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Radiokolleg - Das Lehrerbild im Wandel

lernbegleitungVom Drill zur Lernbegleitung (4). Gestaltung: Winfried Schneider Der Beruf der Lehrer und Lehrerinnen durchläuft gerade einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Aber das öffentliche beziehungsweise veröffentlichte Bild der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor von überkommenen Klischees und tiefsitzenden Vorurteilen geprägt. Wie werden Lehrerfiguren im Film gezeigt? Wie werden Sie in der Literatur beschrieben? Und wie erscheinen Frau Professor und Herr Lehrer in Fernsehserien, Magazinen und Zeitungen? Fest steht: Die Bilder beeinflussen die Realität fast ebenso wie umgekehrt die Realität die Bilder. Was erzählen also die veröffentlichten Bilder vom Beruf der Lehrer und Lehrerinnen? Wird der Wandel in der pädagogischen Profession wahrgenommen? Welche Bilder haben die Lehrpersonen von sich selbst? Und welche haben die Schüler/innen von ihnen? Wie fließt all das in die Lehrerbildung ein? Was ist ein Lehrer/eine Lehrerin? Wer sind die Expert/innen für Unterricht?
Donnerstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

OsterinselSchätze menschlicher Kultur Die Osterinsel Der Mythos der Moai-Figuren Die Erfindung der Schrift Vom Bild zum Symbol Das Kalenderblatt 20.9.52 v. Chr. Gallische Armee unter Vercingetorix unterliegt Julius Cäsar Von Klaus Uhrig Die Osterinsel - Der Mythos der Moai-Figuren Autor: Michael Marek / Regie: Eva Demmelhuber Ostern 1722 wurde Rapa Nui, die Osterinsel, entdeckt - und mit ihr die riesigen Moai-Figuren. Lange war es mysteriös, wie und warum auf dem Eiland inmitten des Stillen Ozean, 3.800 Kilometer vom südamerikanischen Festland entfernt, die steinernen Figuren entstanden sind und wer sie letztlich vom Sockel stürzte. Für die ersten Europäer waren die Insulaner "Wilde" und mochten deshalb gar nicht glauben, dass sie diese riesigen Steinköpfe gebaut hatten. Mittlerweile aber ist das Geheimnis gelüftet. Aber die Mythen sind geblieben. Die Erfindung der Schrift - Vom Bild zum Symbol Autorin: Yvonne Maier / Regie: Sabine Kienhöfer A, B, C und so weiter - heute ist nichts selbstverständlicher, als dass schon Kinder alle Gedanken, die ihnen im Kopf herumschwirren, aufschreiben können. Wir schreiben E-Mails, WhatsApp-Nachrichten, lesen Bücher und Zeitungen. Plakatwände und Verkehrszeichen. All das wäre ohne unsere Schrift unmöglich. Doch Schrift ist eine ziemlich neue Erfindung innerhalb der Menschheitsgeschichte. Vor rund 5.200 Jahren tauchen im heutigen Irak erste Tontafeln auf, in die strukturierte Zeichen eingeritzt worden sind - Schrifttafeln aus dem damaligen Mesopotamien, aus der damaligen Metropole Ur. Doch es waren keine Texte, wie wir sie heute haben, es sind vor allem Listen. Denn Ur hatte tausende Bewohner, war durch seinen großen Tempel ein wichtiges Verwaltungszentrum. Da reichten Absprachen per Handschlag nicht mehr aus. Die allerersten Texte der Menschheit sind also das, was heute unsere Excel-Listen sind. Schreiben und Lesen waren Fähigkeiten, die der Oberschicht städtischer Zentren vorbehalten waren. Schreiber war ein eigener Beruf, für den schon 5-Jährige ausgewählt und über viele Jahre hinweg ausgebildet wurden. Erst viele tausend Jahre später entstanden die Ursprünge dessen, was unsere Schrift heute ausmacht. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak
Donnerstag 09:05 Uhr

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Radiokolleg - Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz-GrundverordnungVom Entwurf zur Anwendung (4). Gestaltung: Marianne Unterluggauer Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Damit wurde eine Diskussion beendet, die in den EU-Institutionen über zwei Jahrzehnte lang geführt wurde. Genauer seit 1995. Damals einigte man sich in der EU auf das erste europäische Datenschutzgesetz, an dem ab 2010 weitergeschrieben wurde: Daran beteiligt waren 28 Nationalstaaten, diverse internationale Lobbyorganisationen und Bürgerrechtsbewegungen. Ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Alltag eines Kontinents bestimmt und das Verhalten international tätiger Konzerne beeinflusst, ist kein Spaziergang. Historisch betrachtet wurde 1995 kein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt, aber ein wichtiger Meilenstein, meinen Bobachter: Europa habe auf internationaler Bühne bewiesen, dass auf ihrem Kontinent jeder Bürger Eigentümer seiner Daten ist, und nicht Konzerne noch Staaten. 1995 hielt das Internet gerade Einzug in die Privathaushalte. Dessen Auswirkungen spiegelte das vereinheitlichte Datenschutzrecht noch nicht wider. Es vergingen 15 Jahre, bis die damalige EU-Kommissarin Viviane Reding daran ging, das europäische Datenschutzrecht den Entwicklungen anzupassen und Datenmissbrauch einzuschränke. Von 2010 bis 2015 wurde verhandelt. 2016 wurde das Gesetz schließlich im Parlament und von den 28 Nationalstaaten beschlossen. Zwei Jahre hatten Regierungen und Unternehmen Zeit sich darauf vorzubereiten, bis das Kalenderblatt 25. Mai 2018 erreicht war. Und trotzdem, je näher das Datum kam, umso größer die Aufregung. Aber warum diese Ungewissheit? Worin liegt das Problem bei der Umsetzung? Was müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen beachten, wenn sie Daten sammeln und auswerten? Worin liegt der Nutzen einer vereinheitlichten Datenschutzverordnung für die Bürger? Marianne Unterluggauer fragt für das Radiokolleg nach, was das Gesetz vorgibt und wie die Umsetzung auszusehen hat. In Österreich und International.
Donnerstag 09:30 Uhr

