - ein Plattenbau mit elf Etagen und über 30 Wohnungen. Wenn die Nachbarn Herrn D. vor einigen Jahren zufällig im Fahrstuhl trafen, grüßten sie einander und erkundigten sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden. Herr D. war immer adrett angezogen, stets höflich. Dann kam der Alkohol, und der freundliche Mann schien immer häufiger neben sich zu stehen. Irgendwann gab es keine Begegnungen mehr ... Herr D. war verschwunden. Im Fahrstuhl unterhielt man sich nun darüber, was wohl mit ihm geschehen sei. Ist er womöglich im Altersheim? Zu Verwandten gezogen? Warum hat dann keiner die Wohnung ausgeräumt? Fünf Jahre nach dem Verschwinden macht die Polizei eine grausige Entdeckung. Sie findet die mumifizierte Leiche von Herrn D. auf dessen Sofa. Wie konnte es dazu kommen, dass für ein halbes Jahrzehnt niemand vom Tod des Mannes Notiz genommen hat? Ein Dokumentarstück über Einsamkeit und Zusammenhalt.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Colson Whithead, die "Underground Railroad" Die Underground Railroad war eine geheime Organisation, die im 19. Jahrhundert schwarzen Sklaven aus dem Süden der USA bei der Flucht in den Norden half. In seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman Underground Railroad erzählt der Schriftsteller Colson Whitehead von der Flucht der jungen Cora von der Baumwollplantage, auf der sie aufgewachsen ist. Es geht durch die von Sklavenjägern wimmelnden Wälder und Sümpfe bis in die trügerische Sicherheit der improvisierten Verstecke der Underground Railroad. Durch einen Einbruch des Fantastischen in die grausame Realität der Sklaverei wird im Roman der Deckname der Organisation zur Wirklichkeit: Die Fluchthelfer haben tatsächlich eine unterirdische Eisenbahn in den liberalen Norden gebaut.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Die Klänge des Jahres 2017 Die Klänge des Jahres Musik von Father John Misty, Laura Marling und Judith Holofernes Mit Barbara Streidl Die Klänge des Jahres kommen aus den vier Ecken meiner Plattensammlung:Unter "Miss Singer/Songwriter" stehen Laura Marling und Feist, bei "Duetten" finden wir Courtney Barnett und Kurt Vile, "Deutscher Pop" wird repräsentiert von Christiane Rösinger und Tocotronic, und "Soul" ist vertreten durch Mavis Staples und Curtis Harding.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Felix Mendelssohn Bartholdy: "Das Märchen von der schönen Melusine", Ouvertüre (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Gottfried August Homilius: "Auf, auf, ihr Herzen, seid bereit" (Katja Fischer, Sopran; Martin Petzold, Tenor; Jochen Kupfer, Bass; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie G-Dur, KV 318 (Staatskapelle Dresden: Colin Davis); Peter Tschaikowsky: "Snegurotschka", Bühnenmusik (Annely Peebo, Mezzosopran; Vsevolod Grivnov, Tenor; MDR Rundfunkchor und Sinfonieorchester: Kristjan Järvi)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Edward Elgar: Symphonie Nr. 2 Es-Dur (Royal Stockholm Philharmonic Orchestra: Sakari Oramo); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichoktett Es-Dur, op. 20 (L'archibudelli & Smithsonian Chamber Players); Georges Bizet: "L'Arlésienne", Suite Nr. 1 (Orchestre National de Lyon: Emmanuel Krivine); Richard Strauss: Romanze F-Dur (Arto Noras, Violoncello; Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester: Ari Rasilainen)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Joseph Haydn: Klavierkonzert D-Dur, Hob. XVIII/11 (Jörg Demus, Klavier; Tokyo Chamber Players); Franz Schubert: Streichquartett C-Dur, D 32 (Auryn Quartett); Antonín Dvorák: Slawischer Tanz As-Dur, op. 72, Nr. 8 (Gewandhausorchester Leipzig: Václav Neumann); Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94 (Christoph Hartmann, Oboe; Hansjacob Staemmler, Klavier)


04.58 Uhr

 

 

Impressum