88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

Wiederholung: 18.12. 20.05 Uhr
Sonntag 11:05 Uhr

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NDR Info

Das Feature

fatou bensoudaDie Anklägerin Macht und Ohnmacht der Fatou Bensouda und des Internationalen Strafgerichtshofs Von Beate Ziegs WDR/NDR 2017 / Ursendung Als Teenager verbrachte Fatou Bensouda ihre Nachmittage im Gerichtssaal, später studierte sie Jura in Nigeria. Heute ist die Gambierin die erste afrikanische Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. Sie ermittelt leise, aber beharrlich und verfolgt unbeirrt die Verantwortlichen für die grausamsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Für viele ist die Mutter zweier erwachsener Söhne sowie einer Adoptivtochter eine Symbolfigur für afrikanischen Fortschritt, andere halten sie für eine "Marionette des Westens". Sie gehört zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. "Jedes Opfer, dem Gerechtigkeit widerfährt, verändert die Welt", sagt Fatou Bensouda. Doch wie effektiv kann die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs wirklich sein? Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

wolfgang neussIch war doch mal berühmt, ich war sogar berüchtigt. Ein Portrait über Wolfgang Neuss Von Inge Braun und Helmut Huber Regie: Leslie Rosin Produktion: SFB 1998
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Sirenen, Bunker, Trockenmilch Schütze sich, wer kann Von Ulrich Land Vorräte für zehn Tage. Und am elften Tag? Platz für 350 Personen. Und die 351ste bleibt draußen vor der Bunkertür? Was gehört auf die Hamstereinkaufsliste? Funktionieren die Sirenen noch? Die Fragen sind dieselben wie aus Zeiten des Kalten Kriegs. Jetzt stellen sie sich wieder angesichts von Terror, Cyberattacken und möglichen Blackouts bei der Versorgung mit Strom und Wasser. Zivilschutz steht wieder an. Alles Panikmache? Oder blitzt da auch eine besondere Faszination auf? Die Idee von Bunker und Bevorratung als Utopie einer verkleinerten, auf das Notwendigste reduzierten Welt, eines geschlossenen Systems, das den Fortbestand der Menschheit auch unter widrigsten Umständen gewährleistet. Errichtet für einen Ernstfall, der noch nie eingetreten ist. Amtliche Katastrophenschützer, Hobby-Krisenvorbereiter, Notfallrations-Anbieter flankieren eine Odyssee durch deutsche Bunkerlandschaften.
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

