WDR3

WDR 3 Hörspiel

fast ein bisschen frühlingFast ein bisschen Frühling Von Alex Capus Bearbeitung: Helmut Peschina Komposition: Helena Ruegg Chronist: Christian Redl Waldemar: Boris Aljinovic Kurt: Wanja Mues Dorly: Kathrin Angerer Marie: Elke Jochmann Ernst: Florian von Manteuffel Mutter: Angelika Bartsch Hilde: Bianca Nele Rosetz Feuerstein/Gerichtsschreiber: Simon Roden Kriminalrat: Matthias Haase Herbergsvater/Beutter: Jürg Löw Siegist/Ausrufer: Livio Cecini Beamter: Stéphane Bittoun Regie: Annette Kurth Zwei verliebte Bankräuber flüchten aus Nazi-Deutschland
Freitag 19:04 Uhr

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Ö1

matrix - computer neue medien

DSGVOMit: Julia Gindl, Sarah Kriesche, Anna Masoner und Franz Zeller Endlich ist die Europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO in Kraft getreten und zeigt unerwünschte Nebenwirkungen, die EU zeigt IT-Monopolen zunehmend die Stirn und hinter den Verheißungen Künstlicher Intelligenz werden zunehmend auch Gefahren sichtbar. Ein Rückblick der matrix-Redaktion auf Themen des Jahres, die uns auch 2019 beschäftigen werden. Moderation und Redaktion: Franz Zeller
Freitag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Mikrokosmos - Die Kulturreportage

Rixdorf054 Stadt. Land. Rixdorf Von Étienne Roeder Ein idyllisches Dorf inmitten des trubeligen Bezirks Berlin-Neukölln: Rixdorf hat sich seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die Mischung aus Bauernhäusern und Jugendstil wirkt wie ein Magnet für Zuzügler aus aller Welt. Woher kommt der Wunsch nach ländlichem Leben in der Stadt? Berlin-Neukölln ist vielseitig: Arabische Clans treffen auf Partyenthusiasten. Eine hohe Arbeitslosigkeit auf immer höhere Mieten. Und zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee, den pulsierenden Lebensadern des Bezirks, beginnt plötzlich das Dorfleben. Kopfsteinpflasterstraßen, eine alte Schmiede und urige Bauernhäuser: Rixdorf, wie sich der alte Ortskern Neuköllns noch heute nennt, bildet einen Kontrast zum restlichen Stadtviertel. Nachfahren der böhmischen Glaubensflüchtlinge, die dem Ort seinen Beinamen ,Böhmisches Dorf" gaben, leben heute in 12. Generation hier. Man kennt sich, grüßt sich auf der Straße, trifft sich beim Bäcker oder hält einen Plausch über den Gartenzaun hinweg. Landflucht trifft hier auf Landsehnsucht. Étienne Roeder sucht in Rixdorf nach der Ursache für den Traum vom Landleben und fragt, ob er mehr ist als eine romantische Utopie für diejenigen, die es sich leisten können. 054 Stadt. Land. Rixdorf
Freitag 19:15 Uhr

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SRF 2 Kultur

Passage

aretha franklin«Ich bin Soul "69» - eine Aretha Franklin-Platte erzählt Das Leben der dieses Jahr verstorbenen Aretha Franklin wurde bereits mehrfach nachgezeichnet. Aber noch nie hat eine Schallplatte Franklins Vita erzählt. Im Januar wird «Soul "69», das sechste Album der Sängerin 50 Jahre alt - Sie lässt das Leben der Soulqueen durch ihre Rille ziehen.
Freitag 20:00 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

friedrich dürrenmatt«Abendstunde im Spätherbst» von Friedrich Dürrenmatt Der Literaturnobelpreisträger Maximilian Friedrich Korbes residiert in einem Schweizer Grandhotel. Nach zweiundzwanzig Kriminalromanen ist er auf Stoffsuche, als unversehens ein schüchtern-neugieriges Männlein vor ihm steht: Fürchtegott Hofer, pensionierter Buchhalter, Fan und Opfer in spe.
Freitag 20:03 Uhr

