Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


05.57 Uhr

 

 

Gedanken zum Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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08.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Bayern im Ersten Weltkrieg "Tu ein jeder freudig seine Pflicht!" Die Bayern im Ersten Weltkrieg Von Michael Zametzer Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Bayern im Krieg - seit 1871 hat es das nicht gegeben. Über vierzig Jahre Frieden der Prinzregentenzeit haben die Erinnerung verklärt. Die alten Reservisten am Stammtisch erzählen bierselig von Sedan und Metz. Freilich: Es gibt die prächtigen Manöver, zusammen mit den Preußen. Und auch in der bayerischen Gesellschaft hat das Militär sein Ansehen, aber ein Kriegervolk sind die Bayern wohl auch 1914 nicht. Trotzdem schreien viele Bayern "Hurra!". Das Deutsche Reich macht mobil, und Bayern marschiert mit. Das Königlich-Bayerische Leibregiment zieht unter dem Beifall der Münchner aus der Residenz - stellvertretend für eine halbe Million Soldaten aus Altbayern, Franken, Schwaben. "Tu jeder freudig seine Pflicht!", ruft König Ludwig III. seinen Bayern zu. Fern der Städte, auf dem Land, da jubeln sie nicht. Es rufen andere Pflichten. Die Bauern sorgen sich weniger um Deutschlands Ehre als um die Ernte. Wer soll den Hof bestellen, wenn Söhne und Knechte ins Feld ziehen? Anders die Stimmung an den Schulen und Universitäten: Ganze Klassen melden sich geschlossen an die Front. Der Krieg soll nur ja nicht ohne sie losgehen. Die Ernüchterung kommt schnell. Nach wenigen Wochen erstarrt die Front in Frankreich, wo die meisten Bayern kämpfen, im Stellungskrieg. In Briefen, Tagebüchern und Feldpostbriefen erzählen sie noch heute, nach 100 Jahren, von ihren Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten - eine "verlorene Generation" junger Bayern. Und die Künstler, die Schriftsteller, die Geistesgrößen? Viele setzten sich freiwillig die Pickelhaube auf. Franz Marc meldet sich euphorisch zur Artillerie. Lena Christ ist hin und her gerissen zwischen patriotischer Begeisterung und Angst. Für den Augsburger Gymnasiasten Berthold Brecht ist der Krieg unumgänglich. Und selbst der "Simplicissimus" - sonst messerscharfes Satireblatt - respektiert den Burgfrieden. Der Erste Weltkrieg ist aber vor allem eins: Der Anfang vom Ende der "guten alten Zeit" in Bayern. Am Ende nämlich wird die Monarchie abgeschafft und die Republik ausgerufen. Und nach dem Krieg ist vor dem Krieg ...


