Bremen Zwei

Gesprächszeit: Lars Hattwig

Lars HattwigEin abgesichertes Leben führen ohne auf ein klassisches Arbeitseinkommen angewiesen zu sein - diesen Traum hat sich Lars Hattwig mit Mitte 40 durch knallhartes Sparen und schlaues Investieren erfüllt. Seit 2015 ist er finanziell unabhängig, muss also nicht mehr arbeiten und engagiert sich nun in der finanziellen Bildung.
Montag 18:00 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

fischstäbchenDie Erfolgsgeschichte des beliebten Lebensmittels beginnt an der deutschen Nordseeküste Gestaltung: Günter Beyer Im Jahr 1959 wurden die ersten Tiefkühl-Fischstäbchen produziert. Eines der Erfolgsgeheimnisse der auch von Kindern gerne gegessenen länglichen, quaderförmigen, panierten Fischfilets ist wohl, dass sie gar nicht wie Fisch aussehen, sondern eher wie Bausteinchen. Fischstäbchen gehören weltweit zu den beliebtesten Tiefkühlprodukten. Bremerhaven an der Wesermündung ist mit einer Produktion von 2,7 Milliarden Stäbchen jährlich die "Welthauptstadt". Sie werden von dort in 20 Länder, darunter nach Österreich, exportiert. Kann man Fischstäbchen angesichts bedrohter Ressourcen in den Weltmeeren überhaupt reinen Gewissens essen? Und darf man den Siegeln für nachhaltig gefangenen Fisch vertrauen, die auf den Verpackungen kleben?
Montag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

afghanistanModeration: Andre Zantow Gewalt in Afghanistan - Warum töten afghanische und US-Soldaten Zivilisten? Von Emran Feroz Ende Oktober wurde das abgelegene Dorf Shaheeduna Meena in der ostafghanischen Provinz Nangarhar zum Schauplatz eines brutalen Angriffes. Mitten in der Nacht stürmten Spezialeinheiten der afghanischen Armee drei Häuser. Ihr Ziel war es, gegen Terroristen vorzugehen. Nach wenigen Stunden gab es vierzehn Tote, darunter mehrere Kinder. Terroristen befanden sich allerdings nicht unter den Opfern. Am darauffolgenden Tag protestierten zahlreiche Dorfbewohner. "Tod für Amerika"-Rufe erklangen. Kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren gibt es in Afghanistan immer wieder Gewalt gegen Zivilisten durch afghanische oder US-Soldaten. Die Folge ist eine wachsende Radikalisierung. Gift für die junge Demokratie, gerade jetzt im Jahr der Präsidentschaftswahl.
Montag 18:30 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

Elton JohnDer Beginn einer Weltkarriere Elton Johns Debütalbum erschien im Jahr 1969 Gast: Bettina Stender Moderation: Frauke Oppenberg Redaktion: Rudolf Linßen im Anschluss um 19.30 Uhr: Auf der Suche nach Schorsch (2/5) Von Charly Kowalczyk Folge 2: Triebhemmer ohne Rezept Regie: Iris Drögekamp Elton John ist ein Musiker, den wohl jeder kennt. Zwischen schillernd und bodenständig, enorm begabt, aber unscheinbar aussehend, mit großer Energie. Vor 50 Jahren veröffentlichte er sein erstes Solo-Album "Empty sky", wirklich zur Kenntnis genommen wurde er jedoch erst mit seinem 2.Album "Elton John"1970. Über seine wichtige Bindung zu seinem Texter Bernie Taupin und die verschiedenen Stationen in fünf Jahrzehnten unterhält sich Frauke Oppenberg mit Musikredakteurin Bettina Stender. Auf der Suche nach Schorsch (2/5) Die Reherchen ergeben, dass es sich bei SH 8.0714 um ein Hormonpräparat der Firma Schering handelt, das 1973 unter dem Namen Androcur auf den Markt kommt. Eine hohe Dosierung kann eine chemische Kastration bedeuten. Wie hoch war sie bei Schorsch? Ein Blick in seine Akte könnte Aufklärung bringen, aber der Vorstand der Diakonie Kork teilt mit, es gäbe keine mehr aus dieser Zeit. Dann erhält Charly Kowalczyk einen anonymen Hinweis: Schorsch sei bei einem Fußballturnier in Württemberg gesehen worden.
Montag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

