Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

ZukunftsforschungZukunftsforschung Vorhersagen - ohne Hokuspokus Von Katharina Kühn Seriöse Wissenschaft und Mutmaßungen über die Zukunft klingen wenig kompatibel. Aber genau das versucht die Zukunftsforschung. Mit ihr sollen mögliche, wahrscheinliche und sogar unwahrscheinliche Szenarien erkannt und analysiert werden. Natürlich ist das alles andere als einfach, das zeigt schon der Blick auf frühere Prognosen: Wir haben immer noch keine Flugtaxen und der Wald ist zum Glück auch noch nicht gestorben. Und wer hat schon mit dem Votum der Briten für den Brexit oder der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gerechnet? Auch die talentiertesten Zukunftsforscher schaffen es nicht, einzelne Ereignisse vorherzusagen, wohl aber, Politiker, Unternehmen und die Gesellschaft auf mögliche Geschehnisse aufmerksam zu machen: Was könnte passieren, sollte die Türkei die Nato verlassen? Wie könnte Deutschland auf einem Cyberangriff in drei Jahren reagieren; wie auf den steigenden Meeresspiegel? Universitäten bieten dazu mittlerweile Studiengänge an und Regierungen lassen sich von Zukunftsinstituten beraten. Aber wie lässt sich Qualität in der Zukunftsforschung sicherstellen? Und natürlich: Wie sieht die Zukunft der Futurologie aus? Redaktion: Sabine Straßer
Dienstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Radio Free EuropeEin Besuch in der festungsartigen Redaktion in Prag. Gestaltung: Kilian Kirchgeßner Das Konzept des Radiosenders Radio Free Europe/Radio Liberty stammt aus der Zeit, als die Welt noch in schwarz und weiß eingeteilt war: Als Stimme der freien Welt sendete er im Kalten Krieg in den Ostblock, bezahlt von den Vereinigten Staaten; Rundfunkhörer und -hörerinnen in der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten sollten mit Informationen aus dem Westen versorgt werden und wurde daher als feindlicher Propagandasender bekämpft. Heute hat sich die Welt komplett verändert - aber den Radiosender gibt es immer noch, er strahlt Programme in 28 Sprachen aus. Für Demokratie will er auch heute kämpfen, hinzugekommen ist ein Feldzug gegen Fake News. Und: Zum Sendegebiet zählt inzwischen auch die arabische Welt.
Dienstag 18:25 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Bakterien WaffenWie Bakterien zu Waffen werden könnten. Von Marlene Nowotny. In den kriegerischen Konflikten der Gegenwart hat eine neue Strategie Einzug gehalten: Es geht nicht darum, den Gegner an Ort und Stelle zu töten. Stattdessen setzt man auf Bakterien als Waffen, also auf Verletzungen, die zu schweren Infektionen führen können. In Kriegsgebieten ist die medizinische Infrastruktur meist zusammengebrochen. Zu bestimmen, welche Bakterien nun die Wunden infiziert haben, wird dann unmöglich. Gleichzeitig sind passende Antibiotika Mangelware. Und selbst wenn Antibiotika vorhanden sind, müssen sie keine Abhilfe schaffen. Denn es gibt heute jede Menge multiresistenter Krankheitserreger, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind. Und ihre Anzahl nimmt ständig zu, aufgrund massiven Einsatzes in der Massentierhaltung, unzureichender Hygienemaßnahmen einerseits und übertriebener Desinfektion andererseits, unnötiger oder falscher Einnahme. 90 Jahre nach der Entdeckung der Antibiotika, die ein Zeitalter ohne bakterielle Infektionskrankheiten einleiten sollte, gilt es diesen neuen Krieg der Keime abzuwenden.
Dienstag 19:05 Uhr

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SRF 1

Doppelpunkt

St MoritzLiebe und Luxus - Geschichten aus dem Hotelarchiv in St. Moritz Im Badrutt"s Palace Hotel in St. Moritz befindet sich das grösste Hotelarchiv der Schweiz. Die historischen Gegenstände und Schriften erzählen spannende Geschichten aus 120 Jahren. Der «Doppelpunkt» steigt in die versteckten Gänge des Hotels und sucht Trouvaillen.
Dienstag 20:03 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

stadtplanungHöher, dichter, hässlicher? Stadtplanung zwischen Verdichten und Ausfransen Von Jochen Rack Viele wollen hier hin. Zu viele? Der Trend zum Wohnen in der Stadt ist ungebrochen - trotz steigender Preise für Immobilien und Mieten. Das aber macht es immer schwerer, in den wachsenden Metropolen eine passende Wohnung zu finden. Zwar wird viel gebaut, aber die Städte werden dadurch nicht unbedingt schöner und lebenswerter. Vielerorts schießen neue Wohnblöcke in die Höhe, gewachsene Viertel werden verdichtet und ändern ihren Charakter. Ganze Quartiere entstehen neu auf dem Reißbrett, Investoren, die bloß am Profit interessiert sind, stapeln einfallslos Wohnfläche übereinander, sterile Wohnquartiere ohne lebendige Infrastruktur sind die Folge. Oftmals werden Grün- oder Brachflächen versiegelt, die Städte wuchern ins Umland. In der Folge nimmt der Automobilverkehr zu, denn den Kommunen fehlt das Geld, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen oder sie streiten sich, wer die Kosten zu tragen hat: Speckgürtel oder Metropole. Außerdem kommt es durch die hohen Mietpreise und den Mangel an Sozialwohnungen zur sozialen Entmischung und Gentrifizierung: Wohlhabende bleiben unter sich. Produziert die rasante Urbanisierung eine neue Unwirtlichkeit der Städte? Wie kann eine kluge Stadtplanung dem gegensteuern? Wie kann und muss gebaut werden, um das Wohnen, Leben und Arbeiten in einer sozial gemischten, ökologisch funktionierenden Stadt attraktiv zu machen? Welche innovativen Konzepte bei der Erschließung von Lefts overs und der Umwidmung bestehender Gebäude gibt es? Und wie kann eine ästhetisch ansprechende urbane Architektur aussehen?
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