heinrich böllHeinrich Böll Das Gewissen der Literatur Von Thomas von Steinaecker Aufnahme des WDR 2017 Heinrich Böll war der Inbegriff des engagierten Autors. Was kann er uns heute sagen, in einer Zeit, die wie wenige andere von politischen Umbrüchen geprägt ist? Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker hat sich auf eine Spurensuche gemacht. "Ich hasse den Krieg, ich hasse ihn aus tiefster Seele, den Krieg und jedes Leid, jedes Wort, jede Geste, jeden, der irgendwie etwas anderes kennt für den Krieg als Hass." Das schreibt Böll 1944 von der russischen Front nach Hause. Wie so viele seiner Generation hat er den Krieg am eigenen Leib erfahren. Mit Anfang 20 wird er Soldat, gerät in Gefangenschaft, steht nach seiner Heimkehr in Köln als gelernter Buchhändler vor dem Nichts. Aber anders als viele andere Deutsche empfindet er seine Erlebnisse und vor allem sein Überleben als Pflicht, im Nachkriegsdeutschland seine Stimme zu erheben und unbeirrt auf unliebsame Wahrheiten hinzuweisen, die man im Wirtschaftswunderdeutschland nur zu gerne verdrängen würde. Erzählungen wie "Wanderer kommst du nach Spa..." oder der Roman "Billard um halb zehn" sind sowohl Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit als auch Mahnung an seine Mitbürger. Bölls Erfolg ist enorm. Sehr schnell wird er im In- und Ausland zum Bestsellerautor, kann von seinen Büchern leben; wo immer er hinkommt, wird er gehört. Doch hier beginnt die zweite und in gewisser Weise tragische Geschichte des Menschen Böll: Nach seinem bis dahin kommerziell erfolgreichsten Roman "Ansichten eines Clowns", 1961, wird er mehr und mehr zum engagierten Autor, zu einem Künstler, der sich einmischt; aber je mehr Reden er hält und Aufsätze schreibt, desto weniger belletristische Werke entstehen. Als dann 1971 "Gruppenbild mit Dame" erscheint und er dafür als erster deutsche Schriftsteller nach dem Zweiten Weltkrieg den Literaturnobelpreis erhält, geht dieser äußere Triumph einher mit einer der traumatischsten Erfahrungen Bölls. Nach seinem Artikel "Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit?" im "Spiegel" wird er über Jahre hinweg in den Medien diffamiert und von den Behörden schikaniert. Nur noch ein einziger Roman entsteht zu Lebzeiten. Allgemein hat sich die Meinung durchgesetzt, der engagierte Bürger Böll habe den einst hoch geschätzten Schriftsteller verdorben. So dichtete Robert Gernhardt: "Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär" überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane." Und heute? Ist die große Epoche der allseits bewunderten Großschriftsteller und Humanisten vorbei? Wie unterscheidet sich Bölls Rolle von der heutiger Schriftsteller? Kann ein Autor heute überhaupt noch etwas Vergleichbares bewirken? Der Schriftsteller und Filmemacher Thomas von Steinaecker nimmt die gegenwärtige politische Stimmung in Deutschland zum Anlass, Heinrich Böll, den politisch bewussten Autor par excellence, ästhetisch und inhaltlich einer Neubewertung zu unterziehen. Während der Lektüre der Hauptwerke Bölls, besucht er das Böll-Archiv in Köln und fährt nach Langenbroich, wo Böll starb und heute verfolgte Autoren aus aller Welt Gäste sind. Kollegen wie Uwe Tim und Eva Menasse beschreiben ihr Verhältnis zum Werk Bölls, Freunde wie Volker Schlöndorff und Reinhold Neven DuMont sowie sein Sohn René Böll erinnern sich an den Menschen Böll, der in zahlreichen Ausschnitten Interviews und Lesungen selbst zu Wort kommt. So entsteht ein persönliches, zeitgemäßes Porträt, angetrieben von der Suche nach etwas, was wir vielleicht mehr denn je brauchen: das Gewissen der Literatur.
Sonntag 15:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Mehrspur

Radio reflektiert Mit Wolfram Wessels In "Mehrspur. Radio reflektiert" geht es ums Radio, ums Radiomachen, um Feature und Hörspiel - wie in dem Internetprojekt Dokublog.de auch. Deshalb werden hier die Beiträge von der Seite einmal im Monat gesendet. Neben den Dokublog-Features und -O-Tönen enthält die Sendung Essays, Analysen, Meinungen und Neues aus der Welt des Radios.
Sonntag 19:30 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Der einsame Tod des Herrn D. Berlin - ein Plattenbau mit elf Etagen und über 30 Wohnungen. Wenn die Nachbarn Herrn D. vor einigen Jahren zufällig im Fahrstuhl trafen, grüßten sie einander und erkundigten sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden. Herr D. war immer adrett angezogen, stets höflich. Dann kam der Alkohol, und der freundliche Mann schien immer häufiger neben sich zu stehen. Irgendwann gab es keine Begegnungen mehr ... Herr D. war verschwunden. Im Fahrstuhl unterhielt man sich nun darüber, was wohl mit ihm geschehen sei. Ist er womöglich im Altersheim? Zu Verwandten gezogen? Warum hat dann keiner die Wohnung ausgeräumt? Fünf Jahre nach dem Verschwinden macht die Polizei eine grausige Entdeckung. Sie findet die mumifizierte Leiche von Herrn D. auf dessen Sofa. Wie konnte es dazu kommen, dass für ein halbes Jahrzehnt niemand vom Tod des Mannes Notiz genommen hat? Ein Dokumentarstück über Einsamkeit und Zusammenhalt.
Sonntag 21:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Was Radiohosts aus drei Kontinenten empfehlen. Gestaltung: Rainer Elstner Was waren die herausragenden Radiomitschnitte und CD-Produktionen der jüngsten Zeit? Wir verlinken uns mit Radiokolleginnen und -kollegen aus den USA, Australien und Serbien und bitten sie um Musiktipps. Eine Ringschaltung über drei Kontinente im Zeichen der Neuen Musik.
Sonntag 22:08 Uhr

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