Jetzt läuft auf SWR2:

SWR2 Treffpunkt Klassik

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


05.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Philipp Martin: Trio Nr. 6 Karl Kaiser (Violine) Hille Perl (Viola da gamba) Lee Santana (Laute) Boris Blacher: "Paganinivariationen" op. 26 Wiener Philharmoniker Leitung: Georg Solti Carl Arnold: Klavierfantasie c-Moll op. 20 Torleif Torgersen (Hammerklavier) Antonio Vivaldi: Konzert G-Dur R 532 Andrés Gabetta (Violine) Sol Gabetta (Violoncello) Cappella Gabetta Leitung: Andrés Gabetta Edward Elgar: "Chanson de nuit" op. 15 Nr. 1 Royal Philharmonic Orchestra Leitung: Pinchas Zukerman Antonio Carillo: "Como llora una estrella" John Williams (Gitarre)


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


06.03 Uhr

 

 

SWR2 Musik am Morgen

Johann Christian Bach: Sinfonie B-Dur op. 9 Nr. 1 Hanover Band Leitung: Anthony Halstead Emmanuel Chabrier: "Aubade" für Klavier Angela Hewitt (Klavier) Engelbert Humperdinck: Humoreske für Orchester E-Dur Bamberger Symphoniker Leitung: Karl Anton Rickenbacher Francesco Onofrio Manfredini: Concerto quinto für Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll op. 3 Nr. 5 Les Amis de Philippe Leitung: Ludger Rémy Johann Georg Heinrich Backofen: Sinfonia concertante für 2 Klarinetten und Orchester A-Dur op. 10 Dieter Klöcker, Waldemar Wandel (Klarinette) Concerto Amsterdam Leitung: Jaap Schröder Igor Strawinsky: Suite für kleines Orchester Nr. 2 Kammerorchester Basel Leitung: Christopher Hogwood


06.58 Uhr

 

 

SWR2 Programmtipps


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


07.03 Uhr

 

 

SWR2 Musik am Morgen

Thomas Augustine Arne: Ouvertüre Nr. 3 G-Dur The Academy of Ancient Music Leitung: Christopher Hogwood Henry Purcell: Ground d-Moll Gary Cooper (Spinett) Henry Purcell: "Hornpipe" e-Moll Gary Cooper (Spinett) Johann Nepomuk Hummel: Trompetenkonzert E-Dur, Fassung Es-Dur Thomas Hammes (Trompete) SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Michael Luig Jean Françaix: Petit Quatuor für 2 Klarinetten, Bassetthorn und Bassklarinette Trio di Clarone Peter Handsworth (Klarinette) Antonín Dvorák: Suite für Orchester A-Dur op. 98b Russisches Philharmonisches Orchester Leitung: Dmitri Yablonsky


07.55 Uhr

 

 

Lied zum Sonntag


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


08.03 Uhr

 

 

SWR2 Kantate

Philipp Heinrich Erlebach: "Gelobet sei der Herr" Dorothee Mields (Sopran) Britta Schwarz (Alt) Andreas Post (Tenor) Klaus Mertens (Bass) Telemann-Kammerorchester Michaelstein Leitung: Ludger Rémy Georg Philipp Telemann: "Verlöschet, ihr Funken der irdischen Liebe" Musica Angelica


08.30 Uhr

 

 

SWR2 Wissen: Aula

Das Herz im Reagenzglas Forschen am Modell Gespräch mit Christina Schmid Die moderne Stammzellforschung macht es möglich: Man kann aus bestimmten Stammzellen zum Beispiel Herzmuskelzellen erzeugen, mit denen man dann im Labor forschen kann. So lässt sich herausfinden, ob Medikamenten-Kandidaten Nebenwirkungen auf das Herz haben. Christina Schmid arbeitet in diesem Bereich am Boehringer-Forschungszentrum und erläutert die Schwerpunkte ihrer Forschung.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.03 Uhr

 

 

