Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

elise wilkDie grüne Katze Hörspiel von Elise Wilk Übersetzung: Ciprian Marinescu, Frank Weigand Regie: Päivi Stalder Mit: Joachim Aeschlimann, Matthias Britschgi, Aaron Hitz, Anna Schinz, Sibylle Mumenthaler, Anja Schärer Komposition: Simon Ho Ton: Franz Baumann Produktion: SRF 2017 Länge: 51"04 Jugendfreizeit im Club hinterm Plattenbau. Samstags gehen sie feiern - bis alles schiefläuft. Sechs Jugendliche auf der Suche nach Halt, Geborgenheit und einer Bestimmung im Leben. Sie gehen zur Schule und hängen ab. Und sie haben Überlebensstrategien, um mit Verlusten und Enttäuschungen umzugehen und dem Alltag mehr als Langeweile und Einsamkeit abzugewinnen. Regelmäßig zieht es sie in den Club hinter dem Plattenbau. Eines Samstags läuft etwas schief. Elise Wilk, geboren 1981 in Brasov (Rumänien), Theaterautorin, Journalistin. 2008 erhielt sie für ihr erstes Stück "Es geschah an einem Donnerstag" den rumänischen Dramatikerpreis "dramAcum". 2013 Auszeichnung für Nachwuchsdramatiker der Irischen Botschaft Bukarest für "Die grüne Katze". 2015 Romanian National Drama Prize für "Papierflieger". Das Hörspiel "Die grüne Katze" ist die akustische Weiterentwicklung einer Inszenierung am Jungen Schauspielhaus Zürich 2015 (Regie: Enrico Beeler). Die grüne Katze
Montag 00:05 Uhr

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MDR KULTUR

Purzel Weissfell - Teil 2: Der Steppenbrand

Purzel WeissfellVon Friedrich Wolf Ferienzeit mit Tiergeschichten (Übernahme) Regie: Maritta Hübner Komponist: Jürgen Schmeisser Produktion: Rundfunk der DDR 1979 Sprecher: Hanjo Hasse Madeleine Lierck Dietmar Obst Gina Presgott Helga Sasse Jürgen Kluckert Hanna Rieger Hans-Joachim Hanisch Viktor Deiß Gloria Jadwiga Doris Otto (19 Min.)
Sonntag 07:05 Uhr

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WDR5

Bärenbude Wecker - Radio für Ausgeschlafene

Lili FuchsThema: Im Zoo Darin: Umfrage Im Zoo Die Kuschelbären Johannes und Stachel Im Zoo Das klingende Bilderbuch Fips, der kleine Nasenbär Hörspiel: Lili Fuchs (1/6) Von Heike Köppen Folge 1: Lili Fuchs im Zoo Rate mal! Ratebär Bärige Miniatur A-Bär: Gibt es auch einen Zoo mit Menschen? Sie ist klein, neugierig, hat fuchsrote Haare und isst gerne dunkle Schokolade: Lili Fuchs erzählt Geschichten aus ihrem Alltag. Sie singt, und sie erzählt, was sie bewegt. Immer wieder passieren ihr Malheurs und kleinere Katastrophen, aber zum Glück finden sich auch immer wieder Lösungen. Jedenfalls kann Lili Fuchs abends beruhigt einschlafen.
Sonntag 07:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Mario GöpfertHörspieltag Die Mondblume Von Mario Göpfert Nach einem brasilianischen Märchen Ab 7 Jahren Regie: Peter Groeger Komposition: Hannes Zerbe Mit: Peter Panhans, Frank Panhans, Jan Storch, Carl Heinz Choynski, Erwin Geschoneck, Harald Warmbrunn, Detlef Bierstedt, Gerald Schaale, Klaus Hecke, Verena von Behr, Jürgen Kluckert Produktion: Deutschlandsender Kultur 1993 Länge: 49"56 Moderation: Tim Wiese Subu, der jüngste Sohn des alten Häuptlings muss vom Mond eine Blume holen, um der neue Häuptling zu werden. Vor vielen, vielen Jahren, als Menschen und Tiere noch die gleiche Sprache sprachen und die Kontinente noch nicht voneinander getrennt waren, da lebte in Brasilien ein Häuptling, der alt geworden war und einen Nachfolger suchte. Er hatte drei Söhne, sie waren ihm alle drei gleich lieb, die Wahl fiel ihm schwer. Der Älteste war sehr stark, der Mittlere sehr gewandt und der Jüngste sehr aufgeweckt. Ein alter Zauberer gab dem Häuptling den Rat: Schicke die Söhne in die Welt, lass sie die Mondblume suchen, und wer sie mit nach Hause bringt, der soll der neue Häuptling werden. Alle drei zogen los. Aber nur der Jüngste kehrte mit der Blume zurück. Allein hätte er den weiten und gefährlichen Weg zu der schönsten Blume der Welt auch nicht geschafft, aber er fand Freunde. All die Tiere, denen er unterwegs das Leben gerettet hatte, halfen ihm. So zog ihn der Affe den Mondberg hinauf, ein Storch flog mit ihm zum Mondsee, der Tiger schützte ihn vor der Schlange und der Elefant bot ihm seinen Rüssel an, als Rutschbahn vom Mond zurück zur Erde.
Sonntag 08:05 Uhr

