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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Sprache, Musik und Kurt Schwitters Wenn Sprache Musik wird Von Lautmalerei und Rhythmus Kurt Schwitters Das große Dada-Kind Das Kalenderblatt 18.9.96 Römischer Kaiser Domitian erdolcht Von Thomas Morawetz Wenn Sprache Musik wird - Von Lautmalerei und Rhythmus Autorin und Regie: Petra Herrmann Rascheln, rauschen, rattern, klirren, knistern, knittern, knallen. Lautmalende Verben. Worte, denen es spielerisch gelingt, Geräusche durch Buchstaben hörbar zu machen. Bekannt sind sogenannte onomatopoetische Verfahren, vor allem aus Comics und Sprechblasen: Uff, Peng, Zack, Boing. Aber auch in der Literatur sind Lautmalereien seit jeher beliebt, seien sie nun gesprochen oder gesungen. Nachzulesen und zu hören bei Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern, Wilhelm Busch, Hugo Ball, Ernst Schwitters, Ernst Jandl - oder auch bei dem vielfach preisgekrönten Slammer Frank Klötgen, der sich nicht selten an klassischen Texten orientiert. Sprache und Musik, Text und Ton haben eine tiefe und enge Beziehung. Sogar Neugeborene verstehen die Sprache der Laute. Sie nehmen ihre Melodie und ihren Rhythmus wahr, und sie spüren ihre emotionale und atmosphärische Wirkung - so wie Erwachsene auch. Aktuelle neuropsychologische Forschungen zeigen: Musik und Sprache werden in derselben Gehirnregion verarbeitet. Kein Zufall. Das beweist die bunte, ebenso experimentierfreudige wie humorvolle Geschichte der Lautmalerei. Kurt Schwitters - Das große Dada-Kind Autor und Regie: Carl-Ludwig Reichert Kurt Schwitters, geboren 1887 in Hannover, war fünf Jahre jünger als der Sprachkomiker und Wortverdrehwurm Karl Valentin. Seine kurze Lebensbeschreibung liest sich denn auch sehr ähnlich: "Ich wurde als ganz kleines Kind geboren. Meine Mutter schenkte mich meinem Vater, damit er sich freute. Die größte Freude für meinen Vater war es, dass ich kein Zwilling war... Mein Lehrer freute sich immer, wenn er mich ohrfeigen konnte, und die ganze Schule war froh, als ich mit ihr fertig war." Im Jahr 1918 kam Schwitters in Kontakt mit der Berliner Literaturszene, insbesondere dem Sturm-Kreis um Herwarth Walden. Das machte ihn den Berliner Dadaisten erst einmal verdächtig, denn Walden war eine zentrale Figur des von den Dadas wütend bekämpften Expressionismus. Kurt Schwitters war das egal. Schwitters machte ja gar keinen Dada, Schwitters machte MERZ. Das schockierte sogar die modebewussten Dadaisten: dass da einer kam, geradezu spießig korrekt gekleidet, wie ein kleinbürgerlicher Familienvater und die abgedrehteste Anti-Kunst überhaupt machte. MERZ-Kunst eben. Das kam so: Beim Anfertigen einer Collage hatte Schwitters am Namen der ComMERZbank herumgeschnipselt und ein dauerhaftes, geradezu lebenslanges Aha-Erlebnis gehabt. Seither hieß seine Kunst MERZ. Während Valentin sich an der Tücke des Objekts aufrieb, machte Schwitters die Objekte des Alltags mit List und Tücke zu komischer Kunst. Bei starben im gleichen Jahr - 1948. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Retterin von 597 Kindern Nah dran: Elisabeth Eidenbenz - Retterin von 597 Kindern Von Ulrike Prinz und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Mittag


