Ö1

Apropos Klassik

camerata salzburgmit Nicole Brunner. Ausschnitte aus den weekend Konzerten vom Festspielsommer (Teil 2) mit Sergey Akimov, Gábor Káli und Erina Yashima und der Camerata Salzburg. In drei Konzerten Anfang August hatten die zwei Finalisten und die Finalistin die Gelegenheit zusammen mit der Camerata Salzburg zu musizieren. Die Award weekend Konzerte wurden am 3., 4. und 5. August im Großen Saal der Stiftung Mozarteum aufgenommen. Gestaltung: Gerti Mittermeyer
Samstag 15:05 Uhr

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BR-Klassik

On stage

(Pavel GomziakovNikolai Mjaskowski: Sonate Nr. 1 D-Dur (Pavel Gomziakov, Violoncello; Andrei Korobeinikov, Klavier); Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur (Mihai Ritivoiu, Klavier; Nationales Jugendorchester Rumäniens: Cristian Mandeal); Nikolaj Mjaskowski: Sonate Nr. 2 a-Moll (Pavel Gomziakov, Violoncello; Andrei Korobeinikov, Klavier); Morten Johannes Lauridsen: "Les chansons des roses", Vier Lieder (Bayerischer Landesjugendchor: Gerd Guglhör); Sergej Prokofjew: Ballade c-Moll, op. 15 (Pavel Gomziakov, Violoncello; Andrei Korobeinikov, Klavier)
Samstag 15:05 Uhr

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BR-Klassik

Opernabend

yusif eyvazovGiuseppe Verdi: "Macbeth" Melodramma in vier Akten In italienischer Sprache Lady Macbeth - Anna Netrebko Macbeth - Deljko Lucic Banco - Ildebrando D"Arcangelo Macduff - Yusif Eyvazov und andere Royal Opera Chorus Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden Leitung: Antonio Pappano Aufnahme vom 31. März 2018 im Royal Opera House Covent Garden, London Lady Macbeth ist eine Opernpartie, mit der Anna Netrebko auch Skeptiker überzeugt. Die russische Diva kann hier nicht nur ihren fülligen Ton entfalten, auf die Wirkung ihres Timbres vertrauen. Sie kann nicht nur zeigen, dass ihre Stimme immer dunkler, voller und runder geworden ist, trotzdem aber keine Probleme in der Höhe kennt. Wenn es um Verdis Lady geht, kann die Netrebko gezielt suggerieren, dass sich hinter dieser Bühnenfigur nicht gerade eine Intellektuelle verbirgt: Tatsächlich ist die Gemahlin des Massenmörders Macbeth primär triebgesteuert - fixiert auf Machtentfaltung! Ihre Zerstörungswut vervielfältigt in der aktuellen Londoner Produktion der frühen Shakespeare-Adaption Verdis der serbische Bariton Deljko Lucic: auch er einer der Besten seines Fachs! Die musikalische Leitung der an Ostern mitgeschnittenen Aufführung im Royal Opera House Covent Garden lag in den Händen des zumal im italienischen Repertoire hochbewährten Sir Antonio Pappano.
Samstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Oper

Thomas EbensteinWiener Staatsoper Aufzeichnung vom 24.03.2018 Gottfried von Einem "Dantons Tod", Oper in zwei Akten Libretto: Boris Blacher und Gottfried von Einem nach dem Drama von Georg Büchner Georges Danton - Wolfgang Koch, Bariton Camille Desmoulins - Herbert Lippert, Tenor Hérault de Séchelles - Jörg Schneider, Tenor Robespierre - Thomas Ebenstein, Tenor Lucile Desmoulins - Olga Bezsmertna, Sopran Saint Just - Ayk Martirossian, Bass Hermann, Präsident des Revolutionstribunals - Clemens Unterreiner, Bass Simon - Wolfgang Bankl, Bass Simons Frau - Lydia Rathkolb, Alt Junger Mann / 1. Henker - Wolfram Igor Derntl, Tenor 2. Henker - Marcus Pelz, Bass Julie, Dantons Frau - Alexandra Yangel, Mezzosopran Eine Dame - Ildikó Raimondi, Sopran Chor und Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Susanna Mälkki "Es war purer Zufall, dass Blacher den Band mit Büchners Dramen hervorzog!" Boris Blacher war in den 1940er-Jahren Lehrer des Komponisten Gottfried von Einem, er war der musikalische Vater, Gottfried von Einem sein "Ziehsohn". So kam das Projekt, aus diesem Büchner-Stück eine große Oper zu machen, noch in der Zeit des Zweiten Weltkriegs zustande. Uraufgeführt wurde die Oper 1947 bei den Salzburger Festspielen, von Einem wurde als junges Genie gefeiert, Aufführungen in den Metropolen der Welt, in Wien, Brüssel, Paris und New York folgten. "Dantons Tod" ist eine Revolutionsoper. Thema ist das Scheitern der Revolution, es geht um Terror, um Massenmanipulation und um die Frage: Wie setzt man sich politisch in Szene? Die großen Chorszenen ergreifen und packen den Zuhörer, die Rechtfertigung Dantons vor dem großen Tribunal hat von Einem als pathetisches Melodram komponiert. Von Einems Oper ist reichlich 70 Jahre alt, er hat im Wesentlichen tonal komponiert. Erstaunlich, wie einen diese Oper auch heute noch packen kann. Sie hat eine Wucht, eine Wirkung, der man sich nicht entziehen kann.
Samstag 19:05 Uhr