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RBB kulturRadio

JAZZ BERLIN

FORT APACHE BANDmit Ulf Drechsel JazzFest Berlin 1982 - Latin Jazz aus New York City Afro-kubanische Rhythmen erlebten in den 1970er und 80er Jahren einen regelrechten Boom. In einschlägigen Nachtclubs tanzte man Salsa bis zum frühen Morgen. Wichtige Protagonisten dieser Szene waren die Brüder Jerry und Andy Gonzales, die als Söhne puertorikanischer Einwanderer in der Bronx geboren wurden und dort aufwuchsen. In der vom Flügelhornisten Jerry Gonzales geleiteten 13-köpfigen FORT APACHE BAND fanden Jazz- und Latin-Tradition auf organische Weise zueinander. Der Bassist Andy Gonzales gehörte als deren musikalischer Leiter auch zur Band LIBRE des Timbales-Spielers und Innovators Manny Oquendo, in dessen Adern ebenfalls puertorikanisches Blut floss. Konzertaufnahmen vom 5. und 6. November 1982, Metropol und Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

christina kubischSchall und Klang Von Christina Kubisch Mit Hermann Scherchen, Kathrin Röggla, Christina Kubisch, Eckehard Güther Komposition und Realisation: Christina Kubisch DKultur 2017/Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste/Studio Hoppegarten 2017 Radiophonic Spaces - Radiokunst im Museum Marie Schoeß im Gespräch mit Nathalie Singer (Künstlerische Leiterin der Ausstellung Radiophonic Spaces) BR 2018 in der artmix.galerie "Ich möchte einen Raum haben, in dem ich den Raum ausschalte." In der Mitte des letzten Jahrhunderts zog der Dirigent Hermann Scherchen nach Gravesano, ein abgelegenes Tessiner Dorf. Auf seinem Anwesen baute er ein experimentelles Tonstudio und schuf so einen Begegnungsort für Wissenschaftler, Elektroakustiker und Musiker aus aller Welt. Über die Weihnachtsfeiertage 1956 befasste er sich intensiv mit der Positionierung von Mikrofonen. In ihrer Komposition transformiert die Klangkünstlerin Christina Kubisch die Aufnahmen dieser Studie - erst unmerklich, dann entschieden - und reflektiert so ein weiteres Mal die Verbindung von Klang und Raum. Christina Kubisch, geb. 1948 in Bremen, Klangkünstlerin. Klanginstallationen, Klangskulpturen sowie elektroakustische Kompositionen und Hörspiele. Hörspiele u.a. "Desert Bloom" (zusammen mit Peter Kutin und Florian Kindlinger, WDR 2015, Karl-Sczuka-Preis 2016), "Kettenreaktion" (hr 2018).
Freitag 21:05 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

magda woitzuckDie Schuhe der Braut Von Magda Woitzuck Mit Matthias Franz Stein, Gideon Maoz, Vera Borek, Hannah Mensing, Rainer Doppler, Florentin Groll und Chris Pichler Komposition: Peter Kaizar Regie: Peter Kaizar und Philip Scheiner Produktion: ORF 2017
Freitag 22:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Milestones - Jazzklassiker

volker kriegelVolker Kriegel (1943-2003) zum 75. Geburtstag ,Spectrum" (1971) & ,Topical Harvest" (1976) Am Mikrofon: Harald Rehmann Volker Kriegel gehörte zu den großen Stilbildnern unter den Jazzgitarristen - und er war prominentes Aushängeschild der Jazzrock-Szene in Deutschland seit Anfang der 1970er-Jahre. Man musste stets nur wenige Töne seines intellektuellen und gleichzeitig sehr warmen Gitarrenspiels hören, um den typischen Kriegel-Sound zu erkennen. Der in Darmstadt geborene Musiker hatte bereits das Klangbild des berühmten Dave Pike Set geprägt, als er 1971 als 27-Jähriger mit einem Album unter eigenem Namen aufwartete, das mit einer unvergleichlichen Mischung aus Modern Jazz, Rock, Folk, Free und indischen Klängen bis heute zu den epochalen Werken des deutschen Jazz zählt: ,Spectrum". Fünf Jahre und vier Alben danach addierte der Gitarrist und Komponist noch eine Stilfarbe hinzu und nahm eine Langspielplatte mit lateinamerikanischen Einflüssen auf, die er später einmal als sein bestes Album bezeichnete: ,Topical Harvest". Zum 75. Geburtstag von Volker Kriegel, der 2003 viel zu früh starb, erklingen in den ,Milestones" Höhepunkte aus beiden Produktionen. Spectrum (1971) & Topical Harvest (1976)
Freitag 22:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Concert