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SRF 3

Maloney

philip maloneyDie haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst. Privatdetektiv Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer Raubeinigkeit. Ob ein Radioinhalt kultigen Charakter erlangt hat, ist selbstverständlich Ermessens-Sache des Einzelnen. Bei Philip Maloney sind die Anzeichen dafür allerdings nicht zu übersehen. So mancher typische Ausspruch des kauzigen Privat-Detektivs Maloney, seiner Kontrahenten und Mitstreiter schicken sich an, zu geflügelten Worten zu werden. «Üble Sache, Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich rechthaberische «So geht das!». Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Der Meisterdetektiv ermittelt immer sonntags von 11 bis 12 Uhr.
Sonntag 11:10 Uhr

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RBB kulturRadio

ARD RADIO TATORT

radio tatortEin Gefühl von Sicherheit Von John von Düffel Mit Markus Meyer, Fritz Fenne u. v. a. Komposition: Sabine Worthmann Regie: Christiane Ohaus Produktion: RB 2018 - Ursendung -
Sonntag 14:04 Uhr

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HR2

Hörspiel

georges perecDie Dinge | Von Georges Perec Perecs erstes Buch "Les choses" wurde 1965 publiziert. Es beschreibt mit kühlem Blick schonungslos den Eintritt eines jungen studentischen Paares in die Welt der Erwachsenen, in die Welt von Arbeit und Beruf, von Konsum und Konformismus.
Sonntag 14:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Afrika - Der Löwe im Garten Von Silja Uibu Horne Regie: Frank-Erich Hübner Bis vor einigen hundert Jahren gehörte die afrikanische Landschaft noch den wilden Tieren und den Eingeborenen. Dann kamen die Einwanderer mit ihren Gewehren und jagten und jagten. Heute müssen die letzten wilden Tiere in Wildreservaten leben und werden dort vom Personal der Reservate "wissenschaftlich verwaltet". Viele Touristen aus der ganzen Welt kommen hierher um die letzten Reste der afrikanischen Wildnis und Romantik zu erleben. Mpumelelo"s (10) und Basetsana"s (8) Eltern arbeiten und wohnen in so einem Reservat. Die Kinder kennen die manchmal gefährlichen Eigenarten des Wildes, aber staunen über die seltsamen Touristen, die dauernd in Schwierigkeiten geraten, so wie neulich Yannous, der coole Junge aus Johannesburg.
Sonntag 14:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

ewige spießerDer ewige Spießer (3/4) Von Ödön von Horváth Horváth - Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna - Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel - Markus Böker Demokrat/Hofrat - Peter Fröhlich Beamter/Hausmann - Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau. 1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).
Sonntag 15:05 Uhr

