Ö1

In Concert

Arhoolie RecordsDas fulminante Jubiläumskonzert von Arhoolie Records - Tag 1. Gestaltung: Michael Neuhauser Wenn ausgerechnet ein gebürtiger Deutscher auszieht, um die Traditionen der US-amerikanischen Volksmusik in all ihrer Vielfalt und all ihren Facetten zu entdecken, zu erkunden und zu ergründen, dann hat das auch viele Vorteile: völlig frei von historisch gewachsenen Vorurteilen über Genregrenzen, soziale Klischees und Rassendenken, machte sich der 1931 in Niederschlesien geborene und nach dem Krieg mit seiner Familie in die USA emigrierte Chris Strachwitz ab 1960 zunächst daran, auf dem von ihm gegründeten Plattenlabel "Arhoolie Records" weitgehend unbekannte Bluesmusiker zu veröffentlichen und alte, bekannte wieder in Erinnerung zu rufen. In seinen Musikrecherchen gelangte Strachwitz aber bald auch in völlig andere Musikbereiche und kam vom Hundertsten ins Tausendste: Gospel, Cajun- und Zydeco-Musik, Country, Texmex oder die "Sacred Steel"-Szene - so ziemlich alles, was mit dem so treffenden Wort "Roots" beschrieben werden kann, fand über die Jahre Eingang in den reichhaltigen Katalog von Arhoolie. Und viele dieser bekannten und weniger bekannten Musiker und Musikerinnen fanden sich auch mit Begeisterung wieder ein, als das Label zu seinem 50. Geburtstag im Februar 2011 zu einem dreitägigen Jubiläumskonzert lud und Strachwitz stolz verkünden konnte: "They all played for us!" Tag 1 - Friday Night: u.a. mit Ry Cooder, Santiago Jimenez Jr. und David Doucet.
Freitag 14:05 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

flavia coelhoFlavia Coelho und Grèn Sémé - Maloya Klänge aus La Réunion treffen auf Sounds aus Brasilien! Wir präsentieren zwei unserer Radiokonzerte: Flavia Coelho und Grèn Sémé. Flavia Coelho ist ein Musiktalent! Auf ihrem Album "Sonho Real", das sie beim Konzert in Düsseldorf präsentierte, kombiniert sie Samba und Forró aus ihrer Heimat Brasilien mit Reggae, Ska und Dub. Dabei thematisiert die Wahlpariserin in ihren Songs Liebe, Verlust, aber auch politische und soziale Themen in Brasilien und ihrer Wahlheimat Frankreich. Ins ZAKK kam auch eine Band, die tief im kreolischen Blues der Maloya-Tradition ihrer Heimat La Réunion verwurzelt ist. Grén Sémé schlagen eine Brücke zwischen Rock, Reggae, Chanson oder Blues. Dabei spielen sie neben Bass, Schlagzeug, Gitarre und Piano auch traditionelle Instrumente aus La Réunion, wie Kayamb, einem Kasten, der aus mit Körnern gefüllten Zuckerrohrhalmen besteht oder "bobre", einem Holzbogen mit einer Saite und einer Kalebasse als Resonanzkörper. Aufgenommen am 28.11.2016 und am 03.04.2017 im Zakk in Düsseldorf.
Freitag 23:00 Uhr

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