Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

julia tiekeAchtung, Aufnahme! Hörstück von Julia Tieke Übersetzung: Somar Almir Mahmoud, Hamid Ehrari, Gloria Fochs, Faith Ann Gibson, Freweyni Habtemariam, Sharmila Hashimi, Anila Shuka, Dorota Stroinska Mit: Meriam Abbas, Ayham Majid Agha, Astrit Geci, Elen Moos, Fatina Laila, Ayad Milko, Mira Partecke, Soliman Saien, Elda Sorra, Julia Swiech, Max Urlacher, Neal Wach, Inaam Wali-Al Battat, Kiflom Zerihun Ton: Julia Tieke, Frieder Butzmann Produktion: Autor*innen 2017 / Haus der Kulturen der Welt, Berlin 2016 Länge: 53"22 (Ursendung) Berichte über Erfahrungen mit Flucht, Aufnahme und Übersetzungsfallen. Ein Hörstück mit vielen Stimmen und wenig Übersetzung: Monologe in acht Sprachen bilden das Gerüst des Hörspiels, in dessen Zentrum die Mehrdeutigkeit der Begriffe "Aufnahme" und "" steht. Wer nimmt wen auf und zu welchem Zweck? Das Hörstück entstand aus einer Audioinstallation, die die Autorin 2016 für das Projekt "Tonspuren" vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin realisierte. Julia Tieke, geboren 1974, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Regisseurin. Projektleiterin der Wurfsendung von Deutschlandfunk Kultur. Für DKultur: "Ulrich Gerhardt. Ein Porträt" (2013), "Syria FM" (2015). Für SWR: "Auf, auf! Zum Vagabundenkongress!" (2014). "Facebook sagt, Du bist in der Türkei" (2014), "Tagebuch aus Aleppo" (2015). Julia Tieke lebt in Berlin. Zum Hörspiel gibt es umfangreiches Begleitmaterial unter hkw.de/aufnahme. Achtung, Aufnahme!
Montag 00:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

nora gomringerPremiere: «multiple» von Nora Gomringer und Philipp Scholz «Das brennt wie Zunder!» Als hätte etwas nur darauf gewartet, in Flammen aufzugehen. «Zunder» heisst auf Englisch «Tinder» und ist damit nicht zufällig der Name der bekanntesten mobilen Dating-App. Und wenn die Lust einmal angefacht ist, kann sie lodern und uns auch verbrennen. Wie beginnt Verführung und was kann «Tinder» für den ständig arbeitenden, vielreisenden Menschen tun? Nichts ist so erotisch wie das Unerreichte: die Erwartung des zu Geschehenden, eine beschriebene Handlung, ein gehauchtes Versprechen. Die grösste Erotik liegt oft in der Phantasie und im Falle von «multiple» wird die allein über das Ohr gereizt. Versatzstücke klassischer Lyrik, sogar Luthers Zitate zur Ehe mit «Herrn Käthe» helfen «Ihr» und «Ihm», Worte für die Lücken zu finden, die sich zwischen Berührungen der Zeilen im Chat und der Fingerspitzen auftun. Autorin und Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer sorgt für den Text, während Jazz-Drummer Philipp Scholz eine halbstündige musikalische Komposition entwickelt, deren Rhythmus treibt, «teased» und dieses Stück sexy macht. Beide Künstler entwickeln Arbeiten u.a. im Rahmen ihres Projekts «Lauscheporn», das für mehr Audioerotik in Leben und Gehörgängen plädiert. Mit: Nora Gomringer und Niklas Leifert Musik: Philipp Scholz - Text und Regie: Nora Gomringer - Dramaturgie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2018 - Dauer: 30"
Sonntag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel

Fußball Serbien"Roter Stern" gegen "Partizan" Fußball in Serbien Von Michael Groth Roter Stern gegen Partizan - In Belgrad spielt das Derby der prominentesten Stadtklubs eine Rolle weit über den Fußball hinaus. Beide Vereine wurden nach dem Zweiten Weltkrieg im ehemaligen Jugoslawien gegründet, der eine von einer Parteiorganisation, der andere von der Armee. Die Rivalität der Klubs äußert sich nicht nur in Ergebnissen. Regelrechte Schlachten zwischen sogenannten Fans sind ebenso an der Tagesordnung wie die Mitgliedschaft ausgewählter Anhänger in paramilitärischen oder kriminellen Organisationen. Hinzu kommt die komplizierte Erinnerungskultur, die auf dem Balkan auch den Sport erfasst. In Serbien, das sich spätestens seit 1914 als Opfer der Geschichte betrachtet, bereiten Siege der Nationalmannschaft auch nationale Genugtuung. Gespannt wartet das Land deshalb auf die WM in Russland, in der sich Serbien in der Gruppenphase mit Brasilien, der Schweiz und Costa Rica auseinandersetzen muss. Gleich wie das Team dort abschneidet - der Blick auf den Fußball in Serbien ist auch der Blick auf ein unruhiges Land am Rande Europas.
Sonntag 18:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

