Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag


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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Tom Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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06.45 Uhr

 

 

Positionen

Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Das radioMikro Lachlabor: Wie putzt man Zähne ohne Zahnbürste? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn "Verpacken" Von Renus Berbig Krachmachertag Von Shel Silverstein Mit Michael Habeck Das Geburtstagsgeschenk Von Hubert Schirneck Mit Rainer Buck Die unsinkbaren Drei: Eselsbrücken Von Wilhelm Nünnerich


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08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Papst Franziskus in Marokko Eine Reise im Zeichen der Hoffnung Von Corinna Mühlstedt 1985 besuchte Johannes Paul II. als erster Papst das muslimische Königreich im Norden Afrikas. Ende März 2019 wird Papst Franziskus einer Einladung des marokkanischen Königs Mohammed VI. folgen. Die Reise, die in der Hauptstadt Rabat beginnt, stehe ganz im Zeichen der Hoffnung, die "von der Ökumene und dem interreligiösen Dialog ausgeht", versicherte der Erzbischof von Rabat, Cristobal Lopez Romero. Juden, Christen und Muslime, Afrikaner und Europäer, Berber und Araber leben in dem mehrheitlich sunnitischen Land seit Generationen friedlich zusammen. Doch in jüngster Zeit setzen islamistische Extremisten den König zunehmend unter Druck und instrumentalisieren soziale Spannungen für ihre eigenen Machtinteressen. Mohammed VI., der sich als Vertreter eines liberalen Islam versteht, braucht Unterstützung, um Reformen zum Thema Religionsfreiheit durchzusetzen. Die kleine christliche Minderheit und der muslimisch-christliche Dialog sind wichtige Faktoren, die dem Land helfen können, die aktuelle Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne zu meistern. Die Autorin hat Marokko mehrfach besucht und spannende Eindrücke gesammelt.


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08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Räume fürs Heilige Wo wir uns wohl fühlen Von Kristina Dumas "Alles Bauen zeigt die Verfassung, in der sich eine Gemeinschaft befindet, wie in einem unerträglichen Spiegel", sagt der Künstler Paul Schatz. Räume werden oft unbewusst wahrgenommen. In welchen Räumen geht es uns gut, wo werden wir schneller gesund und wo kommen wir zur Ruhe? Wann ist uns ein Raum heilig? Kristina Dumas war auf Spurensuche und besucht die Künstlerin Juliane Stiegel, die einen Abschiedsraum in einer Kinderklinik gestaltet hat. In der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München werden seit über 170 Jahren bunte, filigrane Glasmalereien für Kirchen und andere Räume angefertigt, Mosaike die den öffentlichen Raum prägen und uns im Alltag inne halten lassen. Der schwedische Musiker Björn Meyer erzählt, welche Räume für ihn als Musiker gut und interessant sind, und der Lehmbauer Larry Weiss, wie er "sein" Material, den Lehm, gefunden hat und warum ihn die Farben und die Textur von Lehm so glücklich machen.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


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12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Ein 99jähriger und sein Pfleger. Eine Reise durch Mitteleuropas historische Landschaften. Eine Roadnovel im Rhythmus der Züge, zwischen Tragik und Komik. Mit "Winterbergs letzte Reise" schrieb Jaroslav Rudis seinen ersten Roman auf Deutsch und ist nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Cornelia Zetzsche im Gespräch mit dem tschechischen Autor. Lesung: Johannes Silberschneider


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13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Meister und Margarita (11/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Meister - Karl Markovics Margarita - Valery Tscheplanowa Korowjew - Wolfram Berger Ferner: Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Thomas Thieme, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Christiane Roßbach, Hendrik Arnst, Felix von Manteuffel, Götz Schulte, Stefan Wilkening, Hans Kremer und Natali Seelig Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


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16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Jutta Speidel, Schauspielerin Jutta Speidel hat meistens "liebe" Rollen gespielt und dabei immer wieder betont: "Lieb muss nicht oberflächlich sein!" Am 26. März feiert die Schauspielerin ihren 65. Geburtstag. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2011.