SWR2 Matinee

Um aller Munde - der Bart Sonntagsfeuilleton mit Manuela Reichart Er steht für Macht und Potenz, ist Ausdruck von Individualität oder ein politisches Signal. Und vor allem zur Zeit erlebt er ein besonders imposantes Comeback - der Bart. 10:00 - 10:03 Nachrichten, Wetter 11:00 - 11:03 Nachrichten, Wetter Seit es Männer gibt, gibt es auch Bärte und die stehen seit jeher für Männlichkeit, Macht, Stärke und Dominanz. Im Laufe der Jahrtausende unterlag er zwar diverser Moden, ganz weg war er aber nie. Vor allem zur Zeit erlebt er ein besonders imposantes Comeback - Grund genug für die Matinee, sich mit dieser letzten Bastion der Männlichkeit zu beschäftigen. In der ersten Stunde lassen wir den Bart zunächst einmal sprießen, als ersten Flaum im Gesicht, eine große Sache im Leben eines Mannes, die allerdings nicht immer zu dessen vollkommener Zufriedenheit verläuft. Ist er dann erst mal da, dann muss so ein Bart auch gepflegt werden und am angenehmsten passiert das in eigens darauf ausgerichteten Barber-Shops, die derzeit einen enormen Boom erleben. Wir besuchen eine dieser haarigen Wellness-Oasen für den Mann. Außerdem sprechen wir mit dem Kulturanthropologen Alexander Schwinghammer über die Kulturgeschichte des Bartes. In der zweiten Stunde geht es um das Leben mit Bart. Da darf natürlich der Hipster-Bart nicht fehlen. Aktuell ist das immer noch der Baumfäller-Vollbart, dicht gefolgt vom Oberlippenbart. Aber wer bestimmt überhaupt was hip ist und was nicht? Enorm auffällig und auf jeden Fall sehr individuell ist der Bart von Jürgen Burkhardt, einem vierfachen Bart-Weltmeister mit einer Bart-Spannweite von Sage und Schreibe 1,80 Metern. Er erzählt, wie das Leben mit so einem gewaltigen und pflegeaufwändigen Bart so läuft. Nicht ganz so lang, aber dafür als Antennen für göttliche Botschaften geeignet, war der Bart des Salvador Dalí - er darf als Stellvertreter berühmter Bärte die Stunde beenden. In der letzten Stunde kommt der Bart dann ab. Maßgeblich daran beteiligt ist King Camp Gillette, der Anfang des 20. Jahrhunderts das Patent für die Einwegrasierklinge anmeldete und damit eine kleine Revolution im Bad auslöste. Ab den 1950er Jahren total verpönt, war der Bart in der Politik. War ein Herrscher ohne Bart jahrhundertelang kaum denkbar, mussten Machthabende in der Nachkriegszeit unbedingt glatt rasiert sein - Politik ohne Bart war das Motto. Darüber sprechen wir mit Dieter Roth von der Forschungsgruppe Wahlen. Und zu guter Letzt geht es um den Damenbart: der muss in der Regel sofort weichen und wird schon beim kleinsten Schatten auf der Oberlippe weggewachst. Es gab und gibt sie aber auch, die Damen mit Bart, wir lernen eine von ihnen ein bisschen näher kennen. Gesprächspartner der Sendung sind Dr. Alexander Schwinghammer, Kulturanthropologe und Autor des Buchs "Anything Grows"; der vierfache Bart-Weltmeister und Präsident des Clubs für Bart und Kultur "Belle moustache" Jürgen Burkhardt und der Politikwissenschaftler und Soziologe von der Forschungsgruppe Wahlen, Dr. Dieter Roth. Redaktion: Monika Kursawe Musik: Frank Armbruster