MeinungsforschungMeinungsforschung So denkt Deutschland - wirklich? Von Ulrike Köppchen Ob es um den beliebtesten Politiker geht, das schönste Urlaubsziel oder die Haltung zur Grippeimpfung - jeden Tag überschütten uns Medien mit Umfrageergebnissen, die uns erklären wollen: So denkt Deutschland. Doch was sind diese Umfragen eigentlich wert? Bilden sie wirklich die Haltung der Bevölkerung ab? Daran werden immer wieder Zweifel laut, zumal sich auch renommierte Meinungsforschungsinstitute in den letzten Jahren einige spektakuläre Fehleinschätzungen geleistet haben. So lagen sie etwa beim Brexit-Referendum oder bei der Wahl Donald Trumps völlig daneben. Warum ist es so schwierig geworden, die Einstellungen der Bevölkerung zu messen? Sind Online-Umfragen ein Ausweg aus der Krise?
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

marc ribotJazzfestival Saalfelden: "Fuck La Migra" und andere Protestlieder von Marc Ribot. Gestaltung: Marlene Schnedl (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) "Songs of Resistance" nannte der u.a. aus der Band von Tom Waits bekannte Gitarrist Marc Ribot das Programm, mit dem er im Rahmen des grandiosen Auftritts beim Jazzfestival Saalfelden 2018 seiner Wut angesichts der politischen Situation in den USA, aber auch im Rest der Welt, Ausdruck verlieh. Ribot erinnerte in Gospels wie "We Are Soldiers In The Army" an die lange Tradition von Protestliedern und widmete sich unter anderem im aus eigener Feder stammenden Song "Fuck La Migra", der die gefürchtete US-Einwanderungsbehörde zum Thema hat, deren hochaktueller Fortschreibung in die Gegenwart. Das alles trashig und direkt, mit ungeschulter Stimme und brüchigen, schmutzigen Gitarrenklängen: So wie man es vom mittlerweile 64-Jährigen aus Newark, New Jersey, seit langer Zeit kennt. In Saalfelden waren an diesem 24. August 2018 außerdem Jay Rodriguez (Saxofone, Flöten), Nick Dunston (Kontrabass) und Nasheet Waits (Schlagzeug) dabei.
Montag 19:30 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Michail BulgakowMeister und Margarita (1/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Iwan - Milan Peschel Theaterprobe - Jeanette Spassova Theaterprobe - Samuel Finzi Woland - Thomas Thieme Berlioz - Jens Harzer Frau 1 - Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
Montag 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

youssou ndourDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Youssou NDour (1/2) Das ist ein senegalesischer Sänger - und dazu Minister für Kultur und Tourismus im Senegal. Er hatte 2018 die Ehre, mit seiner Band Super Étoile de Dakar in der Royal Albert Hall in London zu spielen. Wir haben für Sie das Konzert der BBC Proms vom 31. August 2018.
Montag 20:05 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

15. ARD Hörspieltage in Karlsruhe Die Welt als Klangkulisse - Verlernen wir das Zuhören? Wer nicht zuhören kann, der kann nichts verstehen. Wer nichts versteht, der kann auch nicht lernen. Dieser Zusammenhang von senden und empfangen scheint in Zeiten von Echoräumen, digitaler Klangüberflutung und allgegenwärtiger Berieselung mit seichter Musik vergessen? Dabei ist das Zuhören für unser Welt- und Selbstverständnis von entscheidender Bedeutung. Müssen wir es wieder erlernen? Brauchen wir eine neue Kultur des Zuhörens? Und- Welchen Beitrag kann dafür die Schule leisten? Es diskutieren: Birgit Echtler, Geschäftsführerin der Stiftung Zuhören, München Ulrich Commerçon (SPD), Minister für Kultur und Bildung des Saarlandes Walter Filz, Leiter der Redaktion Hörspiel und Feature, SWR Baden Baden Gesprächsleitung: Ralf Caspary
Montag 21:00 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