paul levi"... mit dem Siegel der Justiz" - Der Jorns-Prozess Hörspiel nach der Rede des Verteidigers Paul Levi Mit: Wolfram Koch Funkeinrichtung: Norbert Schaeffer Musik: Jannik Giger Regie: Claude Pierre Salmony (Produktion: SWR 2015) Das Plädoyer des Verteidigers Paul Levi im sogenannten "Jorns-Prozess" von 1929 machte die Schäbigkeit der politischen Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 und ihre Vertuschung durch die Justiz offenkundig. In der Zeitschrift "Das Tage-Buch" war 1928 der Artikel "Kollege Jorns" erschienen, der auf die juristische Inkompetenz von Paul Jorns zielte, der als Kriegsgerichtsrat die Ermittlungen gegen die Mörder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht geleitet hatte. Daraufhin stellte Reichsanwalt Jorns Strafantrag wegen Beleidigung und übler Nachrede. Der Anwalt und Reichstagsabgeordnete Paul Levi, der Rosa Luxemburg bereits in verschiedenen Gerichtsverfahren verteidigt hatte, übernahm die Verteidigung des angeklagten verantwortlichen Redakteurs Bornstein. Der sogenannte "Jorns-Prozess" war die letzte Möglichkeit, die gezielten Schlampereien und Vertuschungen des ermittelnden Juristen Jorns zur Sprache zu bringen und ihn zur Rechenschaft zu ziehen. "... glänzende rhetorische Attacken und eine Beweisführung gegen die marode und einäugige Justiz, die noch im Rückblick das Schaudern lehrt." (Christian Hörburger, Medienkorrespondenz)
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

jack londonDie Zwangsjacke Hörspiel nach der Novelle von Jack London Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch: Ilse Winger, Erika Kaiser Bearbeitung und Regie: Kai Grehn Mit: Sebastian Blomberg, Samuel Finzi, Christian Grashof, Carlo Ljubek, Vincent Leittersdorf, Pascal Lalo, Maximilian Brauer, Lars Rudolph Komposition: Tarwater Ton: Alexander Brennecke, Christoph Richter Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 81"41 (Wdh. v. 13.11.2016) Professor Standing sitzt im Todestrakt von San Quentin. Er wird gefoltert und in eine Zwangsjacke gesteckt. Darell Standing, ehedem Professor an der Berkeley-Universität, sitzt in einer Todeszelle von San Quentin. Er soll einen Kollegen ermordet haben. Im Gefängnis wird er in eine Zwangsjacke gesteckt, verhört und gefoltert. Darrel soll zum Reden gebracht werden. Er lernt das Martyrium auszuhalten, indem er sich von seinem Körper abspaltet. Kraft seiner Gedanken wandert er durch Raum und Zeit zur Unsterblichkeit. Jack London, alias John Griffith Chaney, 1876 in San Francisco geboren, war Schriftsteller, Journalist, Goldgräber, Matrose, Tramp u.v.m. Er gehört zu den berühmtesten Autoren der USA. Engagierte sich mit seinen Essays und Reportagen und als Mitglied der Socialist Party für die sozial Schwachen in der Gesellschaft. International bekannt wurde London durch seine Abenteuerromane wie "Ruf der Wildnis", "Wolfsblut" und "Der Seewolf". 1950 entstand beim NWDR das mehrteilige Hörspiel "Ein Sohn der Sonne". Der Schriftsteller starb 1916 in Glen Ellen, Kalifornien. "Die Zwangsjacke" wurde kurz vor seinem Tod. veröffentlicht. Das Hörspiel ist auch als Hörbuch erschienen. Die Zwangsjacke
Sonntag 18:30 Uhr