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen von Bayern 2 Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Von literarischen Inseln und Meerjungfrauen Die Insel in der Literatur Lupe auf die Welt Die Meerjungfrau Halb Mensch - halb Fisch Das Kalenderblatt 18.9.96 Römischer Kaiser Domitian erdolcht Von Thomas Morawetz Die Insel in der Literatur - Lupe auf die Welt Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Literarische Inseln sind Orte jenseits des Alltags, jenseits der Normalität. Als Räume der Bewährung bieten sie Rettung und Schutz, verlangen aber auch Selbstbehauptung ab. Wer hier strandet, begegnet sich selbst und seinen existentiellen Sehnsüchten und Ängsten. Odysseus, die Ritter der Artussage, Robinson Crusoe und die Inselhelden und -heldinnen der modernen Literatur laden zu Abenteuern ein, die Angst und Lust zugleich auslösen und immer auch von den Konflikten der jeweiligen Zeit geprägt sind. Und alle suchen sie den Fluchtweg - denn auch die schönste Insel wird zum Gefängnis, wenn die Einsamkeit zu viel wird, und das Festland braucht seine Helden. Die Meerjungfrau - Halb Mensch - halb Fisch Autorin: Prisca Straub / Regie: Petra Herrmann Kaum ein Wesen hat die Seefahrer von einst so aus der Fassung gebracht wie der Anblick einer Meerjungfrau: Wenn so eine Zwitterexistenz urplötzlich neben dem Schiff auftauchte - nackt vom Gürtel aufwärts, weiße Brüste, langes Haar - und beim Abtauchen dann heftig mit der Schwanzflosse schlug, schwanden so manchem liebeshungrigen Matrosen die Sinne. Solch verstörende Begegnungen erzählen von der Unmöglichkeit der Liebe. Denn demjenigen, der der Sehnsucht nachgibt, drohen Verderben und Untergang - ganz buchstäblich. Vom antiken Dichter Homer bis hin zum modernen Hollywood-Märchen, ob als Sirene, Undine oder als Nymphe, die Meerjungfrau hat im Laufe ihrer Geschichte so manche Wandlung erfahren. Die Artenvielfalt ist groß und mit jeder Erscheinungsform ändert sich auch ihre Bedeutung: Als Vogelfrau ist das Mischwesen eine Verderberin, als Schlangenfrau fruchtbare Gebärerin und als Nymphe - mit oder ohne Schwanz - betörende Verführerin. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Petra Herrmann


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Irene Maria Sturm, WAA-Gegnerin Norbert Joa im Gespräch mit Irene Maria Sturm, WAA-Gegnerin Wiederholung um 22.05 Uhr Sie erlebte den Baubeginn für die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und sorgte federführend mit für das Ende des Milliarden-Projekts. Auf dem steinigen Weg dahin verlor sie zeitweise den Glauben an unseren Rechtsstaat, sein Gewaltmonopol und die Integrität von Politikern. Kindheit unweit vom WAA-Baugelände Geboren wird die Tochter eines Brauereibesitzers im Januar 1953 in Schwandorf. Sie erlebt eine grüne, idyllische Dorfkindheit in Schwarzenfeld und hilft - wie auch ihre beiden Schwestern - mit im Gasthof der Eltern. Nach dem Abitur erfolgt zum Biologiestudium ein krasser Orts- und Milieuwechsel: Westberlin, damals eine "wunderbare, überschaubare Stadt - mit Nischen für alternatives Volk. "Der große Hype samt Gentrifizierung kam ja erst in den letzten 20 Jahren, Anna erzählt mir da schlimme Geschichten". Anna Maria Sturm, ihre Tochter, verkörpert im neuen Film WACKERSDORF ihre renitente Mutter und war damals auch live dabei, als Kleinkind, in den 80ern, am Bauzaun beim Widerstand gegen die WAA. Der setzt 1981 ein und gewinnt an Reichweite und Hartnäckigkeit, je länger sich die CSU unter Strauß einem Dialog verweigert. Tragischer und bitterer Höhepunkt - nach dem Gau von Tschernobyl - sind die Auseinandersetzungen an Ostern und Pfingsten 1986, bei denen es Tote gibt. Wasserwerfer, Helikopter, Nebel von Reizgas - "es war wie im Krieg - ich kann nicht vergessen, welche Mittel der Staat gegen seine Bürger einsetzte." Nach dem Tod von Franz Josef Strauß dann das endgültige Aus für die WAA - 30 Jahre ist das nun her und noch immer präsent im Gedächtnis von Irene Maria Sturm. Enttäuscht von der Politik Die trat 1987 in die Partei der GRÜNEN ein, war vier Jahre im Bayerischen Landtag, trat nach Joschka Fischers Zustimmung zum Kosovo Einsatz 1999 wieder aus und scheint heute reichlich ernüchtert von der Politik. Dieser Tage kümmert sie sich um ihre kleine Enkelin Amanda - während Tochter Anna Maria in Brasilien dreht. "Mein Mann sagt immer: das arme Kind - wird in diesem Jahrhundert groß." Aber das sieht Irene Sturm bestimmt optimistischer, wie sie Norbert Joa in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählen wird.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Das Matriarchat Das Matriarchat Mythos oder Wirklichkeit Von Sabine Straßer Gibt es Gesellschaften, in denen Frauen die politische und soziale Macht innehaben? Oder hat es solche Gesellschaften in der frühen Menschheitsgeschichte gegeben? Die Frage nach dem sogenannten Matriarchat hat Rechtsgelehrte, Ethnologen und Soziologen über Jahrhunderte beschäftigt. Nicht nur der kommunistische Theoretiker Friedrich Engels ging von der Existenz eines frühgeschichtlichen Matriarchats aus - durchaus auch einige Vordenker des Nationalsozialismus. Im 20sten Jahrhundert machten sich Feministinnen die These vom Matriarchat oder dem sogenannten "Mutterrecht" als einer dem Patriarchat überlegenen Gesellschaftsform zu eigen. Wobei der eigentliche Namensgeber für den Begriff "Mutterrecht", der Schweizer Rechtswissenschaftler und Altertumsforscher Johann Jakob Bachofen, diese Gesellschaftsform als längst überwundene Frühstufe der menschlichen Entwicklung betrachtet hatte. Ist das Matriarchat eine Erfindung von Patriarchen des 19. Jahrhunderts? Oder ist doch etwas dran, an den bis heute gängigen Erzählungen von der Frauenherrschaft? Redaktion: Nicole Ruchlak