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Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr"n, A-Gen 53 (4). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. *A-Gen 53: Frauenpunk - Scheiß auf Lila* A-Gen 53, benannt nach einem Verhütungsmittel, das heute nicht mehr existiert, war die erste Frauenpunkband in Wien. Bassistin Ilse Hoffmann hatte eine Anzeige aufgegeben, um Mitspielerinnen zu finden. Schließlich ergab sich daraus ein klassisches Rock-Lineup: Gitarre, Bass, Schlagzeug. Sängerin Nivea, die in der zweiten Phase der Gruppe dazu stieß, entwickelte sich zum Maskottchen und zum visuellen Aushängeschild der Wiener Szene. A-Gen 53 bekannten sich zu einem fröhlichen Dilettantismus, der auf Virtuosität pfiff und stattdessen primitiven 3-Akkorde-Krach zelebrierte - ganz wie die britischen Bands Raincoats und The Slits. Aber während diese Vorbilder ihren Sound ausdifferenzierten und schließlich bei Postpunk und Dub Reggae landeten, lösten sich A-Gen 53 1982 schon wieder auf. In Erinnerung blieben sie durch einen legendär krawalligen Auftritt im Metropol, der 40.000 Schilling Sachschaden verursachte. Und durch einen Song, der Modetorheiten geißelte: "Scheiss auf Lila". Gestaltung: Thomas Mießgang
Donnerstag 09:45 Uhr

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radioWissen am Nachmittag

minzeErfrischend bis würzig Minze Der kühle Alleskönner Pfeffer Das schwarze Gold Das Kalenderblatt 20.9.52 v. Chr. Gallische Armee unter Vercingetorix unterliegt Julius Cäsar Von Klaus Uhrig Minze - Der kühle Alleskönner Autorin. Renate Kiesewetter / Regie: Minze - eine Pflanze, die es in rund 30 verschiedenen Arten gibt. Gerade die Minzarten mit dem größten Aroma, wie die Marokkanische Minze und Pfefferminze, bevorzugen einen feuchten Boden und Halbschatten. Nicht weiter verwunderlich also, wenn Minzen vor allem in Mittel- und Nordeuropa anzutreffen sind. Bereits mittelalterliche Herrscher haben die Minze gerne kultiviert, und in naturkundlichen Schriften wie etwa der Äbtissin Hildegard von Bingen gilt sie als Heilpflanze. Pfeffer - Das schwarze Gold Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Schnell schickt man heute einen unliebsamen Zeitgenossen dahin, wo der Pfeffer wächst; in der Hoffnung, er möge eine gute Weile ausbleiben. Tatsächlich dauert die Suche nach dem "Schwarzen Gold" schon geraume Zeit. Die ersten archäologischen Funde datieren um 50.000 vor Christus. Seit Langem faszinieren Geruch wie Geschmack dieses vielfältigen Gewürzes Menschen auf allen Kontinenten. Nicht wenige Kriege und Eroberungsfeldzüge werden deswegen geführt. Pfeffer ist der Grund für die erste Umsegelung Afrikas und später der ganzen Welt. Pfeffer lässt Handelsmonopole entstehen, lockt Gewinn suchende Abenteurer über alle Meere. Auf Pfeffer gründen kulinarische Traditionen rund um den Globus. Schließlich ist Pfeffer nicht bloß, wie man vielleicht annehmen möchte, des Salzes kleiner Bruder. Pfeffer hat seit jeher seine eigene Geschichte geschrieben. Eine dunkle, schwarze, körnige Geschichte von Macht, Gier, aber vor allem Genuss. Moderation:Birgit Magiera Redaktion: Gerda Kuhn
Donnerstag 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

InternetOffline Eine Welt ohne Internet Von Johannes Nichelmann Oder: der Tag, an dem das Internet verschwand. Was würde passieren, wenn wir von heute auf morgen ohne Internet auskommen müssten? Keine Emails, kein Onlineshopping, keine Kommunikation? Mit internationalen Experten aus der IT-Sicherheit, dem Katastrophenschutz und der Wissenschaft entwirft das Feature dieses Szenario. Welche Auswirkungen gäbe es auf die Wirtschaft? Auf die innere Sicherheit? Wie würde eine Gesellschaft reagieren, in der Krankenhäuser, Notrufe und die Kontrolle der Trinkwasserqualität vom Internet abhängen? Sind wir auf den Tag X vorbereitet?
Donnerstag 19:30 Uhr

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Radiokolleg

lehrerDas Lehrerbild im Wandel. Vom Drill zur Lernbegleitung (4). Gestaltung: Winfried Schneider Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Vom Entwurf zur Anwendung (4). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lexikon der österreichischen Popmusik. Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr´n, A-Gen 53 (4). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang
Donnerstag 22:08 Uhr

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