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Samstagvormittag

Moderation: Johannes Marchl 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Höher, schneller, weniger Bayerns Volksfeste im Wandel Von Carlo Schindhelm Elvis in Bayern Eine Spurensuche Von Joseph Berlinger Wiederholung um 21.05 Uhr Höher, schneller, weniger Bayerns Volksfeste im Wandel Von Carlo Schindhelm Gebrannte Mandeln, Blasmusik und natürlich ein Karussell gehören zu einem Volksfest einfach dazu. Hier hat mancher seine erste große Liebe kennengelernt, alte Bekannte treffen sich, die sich das ganze Jahr über nicht gesehen haben. Doch egal ob Kirchweih in Franken oder Maibaumfest in Oberbayern: die Zahl der Volksfeste in Bayern ist rückläufig. Gerade kleine und mittlere Volksfeste sind verschwunden. Manchmal ist der Grund ganz simpel. Es gibt in dem betroffenen Ort einfach keine Flächen mehr, weil sie bebaut wurden. Auch gestiegene Sicherheitsauflagen machen den Veranstaltern zu schaffen. Oder die Nachbarschaft macht nicht mit, die sich vom Festlärm belästigt fühlt. Streitigkeiten landen inzwischen auch vor Gericht. Die sinkende Zahl der Besucher und Feste bekommen auch die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Imbissbetrieben zu spüren. Die Volksfeste müssen im Wettbewerb mit Clubs und Diskotheken immer professioneller werden. Dabei sind es vor allem Ehrenamtliche und Vereine, die bei kleinen und mittleren Festen eine lange Tradition lebendig halten. Carlo Schindhelm zeichnet den Wandel der Volksfeste in der "Zeit für Bayern" nach. Elvis in Bayern Eine Spurensuche Von Joseph Berlinger Im Spätherbst 1958, vor 60 Jahren also, ist Elvis Presley als Soldat der U.S. Army beim Manöver in der nördlichen Oberpfalz. Er ist zwar bereits der "King of Rock 'n' Roll", aber Auftritte während seiner Militärdienstzeit sind ihm verboten. Auch wenn die offizielle Musikgeschichtsschreibung behauptet, Elvis habe nie ein Konzert in Deutschland gegeben: der Zeitzeuge Raimund Rodler weiß es besser. Im Tanzlokal von Rodlers Eltern hat Elvis dem Personal ein Privatkonzert geschenkt. Als Geste des Dankes für die fürsorgliche Beherbergung. Rodlers Mutter hatte für Elvis jeden Morgen eine Schnitzelsemmel zubereitet. Der Flügel, auf dem der Sänger sein "Love me tender" begleitet hat, war bis vor wenigen Jahren in Rodlers Besitz. Dann hat er ihn dem Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr übergeben. Wenn Raimund Rodler von Elvis erzählt, kommt er ins Schwärmen. Er war damals begeistert von der Natürlichkeit des Weltstars, den er als "jugendlich scheu" empfand. Elvis lebte nach seinem Tod in Bayern weiter: der Zahnarzt Klaus Kohlpaintner aus Burgkirchen bei Burghausen doubelte ihn als "Dr. Kingsize" und gab im weißen Glitzeranzug umjubelte Konzerte, Peter Heigl aus Nürnberg tourt mit einer Ausstellung erfolgreich durch die Republik, und zwei von Elvis besessene Damen aus Regensburg, Mutter und Tochter, haben ihre Wohnung in Gedenkräume verwandelt und ernähren sich an jedem 8. Januar, dem Geburtstag von Elvis, exakt wie ihr Gott. Und verderben sich dabei ihre Mägen ... Wiederholung vom 12. Oktober 2008


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioFeature

Dunkelkammern der Demokratie Dunkelkammern der Demokratie Populistische Stimmungsmacher und ihre Schattenspender Von Peter Kreysler DLF 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Schattenspender haben den AfD-Wahlkampf mit geschätzt 13 Millionen Euro unterstützt, ohne dass dieses Geld in den Büchern der Partei auftaucht. Auch in England kamen erhebliche Mittel für die Brexit-Kampagne aus nebulösen Quellen. Das Feature geht den dubiosen Geldern nach und fragt: Gefährden Schattenspender unsere Demokratie? Überall in Europa profitieren populistische Parteien von Schattenspendern. Mit großen Summen unbekannter Herkunft werden manipulative Wahlkämpfe geführt. Die Wahlkommissionen agieren hilflos, die Spender bleiben anonym. Um ihre Macht zu stärken, nutzen populistische Parteien die lockeren Parteiengesetze aggressiv aus. Anonyme Großspender pumpen zweistellige Millionenbeträge in Wahlkämpfe. Für die Brexit-Kampagne in Großbritannien zahlte der Geschäftsmann Arron Banks 12 Million Pfund - angeblich aus seinem Privatvermögen, obwohl es seine finanziellen Mittel bei weitem überstieg. Wer waren seine Hintermänner? In Deutschland nutzte die AfD wohl einen Trick, um über einen Verein Gleichgesinnter die Wahlkampfkasse prall zu füllen. Die tatsächliche Quelle der beiden Millionenspenden blieb bisher unbekannt. Die Wahlkommissionen in England wie in Deutschland konnten die wahren Spender nicht ermitteln. Mit den Geldern wurden polarisierende, emotionalisierende Wahlkämpfe geführt. Populisten verbreiteten Halbwahrheiten oder glatte Fehlinformationen. Firmen wie Cambridge Analytica konnten dank umfangreicher illegal erworbener Daten Bürger punktgenau kontaktieren und manipulieren. Inzwischen dämmert der Politik, welche Gefahr in dieser Entwicklung steckt, wie die Fundamente der Demokratie zerbröseln. Veraltete Regulierungen und Gesetze greifen nicht mehr. Nicht nur Bürger fordern deshalb kompromisslose Transparenz: Wenn die Helfer der Populisten weiter im Dunkeln agieren können, wird das den Diskurs in unserer politischen Kultur grundlegend verändern.


