SWR2

SWR2 Mittagskonzert

isabelle faustMendelssohn pur Freiburger Barockorchester Isabelle Faust (Violine) Leitung: Pablo Heras-Casado Felix Mendelssohn Bartholdy: Hebriden-Ouvertüre op. 26 Violinkonzert op. 64 Sinfonie d-Moll "Reformation" (Konzert vom 17. März 2017 im Konzerthaus Freiburg) Philharmonisches Orchester Freiburg Éric Le Sage (Klavier) Leitung: Fabrice Bollon Maurice Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand und Orchester D-Dur (Konzert vom 10. Mai 2016 im Konzerthaus Freiburg) Mit der Hebriden-Ouvertüre und der Reformationssinfonie begleiten wir den 20-jährigen Mendelssohn auf seiner großen Europareise um 1830. Hier verarbeitet er wie ein Landschaftsmaler musikalisch den Eindruck der Schottischen Inselwelt ebenso wie den damals anstehenden 300. Jahrestag der Confessio Augustana zum reformierten Glauben von 1530. Das e-Moll Violinkonzert hingegen stammt aus Mendelssohns späten Jahren, in denen er das Leipziger Gewandhausorchester leitete. Es ist sein letztes vollendetes Orchesterwerk und gehört bis heute zu den am häufigsten aufgeführten Violinkonzerten überhaupt.
Dienstag 13:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

Liszt Trio Wien. Franz Liszt: a) Rigoletto. Paraphrase du concert; b) Ungarische Rhapsodie Nr. 9 - Le Carnaval de Pesth * Frédéric Chopin: Klaviertrio g-Moll op. 8 * Henri Wieniawski: Fantasie über Themen aus Gounods "Faust" op. 20 * Adrien-François Servais: Fantasie und Variationen op. 16 über Themen aus "La fille du régiment" von Gaetano Donizetti (aufgenommen am 17. März im Franz Liszt Konzertsaal in Raiding im Rahmen des "Liszt Festival Raiding 2018"). Präsentation: Gerhard Krammer Seit ihrem ersten Aufeinandertreffen im Paris des Jahres 1831 verband Franz Liszt und Frédéric Chopin nicht nur eine wertschätzende Freundschaft sondern auch eine Begeisterung für die damals beim Publikum boomende Oper. Die Belcanto-Spezialisten der Zeit, Rossini, Donizetti und Bellini prägten den Stil beider: Die hohe Kunst, mittels Schönheit, Virtuosität, Geschmack und Eleganz alle erdenklichen Gefühlszustände zu suggerieren, konnte so durch Chopin und Liszt in der romantischen Instrumentalmusik Einzug halten. Liszt ließ sich darüber hinaus auch durch die Grande Opéra mit ihren Vertretern Berlioz, Meyerbeer und Gounod zu einigen seiner bis heute als Meilensteine der Musikgeschichte geltenden Paraphrasen inspirieren. Das Liszt Trio Wien widmet sich beim Konzert in Raiding genau jener Leidenschaft Chopins und Liszts und wird dabei die vergangenen Zeiten des Staunens wiederaufleben lassen. (Liszt Festival Wien)
Dienstag 14:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