jamie cullumJamie Cullum am Jazz Festival Montreux 2018: Jamie at his best Zarte 24 war Jamie Cullum, als er das erste Mal in Montreux auftrat, auf Tour für sein Album «Twenty-Something». Inzwischen ist der Jazz-Zwirbel von damals näher an 40. Was seiner Musik aber überhaupt keinen Abbruch tut, im Gegenteil.
Freitag 22:06 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

kai magnus stingTod unter Lametta Kriminalgrotesken von Kai Magnus Sting Mit: Bastian Pastewka, Kai Magnus Sting, Jochen Malmsheimer und Annette Frier Regie: Leonhard Koppelmann (Produktion: SWR/der Hörverlag 2018) Killende Weihnachtsmänner bringen in der Adventszeit 24 Leute um die Ecke: Tote wurden mit Lichterketten erdrosselt, Leichen in Schneemännern versteckt, Glühwein, Gans und Knödel vergiftet. Und mittendrin Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg - hochintelligent, trinkt gern, isst noch lieber und hat immer das letzte Wort - der dem mörderischen weihnachtlichen Treiben auf die Spur kommen will. Es hilft alles nichts: Um diesen Fall zu lösen, muss er ins Weihnachtskostüm springen.
Freitag 22:33 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

calexicoCalexico und Morcheeba - Zwar kommen Sänger und Gitarrist Joey Burns und Drummer John Convertino des Duos Calexico aus Tucson/ Arizona, doch auch dorthin sickern die Klänge der mexikanischen Mariachi-Ensembles hinein. Die zwei Typen thematisieren genau diese Borderline musikalisch und textlich. Morcheeba, Mitte der Neunziger in London gegründet, sind seit "Blaze Away" als Duo unterwegs. Nachdem Paul Godfrey die Formation verlassen hat, bleiben Ross Godfrey und Skye Edwards auch zu zweit dem Soundkonzept der Band treu. Sänger und Gitarrist Joey Burns und Drummer John Convertino kommen aus Tucson/ Arizona, bei den beiden sickern jedoch die Klänge der mexikanischen Mariachi-Ensembles durch. Thematisiert wird diese Linie musikalisch wie textlich: durchsetzt von Mariachi-Trompeten, schlurfenden Akkordeon-Walzern, Pedal Steel- und Surf-Gitarren, Piano-Sentenzen, bittersüßen Popmelodien und spleenigen, experimentellen Instrumentalstückchen. Dazu werden Geschichten erzählt von den Desperados im Niemandsland zwischen den USA und Mexiko. Bei dem Duo von Ross Godfrey und Skye Edwards klingen TripHop, Down- und Breakbeats ebenso durch wie Pop, Dub und Soul. Das Besondere dabei: Inmitten der Kombination aus "echten" Instrumenten und clever arrangierten Samples strahlt die Stimme von Skye Edwards mal hell - nur um ein paar Takte weiter so entrückt zu klingen, wie sich eine lange Nacht am Tresen einer Bar anfühlen kann. Aufgenommen am 15.08.2018 im E-Werk in Erlangen und am 10.05.2018 in der Muffathalle in München
Freitag 23:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

Bach-SöhneGanz der Vater - und doch ganz anders Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp Regie: Rita Höhne (Wdh. v. 22./23.12.2012) "Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu", schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die ,Lange Nacht" folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.
Samstag 00:05 Uhr

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