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Der Anhalter (3/6) So ein Schwachsinn Von Stephan Beuting und Sven Preger (WDR 2019) Er hat seine Kindheit in der Psychiatrie verbracht, mehr als 14 Jahre lang. Weggesperrt, geschlagen, missbraucht - in den 1950er und 60er Jahren war das. Sein Leben hat er danach nie so richtig auf die Kette gekriegt. Nun will Heinrich nur noch Schluss machen und sucht eine Mitfahrgelegenheit. Diese Geschichte erzählt der Anhalter den Journalisten Stephan Beuting und Sven Preger. Unabhängig voneinander, mit einem Jahr Abstand. Am selben Ort: einer Tankstelle am Kölner Verteilerkreis. Das ist kein Zufall: Denn Heinrich ist seit Jahrzehnten als Tramper unterwegs. Als die beiden Reporter sich zufällig davon erzählen, beschließen sie, sich auf die Suche zu machen: nach diesem Mann und nach der Wahrheit? Was ist, wenn nur ein Bruchteil von seinen Geschichten stimmt? Wenn er wirklich als Kind in einer Psychiatrie geschlagen und missbraucht wurde? Dann ist er eines von tausenden Kindern, die bis heute auf eine Entschädigung warten. Folge 3: So ein Schwachsinn Nach seiner Kindheit in der Psychiatrie des St. Johannes-Stifts in Marsberg, hat Heinrich Kurzrock auf der Straße gelebt. Ein Leben als Anhalter. Absetzen, neu einsteigen, weiterfahren, immer wieder. Hier hat Heinrich vor allem eines gelernt: Überleben.


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17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


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18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal


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19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Konzertante Blasmusik


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20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Ein bekannter Unbekannter Der Schriftsteller Patrick Süskind Von Eva Demmelhuber Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Ist er ein Phantom? Ein intelligent programmiertes Schreibprogramm? Das vermuten manche. Aber es gibt ihn wirklich! Seit über 30 Jahren lebt er hinter einer Cäsarenmauer, hinter einer Phalanx von Freunden und Kollegen. Nur fünf Fotos gibt es vom Bestseller-Autor Patrick Süskind! Schmales Gesicht, Denkerstirn, Nickelbrille, Glatze, Alter etwa 40 Jahre. Seine Fans scannen alle Filme, für die er zusammen mit Helmut Dietl das Drehbuch schrieb. Vielleicht sieht man ihn durch eine Szene irrlichtern? In "Rossini" etwa, in dem Joachim Król einen menschenscheuen Schriftsteller spielt, der sich allen emotionalen Zumutungen durch Flucht entzieht, in seine Bücherwelt, in die Literatur, in die Philosophie. Da kennt er sich aus, da fühlt er sich sicher, aber nicht im wahren Leben. Der echte Süskind flüchtete nach Frankreich, um nicht bei den Dreharbeiten von "Rossini", den Geburtswehen, dabei sein zu müssen. In der berühmten Fernsehserie "Monaco Franze" soll das Phantom Süskind in Folge 9 kurz zu sehen sein, in einer Wirtshausszene. Oder doch in "Kir Royal"? Es gibt hunderte Doktor- und Magisterarbeiten über den Schriftsteller, der mit seinem Roman "Parfum" scheinbar aus dem Nichts 1985 einen Weltbestseller landete. Jahrelang recherchierte er dafür in Grasse, der Welthauptstadt des Parfüms an der Cote d'Azur. Süskind löste mit diesem Werk eine weltweite Hysterie um die Übersetzerrechte aus, noch bevor das Buch gedruckt vorlag! Mittlerweile ist es in über 45 Sprachen übersetzt, auch ins Lateinische, ein Millionenseller, verfilmt von Tom Tykwer, produziert von Bernd Eichinger. Doch über den Schriftsteller persönlich, der sich mit diesem einen Roman unsterblich gemacht hat, gibt es nur ein paar karge Daten: Geburtsort, Jahr, Studium, Werke, Auszeichnungen, von denen er die meisten gar nicht angenommen hat. Eines scheint jedenfalls sicher: Am 26. März 2019 wird er 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass zeichnet Eva Demmlhuber ein Phantombild des bekannten Unbekannten.


