Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

StimmforscherEvolution und Musik Was haben das "Brabbeln von Babys", das "Brüllen von Gorillas", die "Gesänge von Fußballfans" und eine "Sinfonie von Beethoven" gemein? - Eine ganze Menge, sagen Musikforscher heute und erkunden in einer Art "Evolutionären Musikforschung" das Phänomen längst in seiner ganzen Breite: Warum machen wir überhaupt Musik? Wie kam sie in unsere Welt? Sind auch Tiere musikalisch? Warum ist und war Musik "nützlich" und konnte sich im Laufe der Evolution durchsetzen? Stimmforscher lauschen dazu bereits den Schreien der Kleinsten: Unmittelbar nach der Geburt legen Babys ein erstaunliches Musiktalent an den Tag - und das ohne jedes Training. Vieles spricht dafür, dass aus einer Art "Urlautsystem", einem bewährten "Emotionstransporter", eine Art "Urmusik" wurde - und daraus schließlich das, was wir heute unter Musik verstehen: Gesänge, Tänze bis hin zu raffinierten Kompositionen. Musik sorgt im Alltag außerdem für klare Vorteile; sie macht aus Einzelkämpfern ein Team; schafft und koordiniert eine schützende Gemeinschaft, die das Überleben sichert. Eindrucksvoll demonstriert wird das an jedem Wochenende in den Fußballstadien: Fans feuern durch gemeinsames Singen, Tanzen und Trommeln ihre Mannschaft an. Musik wurde aber auch zum Fitness-Faktor und damit zur Möglichkeit, sich einen "Selektionsvorteil" zu verschaffen. Eine kräftige, klare Stimme transportiert eine eindeutige Botschaft: "Ich bin gesund, ich bin groß, ich bin völlig entspannt und cool!" - Die Stimme wird zum Erotik-, Fitness- und Potenzfaktor. Redaktion: Thomas Morawetz/ Gerda Kuhn
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

HaustiereKnapp 2 Milliarden Euro geben die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr für ihre Haustiere aus, Tendenz steigend. Gestaltung: Cornelia Krebs I Die Österreicher lieben und verwöhnen ihre Haustiere. Das Angebot an Futter, Medikamenten und Zubehör für Hund, Katze und andere Tiere ist mittlerweile fast unüberschaubar, Luxusartikel inklusive. Selbst Weihnachtsgeschenke werden für die Tiere erstanden. Je mehr der Mensch auf sich selbst achtet, desto mehr ist er auch bereit, seinem Tier Gutes zu tun, so lautet eine These - was jedoch auch zu recht fragwürdigen Entwicklungen führt, etwa zur veganen Ernährung von Hunden. Und während das Kuscheltier umsorgt wird, scheint man sich um das Wohlergehen von Nutztieren deutlich weniger Gedanken zu machen.
Donnerstag 18:25 Uhr

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Ö1

Dimensionen

QuallenBegegnungen mit dem Schwarm Von Dagmar Röhrlich Quallen bevölkern die Meere seit Äonen. Ihr Bauplan scheint sich in mehr als 600 Millionen Jahren kaum verändert zu haben: Zwei durchsichtige Hautschichten mit Gallerte dazwischen, weder Hirn, Blut noch Herz, eigentlich bestehen sie nur aus Haut, Magen, Mund und einem Netz aus Nervenzellen. Quallen haben eine erstaunliche Vielfalt entwickelt. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr schnell wachsen, weil sie keine festen Gewebe aufbauen und zu mehr als 95 Prozent aus Wasser bestehen. - Lange galten Quallen deshalb als unnütze Salzwassersäcke. Dann häuften sich die Zwischenfälle. Sie verstopften die Kühlwasserzuflüsse von Kraftwerken, rissen Boote in die Tiefe und wüteten auf Lachsfarmen. Für die Quallenforschung floss plötzlich Geld und es wurde klar: Die Tiere haben prinzipiell wichtige Funktionen in den Weltmeeren. Wenn ihre Schwärme allerdings überhandnehmen, bedrohen sie die marinen Ökosysteme.
Donnerstag 19:05 Uhr