yutaka sadoTonkünstler-Orchester, Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; I. Dirigent: Yutaka Sado; Wiener Sängerknaben; Emmanuel Tjeknavorian, Violine; Carolyn Sampson, Sopran; Ruth Brauer-Kvam, Sprecherin. Ludwig van Beethoven: "Leonore" Ouvertüre Nr. 3 op. 72b * Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Klavier A-Dur KV 219 * Leonard Bernstein: Symphonie Nr. 3 für Chor, Knabenchor, Sprecher, Sopran und Orchester, "Kaddish" (aufgenommen am 8. April im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). II. Dirigent: Andrés Orozco-Estrada. Franz Schubert: Messe für Soli, Chor, Orchester und Orgel As-Dur D 678. Präsentation: Gustav Danzinger Kaddisch: So heißt eines der wichtigsten jüdischen Gebete, das vor allem zum Totengedenken und am Grab gesprochen wird. "Kaddish" nannte auch Leonard Bernstein seine groß angelegte, bewegende dritte Symphonie. John F. Kennedy gewidmet, der wenige Wochen vor der Uraufführung 1963 ermordet worden war, bietet das Werk eine tiefgreifende persönliche Auseinandersetzung mit der jüdischen Tradition, aber auch mit überkonfessionellen Glaubenszweifeln, mit Tod, Leid und Verlust ? und endet mit einem Hoffnungsschimmer. 1977 hat Bernstein das Werk überarbeitet; seither konnte es sich als eines seiner ergreifendsten Stücke im Konzertsaal etablieren. Die kühnsten Hoffnungen siegen auch in Beethovens einziger Oper: In seiner großen dritten "Leonoren"-Ouvertüre, die Yutaka Sado an den Beginn des Programms stellt, ist die ganze Handlung rund um die Rettung eines Unschuldigen aus dem Gefängnis in symphonischem Gewand packend zusammengefasst. Neben so viel Dramatik und Herzblut kommt die lichte Reinheit von Mozarts A-Dur-Violinkonzert KV 219 gerade recht. (Tonkünstler-Orchester)
Dienstag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Hörprobe - Konzertreihe mit deutschen Musikhochschulen Hochschule für Musik Würzburg Live aus dem Großen Saal Richard Wagner / Leon Brown Themen über "Parsifal" Posaunenensemble Leitung: Andreas Kraft Maurice Ravel Trois chansons für gemischten Chor a cappella Kammerchor der Musikhochschule Leitung: Jörg Straube Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge D-Dur aus "Das Wohltemperierte Klavier" (Teil 1) BWV 850 Brúnó Kaposi, Orgel Improvisation über BWV 850 Markus Ritzel, Orgel Claudio Monteverdi "Lamento della Ninfa" Stefanie Wagner, Sopran Stefan Schneider, Tenor Oliver Kringel, Tenor Elias Wolf, Bariton Basso continuo Dimitrij Schostakowitsch / Christoph Enzel Finale und Walzer II aus "Suite für Varieté-Orchester" Saxophonensemble Leitung: Lutz Koppetsch Edvard Grieg "Peer Gynt", Suiten Nr. 1 und 2 aus der Schauspielmusik (Ausschnitte) Carla Trescher, Sopran Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Würzburg Leitung: Ari Rasilainen Moderation: Petra Rieß Morgenstimmung
Dienstag 20:03 Uhr

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BR-Klassik

Opernabend

edda moserZum 80. Geburtstag des Bassisten Kurt Moll Wolfgang Amadeus Mozart: "Die Zauberflöte" Deutsche Oper in zwei Akten Sarastro - Kurt Moll Königin der Nacht - Edda Moser Pamina - Anneliese Rothenberger Tamino - Peter Schreier Papageno - Walter Berry Papagena - Olivera Miljakovic und andere Chor der Bayerischen Staatsoper Bayerisches Staatsorchester Leitung: Wolfgang Sawallisch Aufnahme von 1972 Mit zwanzig debütierte er an der Kölner Oper, und über Zwischenstationen in Aachen, Mainz, Wuppertal fand Kurt Moll 1967 den Weg auf den Grünen Hügel von Bayreuth. Schnell folgten die renommiertesten Adressen: die Hamburgische, die Wiener und die Bayerische Staatsoper, die Salzburger Festspiele, die Mailänder Scala und die Metropolitan Opera New York. Moll besaß eine der sonorsten, klangvollsten Stimmen überhaupt, und weil das typische Timbre dieses Bassisten zu Recht mit Balsam verglichen worden ist, der Wirkung von Balsam, wurden viele autoritär auftretende Bühnenfiguren in der Darstellung Molls zu Sympathieträgern. Die von Lebenserfahrung oder gar Weisheit durchdrungenen Gestalten ohnehin. Der Sänger garantierte ein Nonplusultra an Textverständlichkeit, an durchdachter und sinnvoll akzentuierter Textgestaltung. Überall bejubelte man ihn, der sich den Worten der singenden Helden ebenso sorgfältig zu widmen wusste wie den Tönen, die ihre Komponisten dafür fanden. Zum 80. Geburtstag des Sängers sendet BR-Klassik die komplette Münchner "Zauberflöte" aus dem Jahr 1972 (Leitung: Wolfgang Sawallisch).
Dienstag 20:05 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Myung-Whun ChungArvo Pärt: Sinfonie Nr. 4 "Los Angeles" Claude Debussy: "La mer" Maurice Ravel: "La valse" Staatskapelle Dresden Leitung: Myung-Whun Chung (Aufnahme vom 15.04.2018, Dresden, Semperoper)
Dienstag 20:05 Uhr

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