andreas ammerOn The Tracks Von Andreas Ammer Regie und Komposition: Andreas Ammer und Console Mit Markus Grün, Insa Backe, David Greiner, Michael Madsen und Martina Müller-Wallraf Produktion: WDR 2002 Länge: ca 49" Jeder Mensch ist ein Kosmos und trägt ihn folglich mit sich herum. Frage am Rande: Wohin? Hat das Leben, das, was wir täglich mit uns herumschleppen, einen Sinn und ein Ziel? Eines gar, das sich von außen erkennen lässt? Was wird bleiben von einem Tag? Oder wann wird der Tag sein, von dem etwas bleibt? Diesen Fragen gehen - unauffällig - sieben Beschatter nach, die sich - unauffällig - auf der Straße an die Fersen von sieben willkürlich ausgewählten Menschen geheftet haben. Die Spielregeln: Sieben Personen (der Detektiv, der Popstar, die Hausfrau, der Verliebte, die TV-Moderatorin, der Sportler, der einsame Mann) begeben sich in sieben Städten auf die Suche nach Schönheit, nach der Liebe, dem Deutschen, dem Pelzmantel, dem Langhaarigen - oder nach sich selbst. Jede dieser Eigenschaften finden sie an einem festgesetzten Tag verkörpert in einem wildfremden Menschen auf der Straße. Sie folgen diesem Menschen. Sie beobachten jeden seiner Schritte. Sie erfüllen seinen lautlosen Ruf "Lass mich nicht allein!" und protokollieren akustisch jede seiner zufälligen Bewegungen. Die Form: Vom Leben ist die Kunst nur durch die Form unterschieden. Deshalb werden die sieben Beschattungsprotokolle Grundlage von sieben musikalischen Tracks, von siebenmal Strophe und Refrain. Die technischen Daten: Niemand tanzt gern allein. Und doch ist jeder gern für sich. Also? On The Tracks
Dienstag 20:10 Uhr

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SWR2

SWR2 Lesenswert Feature

darknetIm dunklen Netz Darknet zwischen Realität und Fiktion Von Gabi Schlag "Darknet" ist der Titel eines Romans des amerikanischen Erfolgsautors Daniel Suarez. In seiner Dystopie schildert er, was passieren kann, wenn die Menschen ihre sensiblen Daten Maschinen anvertrauen und die Macht in den Händen einer sehr kleinen Elite konzentriert ist. Darknet: ein geheimnisvoller und gefährlicher Ort, Marktplatz für Drogen und Auftragsmorde, der jedoch immer häufiger auch zum Zufluchtsort wird für die, die der ständigen Überwachung entgehen wollen. Denn das Darknet garantiert Anonymität. Die Sendung gleicht die Realität mit Suarez" Zukunftsentwurf ab. Vielleicht könnte das Darknet wirklich zu einer Alternative zum Internet werden?
Dienstag 22:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

stan traceyStan Tracey Trio & Ben Webster "UK Live 1967" Aufnahme vom 14. Januar 1967 aus Manchester British Wonderland Ein Porträt des Pianisten Stan Tracey bis 24:00 Uhr
Dienstag 22:04 Uhr

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WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

philipp weberAufnahme vom 14. Januar aus dem Pantheon Theater WDR 5 Kabarettfest aus Bonn (1/2) Moderation: Tobias Mann Mit Ingolf Lück, Philipp Weber und Anamateur
Dienstag 22:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

julia solovievaHandicap Love Elsa und Olaf Zwei Menschen und die Liebe Von Julia Solovieva Regie: Nikolai von Koslowski Ton: Dietmar Fuchs Produktion: NDR 2012 Länge: 53"01 Elsa und Olaf haben sich über Schatzkiste e.V. kennengelernt, eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung. "Trauer ist schwarz, Angst dunkelblau." Olaf erzählt Elsa von der Angst, von der Überwindung der Angst. Dann fragt er Elsa. Sie hat immer noch Angst. Angst vor ihrem Stiefvater, der sie als junges Mädchen und erwachsene Frau mehrmals vergewaltigt und zweimal geschwängert hat. Olaf und Elsa erzählen sich aus ihrem Leben. Elsa kommt aus Kasachstan, Olaf aus Norddeutschland. Beide sind geistig behindert. Vor neun Jahren haben sie sich über die Schatzkiste e.V., eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung, kennengelernt. Julia Solovieva ist in Moskau geboren und lebt in Hamburg. Sie ist Fotografin und berichtet für den ARD-Hörfunk und verschiedene Tageszeitungen. Ihr Romandebüt "Katias Zorn" veröffentlichte sie gemeinsam mit Jutta Jacobi 2003. Zuletzt u.a.: "Der 29. Januar - Selfie eines Tages" (NDR/RB 2017), "In oder out? Junge Flüchtlinge machen Mode und Theater" (NDR 2017) und "Irmgard im Glück" (NDR 2016). Elsa und Olaf
Mittwoch 00:05 Uhr

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