Deutschlandfunk Kultur

Feature

PatchworkEin bisschen Papa Vom Drama der Lebensabschnittsväter Von Franziska Storz und Kathi Grünhoff Regie: Ulrike Ebenbeck Mit: Kathrin von Steinburg Ton: Marcus Huber und Winfried Messmer Produktion: BR 2013 Länge: 51"54 Sie erziehen, helfen bei den Hausaufgaben, kochen Essen, zahlen Sportvereine und lieben. Das Patchwork-Zeitalter hat neben dem Lebensabschnittsgefährten längst auch den Lebensabschnittsvater hervorgebracht. Die Sozialväter oder Lebensabschnittsväter oder Stiefväter prägen manche Kindheit mehr als der leibliche: Sie erziehen, helfen bei den Hausaufgaben, kochen Essen, zahlen Sportvereine und lieben. Aber sie verfügen nicht über die in der Gesellschaft tief verankerte biologische Legitimation der Elternschaft und stehen damit unter einem anderen Rechtfertigungsdruck. Vor sich selbst, vor der Familie und dem leiblichen Vater. Franziska Storz, geboren 1979, ist Journalistin und Moderatorin. Sie absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Für ihr Feature "Ihre Verbindung wird gehalten" (BR 2007) erhielt sie als Ko-Autorin den Ravensburger Medienpreis 2007. Zuletzt: "Die große Leere: Wenn Frauen bereuen, Mutter geworden zu sein" (BR 2016), "Wandlung" (mit Rainer Schaller, BR 2014) und "Was passiert wenn wir uns trennen?" (mit Alexandra Distler und Katja Huber, BR 2013). Ein bisschen Papa
Samstag 18:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Esperanto Von Lucas Derycke Übersetzung aus dem Flämischen: Angela Kuhk Regie: der Autor Wie verwandelt man die naheliegende Lähmung ob der Komplexität der Welt in politisches Handeln?
Samstag 19:04 Uhr

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HR2

Live Jazz

Hiromi / CastanedaHiromi / Castaneda Duo | Glatt & Verkehrt Festival 2017 Hiromi / Castaneda Duo || Hiromi Uehara, p | Edmar Castaneda, harp | Glatt & Verkehrt Festival 2017, Krems an der Donau, Österreich, Juli 2017
Samstag 19:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Dietmar Dath«Die Magnetin. Musikbild einer gefährlichen Liebe» Liebe ist sowieso nichts Irdisches, man kann sich also auch gleich in eine Göttin verlieben. Die Schwierigkeiten, die man sich so einhandelt, verlangen, dass man mit dem dritten Ohr hinhört und wenn das Ewige auf Sendung geht, wird jeder Ton zum Segen, jeder Sound zum Gebet. Ein Hörspiel von Dietmar Dath und Thomas Weber. Drei Personen, zwei diesseitige, eine jenseitige. Die Unterschiede sind glasklar: Das Jenseits ist eine Frau. Die beiden Männer, die man ebenfalls sofort unterscheiden kann, weil der eine jung und ungeduldig ist, der andere alt und listig, scheinen klar verteilte Positionen einzunehmen: Kunde und Dienstleister, Suchender und Priester, Kranker und Arzt. In Wirklichkeit benutzt der eine den andern, und zwar im Auftrag des Jenseits. Drei gegen einen: Die vierte Figur in diesem Hörtheater ist die Musik persönlich, und am Ende ist sie es, die zeigt, dass Lügen religiös reichhaltiger und wichtiger ist als Beichten. Die Geschichte geht, genau wie der Weltuntergang in jedem besseren Glauben, natürlich gut aus: Gerettet sind wir, wenn es uns in der gewohnten Form endlich nicht mehr gibt. Mit: Christoph Franken (Kobalt, junger Mann), Effi Rabsilber (Petra/Phädra/die Magnetin, unsterbliche Geliebte), Friedrich Lichtenstein (Doktor Weidanger, alter Priester) Musik: Kammerflimmer Kollektief - Hörspielfassung: Dietmar Dath, Thomas Weber - Tontechnik: Daniel Senger, Andra Gress, John Krol - Regie: Iris Drögekamp, Thomas Weber - Produktion: SWR 2015 - Dauer: 55"
Samstag 20:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