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SRF 2 Kultur

52 beste Bücher

Nell Zink«Nikotin» von Nell Zink Sex, Anarchie und das Sterben das sind die Themen, die Nell Zink in ihrem neuen Roman «Nikotin» umtreiben. Mit ihr darüber zu reden ist wie Achterbahn-Fahren. Mal rauf, mal runter, mal lustig, mal ernst. Nell Zink liebt das Paradoxe. Und ihr Roman ist wie sie: unkonventionell und subversiv. «Nikotin» ist eine irrwitzige, subversive Gesellschafts-Komödie mit ernsten Untertönen. Ein Seitenhieb auf das politisch korrekte und gesundheitsbewusste Amerika, das einem alles verbieten will, was Spass macht: Zum Beispiel Sex und Rauchen. «Nikotin» so heisst ein baufälliges, verwahrlostes Haus in Jersey City. Darin leben Hausbesetzer, die sich gegen die Gentrifizierung ganzer Stadtteile wehren. Ein Kunterbunt von Figuren: Sexbesessene Frauen, lustlose Männer, Umweltaktivisten und weitere schräge Typen. Bis eines Tages die Tochter der Besitzerfamilie auftaucht. Selber ohne Arbeit und ohne Wohnung soll sie im Auftrag der Familie die Besetzer rauswerfen. Aber sie solidarisiert sich mit ihnen gegen ihren machthungrigen Stiefbruder und ihre geldgierige Mutter. Die US-amerikanische Autorin, die mit ihrem ersten Roman «Der Mauerläufer» im Alter von 50 Jahren einen Bestseller gelandet hat, lebt in Norddeutschland. Sie ist mit ihrem neuen Roman «Nikotin» zu Gast bei Esther Schneider in der Sendung 52 Beste Bücher. Buchhinweis: Nell Zink. Nikotin. Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Kellner. Rowohlt, 2018.
Sonntag 20:00 Uhr

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HR2

"The Golden Age of Hollywood" - Filmmusikklassiker aus Oslo

PsychoDie halsbrecherischen Verfolgungsjagden von Tom und Jerry, der Horror in Alfred Hitchcocks "Psycho" oder die gigantischen Schlachten in "Star Wars" - alle diese legendären Filmszenen gingen ohne Musik längst nicht so unter die Haut. Das Oslo Philharmonic Orchestra hat Klassiker aus Hollywood zu einem abendfüllenden Sinfoniekonzert zusammengestellt.
Sonntag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

Lou OttensBandsalat, liebevoll zubereitet Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance Von Jan Decker Regie: Susanne Krings Produktion: Dlf 2018 Die vom Erfinder Lou Ottens 1963 vorgestellte Kompaktkassette, ein Tonträger zur elektromagnetischen analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen, ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden. Bis auf wenige Nischen, in denen sie sich hält: in Autoradios zum Beispiel oder als Hörspiel- und Hörbuchkassette für Kinder. Kinderleicht ist ihre Bedienung: Einlegen in das Kassettenfach, Play drücken, los geht"s. Und robust ist sie auch, im Gegensatz zu Schallplatte und CD toleriert sie Hitze und Staub. Bis in die 1990er-Jahre war die Kassette eines der meistgenutzten Audiomedien, trotzdem wurde sie durch digitale Techniken vom Markt verdrängt. Doch überraschenderweise erlebt die Kassette neuerdings gerade bei jungen Bands eine Renaissance als Verbreitungsmedium. Bandsalat, liebevoll zubereitet
Sonntag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