HaevnDas NDR 2 Radiokonzert mit Haevn und ELI- Das Herz des NDR 2 Soundcheck Festivals ist die City Stage auf dem Göttinger Albaniplatz, dort werden im Public Viewing die Konzerte aus den Theater und Hallen übertragen - dazu gibt es Liveauftritte angesagter neuer Stars. In dieser Woche hören Sie im NDR 2 Radiokonzert zwei Mitschnitte aus dem Jahr 2018: ELI und Haevn. Am 13. September eröffnete der junge Kölner Singer-Songwriter ELI, bürgerlich Elias Leon Breit, die City Stage beim Soundcheck Festivals 2018. Bekannt wurde der 20-Jährige durch seinen Hit aus der Telefon-Werbung "Change Your Mind". Am 14. September eroberte das holländische Duo Haevn mit seinem warmen harmonischen Sound die City Stage. Seit 2015 machen die beiden Niederländer Marijn van der Meer und Jorrit Kleijnen gemeinsam Musik. In ihrer Heimat waren sie mit ihren Songs schnell erfolgreich, die nach Film-Soundtrack klingen. Kein Wunder: angefangen hatte alles mit ihrer großen Liebe zum Film "König der Löwen".
Montag 21:00 Uhr

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MDR KULTUR

O der du alles bedenkst, Tiresias

Werner BuhssZum 70. Geburtstag von Werner Buhss am 14. Januar Von Werner Buhss Ein Brief stiftet Unruhe! Ein Brief mit brisantem Inhalt: Professor Lipowski wird darin der Mitarbeit bei der Staatssicherheit bezichtigt. Berechtigterweise. Die Studenten fühlen sich hintergangen und meutern, die Institutsleitung muss handeln. Radeke soll urteilen, Lipowskis bester Freund und Kollege. Radeke will sich nicht ins Bockshorn jagen lassen von der selbstgerechten Hysterie der Öffentlichkeit. Doch selbst wenn sich der Golem als Papiertiger zeigt, bleibt das Lachen im Halse stecken. "Sie haben gelogen, getäuscht, erpresst, genötigt und betrogen in dieser Institution, aber der hinterlassene Mist ist Rechtsgrundlage." Die Aktenlage wird nicht angezweifelt. Der blinde Seher Tiresias offenbart Ödipus, König von Theben, die Verstrickungen seines Lebens. Regie: Götz Fritsch Komponist: Jürgen Ecke Produktion: MDR 2002 Sprecher: Martin Reinke - Radeke Hilmar Thate - Lipowski Ernst Jacobi - Markgraf André Szymanski - Shanghai Reiner Heise - Drewniok Hilmar Eichhorn - Krumpholz Cornelia Lippert - Hannelore Thomas Dehler - Viktor Bärbel Röhl - Irene Klaus-Dieter Bange Andreas Döhler Philipp Heitmann Julia Maria Köhler Jörg Malchow Nicola Ruf Sascha Tschorn (57 Min.) MDR KULTUR - Hörspiel
Montag 22:00 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

escobarHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Escobar Aufstieg und Fall des King of Coke Von Tom Noga Escobar: Wolfram Koch Informantin: Maya Bothe El Chino: Andreas Grothgar Erzähler: Wolfgang Condrus Griselda: Tatjana Clasing Popeye / Reporter: Daniel Berger El Osito: Jochen Kolenda Virginia: Isis Krüger Sprecher 9: Rainer Homann Gaviria: Claus-Dieter Clausnitzer Mendoza: Götz Schulte Martinez: Michael Wittenborn Regie: Susanne Krings bis 24:00 Uhr Das Leben des Drogenkönigs Pablo Escobar
Montag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

nguyên lêJazztoday Walking on the tiger´s tail: Zum 60ten Geburtstag des Gitarristen Nguyên Lê: Henning Sieverts porträtiert den französischen Meister-Melodiker mit vietnamesischen Wurzeln in Aufnahmen aus den 90er Jahren bis in die nahe Zukunft.
Montag 23:05 Uhr

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