harry quebertDie Wahrheit über den Fall Harry Quebert (1/3) Teil 1: Die Schriftstellerkrankheit Nach dem gleichnamigen Roman von Joël Dicker Übersetzung aus dem Französischen: Carina von Enzenberg Komposition: Peter Harrsch Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Mit Hans Löw, Gerd Wameling, Tilo Werner, Marie Löcker, Hedi Kriegeskotte, Laura Maire, Markus Graf, Wolf-Dietrich Sprenger u.v.a. NDR 2015 Romanautor Marcus Goldman leidet nach seinem ersten Riesenerfolg unter einer Schreibblockade. Hilfesuchend wendet er sich an seinen ehemaligen Literaturprofessor Harry Quebert, der, selbst einer der berühmtesten Autoren der USA, sein Mentor gewesen ist. Harry lebt seit vielen Jahren zurückgezogen in dem friedlichen kleinen Ort Aurora in New Hampshire. Hier überstürzen sich plötzlich die Ereignisse, als im Garten des Schriftstellers die Leiche eines seit 20 Jahren vermissten jungen Mädchens gefunden wird. Harry gilt als der Hauptverdächtige. Marcus recherchiert vor Ort auf eigene Faust.
Samstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Bayerische Verfassung200 Jahre Bayerische Verfassung - Magazin Mit Jürgen Gläser, Petra Nacke, David Friedman und Thomas Grasberger Die Auflösung des Alten Reichs und die Gründung des Königreichs Bayern 1806 wirbelte die Rechtsordnung Bayerns gewaltig durcheinander. Die Konstitution (Verfassung) von 1808 fasste die Grundlagen und Rechte des neuen Staates, etwa die Gleichheit vor dem Gesetz, die Abschaffung der Leibeigenschaft oder Gewissens-, Religions- und Pressefreiheit zusammen. Doch die darin vorgesehene "Nationalrepräsentation", ein Parlament neuen Stils, trat wegen der Wirren der napoleonischen Kriege nie zusammen, die Verfassung somit praktisch nicht in Kraft. Die zweite, zehn Jahre später erlassene, Konstitution wurde die erste wirksam gewordene Verfassung mit dem König als dem "obersten Beamten" Bayerns. Themen dieser Zeit-für-Bayern-Sendung sind die Konstitutionssäule im unterfränkischen Gaibach, die bis heute als Hort des bayerischen Verfassungspatriotismus gilt und wir schauen in die Stadt Fürth, die, wie zahlreiche andere Gemeinden Bayerns, zusammen mit der Verfassung Jubiläum feiert. Wir bewundern die teuren aber letztlich unbenutzten bayerischen Kronjuwelen und nicht zuletzt würdigen wir die bayerische Verfassung von 1946, die Vollverfassung eines souveränen Staates.
Samstag 21:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

billy strayhornIn the Garden Die schönsten Blumenlieder stammen wohl von Billy Strayhorn «A Flower is A Lovesome Thing», «Passion Flower», «Lament for an Orchid» - aber auch viele andere Songschreiber haben sich von duftenden Blumengärten, von blühenden Bäumen und allem was darin kreucht und fleucht inspirieren lassen. Genug klingendes Material also für zwei Stunden Dolce far niente auf dem Liegestuhl im Garten.
Samstag 22:06 Uhr