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RBB kulturRadio

MUSIK DER KONTINENTE

Paco de Lucíamit Peter Rixen Flamenco-Genie: Paco de Lucía zum 70. Geburtstag Aus der einstigen andalusischen Regionalmusik Flamenco hat Paco de Lucía (1947 - 2014) eine Gattung mit internationaler Ausstrahlung geformt. Etliche seiner Aufnahmen sind längst Klassiker. Zum Vermächtnis des Gitarrenstars zählen aber auch seine Impulse für die Erneuerung des Genres, woraus sich eine überaus vitale und breit gefächerte Flamenco-Szene entwickelt hat. Heute jährt sich Paco de Lucías Geburtstag zum 70. Mal.
Donnerstag 21:04 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

lars danielssonWohlklang mit Tiefgang Porträt des schwedischen Bassisten und Cellisten Lars Danielsson Von Thomas Loewner Lars Danielssons Musik erscheint an der Oberfläche melodiös, ausgeglichen, zuweilen fast brav. Bei allem Wohlklang ist sie aber keineswegs belanglos, sondern lotet Bereiche im Schnittfeld von Jazz und Kammermusik aus, die von kompositorischer Raffinesse und solistischer Hochkunst geprägt sind. Lars Danielsson absolvierte zunächst ein klassisches Cellostudium, bevor er den Jazz für sich entdeckte. Ein Auftritt des dänischen Kontrabassisten Niels-Henning Ørsted-Pedersen hinterließ bei ihm einen derart nachhaltigen Eindruck, dass er nicht nur die Musikrichtung, sondern auch sein Hauptinstrument wechselte und fortan hauptsächlich als Bassist auftritt. Seit über 30 Jahren leitet er inzwischen eigene, international besetzte Bands und ist längst einer der bekanntesten Jazzmusiker Schwedens. Dabei ist er nicht nur als Solist aktiv, sondern auch als Komponist, Arrangeur und Dirigent. Seine klassische Vergangenheit klingt in Danielssons Musik bis heute durch: Harmonisch und melodisch ist sie hörbar von Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré oder Arvo Pärt beeinflusst. Auf rhythmischer Ebene wird deutlich, dass sich Lars Danielsson auch intensiv mit Jazz und Rock beschäftigt hat. So entsteht eine Musik mit vielen Facetten, zugänglich und tiefgründig zugleich. Wohlklang mit Tiefgang
Donnerstag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

sistermannsTaxi Dolby Digital 5.1 Hörstück in 5.1 Surround von Johannes S. Sistermanns Komposition und Realisation: Johannes S. Sistermanns (Produktion: SWR 2014) Audio unter: SWR.de/swr2/hoerspiel In einem Taxi vermuten wir immer den Ortskundigen. Doch dann kommt alles anders: Wo kommst du her? Und ich frage dann auch: Wo kommst du her? So geschehen in Hong Kong, New York, Perth, Rom, Fremantle, Shanghai, Adelaide, Istanbul, Berlin, Köln. Denn nicht selten sind Taxifahrer selbst die Ortsunkundigen, Fliehenden, Flüchtigen und nicht Sesshaften. Die temporäre Transitsituation ergibt eine kurze, äußerst komplexe Klangsituation: Radiostationen, Funkverbindung mit der Zentrale, die Fahrgeräusche bei geschlossenem wie geöffnetem Fenster. In der Orginalton-Montage von des vielfach ausgezeichenten Hörspielmachers und Klangkünstlers Johannes S. Sistermanns werden Gespräche nicht beendet, nur unterbrochen, später wieder fortgeführt. Die Geräuschkulissen rauschen vorüber, bevor sie im Echo der Städte versickern. Eine auditiven Sozialfotografie entsteht.
Donnerstag 22:03 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Radio Globo in Concert