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

SWR2 Glauben

100 Jahre Katholische Universität Lublin Für den Staat, gegen den Staat Von Martin Sander Die Katholische Universität Lublin (KUL) war zwischen 1945 und 1989 als international bedeutende Hochschule ohne Staatsaufsicht einzigartig - nicht nur im kommunistischen Polen, sondern im gesamten Raum hinter dem Eisernen Vorhang. Literatur und Geschichte ohne Marxismus-Leninismus, exotische Sprachen, Soziologie, Kunstgeschichte oder auch Ökologie gehörten zum Angebot der Hochschule. Nur: Mit einem KUL-Diplom war eine Karriere damals kaum möglich. Nach der Wende von 1989 explodierten die Studentenzahlen. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte hat sich die KUL jedoch stark gewandelt. Die Hochschule galt manchen als Kaderschmiede für einen national-konservativen Staatsumbau. Unlängst kamen allerdings auch enge Beziehungen der früheren Universitätsleitung mit dem kommunistischen Sicherheitsdienst ans Licht. Der Autor zeichnet anlässlich des 100. Geburtstages der Universität mit Hilfe von Zeitzeugen und historischen Tondokumenten die Veränderungen an der Katholischen Universität Lublin zwischen Sowjetzeit und heute nach.


12.30 Uhr

 

 

SWR2 Sonntagskonzert

Carl Maria von Weber: "Aufforderung zum Tanz" SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: Alejo Pérez Gioacchino Rossini: "Preghiera", "I Gondolieri" und "La passeggiata" aus "Péchés de vieillesse" SWR Vokalensemble Stuttgart Leitung: Helmut Wolf Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR Leitung: Roger Norrington Max Bruch: Serenade nach schwedischen Melodien für Streichorchester c-Moll op. posth. SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern Leitung: Werner Andreas Albert


13.58 Uhr

 

 

SWR2 Programmtipps


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

SWR2 Feature am Sonntag

Tembrocks Tierleben Zum 100. Geburtstag des Zoologen Günter Tembrock Von Frank Kaspar und Andreas Wessel Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Füchsen. Wenn Günter Tembrock in den Zoo oder in den Wald ging, vergaß er nie sein Tonbandgerät. So trug der Biologe in Berlin eines der größten Tierstimmen-Archive der Welt zusammen. Schon 1948 gründete Tembrock die erste Forschungsstelle für Verhaltensbiologie in Deutschland und wurde zu einem Pionier der "Bioakustik". Mit der populären Fernsehsendung "Professor Tembrocks Rendezvous mit Tieren" erreichte er in der DDR ein Millionenpublikum. Und da ist noch etwas. Seit seiner Kindheit entwarf Günter Tembrock eine fiktive Welt, in der er sich als Entdecker, Forscher und Sammler ausprobieren konnte. In umfangreichen handschriftlichen Aufzeichnungen dokumentierte er diese parallele Wirklichkeit, bevölkert von Gelehrten, die er mit kompletten Biographien ausstattete. In ihrer Gemeinschaft imaginierte er sich eine Existenz als Wissenschaftler, ein Leitbild für sein eigenes Leben.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

