rbb Kultur

FEATURE

neue Gesellschaft für bildende Kunst""Das Heute ist das Vorgestern der nGbK"" 50 Jahre neue Gesellschaft für bildende Kunst Von Tomas Fitzel Regie: Barbara Meerkötter Produktion: rbb 2019 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

autismusJohannes. Ein Leben mit Autismus. Feature von Stefanie Wolff "Als ich Johannes zum ersten Mal sah, war er drei Wochen alt und wog ein halbes Kilogramm. Er lag quer in der Mitte eines Brutkastens und war komplett verkabelt. Schläuche im linken Nasenloch und im rechten Nasenloch. Dieses Wesen hatte nichts gemein mit einem normalen Neugeborenen. Es war ein filigranes Geschöpf ohne ein Gramm Fett am Leib und mit durchscheinender Haut. Ein Homunculus, ein Däumling.", notiert Stefanie Wolff, Featureautorin und Tante von Johannes. Vier Monate zu früh ist Johannes im Sommer 2004 auf die Welt gekommen. Sie erlebt mit der Familie die schwierige Zeit danach, in der ihr Neffe auch zu Hause nur mit Sauerstoffausrüstung und Messinstrumenten zur Überwachung der Lungen- und Herztätigkeit überleben kann. Später das mühevolle Sprechen lernen, die eingeschränkte Motorik, große Schwierigkeiten beim Essen. Aber auch sein konstantes, einzigartiges Interesse an Klängen, an Musik und an Musikinstrumenten. Erst als Johannes vier Jahre alt ist, erstellt ein Arzt die Diagnose Autismus. "Bei mir und auch bei meiner Frau war dieser Gedanke überhaupt nicht präsent", erzählt Philipp, der Vater. "Dieses Thema ist besetzt mit schablonenartigen Vorstellungen, die von Filmen und durch die Literatur geprägt sind. Es sind teilweise übersteigerte oder sehr einseitige Darstellungen von Autismus - und das bringt man nicht zur Deckung, wenn man ein kleines Kind hat. Weil Johannes trotz seiner schweren Entwicklungseinschränkung doch immer ein Mensch gewesen ist und auch heute ein Mensch ist, der unglaublich gern in Gemeinschaft ist". Stefanie Wolff hat Johannes begleitet - bis heute. Entstanden ist ein akustisches Porträt von ihm und seiner Familie - von seinen Eltern, der jüngeren Schwester und der Tante mit dem Mikrofon, dem Kopfhörer und den Kabeln, an denen Johannes so gerne zieht. Ton: Martin Leitner Redaktion: Eva Roither
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Bella Palanka - Abgeschoben ins serbische Nirgendwo Von Johanna Bentz Aufnahme des DLF Kultur 2018 Nach einer Haftstrafe von mehr als drei Jahren schiebt Deutschland ,kriminelle Ausländer" in ihre Herkunftsländer ab mit ganz anderen Kulturen. Was, wenn dort kein Zuhause mehr zu finden ist? Emrah Gradina, 28, muss sich ein neues Leben in Serbien aufbauen. 22 Jahre seines Lebens hat er in Deutschland verbracht, spricht nur gebrochen serbisch und ist nun völlig auf sich allein gestellt. Das Feature macht Emrah zum Erzähler seines Lebens. Es zeigt Versuche eines Neuanfangs, spart aber auch seine schwierige Vergangenheit in Deutschland nicht aus. Wiederholung: So 15.04 Uhr
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