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21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Eine Stadt als Experimentierkammer des Dritten Reiches Von Brigitte Baetz DLF 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde - und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien und Gemeinheiten, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende. "Mit Coburg habe ich Politik gemacht", erklärte Reichskanzler Hitler zum 15. Jahrestag seines ersten Besuches in der kleinen Stadt in Oberfranken. "Nach diesem Rezept haben wir im ganzen Reich der nationalsozialistischen Idee die Bahn frei gemacht und damit Deutschland erobert." Die Weimarer Republik ließ es geschehen. 1929 erlangte die NSDAP im Coburger Stadtrat die absolute Mehrheit. Eine jahrelange Schmutzkampagne gegen den jüdischen Unternehmer Abraham Friedmann hatte bei der Mobilisierung der Wählerschaft geholfen. Herzog Carl Eduard, ein Enkel Königin Victorias, zeigte sich als einflussreicher NS-Aktivist, die evangelische Kirche als willige Unterstützerin der NS-Bewegung. Warum das rechte Gedankengut gerade in Coburg auf fruchtbaren Boden fiel und wie die Geschichte der Stadt auch heute noch ihre Spuren in der Enkelgeneration hinterlassen hat, erzählt Brigitte Baetz.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

"Ohne Produktionsförderung, ohne Senderbeteiligung" Film-Rebellen - Rebellen-Filme Von Markus Metz Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Das deutsche System der Filmförderung ist eine Mixtur aus staatlicher, regionaler und institutioneller Kulturförderung, dazu kommen direkte und indirekte Wirtschaftsförderung sowie der Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender: Ein Förderungssystem, um das uns andere Filmländer durchaus beneiden. Es hat aber auch eine Form der kulturbürokratischen Beeinflussung erzeugt, die Filmemacherinnen und Filmemachern als Hemmschuh, wenn nicht gar als indirekte Zensur erscheint. Schon bei der Stoffentwicklung und beim Drehbuch gibt es zu viele Stimmen, die mitreden, bremsen und "gleichschalten" können - und den deutschen Film konventioneller und mutloser machen, als er eigentlich ist. So mehren sich Versuche von Filmemacherinnen und Filmemachern, ihre Arbeiten jenseits von Filmförderung und Fernsehfinanzierung zu realisieren, um Selbständigkeit, Spontanität und Experimentierlust zu erhalten. Filme wie "Reise nach Jerusalem" von Lucia Chiarla, die Geschichte einer Frau, die in die Mühlen von Jobcenter und Bewerbungsvorschriften gerät. "Das letzte Mahl" von Florian Frerichs erzählt von einer wohlhabenden jüdischen Familie am 30. Januar 1933, dem Tag der "Machtergreifung" Hitlers. Oder "Wenn Fliegen träumen", das Regie-Debüt von Katharina Wackernagel: ein Road Movie zwischen Deutschland, Norwegen und Finnland. Am Beispiel dreier Versuche, sich den Zwängen des deutschen Filmbetriebs zu entziehen, fragt der Generator nach den Bedingungen einer solchen Unabhängigkeit.


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23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

Eugen d'Albert: "Seejungfräulein", op. 15 (Viktorija Kaminskaite, Sopran; MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Es-Dur, op. 12 (Leipziger Streichquartett); Tomás Ludovico da Vittoria: "Officium defunctorum", Lectio secunda ad matutinum (Alba Vilar-Juanola, Sopran; MDR-Rundfunkchor: Risto Joost); Carl Philipp Emanuel Bach: Klavierkonzert C-Dur, Wq 20 (Michael Rische, Klavier; Kammersymphonie Leipzig: Katharina Sprenger); Peter Tschaikowsky: "Souvenir de Florence", op. 70 (Kammersymphonie Leipzig: Antoine Tamestit)


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02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Henryk Melcer: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll (Jonathan Plowright, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Christoph König); Maurice Duruflé: Vier Motetten über gregorianische Themen, op. 10 (Choir of Trinity College Cambridge: Richard Marlow); Johann Sebastian Bach: Französische Suite c-Moll, BWV 813 (Andrej Gawrilow, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 77 B-Dur (Austro-Hungarian Haydn Orchestra: Adam Fischer); Luigi Boccherini: Streichquintett F-Dur (Ensemble Concertant Frankfurt); Gustav Holst: "Indra", op. 13 (Ulster Orchestra: JoAnn Falletta)


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04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johannes Brahms: Horntrio Es-Dur, op. 40 (Marie Luise Neunecker, Horn; Frank Peter Zimmermann, Violine; Wolfgang Sawallisch, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie B-Dur, KV 22 (The English Concert: Trevor Pinnock); Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll (Camille Thomas, Violoncello; Orchestre National de Lille: Alexandre Bloch)


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04.58 Uhr

 

 

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