SWR2 Zur Person

Der Schriftsteller Karl-Heinz Ott Von Wolfgang Scherer Karl-Heinz Ott arbeitete als Musiker und Dramaturg an den Theatern von Esslingen, Freiburg und Basel - nicht selten spartenübergreifend zwischen Schauspiel, Oper und Tanz. Dass er sich dann fürs literarische Schreiben entschied und freischaffender Schriftsteller wurde, bedeutete keinen Abschied von der Musik. Denn die spielt seither weit in seine Romane hinein, die er als literarische Textpartituren bezeichnet, die - wie Kompositionen - aus Motivverknüpfungen, thematischen Durcharbeitungen, Variationen und Reprisen bestehen. Mit Tumult und Grazie hat Karl-Heinz Ott ein wunderbar barockes Buch über Händel geschrieben. Gleich zu Beginn feiert er dort die neuere historische Aufführungspraxis und die Lust zum Händel-Hören. Aktuell bereitet er ein Buch über Beethovens Sinfonien vor, das seine Begeisterung für den wortlosen Kosmos dieser Instrumentalmusik orchestriert. All das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass für Ott Literatur überhaupt formgewordene Gedankenmusik ist. Ihr syntaktischer Sound erzeugt beim Leser, was den stilistischen Eigensinn von Literatur und Dichtung ausmacht. Musikliste: Johann Sebastian Bach: Arioso und Andante aus "Capriccio sopra la lontananza del suo fratello dilettissimo" B-Dur BWV 992 (Capriccio über die Abreise des innig geliebten Bruders) Friedrich Gulda (Klavier) Jean-Philippe Rameau: "Les Sauvages" aus "Nouvelles Suites de pièces de Clavecin" Grigory Sokolov (Klavier) Domenico Scarlatti: Sonate d-Moll K.141 Pierre Hantai (Cembalo) Johann Jakob Froberger: "Tombeau sur la mort de Monsieur Blancheroche", bearbeitet Teodoro Anzellotti (Akkordeon) Franz Schubert: Fischerweise D 881 Christian Gerhaher (Bariton) Gerold Huber (Klavier) Georg Friedrich Händel: "As with rosy steps", Arie der Irene aus dem Oratorium "Theodora" HWV 68 Tuva Semmingsen (Mezzosopran) Norwegisches Ensemble Barokksolisten Leitung: Bjarte Eike Johann Sebastian Bach: "Dich hab ich je und je geliebt", Sinfonie und Dialog Arie für Bass und Sopran aus der Kantate "Ich geh und suche mit Verlangen" BWV 49 Sybilla Rubens (Sopran) Klaus Mertens (Bass) Amsterdam Baroque Leitung: Ton Koopman Ludwig van Beethoven: 1.Satz aus der Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 Berliner Philharmoniker Leitung: Claudio Abbado Richard Strauss: "Im Abendrot", Nr. 4 aus den "Vier letzten Liedern" Jessye Norman (Sopran) Gewandhaus Orchester Leipzig Leitung: Kurt Masur Bob Dylan: "Lone Pilgrim" Bob Dylan (Gesang und Gitarre) Eddie Vedder undNusrat Fateh Ali Khan: "The Long Road" aus dem Film "Dead Man Walking" Nusrat Fateh Ali Khan (Gesang) Eddie Vedder (Gesang, Gitarre) Ry Cooder (Gitarre) Ensemble


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


17.05 Uhr

 

 

SWR2 Lesenswert Magazin

Redaktion und Moderation: Carsten Otte Mit neuen Büchern von: David Schalko, Thorsten Nagelschmidt, Kristine Bilkau, Heinrich Steinfest, Jan Böttcher David Schalko: Schwere Knochen Roman Kiepenheuer und Witsch Verlag 576 Seiten 19,99 Euro Rezension von Julia Schröder Thorsten Nagelschmidt: Der Abfall der Herzen Roman S. Fischer Verlag 448 Seiten 22 Euro Rezension von Carolin Courts Kristine Bilkau: Eine Liebe, in Gedanken Roman Luchterhand Verlag 256 Seiten 20 Euro Gespräch mit Birgit Koss Heinrich Steinfest: Die Büglerin Roman Piper Verlag 288 Seiten 20 Euro Ralph Gerstenberg Jan Böttcher: Das Kaff Roman Aufbau Verlag 269 Seiten 20 Euro Rezension von Gerrit Bartels Musikangaben zur Sendung: Bayuk: Rage Tapes Soulfood


18.00 Uhr

 

 

SWR2 Aktuell mit Nachrichten


18.20 Uhr

 

 

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Das Hörrohr(2/2) Ein akustischer Roman in 2 Teilen von Leonora Carrington Was sich so alles hinter der Wirklichkeit verbirgt Aus dem Englischen von Tilman Spengler Mit: Ruth Hellberg, Rosemarie Gerstenberg, Ernst August Schepmann, Susanne Barth u. v. a. Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer (Produktion: WDR 1990) Die 92-jährige Marian Leatherby hat sich dem Willen ihrer Familie gefügt und ist nach Santa Brigida in ein außerordentlich seltsames Seniorendomizil gezogen, das von Dr. Gambit geleitet wird, einer Mischung aus religiösem Sektierer und Psychoanalytiker. Das Haus stellt sich als ehemaliges Kloster einer fidelen Äbtissin heraus, und Marian verbündet sich bald mit neuen Freundinnen gegen die Anstaltsleitung. Am Ende des surrealen Spektakels schmelzen die Pole, vereist der Äquator und die überlebenden Menschen verbünden sich mit Katzen, Werwölfen, Bienen und Ziegen. "Inbrünstig hoffen wir alle, dies möge eine Verbesserung der Menschheit bedeuten, die das Pneuma der Göttin absichtlich verleugnete."