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Anrufsendung Auf dem Volksfest daheim Gast im Studio: Tanja Kaiser-Grünberg mit Sohn JJ, Betreiber "Breakdancer" auf der Wiesn Der Herr der Achterbahn Von Mischa Drautz als Podcast verfügbar


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Mein koloniales Innenleben, revisited Eine Liebe zu Schwarz Von Lorenz Rollhäuser NDR 2017 "Ich hab' das Gefühl, mein Daseinsrecht wird immer in Frage gestellt. Manchmal ganz, ganz subtil so wie: "Ja, wann gehst du wieder zurück?" Oder dass ich angestarrt werde an öffentlichen Orten. Dass meine Haare angefasst werden, ohne dass mich jemand fragt. Das ist für mich eine große Erschütterung." Das sagt Darling, in Baltimore geboren, die in Deutschland studiert und hier eine Familie hat. Und immer noch als "Schwarze" nicht dazugehört. Mit ihr macht sich Lorenz Rollhäuser auf, seine eigene, lebenslange Faszination für Afrika zu hinterfragen. Sie besuchen ein Völkerkunde-Museum, er erzählt von seiner Kongoreise, er gesteht ihr, sich als Junge im "Modernen Hauslexikon" die Abbildungen barbusiger afrikanischer Frauen mit besonderem Interesse angesehen zu haben. Manchmal schmunzelt sie über ihn, manchmal neckt sie ihn, manchmal empfindet sie seine Liebe zu schwarz als anmaßend, als würde er für sie sprechen. In seiner Jugend in den 50er Jahren war Afrika immer noch wild, archaisch und schön - ob in Grzimeks Reportagen oder in Riefenstahls Nuba-Bildband. Was ein Lob zu sein scheint, hatte ein anderes Ziel: das Othering. Dieser Begriff bezeichnet den Versuch, das Fremde mit aller Macht noch fremder zu machen, es zu exotisieren. Wieviel davon steckt im weißen Mann, der alles Schwarze liebt?