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SRF 1

Apropos Hörspiel


Sonntag 16:10 Uhr

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SR2 Kulturradio

HörspielZeit: ARD Radio Tatort - Ein Gefühl von Sicherheit

john von düffelvon John von Düffel (RB 2018) Nach dem Abschied von Claudia Evernich braucht die Mordkommission dringend neue Mitarbeiter. Frau Afzizi und Herr Decker sind zwar alles andere als ein Dreamteam, doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu.
Sonntag 17:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

ulrich woelkDer Mann im Mond Von Ulrich Woelk Wernher von Braun: Wanja Mues Häftling: Hendrik Stickan Kurt Debus: Maximilian Hilbrand Walter Dornberger: Reinhart Firchow John F. Kennedy: Steve Hudson Hanna Reitsch: Anja Niederfahrenhorst Lady Drummond-Hay: Karin Johnson Maria von Braun: Frauke Poolman Neil McElroy: Mark Rossman Wernher von Braun als Junge: Ben Falkenroth Kritiker: Oliver Krietsch-Matzura Mutter, Luna: Caroline Schreiber R.B. Searcy, Radio DJ: Tom Zahner Regie: Thomas Werner Die Lebensgeschichte Wernher von Brauns
Sonntag 17:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

gion mathias cavelty«Der Tag, an dem es 449 Franz Klammers regnete» von Gion Mathias Cavelty Gott der Schöpfer hat komplett versagt. Das war das traurige Fazit des zweiten Teils von Gion Mathias Caveltys «Andouillette-Trilogie». Keine einzige seiner Ideen taugt etwas. Wie weiter? Wo ist endlich etwas Greifbares? Etwas, an dem man sich aufrichten kann? Ein simpler Grund, der hoffen lässt? Aus vollem Abfahrtslauf wird 1974 der österreichische Skirennfahrer Franz Klammer zurück ins Jahr 33 geschleudert. Direkt über Jerusalem stürzt er ab und landet genau auf einem gewissen Jesus Christus, der beim Aufprall wie ein Luftballon zerplatzt. Fortan ist der arme Klammer auf der Flucht. Zu ihm gesellt sich ein anderer Verstossener: der unaufhörlich quasselnde Kopf von Johannes dem Täufer. In der Wüste geraten die beiden auf Abwege, die sie immer weiter zurück in die Vergangenheit führen. Sie erleben römische Orgien, erfahren die Mysterien der Maya, lüften das Geheimnis von Atlantis und werden ins All gebeamt. Sie driften durch Paralleluniversen und trudeln durch Wurmlöcher, bis schliesslich der absolute Urpunkt erreicht ist, an dem noch nichts existiert: weder Zeit noch Raum noch Gott. Doch Franz Klammer gelingt es mirakulös, eine neue Menschheit zu erschaffen. Mit: Jörn Hentschel (Erzähler), Arthur Klemt (Franz Klammer), Ludwig Boettger (Kopf von Johannes dem Täufer), Diana Rojas-Feile (Wenel-ti-kaax), Rahel Hubacher (Zwei Schlangen), Fanny Treptow (Ausserirdische), Gottfried Breitfuss (TV-Kommentator), Peter Kner (Oberpriester der Maya), Henning Sedlmeir (Conferencier), Walter Baumgartner (Römischer Patrouillenanführer), Daniela Sarda (Stimme aus dem Wägelchen), Martin Bezzola (U-Kiimak-óol-Kiin-Kaba), Jim Bezzola (Franz Klammer als Kind), Daniel Winkler, Rolf Saxer, Tomas Korber, Martin Bezzola, Gion Mathias Cavelty Die zwei weiteren, zur Trilogie gehörenden Hörspiel sind «Die Andouillette» und «Die letztesten Dinge» . Aufnahme: Andreas Meinetsberger, Ueli Karlen, Roland Fatzer - Musik: Martin Bezzola, Mathias Vetter - Sound Design und Regie: Martin Bezzola - Redaktion: Reto Ott - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 46" Im Anschluss an das Hörspiel senden wir folgende zwei Kurzhörspiele vom 9. Berliner Hörspielfestival: «Der Betonflüsterer» von Jan Bolender Wolfgang arbeitet mit Gefühlen, wo andere mit dem Presslufthammer scheitern, und generiert ein ganz neues Berufsbild. (Dauer: 15) «Niederschlagsdiagramme» von Selene Mariani und Pascal Bovée Zwei Stimmen untersuchen die akustische und visuelle Beschaffenheit von Regen. (Dauer: 5)
Sonntag 17:06 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

radio tatortARD Radio Tatort "Ein Gefühl von Sicherheit" Kriminalhörspiel von John von Düffel Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn. Das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig. Und so sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einer Nachfolgerin einer engeren Wahl gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. In Frage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen und ein nicht mehr ganz junger Mann mit einem sächsischen Migrationshintergrund. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam. Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall führt nicht vorbei an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten. Produktion: RB 2018
Sonntag 18:00 Uhr