20.00 Uhr

 

 

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20.03 Uhr

 

 

SWR2 Oper

Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Sadko" Epische Oper in 7 Bildern Sadko: Vladimir Galuzin Sadkos junge Frau: Ljubava Buslajevna, Marianna Tarassowa Ozean der Meereskönig: Sergej Aleksashkin Volchova, die schöne Meeresprinzessin: Walentina Zidipowa Neschata, junger Guslispieler aus Kiev: Larissa Djadkowa Duda, Possenreißer und Gaukler: Vladimir Ognovenko Sopel, Possenreißer und Gaukler: Nikolaj Gassjew Foma Nasaritsch, Vorsteher: Jewgenij Boitsov Luka Zinovitsch, Vorsteher: Gennadij Bessubenkow Warägischer Kaufmann: Bulat Minjelkiew Venezianischer Kaufmann: Alexander Gergalow Indischer Kaufmann: Gegam Grigorian Die Erscheinung, mythischer, mächtiger Recke in Gestalt eines Pilgers: Nikolaj Putilin Außerdem: Tatjana Filimonowa, Svetlana Volkova, Ljudmila Kassianenko, Anna Kovaleva, Jurij Dolgopolow, Walerij Sobanow, Wladimir Kniazew, Roman Gibatow, Alia Dimitrieva, Nonna Schestakowa, Jekaterina Galanowa, Alexandra Gronskaja Chor und Orchester des Mariinskij-Kirow-Theaters St. Petersburg Leitung: Valery Gergiev


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.03 Uhr

 

 

SWR2 Musikpassagen

Ah, Venezia Der diskrete Charme des Morbiden Von Harry Lachner Da liegt sie vor uns, Venedig, diese Stadt "aus Pracht und Moder", die umhüllt ist von ihrem eigenen Mythos, gefangen in ihrer Geschichte als einstiger Schnittpunkt zwischen Orient und Okzident. Unendlich oft beschrieben und besungen, wird sie heute überrannt von Touristen, die die Kunstschätze der Lagunenstadt bestaunen oder einfach nur einen weiteren Ort auf ihrer Liste der Sehenswürdigkeiten abhaken. Doch mit dem Besuch tritt man ein in ein undurchschaubares Gewirr aus Gassen und Kanälen - und wie im antiken griechischen Labyrinth droht auch hier ein abruptes Lebensende. Kann man diese Stadt denken ohne Thomas Manns "Tod in Venedig"? Ohne die Trauergondeln des Films "Don't Look Now" oder die Romane von Ian McEwan und Peter Rosei, in denen sich der Verfall der Stadt, ihr drohender Untergang im Schicksal der Protagonisten spiegelt? Das vom Leichentuch des winterlichen Nebels eingehüllte Venedig erscheint als ein Ort des Unheimlichen und Irrealen, ein Labyrinth aus bröckelndem Stein und brackigem Wasser. Venedig ist eine imaginäre Stadt.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Günter Raphael: Sinfonie Nr. 2 h-Moll op. 34 MDR Sinfonieorchester Leitung: Christoph Altstaedt Ludwig van Beethoven: Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1 Dresdner StreichTrio Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 "Schottische" Gewandhausorchester Leipzig Leitung: Riccardo Chailly


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 Gerhard Oppitz (Klavier) Symphonieorchester des BR Leitung: Colin Davis Sergej Rachmaninow: Sonate g-Moll op. 19 Leonard Elschenbroich (Violoncello) Alexei Grynyuk (Klavier) Igor Strawinsky: "L'oiseau de feu", Suite Wiener Symphoniker Leitung: Wolfgang Sawallisch


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

ARD-Nachtkonzert

Claude Debussy: "Préludes", Buch 1 Claudio Arrau (Klavier) Georg Muffat: "Sollicitudo" Salzburg Barock