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Dienstag

Thomas Wolfe: Oktoberfest "Mein Gott! Wie die Leute essen und trinken!" Pünktlich zum Anstich kam der amerikanische Schriftsteller 1928 in die barocke Biermetropole, wo er im Festzelt nicht nur die bayerische Gemütlichkeit kennenlernte. Der Schauspieler Udo Wachtveitl liest die Erzählung "Oktoberfest", in der der spätere Nobelpreisträger seine Erlebnisse in Bayern schildert. Er war ein bekennender Bier- und Blondinenfreund und hatte eine "deutsche Vorliebe für den Überfluss", der an der Wolf'schen Familientafel mit größter Genussfreude zelebriert wurde. Mit diesen Tugenden und seiner überschwänglichen Germanophilie reiste der junge Thomas Wolfe zum ersten Mal 1926 nach Deutschland. In München stieg der 26-Jährige im "Vierjahreszeiten" ab und schrieb tief beeindruckt vom Münchner Treiben an seine Mutter: "Mein Gott! Wie die Leute essen und trinken!". Als man ihm erklärte, dass in München das joviale, orgiastische Lebensgefühl der Bayern mit dem Oktoberfest seinen Höhepunkt erreichen würde, kam er im September 1927 pünktlich zum Anstich in die barocke Biermetropole. Mit dem Sohn seiner Wirtin fand er in einem der großen Zelte Platz, wo die Münchnerinnen in ihren verführerischen Dirndln, der Hopfensaft und die damaligen Wiesenhits für eine Riesenstimmung sorgten. Ein Jahr später besuchte der amerikanische Bonvivant erneut die bayerische Landeshauptstadt und das Oktoberfest. Doch dieses Mal blieb es auf der Festwiese nicht nur bei der von ihm so geschätzten Bierseligkeit. Es kam zu Handgreiflichkeiten. Der stattliche "sportsman" konnte sich glücklich schätzen, mit dem Leben und einem großen Schrecken davon gekommen zu sein. Nachdem seine gebrochene Nase fast geheilt war, platzte in Oberammergau eine seiner Kopfwunden. Mit dem ihm eigenen Humor und Sinn für Skurrilitäten berichtete er später, wie er im dortigen Krankenhaus von Pontius Pilatus und Judas gepflegt worden sei; beide waren Darsteller bei den dortigen Passionsspielen. Der Schauspieler Udo Wachtveitl liest die Erzählung "Oktoberfest" - ein Wies' n-Schmankerl.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Irene Maria Sturm, WAA-Gegnerin Norbert Joa im Gespräch mit Irene Maria Sturm, WAA-Gegnerin Wiederholung von 16.05 Uhr Sie erlebte den Baubeginn für die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und sorgte federführend mit für das Ende des Milliarden-Projekts. Auf dem steinigen Weg dahin verlor sie zeitweise den Glauben an unseren Rechtsstaat, sein Gewaltmonopol und die Integrität von Politikern. Kindheit unweit vom WAA-Baugelände Geboren wird die Tochter eines Brauereibesitzers im Januar 1953 in Schwandorf. Sie erlebt eine grüne, idyllische Dorfkindheit in Schwarzenfeld und hilft - wie auch ihre beiden Schwestern - mit im Gasthof der Eltern. Nach dem Abitur erfolgt zum Biologiestudium ein krasser Orts- und Milieuwechsel: Westberlin, damals eine "wunderbare, überschaubare Stadt - mit Nischen für alternatives Volk. "Der große Hype samt Gentrifizierung kam ja erst in den letzten 20 Jahren, Anna erzählt mir da schlimme Geschichten". Anna Maria Sturm, ihre Tochter, verkörpert im neuen Film WACKERSDORF ihre renitente Mutter und war damals auch live dabei, als Kleinkind, in den 80ern, am Bauzaun beim Widerstand gegen die WAA. Der setzt 1981 ein und gewinnt an Reichweite und Hartnäckigkeit, je länger sich die CSU unter Strauß einem Dialog verweigert. Tragischer und bitterer Höhepunkt - nach dem Gau von Tschernobyl - sind die Auseinandersetzungen an Ostern und Pfingsten 1986, bei denen es Tote gibt. Wasserwerfer, Helikopter, Nebel von Reizgas - "es war wie im Krieg - ich kann nicht vergessen, welche Mittel der Staat gegen seine Bürger einsetzte." Nach dem Tod von Franz Josef Strauß dann das endgültige Aus für die WAA - 30 Jahre ist das nun her und noch immer präsent im Gedächtnis von Irene Maria Sturm. Enttäuscht von der Politik Die trat 1987 in die Partei der GRÜNEN ein, war vier Jahre im Bayerischen Landtag, trat nach Joschka Fischers Zustimmung zum Kosovo Einsatz 1999 wieder aus und scheint heute reichlich ernüchtert von der Politik. Dieser Tage kümmert sie sich um ihre kleine Enkelin Amanda - während Tochter Anna Maria in Brasilien dreht. "Mein Mann sagt immer: das arme Kind - wird in diesem Jahrhundert groß." Aber das sieht Irene Sturm bestimmt optimistischer, wie sie Norbert Joa in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählen wird.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Roderich Fabian Past Present Future