WellenreitenWarum ich mit 50 noch Wellenreiten gelernt habe Von Sandra Hoffmann Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Kaum ein Sport hat so ein junges Image wie Surfen. Die Schriftstellerin Sandra Hoffmann hat erst spät, nach einer schweren Krankheit, damit angefangen. Und sie nicht allein! Ein Feature über eine lebensverändernde Leidenschaft.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Jacques OffenbachZum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach Der Orpheus vom Rhein Oder: Wie Jacques Offenbach die Operette erfand Von Dagmar Penzlin Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Wie wenige andere Komponisten wusste Jacques Offenbach, mit Klängen und Rhythmen, mit Wiederholungen und Motiv-Spielereien mitzureißen und zu spotten. Ob Einakter oder abendfüllendes Stück - seine Operetten bürsteten das damalige Musiktheater gegen den Strich beziehungsweise erfanden das Genre neu. Zugleich spiegelte sich das Zweite Kaiserreich Frankreichs in Offenbachs Werken wider - nicht selten mit satirischen Zügen. Ob "Orpheus in der Unterwelt", "Die schöne Helena" oder "Die Großherzogin von Gérolstein" - Jacques Offenbach und seine Textdichter spießten in diesen und anderen Operetten menschliche, allzumenschliche Abgründe und Schwächen auf. Jacques Offenbachs Karriere als Musikdramatiker lief erst schleppend an. Der gebürtige Kölner, Sohn eines jüdischen Kantors, musste sich im Pariser Musikleben seinen Platz erkämpfen: vom Cello-Studenten, später Cello-Virtuosen hin zum erfolgreichen Intendanten und gefragten Musikdramatiker. Der Liebhaber von schönen Frauen, Glücksspiel und Zigarren arbeitete wie besessen. Noch auf seinem Sterbebett beschäftigte den Workaholic sein letztes Werk, die Oper "Hoffmanns Erzählungen". Was fasziniert uns heute, im Jahr seines 200. Geburtstags, an Offenbachs Werk? Auch ein genauerer Blick auf seine Cello-Kompositionen lohnt.
Samstag 14:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

IntersexuelleDazwischen Intersexuelle Menschen erzählen Von Karla Krause Regie: Guiseppe Maio Mit: Lisa Hrdina, Gabriele Blum, Andreas Tobias, Romanus Fuhrmann Ton: Michael Kube und Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"05 (Wdh. v. 18.11.2017) "Nee, das wird nichts, da machen wir ein Mädchen draus." Ihr Geschlecht ist im Alltag nicht vorgesehen. Allenfalls in der Mythologie tauchen Zwitter oder Hermaphroditen auf. Eltern sind überfordert, wenn ihr Neugeborenes keine eindeutigen Geschlechtsmerkmale hat und stimmen vorschnell Operationen zu. Mit unumkehrbaren Folgen für das Kind. Noch ist es eine Ausnahme, wenn intersexuelle Menschen ihre Biografien veröffentlichen. Es geht um Skalpelle und Hormone, Chromosomen und Keimdrüsen, ums Verdrängen und Verheimlichen. Die Zumutungen einer Gesellschaft, die ein Dazwischen nicht erträgt. Nach mehr als 30 Jahren in der Frauenrolle erfährt Sandrao von seiner/ihrer Zwischengeschlechtlichkeit. Malte ist gerade im Abitur, als ihm die Ursache der vielen Operationen im Kindesalter klar wird: Pseudo-Hermaphroditismus. Seitdem kämpft er um sein Selbstbild als Mann. Karla Krause, geboren 1942, Reporterin, Buchautorin, Dramaturgin und Fernsehproduzentin. Seit 2000 arbeitet sie als Autorin vor allem für das Radiofeature. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Geschichten zur medizinischen Ethik, u.a. "Tödliches Erbe" (rbb/WDR 2007, Robert Geisendörfer Preis), "Sternenkind" (hr/WDR 2012, DRK-Medienpreis, Hörfunkpreis der Theodor Springmann Stiftung) und "Kinder am Ende des Lebens" (hr 2015, TOM Medienpreis 2016). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Von einem, der auszog, den Tod nicht zu fürchten" (DKultur 2011, Robert Geisendörfer Preis). "Dazwischen" wurde für den Prix Europa 2018 nominiert. Dazwischen
Samstag 18:05 Uhr

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