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Palästinenser - die vergessenen Flüchtlinge Die vergessenen Flüchtlinge - Palästinenser in Jordanien Von Jörg Kaminski Mit dem Begriff "palästinensische Flüchtlinge" verbinden die meisten Menschen überwiegend den Gazastreifen und das Westjordanland. Wenn im Gazastreifen Palästinenser und Israelis aufeinander losgehen, sind die Augen der Welt auf sie gerichtet. Dass auf der anderen Seite des Jordan, im Haschemitischen Königreich, fast genauso viele Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben, ist weitgehend unbekannt. Jordanien - ist das nicht das Land mit den vielen syrischen Flüchtlingen? Ja, das stimmt. Aber, die Zahl der im Lande lebenden Palästinenser mit und ohne jordanische Staatsbürgerschaft übertrifft die der Syrer bei weitem. Seit 70 Jahren, also seit der im Arabischen Nakba bezeichneten Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat, nimmt das Königreich immer wieder große Wellen von Flüchtlingen von dort auf. Wie hält Jordanien das angesichts wirtschaftlicher und geopolitischer Krisen aus? Glauben die palästinensischen Flüchtlinge noch an die Rückkehr in die Heimat? Jörg Kaminski ist diesen Fragen bei seinen Recherchen in Jordanien nachgegangen.


14.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Strugazki: Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang Eine Milliarde Jahre vor dem Weltuntergang Eine unter seltsamen Umständen aufgefundene Handschrift Aus dem Russischen von Welta Ehlert Von Arkadi Strugazki/Boris Strugazki Mit Axel Milberg, Michael Wittenborn, Ulrich Matthes, Matthias Bundschuh, Robert Dölle, Hanns Jörg Krumpholz und anderen Bearbeitung und Regie: Walter Adler SWR 2016 Leningrad in den 1970er-Jahren: Der Astrophysiker Maljanow wird durch eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse von der Vollendung seiner Arbeit über "Die Wechselwirkung der Sterne und der diffusen Materie" abgehalten: Steckt hinter diesen Vorgängen eine außerirdische Superzivilisation, die den Fortschritt der Menschheit aufhalten will? Geprägt von persönlichen Erlebnissen mit der Sowjetregierung erzählt die Science-Fiction der Strugazki-Brüder vom Widerstand des Menschen gegen eine unbarmherzige und unnachgiebige Macht. Arkadi Strugazki (1925-91) und Boris Strugazki (1933-2012), russische Schriftsteller. Drehbuch zu Andrei Tarkowskis "Stalker" (1978). Hörspieladaptionen u.a. "Ein Käfer im Ameisenhaufen" (BR / hr 1986), "Die dritte Zivilisation" (BR 1999), "Die hässlichen Schwäne" (BR 1979).


16.43 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Jazz & Politik

Politisches Feuilleton


17.55 Uhr

 

 

Zum Sonntag


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Weltempfänger


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Ruhestörung radioMikro Ruhestörung: Musik in der Werbung Von und mit Eser Aktay kein Podcast möglich Gute Werbung braucht Musik! Aber manchmal kann einem das ständige Gedudel auch ganz schön auf den Wecker gehen. Wir erklären, wie man Werbung mit guter Musik richtig aufpeppen kann.