Paul PlamperDienstbare Geister (1/2) Von Paul Plamper Regie: Paul Plamper Mit Sandra Hüller, Olivier Djommou, Cristin König, Britta Hammelstein, Richard Djif, Jacqueline Ekombo Itondo u.a. WDR/BR/DKultur/MDR/Ruhrtriennale/Maxim Gorki Theater Berlin 2017 Zwei gegenläufige Migrationsbewegungen: 1905 verlässt eine mittellose junge Frau Berlin und wandert in die deutsche Kolonie Kamerun aus. Ihr sozialer Aufstieg geschieht auf Kosten der einheimischen Nachbarn und Bediensteten. 2015 bricht ein junger Mann aus Kamerun Richtung Deutschland auf. Durch beharrliche Selbstausbeutung erkämpft er sich schließlich eine feste Stelle. Zunehmend verliert er die Verbindung zu seiner Heimat. Aber eines Tages soll er einen Auftrag in Kamerun übernehmen. Europas Kolonialgewalt und die Folgen als Parallelmontage.
Sonntag 21:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Manifest 53 / Hymnen wider die Mittellage Hörspiel von FALKNER. Mit Merlin Sandmeyer, Fabian Krüger, Sabine Haupt und Max Bauer. Musik: Manfred Engelmayr, Regie: FALKNER Eine Welt, in der die Menschen offenbar in großer Angst vor "DER DRACHE" leben, einem riesigen fauchenden Drachen, der die Menschen seltsame Rituale der Unterwerfung vollführen lässt. Der Drache nährt sich von der Angst der Menschen, was aber nur Ivan klar zu sein scheint. Ivan hat keine Angst vor dem Drachen. Er weiß, dass der Drache nur "der" Drache ist, nur die Ablenkung, das Schauspiel, das von den Machenschaften dahinter ablenken soll, der Drache soll sie nur ablenken, ist genau hierfür installiert. Ivan bezichtigt seine Gefährten Georg und Ida an ihrer Unterjochung mitverantwortlich zu sein und kritisiert ihren ausbleibenden Widerstand. Ein weiterer Vorwurf: keine Ahnung haben zu wollen. Ivan gehörte früher zum engeren Kreis von "DER DRACHE". Den einen Schritt, um wirklich dazuzugehören (einen Menschen, ein Kind zu töten), diesen letzten Schritt schaffte Ivan nicht. Er hat in seinen und in des Drachen Augen versagt. Ivan will aussteigen. Der Ausstieg geht aber nur über den eigenen Tod, niemand verlässt den Kreis lebend. Ivan hat mit "DER DRACHE" einen Pakt geschlossen: er darf aussteigen, wenn er ihm dafür zehn Menschen bringt. Zehn Menschen für seine Freiheit! Ivans Suche brutalisiert sich zunehmend, der Druck diese zehn Menschen zu finden wird immer größer, verzweifelter. Ivan, Georg und Ida sind Protagonisten, deren Reinheit, Einsamkeit und Tapferkeit rührt. Ida will sich aus dem Spiel ausklinken und zu "Der Mensch" überlaufen. Georg will im Blut des Drachen waten. Als der Schwächste von den dreien, ergeht er sich erst recht in Drachentöterfantasien. Die Rolle des vermeintlichen "Drachentöters" erzeugt auf ihn unglaublichen Druck, dem er überhaupt nicht gewachsen ist. Vom Drachen wird Georg verhöhnt. Georg ist groß und berührend in seiner Verzweiflung, er ringt aufrichtig um Mut. Der Drache braucht Gruppenbildung und Gegnerschaft um optimal agieren zu können. "Manifest 53 / Hymnen wider die Mittellage" ist eine Parabel auf gegenwärtige Konstellationen. Das Stück verhandelt das Prinzip: solidarische Gruppenbildungen verhindern und die Gegnerschaft zwischen den Menschen zu fördern. Der Drache ist die Ordnung, das System, die Strategie, und er ist völlig verrottet. Er beherrscht und tyrannisiert die Gegend, macht aus den Menschen in die Enge getriebene Tiere. Er ist aber auch ein Verführer, energiegeladen, ein elegantes irrsinnig schönes Viech! Des Drachen Spiel: uns, "Der Mensch" (als identitätslose Masse im Bemühen gesehen zu werden) in sinnlosen Kämpfen ergehen zu lassen. Rituale der Unterwerfung, um dazu zu gehören zum Kreis, im Kreis bleiben zu können, bleiben zu dürfen, letztlich aufgenommen zu werden. Eine brutale, brutalisierte Erwachsenenwelt, Erwachsenenendzeit. Eine Anklage! Der Appell an den Hörer: Sich der Nähe der Angst zur Utopie stellen! Eine große humanistische Hymne. Ein Manifest.
Sonntag 23:00 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Radio Globo

KollegahAntisemitismus im Deutschrap? Farid Bang, Kollegah und das Echo auf ihren Echo Von Andreas Moll Mitte April hatten zwei Deutsch-Rapper den begehrten Preis der deutschen Musikindustrie abgeräumt: den Echo. Wenige Wochen später gibt es ihn nicht mehr. Denn das Echo auf den Echo an Farid Bang ("Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen") und seinem Kollegen Kollegah war verheerend. Zahlreiche Künstler gaben ihre Preise zurück, die Provokation wurde ein Politikum im Pop-Geschäft. Seitdem diskutiert die deutsche Rapszene: Gibt es Antisemitismus im Deutschrap? Was polarisiert, was provoziert, was geht im Land der Täter des Holocaust deutlich zu weit und warum? Andreas Moll spricht mit dem jüdischen Battle-Rapper Ben Salomo ("Rap am Mittwoch") über den anschwellenden Antisemitismus im Deutschrap und in Deutschland. Mit dem Berliner Ex-Labelchef ("Royalbunker") Marcus Staiger spricht er über Provokation und Beleidigung als Markenkern des Rap. Und mit den Hamburger Musikerinnen von "Chefboss" darüber, wie weit Kunstfreiheit ihrer Meinung nach gehen darf und wo eine Grenze überschritten ist.
Sonntag 23:05 Uhr

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