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MDR KULTUR

Ein Gefühl von Sicherheit

radio tatortVon John von Düffel ARD Radio Tatort (Ursendung) Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn. Das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig. Und so sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einer Nachfolgerin einer engeren Wahl gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. In Frage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen und ein nicht mehr ganz junger Mann mit einem sächsischen Migrationshintergrund. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam. Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall führt nicht vorbei an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten. John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling (Schottland) und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Zunächst journalistisch als Theater- und Filmkritiker tätig, arbeitete seit 1991 als Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel, Bonn. Von 2000 bis 2009 wirkt er am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 am Deutschen Theater Berlin. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke, Essays, Erzählungen, Romane, für die Bühne entstanden zudem zahlreiche Romanbearbeitungen. Wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet. Autor einer Vielzahl literarischer Hörspiele. Regie: Christiane Ohaus Produktion: RB 2018 Sprecher: Markus Meyer - Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger u. v. a. (54 Min.)
Sonntag 18:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

simelibergSimeliberg Von Michael Fehr Mit: Michael Fehr, Martin Feifel, Heinz-Josef Braun, Johanna Bittenbinder u. a. Musik: Schneider TM Regie: Kai Grehn (Produktion: BR/RB 2018) Oben die Stadt, die Zivilisation, unten der Sumpf, das Tal, die Unterwelt, in der Ungeheuerliches geschieht - zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Gemeindeverwalter Griese, der von der Sozialhilfebehörde losgeschickt wird, um den Bauern Schwarz aus dem Tal in die Stadt zu holen. Denn die Frau des Bauern ist verschwunden und Gerüchte machen die Runde. Gegen seinen Willen wird Griese in Ereignisse verstrickt, die immer undurchsichtiger werden.
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Hubert WiedfeldWenn der Vater die Zähne verliert, müssten dem Sohn Hände wachsen Von Hubert Wiedfeld Regie: Hans Gerd Krogmann Komposition: Werner Haentjes Mit: Hans Tügel, Marga Massberg, Michael Thomas, Horst Michael Neutze, Wolfgang Engels, Günter Neutze, Jo Wegener, Traute Fölß, Frauke Probst, Sabine Wienhöfer, Klaus Stieringer, Klaus Scharenberg, Annelie Jansen, Brigitte Bauttgereit, Eva Brumby Produktion: WDR 1979 Länge: 79"37 "Er hat immer für seine Familie gesorgt", sagen alle. Aber was weiß man wirklich über den Vater? Anschließend: Franziska Hirsbrunner im Gespräch mit dem Soziologen Franz Schultheis zum Thema "Lebensläufe" Länge: ca. 9" Wer war dieser Vater? Geboren 1892 als Sohn eines Schäfers, Klempnerlehre, später Fabrikarbeiter, Mitglied der SPD und der Gewerkschaft, im Krieg ausgebombt. Beim Besuch des Grabes im Braunschweigischen füllen sich die Umrisse dieses Lebenslaufes durch Erinnerungen des Sohnes, Erzählungen der Mutter, Episoden aus der Vergangenheit. Die Geschichten erzählen von einer ärmlichen Kindheit, Erniedrigungen, Schicksalsschlägen, manchmal von ein wenig Glück. Hubert Wiedfeld, 1937 in Braunschweig geboren, wuchs bei Wolfenbüttel auf und machte zunächst eine Lehre zum Bankkaufmann. Nach dem Abitur an der Abendschule studierte er Psychologie und Germanistik. Mit 32 schrieb er sein erstes Hörspiel ("In freundlicher Umgebung", Radio Bremen 1969) und blieb diesem Medium 40 Jahre lang treu; es entstanden auch zwei Bühnenstücke und ein Roman ("Rätzel"). 1972 gewann er den Prix Italia für "Crueland" (WDR/NDR), 2011 erhielt er den Günter-Eich-Preis für sein Lebenswerk. Wiedfeld starb 2013. Sein nachgelassenes Skript "Der Sprung vom Trottoir" wurde 2017 vom HR realisiert (Regie: Alexander Schuhmacher) und war Hörspiel des Monats Dezember 2017. Wenn der Vater die Zähne verliert, müssten dem Sohn Hände wachsen
Sonntag 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Computerspiele SuchtDigital Junkies Wenn Computerspiele zur Sucht werden Von Sascha Wundes Wenn Computerspiele zur Sucht werden
Sonntag 19:04 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