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Ö1

Gioachino Rossini: "Ricciardo e Zoraide"

juan diego flórezMit Juan Diego Flórez (Ricciardo), Pretty Yende (Zoraide), Sergei Romanovsky (Agorante), Nicola Ulivieri (Ircano), Victoria Yarovaya (Zomira), Xabier Anduaga (Ernesto), Sofia Mchedlishvili (Fatima) u.a. Chor des Teatro Ventidio Basso, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI; Dirigent: Giacomo Sagripanti (aufgenommen am 11. August 2018 in der Adriatic Arena in Pesaro im Rahmen des "Rossini Opera Festivals"). Präsentation: Chris Tina Tengel
Samstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Opernkonzert

erich leinsdorfThe Composer"s Advocate Erich Leinsdorf als Operndirigent Von Sabine Lange Vor 25 Jahren starb in Zürich einer der wichtigsten Operndirigenten seiner Zeit: der Österreicher Erich Leinsdorf. In Wien geboren und ausgebildet, ging er 1938 ins Exil nach Amerika, wo er ein erstes Engagement an der Metropolitan Opera New York erhalten hatte. 1942 wurde Leinsdorf amerikanischer Staatsbürger. Er dirigierte viel beachtete Konzerte, auch als Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Doch seine große Leidenschaft galt der Oper. Insbesondere als Wagner-Dirigent wurde er geschätzt. Es entstanden aber auch legendäre Aufnahmen italienischer Opern, so Puccinis "Turandot" mit Birgit Nilsson, Jussi Björling und Renata Tebaldi. Leinsdorf selbst verstand sich als "The Composer"s Advocate", als "Anwalt des Komponisten". Die Eitelkeit eines Pultstars war ihm wesensfremd. Es ging ihm darum, so authentisch wie möglich auf die Bühne zu bringen, hörbar zu machen, was er als Absicht des Komponisten begriff. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Samstag 20:00 Uhr

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RBB kulturRadio

KONZERT

andreas speringAM SAMSTAGABEND Andreas Spering dirigiert die Capella Augustina Johann Sebastian Bach: Ouvertüre Nr. 3 D-Dur, BWV 1068 Georg Philipp Telemann: Die Donnerode, TWV 6:3a, 1. Teil Hannah Morrison, Sopran Benno Schachtner, Countertenor Tobias Hunger, Tenor Tobias Berndt, Matthias Winckhler, Bass Vokalakademie Berlin Johann Sebastian Bach: Geschwinde, geschwinde, ihr wirbelnden Winde, Kantate, BWV 201 Hannah Morrison, Sopran Benno Schachtner, Countertenor David Szigetvari, Tobias Hunger, Tenor Tobias Berndt, Matthias Winckhler, Bass Vokalakademie Berlin Konzertaufnahme vom 24.06.2017 in der Friedenskirche Sanssouci in Potsdam im Rahmen der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci Die Kammerakademie Potsdam Johann Gottlieb Graun: Oboenkonzert c-Moll Gregor Witt Aufnahme vom November 2014 im Haus des Rundfunks, Saal 3, des rbb Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade Nr. 13 G-Dur, KV 525 Leitung: Antonello Manacorda Konzertaufnahme vom 16.05.2016 im Nikolaisaal Potsdam Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61 Kolja Blacher, Violine und Leitung Konzertaufnahme vom 13.05.2006 im Nikolaisaal Potsdam
Samstag 20:04 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR - Konzert

staatskapelle dresdenLive aus dem Kulturpalast Dresden Sonderkonzert zum 470. Geburtstag der Staatskapelle Dresden Antonín Dvorák: "Rusalka"-Fantasie, Suite aus der Oper zusammengestellt von Manfred Honeck, orchestriert von Tomás Ille "Biblische Lieder" op. 99 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Bernarda Fink, Mezzosopran Staatskapelle Dresden, Leitung: Manfred Honeck
Samstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Die besondere Aufnahme

tabea zimmermannMusikfest Berlin St. Matthäus-Kirche Berlin Aufzeichnung vom 15.09.2018 Igor Strawinsky Elegie für Viola solo Morton Feldman "Rothko Chapel" für Sopran, Alt, Chor, Viola, Celesta und Schlagzeug John Cage "FOUR2" für Chor a cappella Tabea Zimmermann, Viola Karen Rettinghaus, Sopran Roksolana Chraniuk, Alt Irmela Roelcke, Celesta Michael Weilacher, Schlagzeug Mitglieder und Schola des Rundfunkchores Berlin Leitung: Benjamin Goodson
Samstag 22:00 Uhr

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