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 19.9.1841 - Marie Lafarge wegen Mordes verurteilt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Fränkische Komponisten Hermann Seidl: Trio (Walter Himmler, Flöte; Barbara Seeliger, Violoncello; Hermann Seidl, Klavier); Drei Interludien (Michael Eckerle, Orgel); Fünf kleine Stücke (Hermann Seidl, Klavier); Duett (Walter Himmler, Flöte; Hermann Seidl, Klavier, Steine, Elektronik); Cornelius Hummel: Acht Musiken (il capriccio: Friedemann Wezel); Matthias Schmitt: Sechs Miniaturen (Katarzyna Mycka, Marimbaphon); Rolf Rudin: "Erscheinungen II" (Andreas Ticozzi, Viola; Marita Balk, Klavier); Christoph Wünsch: "Zwischen Tag und Traum" (Novalis Quartett) Am 13. September 2018 wäre er sechzig geworden, doch unerwartet verstarb er am 11. Mai dieses Jahres an seiner langjährigen Wirkungsstätte Kitzingen: Hermann Seidl, ein Komponist, Dirigent, Pianist und Schulmusiker aus Franken. 1958 wurde er in Würzburg geboren, dort wuchs er auf, dort machte er Abitur und dort studierte er auch - von 1979 bis 1984 Schulmusik an der Musikhochschule und Musikwissenschaft an der Universität. Nach dem Studium war er dann bis Ende 2011 Musiklehrer am Armin-Knab-Gymnasium in Kitzingen. Daneben wirkte er als Referent in der Lehrerfortbildung in den Bereichen Schulspiel, Komposition und Computer. Seit dem Wintersemester 2002/03 war er zudem Lehrbeauftragter für Tonsatz an der Würzburger Musikhochschule. Als Komponist schrieb Hermann Seidl Werke fast aller Formen und Gattungen und für die verschiedensten Besetzungstypen: vom traditionellen Instrumentarium über das von Jazz-Rock-Formationen bis zur Elektronik. Dabei umfasst sein Werkverzeichnis Orchester-, Ensemble- und Kammermusik, Solostücke u.a. für Orgel, Klavier, Gitarre, Akkordeon und Schlagzeug, Chorkompositionen, dazu experimentelle Werke für das Musiktheater und audiovisuelle Installationen in Zusammenarbeit mit Bildenden Künstlern. Unsere Concerto-bavarese-Ausgabe kombiniert repräsentative Werke von Hermann Seidl mit Musik von fränkischen Generationsgefährten.


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61 (Midori, Violine; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Alfredo Casella: Symphonie Nr. 2 c-Moll (BBC Philharmonic: Gianandrea Noseda); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite D-Dur, BWV 1069 (Boston Baroque: Martin Pearlman)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Howard Hanson: Symphonie Nr. 2 e-Moll (Seattle Symphony Orchestra: Gerard Schwarz); Jan Dismas Zelenka: Capriccio Nr. 3 F-Dur (Das Neu-Eröffnete Orchestre: Jürgen Sonnentheil); Gabriel Fauré: Elégie c-Moll, op. 24 (Schweizer Oktett)


04.58 Uhr

 

 

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