radio tatortEin Gefühl von Sicherheit ARD Radio Tatort Hörspiele und Sketche in Mundart
Sonntag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

november 1918November 1918 (2/5) Verratenes Volk Nach dem Erzählwerk von Alfred Döblin Komposition: Martina Eisenreich Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer Mit Jan Hofer, Sebastian Rudolph, Jakob Diehl, Laura Maire, Siegfried W. Kernen, Victoria Trauttmansdorff, Jens Wawrczeck, Imogen Kogge u.v.a NDR/SWR 2014 In vier Bänden berichtet Alfred Döblin vom Ende des Ersten Weltkriegs in Erwartung des Zweiten, montiert dabei in raschem Wechsel der Perspektiven Dialog mit Monolog, Massenszene mit Kammerspiel, Zeitungsnachricht mit Poesie, politische Analyse mit persönlicher Wahnvorstellung, Ideologie mit christlicher Mystik, Fakten mit Fiktion. Mehr unter www.ndr.de/radiokunst Das Hörspiel
Sonntag 21:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Broken GermanGewinner des Deutschen Hörspielpreises der ARD: "Broken German" von Noam Brusilovsky. Hörspiel nach dem Roman von Tomer Gardi. Mit Dor Aloni, Aviva Joel, Meik van Severen, Noam Brusilovsky, Hannah Müller, Horst Hildebrand, Tomer Gardi, Jaime Krsto Ferkic, Britta Geister, Florian Hein, Daniel Mühe, Johanna Oetzmann, Sofia Flesch Baldin. Regie: Noam Brusilovsky (SWR 2017) "Broken German muss man hören!" - so urteilt die Jury. Begründung der Jury: "Wir diskutieren die "Willkommenskultur" - "Broken German" antwortet uns mit: "Volkerverständigung". Noam Brusilovskys Bearbeitung verstärkt die Romanvorlage Tomer Gardis nicht nur, sondern macht aus ihr ein eigenständiges, so nur im Akustischen mögliches Kunstwerk. Gardi und Brusilovsky formulieren eine Sprache, die eine zwingende Herausforderung für die Gesellschaft wie für das Radiopublikum ist: Mit anderen Worten: "Broken German" muss man hören". Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven. Mal erzählt Radili, mal Abschalom, mal dessen Mutter. Die Protagonisten sind sowohl aus dem Studio als auch vom Band zu hören, immer wieder wird das Erzählen gebrochen und über das Erzählen selbst erzählt. Ein Autor wird über das Verfassen seines Romans und dessen Vermarktung interviewt und wir folgen der Diskussion um "Broken German" beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Fiktion und Realität verschwimmen und lassen sich nicht mehr trennen. Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin, nach Anpöbelungen durch Skins, ein Messer gekauft, es dann aber vergraben hat. Als Erwachsener in die Stadt zurückgekehrt, landet er in einer linken WG, die einen Dokumentarfilm aus der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Die Verwirrung der Identitäten geht weiter: Der Mann trägt fortan die Kleider der Frau (die er später treffen wird), seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe-Institut) und wird vom aufgeschreckten Bildungsbürgertum in die Flucht geschlagen. Er erklärt, warum die Darstellung des Mose auf einem Übersetzungsfehler beruht, lässt sich zu Recherchezwecken als "Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache" nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche. "Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf". Mit Dor Aloni, Aviva Joel, Meik van Severen, Noam Brusilovsky, Hannah Müller, Horst Hildebrand, Tomer Gardi, Jaime Krsto Ferkic, Britta Geister, Florian Hein, Daniel Mühe, Johanna Oetzmann, Sofia Flesch Baldin
Sonntag 23:00 Uhr

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