Penguin CaféPenguin Café Live beim Haldern Pop Festival, August 2017 Das britische Penguin Café Orchestra extistierte von 1972 bis zum Tod ihres Gründers Simon Jeffes am 11. Dezember 1997. Es war ein loser Zusammenschluss von Musikern und Musikerinnen, die Klassik und Folk in ihren Instrumentalstücken miteinander verbinden wollten. Zehn Jahre nach Jeffes" Tod brachte sein Sohn Arthur die Originalmitglieder wieder zusammen. Seitdem spielen sie als Penguin Café neue Musik, aber auch die älteren Stücke seines Vaters. Erstsendung Sonntag, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue Nachtclub Radio Globo in Concert
Donnerstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

david peaceDer Thrill vor Mitternacht 1974 (1) Kriminalhörspiel in 2 Teilen von David Peace Eddie (Erzähler/Rolle): Wanja Mues Eddies Mutter: Susanne Tremper Arzt: Ernst August Schepmann Tante Madge: Susanne Barth Mrs. White: Gisela Keiner Tante Edie: Gabriele Schulze Mrs. Dawson: Therese Dürrenberger Mrs. Ridyard: Isis Krüger Mr. Ridyard: Daniel Berger Mr. Foster: Bernt Hahn Stadtrat Shaw: Horst Mendroch Ms. Ashworth: Frauke Poolman Jimmy: Marlon Kittel Patricia Foster: Cathlen Gawlich J. Kelly: Martin Bross Ms. Marsh: Nina Danzeisen Ms. Wymer: Angelika Bartsch AF: Christoph Luser Graves: Markus Scheumann Whitehead: Viktor Neumann Hadden: Udo Schenk Gannon: Florian Lukas Kathryn: Camilla Renschke PC Douglas: Denis Moschitto Craven: Simon Roden DC Noble: Michael Wittenborn Polizist: Bernd Kuschmann Jones: Andreas Grothgar Oldman: Engelbert von Nordhausen Derek Box: Tommi Piper Paula G.: Bettina Engelhardt Fraser: Hans Löw Und andere Regie: Annette Kurth bis 24:00 Uhr Kurz vor Weihnachten wird die kleine Clare Kemplay als vermisst gemeldet. Wenige Tage später wird sie grausam ermordet aufgefunden: mit Schwanenflügeln, die ihr auf den Rücken genäht wurden.
Donnerstag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

Aaron GoldbergAll that Jazz Virtuose und Denker: Das Trio des Pianisten Aaron Goldberg beim Birdland-Radio-Jazz-Festival Yasushi Nakamura, Kontrabass; Aaron Goldberg, Klavier; Leon Parker, Schlagzeug Moderation und Auswahl: Roland Spiegel Mitschnitt vom 20. Oktober 2017 im Jazzclub Birdland in Neuburg an der Donau
Donnerstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Götz NaleppaPalimpsest - a sound biography Von Götz Naleppa Aufnahmen und Komposition: der Autor Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 48"58 (Ursendung) Klangerinnerungen aus 40 Jahren, aktiviert in einer flüchtigen und kaleidoskopischen Gegenwart. "What else than a natural and mighty palimpsest is the human brain?" (Thomas De Quincey) Klänge erwecken unwillkürlich Erinnerungen. Ähnlich einem Palimpsest, auf dem der bereits überschriebene Text urplötzlich wieder sichtbar wird. Verschüttete Erinnerungsschichten werden freigelegt. Diesen Vorgang simuliert der Klangkünstler Götz Naleppa, indem er einen Zufallsgenerator auf sein persönliches Soundarchiv zugreifen lässt: Klangerinnerungen aus 40 Jahren werden zu einer flüchtigen und kaleidoskopischen Gegenwart. Unter Verwendung von zahlreichen Klanggeschenken - dafür dankt Götz Naleppa seinen Freunden, Kollegen und Wegbegleitern. Götz Naleppa, geboren 1943, war bis 2008 Redakteur für Klangkunst beim Deutschlandradio Kultur. Als Regisseur und Klangkünstler lebt und arbeitet er in Berlin. Auszeichnungen: Prix Europa (1998 für "Geräusche des Monats", zusammen mit Hanna Hartmann). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur "Cantus Apium" (2014), ausgezeichnet beim New York Festival in der Kategorie Sound Art mit dem GOLD Award. Palimpsest - a sound biography
Freitag 00:05 Uhr

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