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Deutschlandfunk

Lange Nacht

voltaireHöfling und Revolutionär Eine Lange Nacht über das Leben Voltaires Von Kai Lückemeier Regie: Stefan Hilsbecher (Wdh. v. 28./29.5.2016) Kein Autor verkörpert die Aufbruchstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. "Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!", so formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens - im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts. Bis heute bezeichnen die Franzosen die Epoche zwischen Rokoko und Revolution als das Zeitalter Voltaires. Die außergewöhnliche literarische Begabung Voltaires, 1694 als jüngster Sohn eines königlichen Hofrats im Herzen von Paris geboren, macht sich früh bemerkbar. Doch erst als er 1726 nach einem Konflikt mit einem Mitglied des Hochadels ins Londoner Exil gehen musste und mit dem naturwissenschaftlich-kritischen Denken des englischen Empirismus in Berührung kam, entwickelte sich das "enfant terrible" des literarischen Rokoko zum begeisterten Vertreter der Aufklärung. Seine "Philosophischen Briefe" von 1734 waren eine schonungslose Abrechnung mit den französischen Verhältnissen. Sein Streben nach Anerkennung trieb ihn an den Hof von Versailles, an dem er mittels hemmungsloser Selbstverleugnung eine glänzende Stellung erlangte - bis er schließlich in Ungnade fiel. Als die Marquise du Châtelet, die große Liebe seines Lebens, 1749 im Kindbett starb, folgte er einem Ruf Friedrichs des Großen an den Potsdamer Hof, doch das preußische Intermezzo endete nach nur drei Jahren ähnlich unrühmlich wie sein Abschied von Versailles. Seine historische Bedeutung beruht jedoch vor allem auf dem Schaffen in den folgenden Jahren, fern des höfischen Lebens. Er vollendete sein philosophisches Hauptwerk und eine Universalgeschichte, die in der Geschichtswissenschaft neue Maßstäbe setzte. Nebenbei engagierte er sich als Anwalt der Entrechteten, was ihm im französischen Volk den Beinamen "Freund der Unglücklichen" eintrug und dazu führte, dass sich seine späte Rückkehr in seine Heimatstadt Paris zu einem wahren Triumphzug gestaltete. Die Lange Nacht über den Höfling und Revolutionär versucht eine Annäherung an das wechselvolle Leben des Francois Marie Arouet, genannt Voltaire. Höfling und Revolutionär
Samstag 23:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

The JamDer ewige Mod Mit Burghard Rausch Als er 1972 - inmitten der explodierenden und aufblühenden britischen Punk-Szene - die britische Neo-Mod-Band The Jam gründete, war er gerade mal 17 Jahre alt. Geboren im englischen Woking/Surrey, feiert der im Laufe seiner Karriere von vielen Kritikern als genial verehrte Songwriter seitdem Erfolge in den britischen Charts - Paul Weller. Sieben Jahre reichten, um aus The Jam eine Legende zu machen. Die Legendenbildung setzte er mit der Soul-Pop-Band The Style Council ebenso fort, wie mit seinen Soloalben. Neben seinen Bands und seiner Solokarriere avancierte Weller zu einer der einflussreichsten Institution in der Musikszene. Bands wie Oasis, Stereophonics, Gruppen des 80er-Mod-Revivals und der 90er-Brit-Pop-Bewegung und Kaiser Chiefs, Maximo Park oder Libertines gaben und geben ihn als ihren größten Einfluss an. Burghard Rausch porträtiert im Nachtclub Classics den "Godfather of Britpop" - Paul Weller, der am 25. Mai 60 Jahre alt geworden ist.
Samstag 23:05 Uhr

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Bayern 2

Nachtmix

karl marxMit Karl Bruckmaier Die Farbe Rot - Karl Marx zum 200. Geburtstag In Talkshows und Feuilletons wird der Kommunismus-Erdenker Karl Marx gerade zum Nothelfer in Sachen Anti-Kapitalismus hochstilisiert. Mit Marx-affiner Musik von Robery Wyatt, Kammerflimmer Kollektief und Henry Cow sowie Marx-dissender Moderation von Karl Bruckmaier wird im Nachtmix versucht, ein ästhetisches Bild dieses Mannes zu zeichnen.
Samstag 23:05 Uhr

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