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

radioSpitzen

20 Jahre Hofgarten Aschaffenburg(Teil 1) Kabarett und Comedy 20 Jahre Hofgarten Aschaffenburg - Urban Priol & Gäste (1) Gäste: Georg Schramm, Volker Pispers, Erwin Pelzig, dem Duo "Die Feisten", Jochen Malmsheimer und dem "Babenhäuser Pfarrerkabarett" Aufnahme vom 16. September 2018 im Hofgarten-Kabarett in Aschaffenburg Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Teil 2: Freitag, 12. Oktober 2018, 14.05 Uhr Wie alles begann Die Geschichte begann vor genau zwanzig Jahren. 1998 eröffnete Urban Priol das Hofgarten-Kabarett. Es gab große Anfangsschwierigkeiten und die Akzeptanz, zumindest in der Kommunalpolitik, war nicht sehr groß. Doch Urban Priol, der so verrückt war, sein eigenes Geld in ein denkmalgeschütztes Haus zu stecken, um dort eine Kabarettbühne zu etablieren, ließ sich nicht beirren und zog dieses Projekt mit viel Enthusiasmus durch. Kabarettfest Heute gehört der Hofgarten, genau wie sein Gründer Urban Priol, zur ersten Liga im deutschen Kabarett. Man geht gern in den Hofgarten. Und weil das ein Grund zum Feiern ist, trafen sich Urban Priol und seine Gäste am 16. September 2018 zu einem spontanen Kabarettfest - ganz ohne die üblichen Reden, Festschriften oder Grußworte. Keine Lobhudelei, dafür Kabarett satt! Freunde und Weggefährten Gefeiert wurde mit vielen Künstlern, Freunden und Weggefährten, wie Georg Schramm, Volker Pispers, Erwin Pelzig, dem Duo "Die Feisten", Jochen Malmsheimer und dem "Babenhäuser Pfarrerkabarett". Teil 2 folgt am Freitag und Samstag, 12. und 13. Oktober 2018, in den "radioSpitzen".


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Höher, schneller, weniger Bayerns Volksfeste im Wandel Von Carlo Schindhelm Elvis in Bayern Eine Spurensuche Von Joseph Berlinger Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Höher, schneller, weniger Bayerns Volksfeste im Wandel Von Carlo Schindhelm Gebrannte Mandeln, Blasmusik und natürlich ein Karussell gehören zu einem Volksfest einfach dazu. Hier hat mancher seine erste große Liebe kennengelernt , alte Bekannte treffen sich, die sich das ganze Jahr über nicht gesehen haben. Doch egal ob Kirchweih in Franken oder Maibaumfest in Oberbayern: die Zahl der Volksfeste in Bayern ist rückläufig. Gerade kleine und mittlere Volksfeste sind verschwunden. Manchmal ist der Grund ganz simpel. Es gibt in dem betroffenen Ort einfach keine Flächen mehr, weil sie bebaut wurden. Auch gestiegene Sicherheitsauflagen machen den Veranstaltern zu schaffen. Oder die Nachbarschaft macht nicht mit, die sich vom Festlärm belästigt fühlt. Streitigkeiten landen inzwischen auch vor Gericht. Die sinkende Zahl der Besucher und Feste bekommen auch die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Imbissbetrieben zu spüren. Die Volksfeste müssen im Wettbewerb mit Clubs und Diskotheken immer professioneller werden. Dabei sind es vor allem Ehrenamtliche und Vereine, die bei kleinen und mittleren Festen eine lange Tradition lebendig halten. Carlo Schindhelm zeichnet den Wandel der Volksfeste in der "Zeit für Bayern" nach. Elvis in Bayern Eine Spurensuche Von Joseph Berlinger Im Spätherbst 1958, vor 60 Jahren also, ist Elvis Presley als Soldat der U.S. Army beim Manöver in der nördlichen Oberpfalz. Er ist zwar bereits der "King of Rock 'n' Roll", aber Auftritte während seiner Militärdienstzeit sind ihm verboten. Auch wenn die offizielle Musikgeschichtsschreibung behauptet, Elvis habe nie ein Konzert in Deutschland gegeben: der Zeitzeuge Raimund Rodler weiß es besser. Im Tanzlokal von Rodlers Eltern hat Elvis dem Personal ein Privatkonzert geschenkt. Als Geste des Dankes für die fürsorgliche Beherbergung. Rodlers Mutter hatte für Elvis jeden Morgen eine Schnitzelsemmel zubereitet. Der Flügel, auf dem der Sänger sein "Love me tender" begleitet hat, war bis vor wenigen Jahren in Rodlers Besitz. Dann hat er ihn dem Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr übergeben. Wenn Raimund Rodler von Elvis erzählt, kommt er ins Schwärmen. Er war damals begeistert von der Natürlichkeit des Weltstars, den er als "jugendlich scheu" empfand. Elvis lebte nach seinem Tod in Bayern weiter: der Zahnarzt Klaus Kohlpaintner aus Burgkirchen bei Burghausen doubelte ihn als "Dr. Kingsize" und gab im weißen Glitzeranzug umjubelte Konzerte, Peter Heigl aus Nürnberg tourt mit einer Ausstellung erfolgreich durch die Republik, und zwei von Elvis besessene Damen aus Regensburg, Mutter und Tochter, haben ihre Wohnung in Gedenkräume verwandelt und ernähren sich an jedem 8. Januar, dem Geburtstag von Elvis, exakt wie ihr Gott. Und verderben sich dabei ihre Mägen... (Wiederholung vom 12.10.2008)


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Dirk Notz, Arktis- und Klimaforscher Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Dirk Notz, Arktis- und Klimaforscher Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Pessimismus ist nur ein anderes Wort für Faulheit, findet der Arktisforscher Dirk Notz. Sobald man sich für etwas einsetze, sei es leichter, optimistisch zu sein. Und den Optimismus kann er gebrauchen: Er streitet für das nordpolare Meereseis, sein Gegner ist der Klimawandel. Die Liebe zur Abgeschiedenheit Der Norden war schon immer seine Sehnsuchts-Landschaft. Als Kind streift Notz durch die Natur und spielt, dass er abgeschnitten sei von der Welt. Als Teenager geht er auf Survivaltour nach Norwegen, um dort vier Wochen auf sich allein gestellt zu leben. Und als Meteorologie-Student lebt er für ein Jahr in Spitzbergen und begeistert sich für die dauerhafte Dunkelheit im Winter: Polarlichter, Mond und Schnee - das Leben erscheint ihm so wie eine immerwährende Weihnachtszeit. Noch heute ist er Gastprofessor an der dortigen Uni und auf Expeditionen mit den Studenten. Ansonsten arbeitet er als Klimaforscher am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Er hat nach wie vor kein Smartphone und mag auch im Alltag das Gefühl, nicht immer erreichbar zu sein. Und so reist er samt Familie vergleichsweise umweltfreundlich mit dem Zug zu Zielen in Europa. Bereits als Teenager entschied er sich aus ökologischen Gründen gegen den Führerschein. Anderen mit erhobenem Zeigefinger zu kommen, ist seine Sache aber nicht. Er möchte nicht missionieren, sondern mit Fakten nachdenklich machen. Vom Abenteuer Arktisexpedition ins Studio In "Eins zu Eins. Der Talk" bei Stephanie Heinzeller erzählt Dirk Notz von seinen Expeditionen in der Arktis, wie im hohen Norden das Sonnenlicht gefeiert wird und wie er sich seinen Optimismus erhält.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Michael Bartle Lost and Found


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

radioJazznacht

Mit Peter Veit Neues aus den Jazz-Charts


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johannes Brahms: Klavierquartett A-Dur, op. 26 (Eldar Nebolsin, Klavier; Anton Barachovsky, Violine; Alexander Zemtsov, Viola; Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello); Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 (Le Concert Français: Pierre Hantaï); Giuseppe Verdi: "Pater noster" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Peter Dijkstra); Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 3 (Berliner Philharmoniker: Herbert von Karajan); Gabriel Pierné: Fantasie-Ballet B-Dur, op. 6 (Jean-Efflam Bavouzet, Klavier; BBC Philharmonic: Juanjo Mena)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Karl Friedrich Zelter: Violakonzert Es-Dur (Münchener Kammerorchester, Viola und Leitung: Hariolf Schlichtig); Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-Moll - "Tragische" (Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken: Marcello Viotti); Edvard Grieg: Arietta (Jan Garbarek Group)


04.58 Uhr

 

 

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